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Ihr Unschuld beweisen? haha

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  1. Ihr Unschuld beweisen? haha

    Autor flasherle 17.09.13 - 08:47

    Ihr Unschuld beweisen? hahahaha selten so gelacht. bei uns sind hier bei 90% der unfälle mit Fahrradfahrern, gerade die die Verursacher...

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  2. Re: Ihr Unschuld beweisen? haha

    Autor Schnarchnase 17.09.13 - 08:49

    Belege?

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  3. Re: Ihr Unschuld beweisen? haha

    Autor AndyMt 17.09.13 - 08:54

    Schnarchnase schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Belege?
    Tägliche Beobachtung: Überfahren von roten Ampeln, nicht anhalten an Stopschildern, entgegen der Fahrtrichtung in Einbahnstrassen fahren (wo's mal nicht erlaubt ist), fahren ohne Licht, fahren auf dem Gehsteig und vieles mehr...
    Wie manche Radfahrer in den Städten eben so fahren. Nicht alle natürlich, die kommen sich allerdings dumm vor. Jedenfalls gehts mich so, wenn die anderen an einer Roten Ampel an mir vorbei zischen. "Kann ja nur was von links kommen"... jaja - wenn das dann mal ein Bus oder ein Laster ist wirds knapp... und ein paar Tage später steht ein weiterer Blumenstrauss an der Ecke.

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  4. Re: Ihr Unschuld beweisen? haha

    Autor flasherle 17.09.13 - 08:55

    Danke genau meine Antwort.

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  5. Re: Ihr Unschuld beweisen? haha

    Autor boiii 17.09.13 - 08:58

    Dann sollten die mal eine Woche in Münster Fahrrad fahren, dort wird denen Manieren beigebracht! :D

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  6. Re: Ihr Unschuld beweisen? haha

    Autor ronlol 17.09.13 - 09:07

    Rechts-vor-links gilt ja auch nur für Autofahrer, also das denken sich zumindest die Radler. Bis dann halt mal wieder einer über die Haube fliegt weil er sich mal eingeredet hat der Autofahrer wäre immer schuld.

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  7. Re: Ihr Unschuld beweisen? haha

    Autor mimimi 17.09.13 - 09:11

    Selektive Wahrnehmung. Zumindest für Berlin sind 49% bei Unfällen Verursacher. http://www.berlin.de/imperia/md/content/polizei/strassenverkehr/unfaelle/statistik/radfahrer2012.pdf?start&ts=1363169313&file=radfahrer2012.pdf

    Also sogar weniger als die Hälfte - und das in einer Großstadt mit schlechtem Radwegenetz.

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  8. Re: Ihr Unschuld beweisen? haha

    Autor Elektrodampf 17.09.13 - 09:23

    Wenn das Thema nicht so traurig wäre, würde mich dieses "Nein, mein Förmchen"-Gelabere nur langweilen.

    Ich fahre im Jahr ~5.000 km mit dem Rennrad - aber zum Glück nur im ländlichen Raum. Ich halte an Ampeln, ich vermeide zur eigenen Sicherheit Gehwege und auch solche, die für den Radverkehr freigegeben sind, beim Abbiegen ordne ich mich ein und überhole die Autos dabei weder rechts noch links ... und ich muss sagen, dass wenn es mal eine brenzlige Situation gibt, immer eine Unaufmerksamkeit vorausgegangen ist. Dabei ist es völlig egal, ob die von einem anderen Radfahrer, Autofahrer oder Fußgänger begangen wird. Dumm ist halt nur, dass wenn was passiert, es meist mit Personenschaden verbunden ist.

    Aber es sind eben alle drei Gruppen Teilnehmer im Straßenverkehr und sollten Rücksicht aufeinander nehmen. So einfach ist das.
    Mich ärgern diese Ritter der Landstraße, die meinen einen Anhupen, oder Schneiden zu müssen weil man es wagt den Asphalt zu benutzen, der doch nur für sie und ihr Auto aufgetragen wurde. Ich zahle sicherlich mehr Steuern als die meisten dieser Golf3 oder Opal-Astra Fahrer, ich habe auch schon fast 20 Jahre des Führerschein und mein Auto gehört auch in eine ganz andere Steuerklasse - also mit welchem Recht (wobei das eben gar keine Rechtfertigungen sind) werde ich angehupt und angepöbelt?

