Sinkende Abonnentenzahlen kosten Umsatz, weil weniger Abonnenten pro Monat zahlen. Bei (fast) gleicher Abonnentenzahl kann sich der Umsatz auch nur entsprechend (fast) nicht ändern. Außer Blizzard hätte den Preis geändert.
Im Artikel steht, Blizzard würde mehr investieren, um die Abonnenten zu halten und deswegen wenger Gewinn machen. Dann sinkt der Gewinn wegen höherer Kosten bei gleichem Umsatz.
Ich halte es für sinnvoll, den Artikel und den Titel entsprechend anzupassen. Vorschlag: "World of Warcraft stabil bei sinkendem Gewinn"
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Das ist so nicht ganz korrekt, schließlich wirft Blizz mit Gratisspielzeit und geschenkten Spielen um sich. Beispiel: Wer den Jahrespass für WoW kauft, also den gleichen Umsatz erzeugt wie vorher auch, bekam Diablo 3 kostenlos.
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CrayZee schrieb:
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> Das ist so nicht ganz korrekt, schließlich wirft Blizz mit Gratisspielzeit
> und geschenkten Spielen um sich. Beispiel: Wer den Jahrespass für WoW
> kauft, also den gleichen Umsatz erzeugt wie vorher auch, bekam Diablo 3
> kostenlos.
Genau da liegt der Hase begraben.
Der Umsatz (Verkaufte Menge * Verkaufspreis [x Zeitspanne]) ist natürlich geringer, wenn sich die Verkaufsmenge erhöht und der Preis unverändert bleibt bzw. sich verringert. Wenn man den Jahrespass kauft, kriegt man Diablo 3 geschenkt. Verkaufte Menge wird um eins erhöht für einen Verkaufspreis von 0,- ¤ anstelle von 39/49,- ¤ --> Umsatzeinbruch. Dazu kommt, dass viele sich nun direkt ein 6-Monate Abo buchen, anstelle von einem Monat (man hat ja eh einen Jahrespass "gekauft") und das bedeutet natürlich wieder ein geringerer Verkaufspreis für die selbe Menge.
Hab natürlich kein BWL gelernt bzw. studiert und kann mich deswegen natürlich auch irren.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.05.12 14:10 durch Dhakra.
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Andraax schrieb:
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> Sinkende Abonnentenzahlen kosten Umsatz, weil weniger Abonnenten pro Monat
> zahlen. Bei (fast) gleicher Abonnentenzahl kann sich der Umsatz auch nur
> entsprechend (fast) nicht ändern. Außer Blizzard hätte den Preis geändert.
>
Was ich hier ohne eigene Recherche geschrieben habe ist zwar im Prinzip richtig, aber wie schon gesagt spielt auch der Preis eine Rolle.
Der Net Revenue (Umsatz) mit Abonnenten ist tatsächlich genau wie im Artikel beschrieben in den jeweiligen 1. Quartalen von 2011 = 395 Mio USD und in 2012 = 256 Mio USD.
Auf den ersten Blick erstaunlich. Aber wie andere Poster schreiben liegt es wohl an z.B. vielen Freimonaten. Außerdem können viele in einem Quartal vorher oder nachher ein länger laufendes Abo gekauft haben.
Übrigens hat AB mit WoW in 2010 insgesamt 1,230 Mrd USD und in 2011 1,357 Mrd USD an Umsatz gemacht. Das war immerhin noch auf's ganze Jahr gerechnet eine Steigerung von mehr als 10%. Bin gespannt wie der Jahresabschluss für 2012 ausfallen wird.
Was den Post betrifft: War ein Schnellschuss von mir. Ich war an der Stelle stutzig geworden, als im Zusammenhang mit Umsatz von "verdienen" gesprochen wurde. Verdienst ist für mich Gewinn, nicht Umsatz(erlös). Wenn man z.B. 1,0 Mio Umsatz und 1,5 Mio Kosten hat, dann hat man nicht 1,0 Mio verdient, sondern 0,5 Mio verloren.
>
> Ich halte es für sinnvoll, den Artikel und den Titel entsprechend
> anzupassen. Vorschlag: "World of Warcraft stabil bei sinkendem Gewinn"
Nehme ich zurück. Die Überschrift ist korrekt. Sorry.
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Dhakra schrieb:
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> CrayZee schrieb:
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> > Das ist so nicht ganz korrekt, schließlich wirft Blizz mit Gratisspielzeit
> > und geschenkten Spielen um sich. Beispiel: Wer den Jahrespass für WoW
> > kauft, also den gleichen Umsatz erzeugt wie vorher auch, bekam Diablo 3
> > kostenlos.
