Also bei dem Prototypen im Video sind die aber noch nicht besonders weit.
Sie haben gerade einmal:
Einen handbetriebenen Fleischwolf hergenommen, der am Ausgangsbereich mit einer externen Energiequelle erhitzt wird. Und was 'rauskommt ist eine lange Kunststoffwurst.
Sie müssen noch:
- den Fleichwolf verkleinern
- eine interne Energiequelle einbauen
- eine Bewegungsapparatur bauen, damit die Spritzdüse nicht an einem Ort verharrt
- eine Elektronik für den Drucker dranbauen, die die Bewegungsapparatur in Gang setzt
- Mit einem Computer verbinden und ein Computerprogramm dafür schreiben, das die Elektronik steuert.
- optimieren, damit einfache 3D-Figuren am Computer nachgedruckt werden. Dabei das Problem beseitigen, daß der neue warme Teil der Wurst aus der Spritzdüse, noch heiß genug ist, sich mit dem bereits gedruckten Teil verbinden zu können. Und kalt genug, um daß das Plastik nicht verbrennt.
Naja, aber sie haben ja inzwischen schon geschätzte 0,3% des Weges hinter sich. Ist ja nicht mehr weit. :-)
Grüße
theuserbl
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Du solltest vielleicht den Artikel noch mal lesen...
Es ist überhaupt nicht das Ziel, einen 3D-Drucker zu bauen.
Ziel ist es, aus Kunststoffresten eine lange Kunststoffwurst zu erzeugen.
Diese aufgewickelte Kunststoffwurst kannst Du dann als Material für einen 3D-Drucker benutzen und musst nicht für teures Geld das "Original"-Filament kaufen.
P.S.: die Bezeichnung 3D-Drucker im Artikel ist natürlich selten dämlich gewählt, weil das Ding nur genau eine Form "drucken" kann...
1 mal bearbeitet, zuletzt am 18.01.13 16:02 durch marsupilami72.
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