    Habe das Projekt eben unterstützt und freu mich auf das Teil. Es macht zwar nicht viel anders wir die GoPro2 und die Countour ROAM die ich schon nutze, aber die paar Sachen die anders sind, lohnen das Teil ;)

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  9. Re: Ihr Unschuld beweisen? haha

    Autor Himmerlarschundzwirn 17.09.13 - 09:30

    Schön, dass du zu den artigen 10% gehörst. Gut finde ich auch, dass du so viel Geld hast. Das ist echt super! Traurig hingegen ist, dass es offensichtlich auch Autofahrer gibt, die dir grundlos nicht wohlgesonnen sind. Aber was hat das damit zu tun, dass sich viele Radfahrer (gerade in der Stadt) wie Arschlöcher benehmen und die Schuld auf die Autofahrer abwälzen?

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  10. Re: Ihr Unschuld beweisen? haha

    Autor Dorsai! 17.09.13 - 09:38

    Elektrodampf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mich ärgern diese Ritter der Landstraße, die meinen einen Anhupen, oder
    > Schneiden zu müssen weil man es wagt den Asphalt zu benutzen, der doch nur
    > für sie und ihr Auto aufgetragen wurde. Ich zahle sicherlich mehr Steuern
    > als die meisten dieser Golf3 oder Opal-Astra Fahrer, ich habe auch schon
    > fast 20 Jahre des Führerschein und mein Auto gehört auch in eine ganz
    > andere Steuerklasse - also mit welchem Recht (wobei das eben gar keine
    > Rechtfertigungen sind) werde ich angehupt und angepöbelt?

    Ja, das ist nämlich auch meine Beobachtung als regelmäßiger Radfahrer in einer Großstadt. Ich wohne in Nürnberg... manchmal denke ich hier, die Autofahrer werden, sobald sie in die Stadt einfahren, extra blöd. Das merke ich auch als Fußgänger immer wieder wenn man regelmäßig fast von Rechtsabbiegern an einer Ampelkreuzung überfahren wird. Und auch der "Brumbrum-Faktor" manches Nobelkarossen- oder Tuningfreaks ist hier extra hoch. An jeder Ampel Vollgas und im ersten Gang von 0 auf 50, dann Vollbremsung an der nächsten Ampel 50m weiter. Wenn ich mal selten mit dem Auto fahre, dann werde ich (trotz 50 km/h) immer wieder rechts überholt von Leuten die meinen im Slalom durch den Verkehr fahren zu müssen, weil sie dann 15s eher bei der Disko ihres Vertrauens sind...

    Viele Autofahrer in der Großstadt haben einen Schatten, man kanns nicht anders sagen. Darum fahre ich eben als Radfahrer (sofern erlaubt) an großen Hauptstraßen auf dem Gehweg.

    Was mich persönlich schon eher stört: Nürnberg hat eine wunderschöne Altstadt mit riesiger Fußgängerzone. Da ist oft viel Platz, aber auch oft viel los. Und es gibt da Radfahrer die meinen mit 40-50 (ist ja sowieso eigentlich nicht erlaubt, aber 50 km/h, das ist gemeingefährlich!) durch die Fußgängerzone brettern zu müssen. Hier steige ich immer ab, weil es mir schon bei 10-20 stellenweise zu gefährlich wird.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.09.13 09:41 durch Dorsai!.

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  11. Re: Ihr Unschuld beweisen? haha

    Autor Endwickler 17.09.13 - 09:50

    AndyMt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Schnarchnase schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Belege?
    > Tägliche Beobachtung: Überfahren von roten Ampeln, nicht anhalten an
    > Stopschildern, entgegen der Fahrtrichtung in Einbahnstrassen fahren (wo's
    > mal nicht erlaubt ist), fahren ohne Licht, fahren auf dem Gehsteig und
    > vieles mehr...

