Also ich würde das Ding höchstens als Rauschgenerator für Zufallsgeneratoren verwenden, für mehr ist das Ding so oder so nicht geeignet....
Immerhin deutlich kleiner als eine Quecksilberdampflampe.
Grüße vom Planeten Deviluke!
1 mal bearbeitet, zuletzt am 23.04.12 08:20 durch Lala Satalin Deviluke.
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Jedenfalls wird er definitiv nicht die Auflösungsgrenze erhöhen ;-)
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frage:
kann man solche sensoren, welche für 20,30,40mp ausgelegt sind, nicht für geringere auflösungen nutzen und dabei auf qualität setzen oder funktion?
z.b. der 20mp sensor für 12mp bilder, der den rechtlich bildberreich zur stabilisierung nutzt ?
ich bin in diesm thema laie, aber es geht halt um den möglichen nutzen dieser teile ohne ausschlieslich auf negative gedanken zu kommen, z.b. rauschen.
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Wenn ein Photon auf 500 Pixel trifft, weil die so klein sind, hmm... nicht wirklich. xD
Grüße vom Planeten Deviluke!
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Hmm,
eine Bildverbesserung durch Zusammenfassung von Pixels sollte zumindest theoretisch möglich sein.
Da gibt es aber häufig Hindernisse / Nachteile:
1) Viele (gerade billigere) Kameras fassen keine Pixel zusammen, wenn man die Auflösung herunterdreht, sondern werten nur entsprechend weniger Pixel aus. Ob das bei diesem Sensor auch so wäre, ist nicht klar.
2) Will man nach der Bildaufnahme die Pixel selber per Software zusammenfassen, ist das mit dem komprimierten Bildmaterial schwierig, und an das unkomprimierte Material kommt man bei dier Art Kamera nicht heran. Weiterhin ist natürlich bei unkomprimiertem Material mit dieser Auflösung jede Speicherkarte ruckzuck voll...
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>Weiterhin ist natürlich bei unkomprimiertem Material mit dieser Auflösung jede >Speicherkarte ruckzuck voll...
Weshalb?
Ein 16MP RAW bzw. umgewandelt DNG meiner D7000 (16MP) hat je nach Bildinhalt 15-25MB, normal belichtet bei ungleichmäßigem Bildinhalt recht genau 20MB,
Auf eine 8GB SD passen somit ~400 Bilder.
Natürlich wir beim Rauschinhalt der Bilder dieses Sensors die Größe ~30MB sein, aber das tut der Sache keinen Abbruch.
Fragt sich nur, wer eine Kamera mit solchem Sensor kauft und dann RAW haben will...?
>Also ich würde das Ding höchstens als Rauschgenerator für Zufallsgeneratoren >verwenden, für mehr ist das Ding so oder so nicht geeignet....
Haha ;D
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Das "Resamplen" macht so oder so die Ausleseelektronik oder die Firmware der Kamera, da muss man nicht an die Rohdaten kommen.
In der Regel tun dies aktuelle Kameras alle, da die Prozessoren heute genug Leistung für so etwas bieten. Einfache Kubische Interpolationen sind heute kein Problem mehr auf mobilen Geräten.
Jedoch hilft es nicht, wenn so oder so mehrere Pixel von einem Photon angeregt wurden, weil die Pixel kleiner sind als die Photonen selbst oder halt so klein sind, dass es häufig vor kommt, dass die Phonen zwischen mehreren Pixeln auftreffen.
Grüße vom Planeten Deviluke!
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Naja,
gerade da hilft das Zusammenfassen doch:
Jetzt mal vereinfacht mit Schwarzweiß erklärt
Bei der Zusammenfassung von vier Pixeln zu einem 2x2 Hyper-Pixel gibt es vier Grenzlinien weniger, die für das Auftreffen fehlgeleiteter Photonen empfindlich sind.
Insgesamt waren es vorher 12 Grenzlinien, jetzt sind es noch 8, also ist das Eintreffen eines solchen Ereignisses um 33 % unwahrscheinlicher...
Wenn nun aber ein auf die Linie treffendes Photon beide Sensoren gleich stark anregt, als ob es einen der Sensoren voll getroffen hätte, gilt meine Theorie doch nicht...
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Lala Satalin Deviluke schrieb:
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> Also ich würde das Ding höchstens als Rauschgenerator für
> Zufallsgeneratoren verwenden, für mehr ist das Ding so oder so nicht
> geeignet....
+1
Das dachte ich mir auch erst mal so.
Und weil die Bilder dann nichts taugen, müssen sie noch unbedingt in Instagramm aufgebohrt werden!
Dieses ganze Pixelwettrüsten erinnert mich eh an das gegenseitige Übertrumpfen mit GHz Zahlen bei CPUs. Ist so irgendwie ähnlich.
%0|%0
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Bei Schwarzweiß-Sensoren, ja.
