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  5. » Urteil: Füllmenge von Druckerpatronen…

So ein Unsinn

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  1. So ein Unsinn

    Autor Th3Dan 13.02.13 - 19:51

    Die Angabe der Seitenzahl ist relativ wie kaum sonst etwas.
    Erstmal nehmen die für ihre Angaben eine Deckung, die absolut realitätsfremd niedrig ist. Dann druckt der normale Durchschnittsbürger wohl kaum ständig nur Text aus, was Theorie und Praxis noch ein Stück mehr voneinander trennt.

    Und der Vergleich mit der Stückzahl hinkt doch vorne und hinten.
    Wenn ich eine Packung mit 500 Blatt A4 Papier, 80g/qm kaufe besteht kaum eine Möglichkeit mich als Kunde dabei zu verarschen.
    Wenn man aber eine Tintenpatrone kauft die laut Hersteller sagen wir 300 Seiten drucken soll, sind das aus obigen Gründen bei mir wohl nur 150 und bei einem anderen Kunden vielleicht nur 100.

    Das grenzt für mich schon an Betrug, zumal hier vollkommen beabsichtigt realitätsfremde Testbedigungen genutzt werden um die Seitenzahlen zu pushen.
    Wenn ich ein Stifteset kaufe wo draufsteht, dass 10 Stifte drin sind und es sind tatsächlich nur 8 drin ist das schließlich auch nicht legal.

    Wenn Lebensmittelhersteller Pferdefleisch als Schweinefleisch verkaufen ist das schließlich auch gleich ein riesiger Skandal und der Hersteller wird verklagt.
    Wenn dasselbe jemand mit Tintenpatronen macht scheint es kaum jemanden zu interessieren.

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  2. Re: So ein Unsinn

    Autor caso 13.02.13 - 20:04

    Es gibt auch genormte Tests für die Durckseitenangabe. Bei meiner letzten Patrone stand sowas drauf: "xxx Seite nach DIN yyy".
    Außerdem kannst du von der Tintenmenge nicht direkt auf schließen wie viele Seiten du drucken kannst.

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  3. Re: So ein Unsinn

    Autor Nekornata 13.02.13 - 20:31

    Man kann aber dadurch besser vergleichen, mit alternativen Herstellern ;). Und da bringt dir DIN Normen auch nichts, da es davon etliche gibt (und es immer noch Spielraum gibt).

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  4. Re: So ein Unsinn

    Autor Moe479 13.02.13 - 20:58

    gerade im fotosegment kann ich das bestätigen, canon drucksysteme spritzen mehr am papier vorbei als darauf ... die 'nebenverbräuche' machen hier das eigentliche geld für diesen verein. selbst der abspritzbehälter hat nen chip ... gut wenn man im servicemodus diesen zurücksetzen kann ... aber günsige austauschkissen darf man sich selber zurecht schneiden, kurz dannoch kommen quadratmeter zähler im druckkopf ohne dass vorher irgendwelche streifen erkennbar waren, dieser schlägt mit einem preis zubuche der ca. 300m glanzfotopapier gleich kommt wobei man dafür 10 mal die rolle wechseln müsste und dabei genauso oft ein schlechtes ergebnis bemerken könnte ... hab ich schon die 25% verdunstungsreserve (ohne schiess, wird von canon echt so angegeben) erwähnt die in den mit selbstdichtenden ventilen versehenen tanks verbleibt um einen dryrun zu verhindern ... oder dass nach einer erstbefüllung eines neuen druckkopfes 50% der tanks aufgebaraucht wurden also 12 tanks a 58¤ / 2 = 348¤ für eine einzige druck-kopfbefüllung verbraten werden können, wobei der neue druckkopf nur geschmeidige 450¤ kam ... hinzu kommen fehlermeldungen die nicht einmal der support kennt weil canon die firmwares iher ach so professionellen geräte fremdfertigen lässt ... darüberhinaus sind canons ausdrucke thermoink/bubblejet-technik (piezo bitet canon nicht an) ultraempfindlich was kratzer angeht.

    fazit: günstige drucker gibt es schon von canon, ausdrucke sehen auch gut aus, sind aber empfindlich, jedoch günstig drucken geht damit nicht, selbst 3rd party nachfüllsets sind einfach nur teuer im vergleich, oft sind semiprofessionelle lösungen von epson oder hp im eneffekt deutlich günstiger bei gleicher qualität.

    erfahrungen habe ich von einem ipf 5000 und ipf w600, das hat gereicht, nie wieder das teure gemehre! der beste tinten-drucker von cannon den ich jeh hatte war ein asbach alter bjc-4000 dessen grosse sw-patrone mit integriertem druckkopf liess sch bis zum lebensende der walzen und druckkopfführung mit einer bohrung und 3¤ pelikan tinte aus dem 500ml fässchen endlos nachfüllen, dfabei hätten die bleiben sollen!