Dann müsste aber bei den Abonnenten eine Steigerung und beim Umsatz mit PC-Spielen eine Verringerung da sein. Allerdings ist die Position "PC and other" in dieser Hinsicht nicht sehr aussagekräftig.
>
> Genau da liegt der Hase begraben.
> Der Umsatz (Verkaufte Menge * Verkaufspreis ) ist natürlich geringer, wenn
> sich die Verkaufsmenge erhöht und der Preis unverändert bleibt bzw. sich
> verringert. Wenn man den Jahrespass kauft, kriegt man Diablo 3 geschenkt.
Wenn die Menge bei gleichem Preis steigt, steigt der Umsatz. Wenn aber, wie von mir vermutet, bei gleicher Menge der Preis sinkt, dann sinkt der Umsatz. Dein Satz ist etwas widersprüchlich.
> Verkaufte Menge wird um eins erhöht für einen Verkaufspreis von 0,- ¤
> anstelle von 39/49,- ¤ --> Umsatzeinbruch. Dazu kommt, dass viele sich nun
> direkt ein 6-Monate Abo buchen, anstelle von einem Monat (man hat ja eh
> einen Jahrespass "gekauft") und das bedeutet natürlich wieder ein
> geringerer Verkaufspreis für die selbe Menge.
Ich schätze, dass z.B. Verkäufe für 6-Monats Abos in dem Monat gebucht werden, wo der Verkauf stattgefunden hat. Ein Käufer eines solchen Abos vom Dezember taucht dann im 1. Quartal nicht auf. Daher muss man IMHO sowieso das ganze Jahr betrachten, weil es auch saisonale Unterschiede gibt. Dabei spielt auch eine Rolle, wenn es einen Rabatt für längere Laufzeit gibt. Aber der Rabatt alleine würde einen so starken Einbruch kaum erklären. Eher schon die Aktion mit dem Jahresabo in Zusammenhang mit Diablo III. Davon wurden die meisten wahrscheinlich schon in 2011 verkauft.
Allerdings ist im Jahresbericht die Rede davon, dass WoW am 31.12.2010 noch ca. 12,0 Mio Abonnenten und am 31.12.2011 nur noch 10,2 Mio Abonnenten hatte. Ich verstehe das so, dass eben doch die Anzahl der Nutzer in den beiden verglichenen Quartalen deutlich unterschiedlich war!
>
> Hab natürlich kein BWL gelernt bzw. studiert und kann mich deswegen
> natürlich auch irren.
Wie ich schon als Antwort auf meinen ersten Post schrieb, sind die Zahlen im Artikel tatsächlich Umsatzzahlen und nicht Gewinn. Da war ich vorschnell.
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Andraax schrieb:
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> Dhakra schrieb:
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> >
> > Genau da liegt der Hase begraben.
> > Der Umsatz (Verkaufte Menge * Verkaufspreis ) ist natürlich geringer,
> wenn
> > sich die Verkaufsmenge erhöht und der Preis unverändert bleibt bzw. sich
> > verringert. Wenn man den Jahrespass kauft, kriegt man Diablo 3
> geschenkt.
>
Stimmt, war ein bisschen dumm formuliert. Wenn sich die verkaufte Menge erhöht, aber der Verkaufspreis im Durchschnitt sinkt (Umsatz / verkaufte Menge = Durchschnittsverkaufspreis pro Produkt), wie es bei einem Geschenk (Diablo 3 für 0,- Euro) ja der Fall ist, fällt natürlich auch der Umsatz geringer aus.
Auch irgendwie doof formuliert... aber ihr wisst schon bescheid. :P
> Ich schätze, dass z.B. Verkäufe für 6-Monats Abos in dem Monat gebucht
> werden, wo der Verkauf stattgefunden hat. Ein Käufer eines solchen Abos vom
> Dezember taucht dann im 1. Quartal nicht auf. Daher muss man IMHO sowieso
> das ganze Jahr betrachten, weil es auch saisonale Unterschiede gibt. Dabei
> spielt auch eine Rolle, wenn es einen Rabatt für längere Laufzeit gibt.
> Aber der Rabatt alleine würde einen so starken Einbruch kaum erklären. Eher
> schon die Aktion mit dem Jahresabo in Zusammenhang mit Diablo III. Davon
> wurden die meisten wahrscheinlich schon in 2011 verkauft.
>
Ich bin mir nicht sicher, aber das war doch glaube ich der Vorteil an dem Jahrespass, dass trotz 6-Monat-Abo immer monatlich abgebucht wird? Meine ich zumindest gehört zu haben, weiß ich leider nicht mehr genau... hat mich nicht wirklich interessiert. :)
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