Design sollte nicht über Funktionalität und Ergonomie stellen.
Hier sieht man ein schönes Beispiel, was schlechtes Design ausmachen kann:
1. Der Schwerpunkt der Kamera befindet sich zu weit vor, auf Objektivseite. Die Kamera droht ständig vorn überzukippen. Eine ergonomische Arbeitsweise ist nicht mehr möglich.
2. Den großen Vorteil des optischen Suchers wirft man durch das Design mal eben über Bord, womit man sich vom professionellen Markt verabschiedet.
3. Man braucht beide Hände um die Kamera zu halten. D.h. man braucht nicht nur eine ruhige Hand sondern zwei und den Zoom kann man nur umständlich bedienen.
Noch ein paar Punkte die mir bei dem Entwurf negativ auffallen.
1. Objektivwechsel - wie soll das gehen, wenn man beide Hände braucht, um die Kamera zu halten.
2. Wie legt man die Kamera auf einer ebenen Fläche ab? Etwa auf dem Display?
Das Display könnte man nach oben aufklappen, dabei wird dann der optische Sucher freigelegt.
aufklappen schrieb:
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> Das Display könnte man nach oben aufklappen, dabei wird dann der optische
> Sucher freigelegt.
Würde irdendwie ganz gut zu dieser Studie passen, dass man das Display aufklappen muss, wenn man es _nicht_ benutzen will.
Und wenn man den Akku wechseln will, muss man mit dem mitgelieferten Design-Schraubendreher erst fünf Torx-Schrauben lösen. ;-)
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