    4 mal bearbeitet, zuletzt am 13.02.13 21:16 durch Moe479.

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  5. Re: So ein Unsinn

    Autor XHess 13.02.13 - 22:28

    "der Verbraucher wolle beim Kauf von Druckerpatronen nicht primär Tinte kaufen, sondern eben eine für seinen Drucker passende Druckerpatrone als (gebrauchs-)fertige Einheit. Mit der Tinte allein könne er - anders als im Falle von Nachfüllpackungen - nichts anfangen."

    Schon diese Aussage lässt mich schaudern!

    Nein Herr Richter, mir reicht eigentlich auch eine leere Patrone. Beim Autokauf möchte ich auch nicht primär fahren sondern nur das Auto als fertiges Konstrukt erwerben. Mit dem Motor allein kann der Verbraucher nichts anfangen.

    Was kommt als nächstes? Diese Milch Packung enthält 1 Milch? Denn primär möchte ich nicht die Milch sondern ein fertiges Produkt, denn mit nur der Milch (ohne Packung) kann ich nicht aus den Laden gehen?

    X.

    --
    Always look on the bright side of life!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.02.13 22:29 durch XHess.

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  6. Re: So ein Unsinn

    Autor Hundgeburt 13.02.13 - 22:56

    XHess schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > "der Verbraucher wolle beim Kauf von Druckerpatronen nicht primär Tinte
    > kaufen, sondern eben eine für seinen Drucker passende Druckerpatrone als
    > (gebrauchs-)fertige Einheit. Mit der Tinte allein könne er - anders als im
    > Falle von Nachfüllpackungen - nichts anfangen."
    >
    > Schon diese Aussage lässt mich schaudern!

    Word. Diese Stelle ist so ein für Politiker typisches Verwirrungsgeschwätz, das eigentlich nie und nimmer von einem Richter kommen sollte.
    Woran mangelt es mir denn, wenn mein Drucker nichts mehr bedrucken kann und auf dem Display steht "Keine Tinte mehr"? An der Tinte. Die Patronen sitzen noch fröhlich im Drucker. Das einzige was denen zur *gebrauchsfertigen* Einheit fehlt, ist: die Tinte.
    Die Tinte ist wirklich das primäre Ziel beim Einkauf, schließlich drucke ich doch damit. Wie kann der Richter das nicht erkennen? Das übergeordnete Ziel ist natürlich das bedruckte Papier. Das besteht aus Papier und ... Tinte.

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  7. Re: So ein Unsinn

    Autor Anonymer Nutzer 14.02.13 - 05:04

    Hundgeburt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das übergeordnete
    > Ziel ist natürlich das bedruckte Papier. Das besteht aus Papier und ...
    > Tinte.

    Erst wenn der aller letzte Kunde festgestellt hat, dass Laserdrucker viel benutzerfreundlicher sind, werden die Tintenspritzer-Verkäufer merken, dass sie nicht die Kunden, sondern sich selbst verarscht haben.

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  8. Re: So ein Unsinn

    Autor amp amp nico 14.02.13 - 07:30

    Diese Urteilsbegründung ist derart hahnebüchen daß eigentlich jeder blinde erkennen sollte: Hier gehts nicht mit rechten Dingen zu. Selbst schmierige Manager können besser schwurbeln als dieser Richter.

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  9. Re: So ein Unsinn

    Autor Noxvento 14.02.13 - 07:57

    Wir haben einen Canon Pixma MG5250 und füllen bis auf die schwarze Patrone schon seit 2 Jahren die originalen mit einem Nachfüllset von Databecker nach. Das kostet 15 Euro und hält sehr lange.

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  10. Re: So ein Unsinn

    Autor Dubu 14.02.13 - 10:03

    Th3Dan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn ich ein Stifteset kaufe wo draufsteht, dass 10 Stifte drin sind und es
    > sind tatsächlich nur 8 drin ist das schließlich auch nicht legal.