    Das gilt in München zumindest auch für die Autofahrer.
    den schlimmsten Radfahrer sah ich einmal mit Höchstgeschwindigkeit über eine Kreuzung donnern, bei der seine Richtung schon länger rot hatte und wo er die kreuzenden Straßen nicht einmal einsehen konnte. Da kommt man doch irgendwie ins Grübeln, ob es besser für die Menschheit wäre, wenn er da draufginge statt weiter so zu fahren.

    > Wie manche Radfahrer in den Städten eben so fahren. Nicht alle natürlich,
    > die kommen sich allerdings dumm vor. Jedenfalls gehts mich so, wenn die
    > anderen an einer Roten Ampel an mir vorbei zischen. "Kann ja nur was von
    > links kommen"... jaja - wenn das dann mal ein Bus oder ein Laster ist wirds
    > knapp... und ein paar Tage später steht ein weiterer Blumenstrauss an der
    > Ecke.

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  12. Re: Ihr Unschuld beweisen? haha

    Autor HerrWolken 17.09.13 - 09:50

    Also hier in Dortmund sind Radfahrer eine echte Seltenheit und es gibt auch nur wenige Radwege. Das hat sich in den letzten 5 Jahren zwar etwas geändert, aber dennoch sind Radfahrer selten zu sehen. Und irgendwie scheinen dadurch die Autofahrer völlig überfordert, WENN denn mal ein Rad in der Stadt unterwegs ist. Das schlimmste ist aber, dass die Autofahrer scheinbar sich der Rechte und Pflichten der Radfahrer nicht bewusst sind, aber mit ihrem Halbwissen sofort am nörgeln, drängeln und hupen sind. "Du hast mit deinem scheiß Fahrrad auf der Straße nichts auf der Straße zu suchen! Du hast da auf dem Gehweg zu fahren!" oder "Vorfahrt? Bist du bekloppt, Alter? Das gibt es doch nur für Autofahrer!" oder, fast angefahren worden und dann "Ja, biste aber auch irgendwie selbst schuld. Was fährste auch mit dem Rad inne Stadt rum? Bist du total bescheuert?". Dabei frage ich mich immer, ob die keinen Führerschein haben bzw. ob die das in der Fahrschule nie gelernt haben. Aber die Fußgänger sind auch immer gut. Besonders die mit dem schwarz-gelben Trikot. Wenn es schon mal einen Radweg gibt dann geht eh wieder einer auf dem Radweg. Wenn man dann mal klingelt gibt's auch kein "Oh, Entschuldigung. Mein Fehler." wie man es erwarten sollte, sondern eher ein "Verpisst dich da mit deinem scheiß Fahrrad da, du Arschloch.". Schön ist's in Dortmund.

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  13. Re: Ihr Unschuld beweisen? haha

    Autor Epaminaidos 17.09.13 - 09:52

    AndyMt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Tägliche Beobachtung: Überfahren von roten Ampeln, nicht anhalten an
    > Stopschildern, entgegen der Fahrtrichtung in Einbahnstrassen fahren (wo's
    > mal nicht erlaubt ist), fahren ohne Licht, fahren auf dem Gehsteig und
    > vieles mehr...

    Du beschreibst Deine persönliche Beobachtung, dass 90% der Verkehrsverstöße von Radler begangen werden. Daraus auf die Unfallschuld zu schließen ist nicht möglich.

    Ganz am Rand: Selbst die 90% der Verkehrsverstöße stimmen nicht. Es fahren praktisch alle Autofahrer schneller als erlaubt :-)

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  14. Re: Ihr Unschuld beweisen? haha

    Autor Epaminaidos 17.09.13 - 10:04

    Himmerlarschundzwirn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber was hat das damit zu tun, dass sich viele Radfahrer (gerade in
    > der Stadt) wie Arschlöcher benehmen und die Schuld auf die Autofahrer
    > abwälzen?

