Denn "Wer nicht wolle, dass sein Eigentum fotografiert werde, könne den Zugang dazu verbieten und Vorkehrungen dagegen treffen, dass es gesehen werde."
Im Klartext:
Den Herrn Christo (war der doch oder) bitten die eigene Hütte in Packpapier zu verpacken, damit Googles Streetviewautos das Anwesen nicht mehr fotografieren können.
Alternativ könnte man natürlich beim örtlichen Bauamt darum betteln eine 4 Meter hohe Mauer um das Grundstück ziehen zu dürfen.
Das eine hat nicht viel mit dem anderen zu tun.
Es ging um das Thema Panoramafreiheit.
Streetview fällt sowieso nicht darunter, weil sie Hilfsmittel (Kameramasten) verwenden.
Ist aber auch nicht schlimm, solange nicht ein Urheberrechtlich geschütztes Objekt Hauptgegenstand der Aufnahme (also kein Beiwerk) ist. Das sollte anteilig am Gesamtstraßenbild ein recht geringer Anteil sein.
Und wenn.. dann hat Google genug Geld in der Kriegskasse um notfalls aufkommende Forderungen zu begleichen und das Objekt erst danach zu entfernen.
Das ist doch auch alles blöd.
Dummerweise kommt bei sowas selten was konstruktives bei herum :-(
Die Parkverwaltung sorgt ja dafür, das es überhaupt Sinn macht, das Motiv zu fotografieren. Ohne die Stiftung wären dort Junkies oder ein Sony-Super-Center oder eine Bank oder Ruinen.
Exklusiv-Vermarktung finde ich aber auch nicht gut. Das ist zu viel Klüngel usw. dabei. Ausserdem können solche Organisationen das meist nicht wirklich gut.
Mir wäre lieber, sie könnten es nicht verbieten, hätten aber ein festes Anrecht auf z.b. 10% der Umsätze mit dem Photo.
Bei einer Tageszeitung die Druckkosten und dann die paar Quadratzentimeter Papier die das Foto belegt, prozentual anteilig zur Gesamtfläche der Zeitung. Und davon 10%. Und noch 10% vom Fotografen-Lohn bzw. Tantiemen für dieses Bild.
Kalender für 26 Euro. 13 Motive: 12 Monatsbilder mit jeweils einem anderen Schloss und 1 Titelbild. Macht 2 Euro pro Motiv.
Davon 10% sind 20 Cent pro Kalender.
Man kann sofort die Druckkosten verrechnen oder nach Vertriebszeitraum gestaffelt die echten Verkaufseinnahmen ohne die nicht verkauften Kalender als Schlüssel nehmen. Je nachdem was der Parkverwaltung lieber ist.
Das sind keine Geschäftsgeheimnisse mehr, wenn die Kalender im Februar/März im Schredder landen.
Jeder kann von den Zahlen der anderen dann lernen.
Die Stadtverwaltung von wo-auch-immer (Gelsenkirchen ?) hatte pro m x Euro in Rechnung gestellt.
Was draus geworden ist, weiss ich nicht.
War faktisch nicht endlos viel, aber die ganzen verschuldeten Städte nutzen jede Möglichkeit.
Wenn ich Google wäre, würde ich pusemuckel rauswerfen.
Dann kauft dort keiner mehr ein Haus, weil es vorher nicht besichtigt wurde.
Dort macht auch keiner Urlaub, weil er sich nicht umsehen konnte usw.
Dann kommt Pusemuckel und bezahlt dafür, eingetragen zu werden... .
Als Google würde ich zur puren Rache die Liste der Insolvenzversteigerungen in Pusemuckel stattdessen dort auflisten und sowas in Suchergebnissen bei der Werbung anzeigen. Damit Fremdlinge die Stadt billig aufkaufen.
Bei Marketing gibts Push- und Pull-Strategie. Man kann beides fahren, aber meist reicht eines und ist dann auch billiger als ständig beides zu machen.
Wenn Google die Bilder nicht aus Pusemuckel heraus pullen darf, motiviert man die Bürger von Pusemuckel, zu pushen und die Bilder freiwillig anzubieten ("hochzuladen", rein-zu-pushen).
