Der Megapixelwahn bei Filmkameras ist schon merkwürdig. Haben sich wirklich so viele darüber beschwert, dass Filme wie Star Wars Episode II +III, Apocalypto oder Avatar "nur" in FullHD produziert wurden? Und die meisten analog gefilmten Produktionen nur mit 2K digitalisiert wurden?
Höhere Bildraten als 24fps dagegen würde wohl jeder wahrnehmen. Wobei die Frage ist, inwiefern das gewünscht ist, weil man sich ja an diesen "kinolook" gewöhnt hat. Man packt ja auch gerne noch Rauschen bzw. Filmkorn auf digitale Aufnahmen, weil diese sonst zu perfekt aussehen würden ;-)
1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.04.12 09:05 durch wasabi.
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nein. zumindest kein mensch.
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Das nimmt sehr wohl jeder war. Den Unterschied 30 zu 60 fps sieht ja auch schon jeder DAU.
Bei der Diamond Monster 3D gab es damals auch eine interessante Demo, die bei vertikal geteiltem Bildschirm eine identische Szene in 30 und 60 FPS gezeigt hat. Bei der 60 FPS Version hat man da im Vergleich Texturen und Objekte im Raum wesentlich schärfer wahrgenommen als bei 30 FPS.
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fratze123 schrieb:
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> nein. zumindest kein mensch.
Doch :) Nur weil es im allgemeinen so ist, dass der Mensch so bei 15 -20 Bildern pro Sekunde eine Bewegung als solche wahrnimmt (und nicht mehr als eine Abfolge von Einzelbildern), heißt das nicht, dass man keinen unterschied zwischen 24 und 48 fps bemerken würde.
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Hier der Link zu der alten Demo falls noch jemand nen Glide Wrapper hat ;) Einfach nach "60/30/15 Hz" suchen: http://www.falconfly.de/artwork.htm
Ansonsten tuts die hier auch ganz gut:
http://boallen.com/fps-compare.html
Und die zeigt es besonders gut:
http://frames-per-second.appspot.com/
Einfach mal das Motion Blur ausschalten und 30 zu 60 FPS vergleichen.
2 mal bearbeitet, zuletzt am 17.04.12 09:29 durch ronlol.
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Im Übrigen hat Peter Jackson bei "The Hobbit" in 48 FPS gedreht. Hoffentlich löst das endlich einen Trend zu mehr FPS in der Filmindustrie aus.
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Du hast keine Ahnung.
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Nicht nur Peter Jackson, auch James Cameron ist dafür. Avatar 2 und 3 werden auch in höherer zeitlicher Auflösung produziert.
Viele Leute im Filmgeschäft nervt dieses Überbleibsel, gescheitert ist ein Upgrade aber immer an den Kosten.
Andere bemängeln, dass mit höherer Framerate der Film zu realistisch wirkt, und so gerade durch den Verzicht auf den "Film"-Effekt als Stilmittel (Rauschen, 24fps) die willentliche Aussetzung der Ungläubigkeit (suspension of disbelief) unmöglich gemacht wird.
Bei 48fps und mehr und bei Verzicht auf Filmgrain-Effekte, ist sie nicht mehr willentlich, sondern, weil das Gesehene so täuschend echt aussieht, geht sie bei dem Zuschauer plötzlich unwillentlich von statten. Filmemacher von Dramen, die auf diesen Film-Effekt angewiesen sind, damit ihre Zuschauer von Anfang bis Ende sich im Klaren sind, dass hier nicht die Realität abgebildet werden soll (Dokumentations-Effekt), sind wohl eher dagegen, als Science-Fiktion- und Action-Filmemacher, wo es doch aufgrund des Stoffes sehr unwahrscheinlich ist, dass das jemand für eine Dekumentations hält.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.04.12 10:49 durch Raketen angetriebene Granate.
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Es geht dabei vor allem um 3D - es sind 48 FPS, um für jedes Auge 24 FPS zur Verfügung zu stellen. Weil den Unterschied wird man wohl deutlich merken ...
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Sinnfrei schrieb:
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> Es geht dabei vor allem um 3D - es sind 48 FPS, um für jedes Auge 24 FPS
> zur Verfügung zu stellen. Weil den Unterschied wird man wohl deutlich
> merken ...
Wirklich? Dürfte zunächst mal nicht viel miteinander zu tun haben. Sondern kommt drauf an, wie man aufnimmt und wiedergibt. Wenn man ganz klassisch mit zwei gekoppelten Kameras aufnimmt hat man für jedes Auge die volle Bildrate, weil man einfach zwei Filme aufnimmt. Ich weiß nicht, was Cameron da benutzt (der hat ja für Avatar was besonderes gebaut bzw. HDCAM-Geräte modifiziert)
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Sinnfrei schrieb:
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> Es geht dabei vor allem um 3D - es sind 48 FPS, um für jedes Auge 24 FPS
> zur Verfügung zu stellen. Weil den Unterschied wird man wohl deutlich
> merken ...
Korrektur: Es wird in 5K Auflösung mit 48fps aufgezeichnet - für die stereoskopische Aufzeichnung werden 2x RED Epic Kameras in einem Stereo-RIG angeordnet. (total also 96fps)
1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.04.12 12:22 durch nw42.
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wasabi schrieb:
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> Der Megapixelwahn bei Filmkameras ist schon merkwürdig. Haben sich wirklich
> so viele darüber beschwert, dass Filme wie Star Wars Episode II +III,
> Apocalypto oder Avatar "nur" in FullHD produziert wurden? Und die meisten
> analog gefilmten Produktionen nur mit 2K digitalisiert wurden
Wenn du mehrere Layer an Special Effects hast, ist eine höhere Auflösung
perfekt um z.B. Bluescreens besser anzupassen. Es gibt weniger "Fransen"
und die Zusammenführung mehrere Layer ist qualitativer.
Am Ende musst Du sowieso alles wegen klassischer Filmbelichtung auf
2k oder bei Bluray auf FullHD runter rechnen.
Es gab mal ein Video bei Youtube (leider ist es wieder weg) da haben die
Unterschiede in der Filmbearbeitung gezeigt. Schon 4k vs 2k war sehr merklich,
wenn es z.B. um große Flächen/lange Perspektiven mit Bluescreen ging.
Die hohen FPS (vor allem mit "p" am Ende) sind absolut notwendig um in
Actionsequenzen keine Bewegungs-Matsche zu haben. Das hat man z.B.
bei den letzten Tatorten im ARD gesehen: kaum rennen zwei Polizisten
mal ein wenig von links nach rechts flimmert der Schirm. Das hätte man
mit 50p lösen können - wenn man denn wollte und die 75.000¤ Sony
das so leicht ändern liesse ;+)
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