    Es sind immer die wenigen Prozent, die in Erinnerung bleiben - auf beiden Seiten.
    Die meisten Radfahrer halten sich entweder an die Verkehrsregeln oder verstoßen nur dagegen, wenn sie niemanden behindern.
    Ich fahre beispielsweise mit dem Rad auch über eine rote Ampel, wenn weder Kinder (Vorbild!) noch andere querende Autos in der Nähe sind. Was spricht auch dagegen?
    Gleichzeitig ärgere ich mich über andere Radfahrer, die auf dem Bürgersteig fahren (und teilweise sogar Fußgänger zur Seite klingeln!) oder eben bei Rot fahren und dabei andere zum Ausweichen zwingen. Besonders ärgert es mich auch, wenn ich aufgrund eines Kindes an einer roten Ampel warte und dann dessen Eltern mit dem Kind bei rot gehen. Passiert leider auch viel zu häufig.
    Aber das ist nur eine Seite der Medaille.
    Ich bin viel mit dem Rad in Berlin unterwegs. Und so ca. alle 10-15 Minuten habe ich eine Situation, in der ich eigentlich alles richtig mache und trotzdem überfahren worden wäre. Meist passiert das, wenn Autofahrer einen Radweg queren, ohne aufzupassen: An Einmündungen, Ausfahrten oder beim Rechtsabbiegen.
    Im Auto habe ich solche Situationen viel seltener, vielleicht 1-2 mal im Jahr.
    Dazu kommen noch die diversen träumenden Fußgänger, die auf den Radweg schlendern oder Autos, die "mal kurz" auf dem Radweg halten. Oder auch auf dem aufgemalten Schutzstreifen. Letzteres bedeutet für einen Radler, dass er sich in den mit 60-70 Sachen fließenden Verkehr einordnen und häufig anhupen lassen muss. Keine sonderlich angenehmen Situationen.

    Merke: Idioten gibt es zu sehr ähnlichen Anteilen auf allen Seiten. Das war schon immer so und wird wohl auch immer so bleiben.

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  15. Re: Ihr Unschuld beweisen? haha

    Autor Epaminaidos 17.09.13 - 10:14

    HerrWolken schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn es schon mal einen
    > Radweg gibt dann geht eh wieder einer auf dem Radweg. Wenn man dann mal
    > klingelt gibt's auch kein "Oh, Entschuldigung. Mein Fehler." wie man es
    > erwarten sollte, sondern eher ein "Verpisst dich da mit deinem scheiß
    > Fahrrad da, du Arschloch.". Schön ist's in Dortmund.

    Das hat nichts mit Dortmund zu tun. Ist hier in Berlin und wahrscheinlich im Rest von Deutschland genauso. Allerdings sind es auch hier wieder die wenigen Idioten, die in Erinnerung bleiben. Die meisten Leute machen Platz. Aber dann gibt es immer wieder die Ausnahmen wie die beiden Herren mit Migrationshintergrund, die mich vor ein paar Monaten sogar mal verprügeln wollten. Die sind halt ohne zu gucken hinter einem Baum hervor auf den Radweg gelaufen. Ich konnte nur noch bremsen und brüllen, um den Zusammenstoß zu verhindern. Einsicht in den eigenen Fehler? Nein, statt dessen lieber den Radfahrer verprügeln. Bin zum Glück noch davongekommen.

    PS: Die "Idiotenquote" ist bei Verkehrsteilnehmern meiner Meinung nach noch verhältnismäßig klein. Versuch mal, einen Hundebesitzer auf das in Berlin existierende Hundeverbot auf Kinderspielplätzen anzusprechen. Da erlebst Du ganz andere Sachen, selbst wenn Du ein Kleinkind dabei hast, das stehend kleiner ist als der Hund und der Hund nichtmal an einer Leine ist.

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  16. Re: Ihr Unschuld beweisen? haha

    Autor nepomuc 17.09.13 - 10:20

    Du gehörst sicher auch zu den Leuten, die ihr Fahrrad seit 15 Jahren im Keller stehen und noch nicht mal eine Luftpumpe dafür haben. Aber klar, der Sattel ist ja auch so unbequem. Die Knie tun auch jedes Mal gleich so weh. Und nach 3 Kilometern kommt man so ins Schwitzen, dass es einfach keinen Spaß mehr macht.