Bzw. wenn google die Bilder nicht verbreiten (pushen) darf, motiviert man die Pusemuckelanisten, die Bilder anzufragen und schlussendlich die Stadtverwaltung betteln (pullen) zu lassen, in Streetview aufgenommen zu werden.
Oh. Nicht Gelsenkirchen, davon wüsste ich als Gelsenkirchener...
Es war Ratingen:
http://www.googlewatchblog.de/2009/12/17/ratingen-google-will-nicht-zahlen/
Genau das dachte ich mir auch. Ich persönlich kann auch nicht verstehen, was gegen Google Streetview einzuwenden ist. Aber gut, jedem Tierchen sein pläsierchen...
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"Aufgrund der globalen Klimaerwärmung sowie der gegenwärtigen Finanzkrise wird das Licht am Ende des Tunnels nun abgeschaltet!"
- Autor unbekannt -
Was gegen Google Streetview einzuwenden ist?
Ganz einfach: Stell dir vor, du ziehst du deiner Freundin, bewirbst dich um eine Arbeitsstelle und der zuständige Personaler schaut sich bei Google Streetview das Haus deiner Freundin an.
So weit, so gut.
Nur blöd, dass der Vormieter eine Reichskriegsflagge aus dem Fenster gehängt hatte.
War diese Flagge nicht verboten.
Wer nicht weiss, das es alte Bilder sind, hat es noch nicht lange genug benutzt, das es ihm mal aufgefallen wäre, das irgendwas noch nicht drin ist oder die Bilder alt sind.
Für solche Arbeitgeber arbeitet man auch vielleicht besser nicht.
Gut dazu passt auch das Zitat vom Gulp-Forum (Freiberufler, eher nicht Festangestellte): "Das Verhalten bei der Aquise spiegelt vielleicht auch die Zustände innerhalb der Projektes wieder. Dann verzichtet man ggf. besser auf das Projekt.".
Blöd ist allerdings, wenn Deine Eltern deine alte Wohnung als Ferienwohnung vermieten wollen, aber auf den Bildern noch eine Baustelle zu sehen ist. Das ist ein besseres Beispiel denke ich.
Und das ist noch ein Grund mehr, das Jahr+Jahreszeit an den Bildern dranstehen sollte. Monat wäre vielleicht etwas zu "privat"/zu detailliert.
Vielleicht gibts inzwischen auch die Möglichkeit, aktuelle Bilder zu zeigen. Dazu müsste man aber überprüfen können, ob das kein Unfug oder kein Spam usw. ist. Von daher ist das möglicherweise etwas problematisch, weil die dann einen google-Account fordern usw.
Noch ein Grund mehr, wieso IHKs solche Infos sammeln, neutral für alle Anbieter verwalten und Hilfestellungen bieten sollten. Dann müssen die Ferienwohnungs-Vermieter (Rentner) nicht jeder einzeln bei Google, Bing, yahoo und 10 anderen Portalen die Daten ändern. Sie loggen sich bei der IHK ein, ändern die Daten und die landen dann bei Google, Bing, yahoo usw. .
IHK-"signierte" Daten rechtfertigen dann deutliche Hinweise auf (angeblich) "aktuelle Bilder vom Hotel" in Streetview.
bis du mal selbst bei Streetview in einer für dich unschönen Lage abgelichtet wirst. Wie denkst du dann ? Google meldet sich nicht an. Vieleicht wenn du die Frau deines Chefs besuchst ? Oder gefilmt bei dem merfachen kopieren von Windows - Cd's ? oder beim Stadtbummel, wenn du krank geschrieben bist ?
Tja, wer "illegales" tut ist selbst Schuld und muss eine Aufdeckung abkönnen! Streetview ist ja primär zur Ablichtung der Umgebung da. Wer fremdgeht muss halt wissen, dass Streetview die "beste Freundin" betrogener Ehefrauen ist...
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Und wenn es nicht durchgeht kann jedes Zeitungsfoto auf dem auch nur ein Fitzel Haus oder sonst was abgebildet wird verboten werden.
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