Da haben sich wenigstens ein paar Firmen auf zwei Standards geeinigt, die Sensorgröße etwas reduziert um die Objektive verkleinern zu können, echt tolle Kameras und ein paar schöne Objektive rausgebracht. (Micro-)Four-Third ist aus Kundensicht ein gutes konzept: weniger Gewicht, weniger Größe und trotzdem noch gute Bildqualität.
Aber die traditionellen Kamera-Firmen (Sony auch dank Minolta) können so etwas ja NIE zulassen, lieber etwas eigenes basteln, mit Patenten vollhauen und alleine mehr Geld verdienen.
Verstehe auch nicht warum nun gerade APS-C, wenn man sich auf den Bildern diese riesigen Objektive anguckt (selbst das Pancake ist schon groß, vom 18-200 mal ganz zu schweigen) kann das einfach nur ätzend im Handling sein. Und je mehr der Objektive und Zubehör man kauft desto geringer wird die Größen- und Gewichtsersparnis zu den normalen APS-C-Kameras...
Und bei der Zubehör(preis)liste kommt mir auch leicht der Verdacht nach Geldschneiderei, andere bauen in ihre 250-Euro-Kompakte oder ins 150-Euro-Handy das GPS gleich mit ein, Sony will 140 Euro extra...
Danke Sony, aber da greife ich lieber zur Konkurrenz mit dem offeneren Ansatz...
PatTheBaker schrieb:
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> Da haben sich wenigstens ein paar Firmen auf zwei Standards geeinigt, die
> Sensorgröße etwas reduziert um die Objektive verkleinern zu können, echt
> tolle Kameras und ein paar schöne Objektive rausgebracht.
> (Micro-)Four-Third ist aus Kundensicht ein gutes konzept: weniger Gewicht,
> weniger Größe und trotzdem noch gute Bildqualität.
Überzeugt mich auch mehr, ABER (grosses aber) bei mir ist es zum Beispiel so das ich schon eine "grosse" habe aber noch was für die Gelegenheiten wollte bei denen halt nicht das schwere Gerät mit soll u./o. muss.
Eingebaute Objektive mit grossem Zoom Bereich werden nun nie die Qualität von Linsen mit kleinerem haben, also so ein Teil plus zwei bis drei Linsen und fertig. Passt auch in kleine Taschen und dann ist ein grossen Angebot einfach nicht notwendig.
Nun und wer dann schon Sony hat nimmt evtl. auch gerne die "kleine" vom selben Hersteller.
Dabei stimme ich Dir im Grundsatz zu, nur es ist ja nicht nur das Bajonett sondern es geht auch darum welche Informationen zwischen Kamera und Objektiv ausgetauscht werden und in welchem Format und wie diese Daten zu interpretieren sind.
Kurz alle Hersteller müssten sich auch da auf einen Standard einigen und der müsste dann auch noch für Anforderungen in der Zukunft erweiterbar sein. Video zum Beispiel macht nur Spass wenn das Objektiv die Schärfe nachführen kann.
Sowas, sogar bei gutem Willen, dauert und der Markt ist hart umkämpft und daran ist auch der Endverbraucher nicht unschuldig.
Davon abgesehen sind Eierköppe auch nur Menschen und die die hinter ihrer Arbeit stehen davon zu überzeugen das die Ideen der Konkurrenz besser sind als die eigenen ist nicht unbedingt eine leichte Aufgabe.
Ohne einen "Leitwolf" ist sowas wirklich nur schwer zu machen und dafür das anzugehen ist es jetzt auch einfach zu spät.
Ja und wer schon mal Fremdobjektive verwendet hat und für die Schärfe-/Zoomeinstellung bei dem einen nach links und bei dem anderen nach rechts kurbeln musste (und ich hab' noch eines dieser Einringzooms um das weiter zu variieren) weiss die Vorteile von "Alles aus einer Hand" sowieso schnell zu schätzen.
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