Der Preis von dem Teil ist wirklich ziemlich hoch mit 3400 Euro. Klar ist schön, wenn alles automatisch geht, aber meine aktuelle Lösung für Panoramafotografie ist günstiger und flexibler:
Ich benutze den "Panosaurus" (130 euro) als Stativkopf und kopple meine Nikon D7000 per USB mit einem MacBook Air (1000 Euro) und nutze auf diesem die Software SmartShooter (30 Euro), mit der man per TCL-Script ganz leicht eine Belichtungsreihe programmieren kann. Ich habe mir ein Script geschrieben, bei dem einstellen kann in welchen Schritten und wie viele Bilder gemacht werden sollen. Das Script kann sogar die 6 Belichtungsreihen, die ich für eine 360 Grad Drehung brauche automatisch nacheinander mit 10 sec Abstand dazwischen machen. Ich muss nur dastehen und den Panoramakopf weiterdrehen.
Im Gegensatz zur vollautomatischen Lösung hier, kann ich aber leichter eine kurze Pause machen, wenn z.B. Personen durch das Bild laufen.
Nur wen es interessiert, mein Weiterer Workflow:
1. Bildimport nach Aperture, dort Weißabgleich und Chomatische Abbarationen korrigieren, Export als 16 Bit TIFF
2. HDR-Erstellung mit dem Batch Processing von Photomatrix Pro, Export als 16 Bit TIFF
3. Maskierung von Stativteilen und unerwünschten Objekten mit Photoline, Export als 16 Bit TIFF mit Alphakanal
4. Panoramastitching mit Autopano Pro, Export als 8 Bit TIFF oder PNG
5. letzte Korrekturen mit Photoline
6. Export für Web mit Pano2VR, dabei Nutzung der Patch-Funktion, um die Lücke die durch das Stativ entstanden ist, zu füllen.
und damit machste gigapixelpanoramen mit langer brennweite und hunderten von bildern, is klar...
Also wenn du mehr aus deinen Fotos herausholen möchtest solltest du kein Aperture zur RAW Entwicklung nehmen. Aperture ist zwar schön bedienungsfreundlich die RAW Ausgabe ist jedoch mit am schlechtesten. Für Presse reicht es da es schnell ist, jedoch Fotografen die etwas mehr zeit für Fotos opfern können ist Lightroom, Capture One Pro, DxO oder die Kamera eigenen RAW Entwickler um längen besser.
Nur als Tip...
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