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  5. › Urteil: Füllmenge von Druckerpatronen…

Laser statt Tinte

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  1. Laser statt Tinte

    Autor: Anonymer Nutzer 14.02.13 - 04:53

    Ich drucke eigentlich recht häufig. Der gesamte Schriftverkehr sowie Rechnungen, Angebote, Lieferscheine, was halt so zum Geschäftsalltag dazu gehört. Ab und an eine Strichzeichnung für meine Patenkinder, weil sie diese gerne ausmalen. Auch hier und da schon mal einen Probeentwurf einer Broschüre, bevor sie in die Druckerei geht. Alles über einen guten Farblaserdrucker.

    Sogar Fotos drucke ich über das Ding und die sehen echt gut aus. Vor allem, wenn man Hochglanz-Papier nimmt, bekommt das Photo eine gute Optik. Der Toner wird ja auch leicht glänzend und dann sieht man kaum noch, dass es ein Laser gemacht hat.

    Aber selbst Leute, die wenig drucken, sollten sich eher für Laser anstatt Tinte entscheiden. Warum? Erst einmal hält der Toner tatsächlich viel länger, als so eine blöde Patrone. Als nächster Punk und meiner Meinung nach der wichtigste überhaupt, ist der Toner bereits trocken. Es macht dem Drucker also nichts, wenn er mal 4 Monate lang überhaupt nicht verwendet wird.

    Bei dem Tintenspritzer ist dann meist nicht nur die Patrone ausgetrocknet, sondern auch die Düsen vollkommen dicht. Da wird nie wieder auch nur ein kontrollierbarer Tropfen heraus kommen. Wenn nun der Druckkopf an den Patronen fest ist, kosten die Patronen ein heiden Geld. Aber der Drucker druckt nach dem Tausch wieder vernünftig. Im schlimmsten Falle sind die Patronen recht günstig, aber der Druckkopf muss gesondert getauscht werden, was dann richtig ins Geld geht. Also lieber gleich nen neuen Drucker kaufen. Ist manchmal sogar billiger, als neue Patronen alleine zu erwerben.

    Ich weiß nicht, mit welchen Mitteln hier die Tintenspritzer am Leben gehalten werden. Aber so ganz Koscher scheint mir da alles nicht zu sein. Ein Farblaser kostet zwar um die 200 Euro, aber dafür hat man dann etwas auf dem Schreibtisch, dass robust ist und nicht ständig und immer wieder Geld kostet. Gerade Tintenstrahler kosten am meisten, wenn man nichts damit druckt. Düsen, Patrone eingetrocknet, ausgelaufen, Druckdüsenreinigung, Druckkopfausrichtung... Sowas macht doch keinen Spaß!

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  2. Re: Laser statt Tinte

    Autor: thepiman 14.02.13 - 06:54

    Ich frage mich gerade welche Tinten-Drucker du so hattest. Mein Canon funktioniert auch nach 3 Wochen Urlaub anstandslos - was mich auch überrascht hat. Außerdem gibt es auch Tintenstrahler die eine gute Reichweite mit einer Patrone haben (HP 8600 oder Epson Workforce-Serie).

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  3. Re: Laser statt Tinte

    Autor: brotherelf 14.02.13 - 07:17

    Ein Grund für Tintenstrahler: Altbauten. Die Lastspitze, die mein s/w-Laser beim Einschalten erzeugt, hat schon ein- oder zweimal die Sicherung ausgelöst. (Scheint also auch mondphasenabhängig zu sein, ob es gutgeht oder nicht.)

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  4. Re: Laser statt Tinte

    Autor: detructor15 14.02.13 - 07:19

    Früher (tm) war es tatsächlich so, dass die Düsen verstopfen konnten. Mit früher meine ich hier aber vor mehr als 8 Jahren. Seit dem hat sich bei mir nie wieder ein 'Tintenpisser' verstopft. 1 'richtiger' Drucker und 2 MuFu Geräte, alle 3 von Epson. Und ich Drucke recht wenig.

    Bei Laserdruckern hat man dagegen mehrere Probleme. Anschaffungskosten, Feinstaubbelastung (hat man das inzwischen eigentlich in den Griff bekommen? Oder nur bei High-End Produkten?), Stromverbrauch und für den 'Casual-Drucker' echt nicht zu gebrauchen (da wird das Ding dann einmal alle 2 Wochen für 2 zu druckende Seiten angeschaltet und muss dann erstmal aufheizen).

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  5. Re: Laser statt Tinte

    Autor: zu Gast 14.02.13 - 08:11

    Beides in Verwendung.

    Tinte für alles mögliche, Probedrucke etc.

    Laser für Dokumente, Etiketten, Versandaufkleber, Folien etc.

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  6. Re: Laser statt Tinte

    Autor: flasherle 14.02.13 - 08:25

    das letzte argument ist wohl das wichtigste. wenn ich privat drucke, dann ist der drucker aus, ich merke oh ich muss was drucken, und mach den drucker an. Der Laserdrucker braucht erst mal ein ganzes stück bis er warm genug ist, sprich meistens mach ich doch lieber den tintendrucker an, weils einfach schneller geht.

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  7. Re: Laser statt Tinte

    Autor: schueppi 14.02.13 - 08:38

    Kann ich nicht ganz bestätigen. Ich brauche den Laser für Dokumente da das Schriftbild einfach besser ist und es natürlich schneller druckt. Mein Canon Fotodrucker macht aber viel bessere Fotos, weshalb dieser auch auf dem Schreibtisch steht. Dann habe ich noch einen Thermodrucker für kleine Fotos der noch einmal ein Stück besser ist. Genau so ist auch der Preis. Laser= Der Toner ist seit beginn drin und wird noch Jahre halten - Tinte= Sicher all halb Jahr muss ich neue Tinte kaufen. Eintrocknen tut aber wirklich nichts. - Thermo= Sau teuer, trocknet aber nicht aus und die Farben halten ewig.