    Diese Beschreibung traf übrigens mal auf mich zu. Zu der Zeit bin ich pro Jahr ca. 10.000 KM mit dem Motorrad und 15.000 KM mit dem Auto gefahren. Was hab ich mich über Radfahrer aufgeregt. Einfach nur, weil sie überhaupt da waren.
    Irgendwann bin ich dann doch mal wieder auf den Drahtesel umgestiegen. Und jetzt sind es plötzlich 10.000 KM pro Jahr mit dem Fahrrad.

    Nach einiger Zeit kam dann doch die Erleuchtung. Radfahrer verstoßen zwar gerne und oft gegen Regeln. Die Gefahr, die dabei von ihnen ausgeht ist aber meistens eher relativ... Autofahrer dagegen setzen ihr Fahrzeug regelmäßig wie eine Waffe ein. Radfahrer kommt? Scheissegal, wenn ich da jetzt rausfahre muss der Bremsen sonst ist er Matsch. Also wird er es schon tun. Und das erlebe ich TÄGLICH und zwar mehrmals! Dabei geht es nicht NUR um die unachtsamen Autofahrer sondern vor allem um die, die einem ganz bewusst die Vorfahrt nehmen.
    Auch Autofahrer überfahren Stoppschilder. Nur wird dabei eben unterschieden: Einem Auto oder Motorrad wird idR die Vorfahrt gewährt und einem Radfahrer eher nicht. Von der Übertretung der Höchstgeschwindigkeit brauchen wir hier gar nicht reden (auch wenn ich dabei selbst nicht unschuldig bin...). Also mal im Hinblick auf, die Radfahrer verstoßen ja alle gegen Verkehrsregeln. Fahr mal mit dem Auto genau die erlaubten 50 kmh in der Stadt auf einier Ein- und Ausfallstraße.
    Schöne Situation: Man fährt (mit dem Fahrrad) mit 35 kmh durch eine 30er Zone. So eine die wirklich eng ist. Wo man das 30er Schild auch irgendwie akzeptiert. Nun kann es durchaus passieren, dass man von überholenden Autofahrern (100 Meter weiter vorne wäre die Straße breiter) beinahe touchiert wird.

    Dass Radwege gerne als Parkplatz missbraucht werden, müsstest auch du vielleicht schonmal mitbekommen haben oder? (was ist daran eigentlich besser, als mit dem Fahrrad auf dem Gehweg zu fahren? Wozu man durch die Radwegparker übrigens teilweise sogar gezwungen wird) Das Problem ist dabei, dass viele auf den Radweg hochkacheln, ohne mal zu schauen, ob da nicht gerade einer kommt.

    Tausch einfach mal im Sommer ein paar Wochen das Auto/Motorrad gegen das Fahrrad und deine Meinung wird sich auf wundersame Weise ändern. Versprochen!

    Himmerlarschundzwirn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Schön, dass du zu den artigen 10% gehörst. Gut finde ich auch, dass du so
    > viel Geld hast. Das ist echt super! Traurig hingegen ist, dass es
    > offensichtlich auch Autofahrer gibt, die dir grundlos nicht wohlgesonnen
    > sind. Aber was hat das damit zu tun, dass sich viele Radfahrer (gerade in
    > der Stadt) wie Arschlöcher benehmen und die Schuld auf die Autofahrer
    > abwälzen?

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  17. Re: Ihr Unschuld beweisen? haha

    Autor Delphino 17.09.13 - 10:25

    Elektrodampf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mich ärgern diese Ritter der Landstraße, die meinen einen Anhupen, oder
    > Schneiden zu müssen weil man es wagt den Asphalt zu benutzen, der doch nur
    > für sie und ihr Auto aufgetragen wurde. Ich zahle sicherlich mehr Steuern
    > als die meisten dieser Golf3 oder Opal-Astra Fahrer, ich habe auch schon
    > fast 20 Jahre des Führerschein und mein Auto gehört auch in eine ganz
    > andere Steuerklasse - also mit welchem Recht (wobei das eben gar keine
    > Rechtfertigungen sind) werde ich angehupt und angepöbelt?

