4 Jahre bin ich nun mit meiner EOS 20D verlobt.
Seit kurzem überlege ich, ob es genügend Argumente gibt, mir die EOS 7D oder die 5DMarkII zuzulegen....und wie es der Zufall will, ist gerade das Beispielvideo auf der Intuitfocus-Seite DAS Argument für mich, demnächst auf eine der beiden Modelle umzusteigen. Video mit DSLR's und den vertrauten Objektiven ist eine super Sache! Freue mich auf erste Makro-Videos :-)
Wenn man kein sendefähiges 1080p Master braucht und beim Workflow bereit ist viel zu basteln, dann bekommt man ein extrem lichtstarkes Kamerasystem mit Wechselobjektiven und 35mm Freistellung...
Problematisch sind:
- Kontrastumfang geringer als im Fotomodus
- nur 8bit Quantisierung und starke Kompression
- sehr weiches fast matschiges Bild mit teilweise starken Moire Artefakten und grausam schlechter Durchzeichnung
- Massiver Rolling Shutter Effekt
- Mechanische Details (Video-Out Stecker bricht leicht ab usw...)
aber ist Natürlich eine Spannende Sache, wenn eine richtige Filmkamera zu teuer oder zu groß ist...
das mit 8bit ist zu verschmerzen, wenn die Belichtung vor Ort stimmt.
Kompressionsartefakte sind bei mir nicht auszumachen und auch ein weiches oder gar matschiges Bild kann ich weder bei meinen Filmen noch bei den zahlreichen Beispielen im Netz bestätigen. Der Rolling Shutter Effekt ist uralt und via Firmware-Update & Work Arounds beseitigt. Und wer benötigt Video Out? An meinem Rig hängt ein HDMi-Monitor, fest verkabelt, da bricht nix ab. Aber zugegeben, eine Red One für 12.000 Euro ist sicher besser als eine 2500 Euro Dslr... Äpfel und Birnen halt.
> - nur 8bit Quantisierung und starke Kompression
Die Quantisierung ist klar, aber die Kompression? OK, die Encoder sind extrem simpel gestrickt, aber H.264 mit einem QP zwischen 10 und 20 ist qualitätsmäßig so dermaßen gut, dass das schon wieder egal ist.
> - sehr weiches fast matschiges Bild mit teilweise starken Moire Artefakten
> und grausam schlechter Durchzeichnung
Stimmt. Die Moiré-Artefakte sind ein absoluter Killer, so etwas will man sich nicht anschauen.
> - Massiver Rolling Shutter Effekt
Auch richtig. Bei 50 oder 60 Hz Framerate zu verschmerzen, bei 24-30 Hz inakzeptabel.
> aber ist Natürlich eine Spannende Sache
Momentan eher eine Spielerei. Eine DSLR ist zwar derzeit die preisgünstigste Variante, um Filme mit großem Sensor aufzunehmen, aber dafür hat die Technik noch viele Kinderkrankheiten. In ein paar Jahren könnte das aber durchaus etwas werden, es bleibt spannend.
Wo hast Du denn das her? Der Effekt ist hardwarebedingt, da der Sensor zeilenweise ausgelesen wird. Das lässt sich nicht mal so eben per Firmware ändern.
Es wäre die Sensation des Monats, wenn Du mich da eines besseren belehren würdest. Quellen?
> Der Rolling Shutter Effekt ist
> uralt und via Firmware-Update & Work Arounds beseitigt.
nate schrieb:
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> Die Quantisierung ist klar, aber die Kompression? OK, die Encoder sind
> extrem simpel gestrickt, aber H.264 mit einem QP zwischen 10 und 20 ist
> qualitätsmäßig so dermaßen gut, dass das schon wieder egal ist.
Das Material pumpt und zeigt auch tendenzen zur Blockbildung, wenn man versucht damit im Color Grading Dinge zu veranstalten, die man mit 8bit footage normalerweise besser bleiben läßt (in der Praxis ist man dann doch öfter gezwungen weiter zu gehen als es das Material eigentlich hergibt) - ich denke aber auch das ein Großteil der Probleme der Bildverarbeitung in der Kamera kommt, und den Encoder noch die geringste Schuld trifft ;-)
--> Äpfel & Birnen aus dem anderen Post: Nein, ist schon klar das das zwei verschiedene Sachen sind - ein RED One Rig würde ich auch eher auf 30.000,- EUR aufwärts taxieren, denn eine Fotoausrüstung besteht ja auch nicht nur aus dem Body...
Soll nur keiner den Fehler machen, und mehr als einen Bruchteil der Bildqualität eines großen Systems erwarten...
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