    Daseinsberechtigt sind schlicht alle.

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  8. Re: Laser statt Tinte

    Autor: wmayer 14.02.13 - 09:53

    Mein MuFu-Laserdrucker hat knapp über 100 Euro gekostet, aufgeheizt ist der in 30 Sekunden. Zumal es mir nicht auf jede Sekunde ankommt wenn ich etwas drucke.
    Dafür ist der Druck auch immer sehr sauber (super Druckbild) und das Papier ist nie durchgeweicht, nie verschmiert etwas, z.b. durch eine Folgeseite weil die erste Seite doch noch nicht ganz trocken war.

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  9. Re: Laser statt Tinte

    Autor: 0xDEADC0DE 14.02.13 - 09:58

    wmayer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dafür ist der Druck auch immer sehr sauber (super Druckbild) und das Papier
    > ist nie durchgeweicht, nie verschmiert etwas, z.b. durch eine Folgeseite
    > weil die erste Seite doch noch nicht ganz trocken war.

    Durchgeweichtes oder verschmiertes Papier? Wie alt ist der Tintenstrahler denn? Moderne Drucker machen das schon ewig nicht mehr, und falls doch, liegt es am Benutzer. Ich bin mit Nadeldruckern aufgewachsen, das ist ein ganz anderes, nerviges Kaliber!

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  10. Re: Laser statt Tinte

    Autor: 0xDEADC0DE 14.02.13 - 09:59

    Altbauten sollten das aber auch abkönnen... wie viel Spitzenlast hat so ein Ding denn?

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  11. Re: Laser statt Tinte

    Autor: wmayer 14.02.13 - 10:05

    Meine Tintenstrahlerfahrungen sind ein paar Jahre her. Passiert natürlich eher nicht bei normalen Briefen, sondern wenn man mal großflächige Buchstaben z.B. bei Einladungen o.Ä. hatte. Alles auch nur privat mich nicht gerade den teuersten Geräten.

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  12. Re: Laser statt Tinte

    Autor: BLi8819 14.02.13 - 10:41

    Naja, die Zeit sparst du dann wieder beim Druck selbst.
    Ein Bild dauert bei Tintenstrahldrucker Ewigkeiten.

    Und bei meinen Samsung Monochrome-Laserdrucker hier dauert die Aufwärmphase kürzer als bei meinem Epson Tinten-Strahldrucker (Da fahren die Patronen beim einschalten immer erstmal tausend mal hin und her; kp warum).

    Gut Farblaser könnten nochmal eine höhere Aufwärmzeit haben. Da habe ich keine Erfahrung mit.

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  13. Re: Laser statt Tinte

    Autor: devarni 14.02.13 - 12:12

    Was Fotoqualität angeht kommt meiner Meinung nach kein Laser an einen besseren Tintenstrahldrucker heran. Noch besser sind eigentlich nur Thermosublimationsdrucker.

    Das hat schon alles irgendwo seine Berechtigung und das man mit einem Laser nun alles ersetzen kann würde ich so nicht unterschreiben. Ich habe auch einen Laser und eine höherwertigen Fotodrucker.
    Allerdings... wenn man einen Farbdrucker eher benötigt um eigene Fotos auzudrucken würde ich heute doch eher das einem Online Labor geben. Preis/Leistung ist dort schon erheblich besser im Vergleich zu einem Tintenstrahler (insbesondere wenn man den Drucker nicht ständig in Betrieb hat und die Tinte eintrocknet).

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  14. Re: Laser statt Tinte

    Autor: dreamtide11 14.02.13 - 15:59

    sunnymarx schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber selbst Leute, die wenig drucken, sollten sich eher für Laser anstatt
    > Tinte entscheiden. Warum?

    Ich habe den Rest des threads schon gelesen, da finden sich ja durchaus auch Pro-Tinte Anhänger. Meine eigene Erfahrung deckt sich aber mit deiner. Unterschied: Ich bin wenig-Drucker. Es kann durchaus mal sein, daß ich 2 Monate gar nichts drucke. Wenn aber, brauche ich ein verläßlich gutes Druckbild.

    All die von dir beschriebenen Probleme hatte ich mit diversen, auch modernen Tintenstrahlern bis mir wirklich mal der Kragen geplatzt ist und ich 'in Gottes Namen' die höheren Investitionskosten für einen Farblaser zähneknirschend in Kauf genommen habe. Das war vor ca. 1 1/2 Jahren. Seither _kein einziges mal_ Stress. Thema drucken ist für mich endlich keines mehr, das Ding ist einfach da und tuts, wenn es soll. Die Entscheidung zu wechseln war Goldrichtig und ich würde auch eigentlich jedem der Drucken will/muß, auch wenn es wenig ist, zum Laser raten.


    Allerdings wird auch dort begonnen mit Tricks zu arbeiten. Ich kann es aber bisher auch teilweise nachvollziehen. Bei einem Anschaffungspreis von 200¤ kann man sich an allen Fingern abzählen, dass das kaum die Produktionskosten deckt. Folge dessen sind die Toner in der Erstbestückung auch nur mit homöopatischen Dosen befüllt. Die Kosten für einen kompletten Satz regulären Toners sind dann meist auch fast höher als der Anschaffungspreis. Also im Endeffekt ist das Lasern doch schon deutlich teurer, ... aber gut gegen Magengeschwüre :)

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