    Ha! Das ist doch genau das, was das Gericht gesagt hat: Wenn du Stifte kaufst, interessiert dich, wie viel Stück in der Packung sind. Und das muss darauf stehen. Mehr nicht. Wer fragt schon danach, wie _voll_ die Kugelschreiber sind, die in der 10er-Packung im 1-Euro-Laden liegen? Ist das irgendwo angegeben? In Millilitern? Oder in Metern Schreibspur?
    Eigentlich interessiert den Verbraucher aber nicht nur, wie viele Kulis in der Packung sind, sondern vor allem wie viel er damit schreiben kann. Ich habe durchaus schon einige Kulis gehabt, die statt einer Standard-Mine einen winzigen "Tinten-Stummel" vorne stecken hatten, was man aber von außen nicht sehen konnte. Pech gehabt. Der Unterschied zu den Tintenpatronen ist aber, dass die letzteren _deutlich_ mehr kostet als ein Kuli.

    Wenn man also eine Analogie zu Schreibutensilien zieht, ist das Urteil nicht so absurd. Verbraucherfreundlich ist es aber nicht. Dann muss da vielleicht der Gesetzgeber nachbessern.

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  11. Re: So ein Unsinn

    Autor asic 14.02.13 - 12:06

    Du vergisst dabei aber, dass die Hersteller jetzt auch leere Patronen verkaufen dürfen. Auf der Verpackung muss nur der Inhalt stehen: Patronen. Was in den Patronen ist, ist laut dem Richter ja irrelevant. Ob die nun tatsächlich mit Tinte, blauem Wasser oder nichts gefüllt sind, ist nebensächlich.

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  12. Re: So ein Unsinn

    Autor nicoledos 14.02.13 - 12:29

    Es sollte wohl beides drauf, die Füllmenge und der durchschnittliche Verbrauch pro Seite. Ich hatte mal eine Weile einen Drucker mit einer doppelt so vollen Ersatzpatrone. Tatsächlich hat die Ersatzpatrone aber mehr Tinte aufs Papier aufgetragen und war somit nach ungefähr gleicher Anzahl von Seiten leer.

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  13. Re: So ein Unsinn

    Autor Zerberus76 14.02.13 - 12:42

    Es sollte also eine DIN verwendet werden die die Patronen vergleichbar macht.
    Es ist egal ob man Bilder oder Text druckt. Wenn da steht 500 Seiten mit 5% Deckung ist das ausreichend(wenn das Verfahren genormt ist)
    die Menge ist wirklich nicht so wichtig, da einige Drucker mit deutlich weniger auskommen und man so mit 10 und mal mit 15ml das selbe Ergebnis erzielen kann.

    Was aber interessant an der Sache ist:
    bei einem Glas Nutella muss der Grundpreis angegeben werden.
    Bei einem Karton mit 6 Gläsern dann nur noch die Anzahl der Gläser????

    Und noch ein Punkt: Es darf nicht mehr als 30% Luft/Leerraum in einer Verpackung sein, da es sonst eine Mogelpackung ist. Ist das Gehäuse nun eine Verpackung oder nur der Karton bzw die Alufolie darum?

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  14. Weltfremdes Urteil zu Gunsten von Unseriosität | Verpackung vs. Inhalt

    Autor Tuxianer 14.02.13 - 14:29

    sunnymarx schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Erst wenn der aller letzte Kunde festgestellt hat, dass Laserdrucker viel
    > benutzerfreundlicher sind, werden die Tintenspritzer-Verkäufer merken, dass
    > sie nicht die Kunden, sondern sich selbst verarscht haben.

    Ja, und was ändert sich dann? Toner statt Tinte.

    "Box-Inhalt: 1 Tonerkartusche, Farbe: schwarz."

    Und? Wie viele Seiten kann man damit bedrucken? Bitte das Kleingedruckte lesen: Es steht nirgends auf der Packung, dass auch Toner in der schwarzen Kartusche drin ist...

    ... und daran würde sich auch kaum was ändern, wenn man eine Gewichtsangabe draufdrucken würde. Denn Toner ist nun mal sehr leicht; die paar Gramm Gewichtsunterschied zwischen voll (wenn es denn voll wäre...) und leer (wenn es denn ...), sind bestenfalls auf einer Präzisionsbriefwaage brauchbar messbar. Vor allem, weil die Kartuschen eben, im Unterschied zu den einfachen Pulverdosen für Profi-Kopierergeräte (so ab 50'000 Euro...) aus massiv viel und unsinnig kompliziert geformtem Plastik bestehen und oft noch die halbe Belichtereinheit dranhängt.
    Also kaufen und ab damit auf die supergenaue Waage. Und was dann? Zurückbringen, weil die Kartusche 3 Gramm leichter ist, als sie laut Aufdruck sein sollte? Jede Wette: "Gewichtsabweichungen bis zu n Gramm sind kein Grund zur Reklamation" steht dann in VIERPUNKTHELVETIKAULTRASCHMAL irgendwo im Beipackzettel, und "n" ist zufällig genau der maximale mögliche Gewichtsunterschied zwischen einer echt leeren und einer echt vollen Kartusche.