Bei Farbsensoren wird aber die Bayermatrix eingesetzt.
http://de.wikipedia.org/wiki/Bayer-Sensor
Stell dir vor, wenn die Photonen dort auf mehrere Pixel treffen oder zwischen mehreren Pixeln treffen. Da interpoliert man dann die Farben und anschließend interpoliert man das Bild auf eine kleinere Megapixel-Zahl...
Ergebnis ist wie so oft: Pixelmatsch...
Grüße vom Planeten Deviluke!
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Du meinst sicherlich 500 Photonen auf ein Pixel, denn andersherum geht es nicht.
Mindestens müssen 255 Elektronen in einem Pixel ausgelöst werden, um die Stufung von 8 Bit zu erreichen.
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Wenn ein Photon auf die Trennfläche zwischen zwei Pixeln trifft, dann ist es verloren.
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48 MP sind bei dieser Sensorgröße möglich. Das heißt aber, man braucht einen 12 Core-Prozessor und Speicherkarten mit einer garantierten Schreibgeschwindigkeit von 200 Mbyte/s. Zumindest, wenn man die Messdaten unverfälscht abspeichern will.
Würde man sich damit begnügen, aus den 12 Millionen Bayer-Feldern ein 12 PM Bild (RGB) auszugeben, dann brauchte man auch nicht diese Rechenleistung bereitzustellen.
Man muss sich das doch einmal vor Augen halten: 12 MP (RGB) auf einem 27" Bildschirm und man kann immer noch hineinzoomen. Das sollte für Otto Normalverbraucher wirklich ausreichen.
Bei MFT Sensoren wären sogar 192 MP möglich. Wer da unbedingt mit RAW-Daten arbeiten will, muss warten, bis eine GPU mit 48 Prozessoren in die Kamera eingebaut wird. Dann geht es nur noch weiter mit vier superschnellen Speicherkarten im RAID 0.
Man kann also leicht erkennen, wo der Flaschenhals liegt, es ist kein physikalisches Problem, sondern ein technisches.
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Gibt es eigentlich Sensoren mit eingebauter Auslesetechnik und Prozessoren?
Man kann bei 192 MPX ja auch eine Art schnellen Speicher in die Kamera bauen, welches als Staging für RAW-Bilder gedacht ist. Hier kann man eine bestimmte begrenzte Anzahl Bilder knippsen, ist das Staging voll so muss man warten bis der Kram auf die Speicherkarten gepackt wurde.
Zudem sollte ein einheitliches RAW format her mit der Option zur verlustfreien Komprimierung der Daten erstellt werden. Warum gibt es von jedem Hersteller ein extra Format? Reicht es nicht die Anzahl der Pixel, Höhe und Breite und dann Metadaten zum Auslesen der Farbwerte zu speichern?
Außerdem gibt es noch die Option kleiner SSDs im CF-Format (Formfaktor ist gemeint, nicht der gesamte Standard).
Grüße vom Planeten Deviluke!
2 mal bearbeitet, zuletzt am 23.04.12 14:39 durch Lala Satalin Deviluke.
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Lala Satalin Deviluke schrieb:
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> Also ich würde das Ding höchstens als Rauschgenerator für
> Zufallsgeneratoren verwenden, für mehr ist das Ding so oder so nicht
> geeignet....
>
> Immerhin deutlich kleiner als eine Quecksilberdampflampe.
Kannst du beweisen, das dieser Sensor so stark rauscht, das man es nicht nutzen kann? Es wurden noch keine offiziellen Testergebnisse freigegeben. Also beruhig dich erst einmal, und warte ab was dabei raus kommt.
Entweder es ist ein nutzloser Schwindel, weil die Welt dem MP-Wahn verfallen ist oder es ist wirklich nützlich. Selbst wenn es derart stark rauscht. Dann kommt es noch mal darauf an wie effiezient die Rauschunterdrückung arbeitet.
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Da das ein CCD und kein BSI-CMOS ist, wird das Rauschen schon ziemlich stark ausfallen.
Jede Rauschunterdrückung unterdrückt auch Details des Bildes (Fell, Haare, Gras, Laubwerk, alle feinen Strukturen). Das ist der Grund, weshalb Fotos mit (starker) Rauschunterdrückung wie Aquarelle oder gar Spachtelungen aussehen.
Ich habe bei meinem Fotoapparat (Nikon P310) die Rauschunterdrückung deshalb auf Schwach eingestellt, was nahezu abgeschaltet bedeutet. Lieber habe ich bei höheren ISO etwas Körnung und dafür auch Details im Bild. Und die Kamera hat einen BSI-CMOS, rauscht also von sich aus nicht so stark.
Die Stimmen außerhalb meines Kopfes irritieren mich am meisten...
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Mit CMOS kann man auch andere Elektronik auf der selben Chip-Fläche unterbringen, also Wandler, LUT für den Weißabgleich und einen Bildspeicher. Der "externe" Prozessor kümmert sich dann um die Lächelerkennung...
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