    Schön dass du 20 Jahre lang den Führerschein hast und gut, dass du die StVO so gut zu kennen scheinst. Da bringt dir auch deine ach so tolle Steuerklasse und dein Angebertum hier nichts.

    siehe dazu StVO §2 Absatz 4:
    Eine Pflicht, Radwege in der jeweiligen Fahrtrichtung zu benutzen, besteht nur, wenn dies durch Zeichen 237, 240 oder 241 angeordnet ist.

    Und eben jene Schilder 237, 240 oder 241 sind diese, die einen Radweg eindeutig als solchen Kennzeichnen. Und der hat gefälligst benutzt zu werden, zur Sicherheit von dir UND zur Sicherheit von anderen. Und damit sollte deine Frage nach dem "Recht" beantwortet sein.
    Mich kotzen so Leute wie du ebenfalls an, die meinen, nur weil sie nen Arsch voll Geld in ein ach so teures Rennrad stecken und mehr Steuern zahle als ich (wobei das mal dahingestellt sei...) den Radweg aus Egogründen NICHT benutzen zu müssen, nur weil sie meinen, sich im Verkehrsfluss unterordnen zu können... denn eben letzteres ist nicht der Fall, wie leider drei tragische Unfälle hier vor kurzem zeigten, weil einfach kein Radweg benutzt wurde und die Spur für LKW und entgegenkommenden Bus nach einer Kurve für den Radfahrer dann doch zu eng wurde... die Räder des LKWs waren dann doch stärker...

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  18. Re: Ihr Unschuld beweisen? haha

    Autor Epaminaidos 17.09.13 - 10:51

    Delphino schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > siehe dazu StVO §2 Absatz 4:
    > Eine Pflicht, Radwege in der jeweiligen Fahrtrichtung zu benutzen, besteht
    > nur, wenn dies durch Zeichen 237, 240 oder 241 angeordnet ist.
    >
    > Und eben jene Schilder 237, 240 oder 241 sind diese, die einen Radweg
    > eindeutig als solchen Kennzeichnen. Und der hat gefälligst benutzt zu
    > werden, zur Sicherheit von dir UND zur Sicherheit von anderen. Und damit
    > sollte deine Frage nach dem "Recht" beantwortet sein.

    Also ich sehe nicht, wo Elektrodampf geschrieben hat, dass er die genannten Schilder ignoriert.

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  19. Re: Ihr Unschuld beweisen? haha

    Autor bebbo 17.09.13 - 10:59

    mimimi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Selektive Wahrnehmung. Zumindest für Berlin sind 49% bei Unfällen
    > Verursacher. www.berlin.de
    >
    > Also sogar weniger als die Hälfte - und das in einer Großstadt mit
    > schlechtem Radwegenetz.

    Und PkW Fahrer sind zu 41,76% Prozent Verursacher.

    Was ist nun selektiv? Die Wahrnehmung oder Deine Darstellung?

    Bebbo

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  20. Re: Ihr Unschuld beweisen? haha

    Autor Delphino 17.09.13 - 11:13

    Epaminaidos schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Delphino schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > siehe dazu StVO §2 Absatz 4:
    > > Eine Pflicht, Radwege in der jeweiligen Fahrtrichtung zu benutzen,
    > besteht
    > > nur, wenn dies durch Zeichen 237, 240 oder 241 angeordnet ist.
    > >
    > > Und eben jene Schilder 237, 240 oder 241 sind diese, die einen Radweg
    > > eindeutig als solchen Kennzeichnen. Und der hat gefälligst benutzt zu
    > > werden, zur Sicherheit von dir UND zur Sicherheit von anderen. Und damit
    > > sollte deine Frage nach dem "Recht" beantwortet sein.
    >
    > Also ich sehe nicht, wo Elektrodampf geschrieben hat, dass er die genannten
    > Schilder ignoriert.

    Das ging bei meinem Zitat eben unter, sorry. Anbei die Stelle

    > [...] ich vermeide zur eigenen Sicherheit Gehwege und auch solche, die für den Radverkehr freigegeben sind [...]

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