    Mit anderen Worten: Richter, die entweder willentlich und wissentlich, sprich in der verfassungswidrigen Absicht auf Schlechterstellung der inländischen Bürger gegenüber ausländischen Firmen, oder mangels Kompetenz, sprich aus einem nicht duldungsfähigen Grad an Inkompetenz am Zweck einer Sache vorbei entscheiden, werden auch bei Toner-Kartuschen solcherart hahnebüchen entscheiden, dass die Kartuschen das Ding wäre, das man kaufen wolle.

    Dieses Urteil fehlinterpretiert eine erforderliche Transport- und Lager-Verpackung für ein Produkt, das ohne eine solche nicht praktisch anwendbar ist.

    Man kauft Tinte (oder Milch) nicht lose, weil sie eben davonrinnt; ebenso kauft man Toner (oder Salz) nicht lose, weil beides davonrieselt (und außerdem, da wasserziehend, verklumpt). Benzin kauft man auch nicht lose, nur hat man entweder einen Kanister dabei - von dem aus man das Benzin dann umfüllen kann, was für Tintendrucker bislang nicht handhabbar angeboten wird - oder man bringt das Auto zur Tankstelle. Soll ich etwas meinen Drucker zum Tintenshop bringen und "Bitte einmal volltanken; die Kartusche / Patrone brauche ich nicht." sagen??? Spätestens beim 40-Kg-Laserfarbdruckerscannerfax wird das etwas sehr aufwändig!

    Aber was will man in Deutschland noch erwarten; eine Regierung, die an - wieviele sind es inzwischen? - x Positionen Titel-Betrüger einsetzt, hat wahrscheinlich auch solche Richter ... nur hat die zuletzt gegangene Ministerin immerhin unzweifelhaft Kompetenz im Amt bewiesen, diese Richter ebenso unzweifelhaft das Gegenteil.

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  15. Re: So ein Unsinn

    Autor Dubu 14.02.13 - 15:31

    asic schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du vergisst dabei aber, dass die Hersteller jetzt auch leere Patronen
    > verkaufen dürfen. Auf der Verpackung muss nur der Inhalt stehen: Patronen.

    Unsinn, natürlich muss auch Tinte drin sein. Nochmal das Beispiel mit den Kulis: Auch wenn auf der Verpackung steht "10 Kugelschreiber" und keine Angabe von Millilitern, so müssen die Kugelschreiber doch schreiben können, sonst kannst du sie reklamieren. Schließlich erwartet der durchschnittliche Verbraucher, dass er mit einem frisch gekauften Kugelschreiber direkt los schreiben kann und nicht nur leere Kugelschreiberhüllen bekommt.
    Das Gleiche gilt für Druckerpatronen. Wie _viel_ jetzt minimal an Tinte in einer Patrone enthalten sein muss, damit es nicht als Betrug gilt, hat aber niemand festgelegt. Sind es mindestens 500 Seiten? 100 Seiten? Vielleicht nur 50 Seiten, wenn die Patrone dafür nur 9,95 Euro kostet?

    > Was in den Patronen ist, ist laut dem Richter ja irrelevant. Ob die nun
    > tatsächlich mit Tinte, blauem Wasser oder nichts gefüllt sind, ist
    > nebensächlich.

    Natürlich nicht, und das wurde auch nirgends so geschrieben (außer hier im Forum von einigen Übereifrigen), erst recht nicht vom Gericht.

    Das Gericht hatte ja auch nicht zu urteilen, ob es _sinnvoll_ oder _verbraucherfreundlich_ ist, dass Tintenvolumen oder Seitenzahlen auf den Packungen stehen. Es ging nur darum, ob ein Verstoß gegen die Fertigpackungsverordnung vorliegt oder nicht. Und da die Fertigpackungsverordnung wahrscheinlich keine Detailregelungen zu Tintenpatronen enthält, musste das Gericht Analogien zu vergleichbaren Artikeln ziehen. Vielleicht waren das ja Kugelschreiber. ;-)

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