Ist das denn nicht so: Ich habe ein Produkt welches ich auf den Markt werfe, für das ich X Keys generiere, diese Keys stehen in einer Datenbank und werden bei Aktivierung einfach abgeglichen? Habe ich einen generierten Key, passt er ja nicht zu denen in der Datenbank und die Aktivierung schlägt direkt fehl?
Es muss ja einen Datenbank mit legalen Keys geben, ansonsten könnte man ja nicht nachträglich die illegalen Sperren, oder?
Wenn man ein wenig recherchiert findet man heraus, dass ein Umstand der ganzen Geschichte der ist, dass mit gefälschten Kreditkarten BF3 Versionen gekauft wurden um dann über Ebay beispielsweise weiter zu verscherbeln. Das es dann etwas länger geht, bis die Fälle bekannt und die entsprechenden ansich validen Keys gesperrt werden ist somit nur logisch.
Vielleicht solltest du das dann einmal samt Quellenangabe an golem.de übermitteln, damit es ein Update zu dem Artikel gibt?
Bin ich hier Redakteur und verdiene mein Geld damit? Mal abgesehen davon, dass man nur mal aufmerksam hier das Forum beobachten und lesen müsste und man käme von alleine darauf?
magic23 schrieb:
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> Bin ich hier Redakteur und verdiene mein Geld damit?
Verstehe. Anstatt 2 Minuten aufwand zur Richtigstellung führst du lieber stundenlange Diskussionen im Forum.
> Mal abgesehen davon, dass man nur mal aufmerksam hier das Forum beobachten und
> lesen müsste und man käme von alleine darauf?
Erstmal ca. 128 Postings lesen. Klar, kein Problem wenn man den ganzen Tag nichts anderes zu tun hat.
Danke aber für deine freundlichen Antworten.
magic23 schrieb:
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> Wenn man ein wenig recherchiert findet man heraus, dass
> ein Umstand der ganzen Geschichte der ist, dass mit
> gefälschten Kreditkarten BF3 Versionen gekauft wurden
> um dann über Ebay beispielsweise weiter zu verscherbeln.
> Das es dann etwas länger geht, bis die Fälle bekannt und
> die entsprechenden ansich validen Keys gesperrt werden
> ist somit nur logisch.
Dadurch wird die Sache kompliziert:
Wenn der Händler, von dem der Endkunde den Key bezogen hat, die Ware gestohlen hätte, wäre sie Diebesgut. Der gutgläubige Endabnehmer macht sich zwar nicht strafbar, bleibt aber ggf. auf seinem Schaden sitzen. In sofern wäre die Sache zwar dumm für die vermeintlichen Sparfüchse, aber rechtlich und moralisch in Ordnung.
Gerade bei Käufen mit Kreditkarten ist es jedoch unwahrscheinlich, dass so kurz nach Erscheinen bereits Betrug, also eine Straftat festgestellt wurde; so etwas macht üblicherweise ein Gericht. Bis dahin liegt der Fall erst einmal nur so, dass ein Zwischenhändler die Keys erhalten, diese jedoch nicht ordnungsgemäß bezahlt, aber bereits weiter veräußert hat. Durch die schwebende Zahlungsunfähigkeit eines Händlers wird dieser zum Schuldner, nicht jedoch dessen Kunden.
Das ist ein wenig so, als ob ein Fleischer beim Schlachter ein Schwein bestellt, dieses nicht ordentlich bezahlt, aber trotzdem Steaks daraus macht und verkauft. Der Schlachter darf nicht bei den Leuten vorbeikommen, welche die Steaks gekauft haben und selbige einsammeln. EA nimmt sich dieses Recht eventuell heraus.
Mal kurz zum Thema "illegal".
Der Key kostet mich ¤17
Die Untergrenze fuer faellige MwSt Zahlungen bei Importen aus dem Nicht-EU Ausland liegt im Land meines Wohnsitzes bei ¤22.
- Keine MwSt wird faellig.
Die Untergrenze zur Zahlung von Einfuhrzoellen auf Waren aus dem Nicht-EU Ausland liegt im Land meines Wohnsitzes bei ¤150
- Es wird kein Einfhurzoll faellig.
Das Produkt ist komplett legal in die EU eingefuehrt worden unter Zahlung aller faelligen Abgaben.
Wenn EA sich darauf beruft, wuerden die von meinem Anwalt hoeren.
Zum Glueck hab ich den Dreck nicht gekauft :D
Oh bitte.. Lies mal meine Antwort auf seinen Post.
Was man im Übrigen durchaus kritisieren kann, meiner Ansicht nach, ist das Schweigen seitens EA. Bisschen mehr Aufklärung darüber würde vielleicht gut tun. Wobei ich meine Auslegung der ganzen Sache auch nicht als die allein richtige hinstellen will, aber so wie von mir geschildert macht das ganze durchaus mehr Sinn und die Vorgehensweise wäre logisch. Weiterhin kenne ich einige Leute, die mit Import-Versionen spielen und nicht gesperrt bzw. deren Versionen nicht gelöscht wurden.
magic23 hats ja schon teilweise erläuter. trotzdem versteh ich nicht warum so viele gegen EA wettern.
Wenn man Hehlerware kauft und irgendwann wird einem den in Polen für 10.000¤ gekauften Audi R8 wieder abgenommen, kann man auch lange rumlamentieren dass dafür gezahlt wurde. Der eigentliche Besitzer (EA) hat wohl das Recht dazu seine Ware zurückzuerhalten, da für diese entweder nicht (seitens des keyshops) oder mit geklauten Kreditkarten (rücküberweisung der beträge dürfte dann erfolgen) gezahlt wurde.
EA geht aber hin und erlässt nen 20% rabatt für die leute die von der verarsche betroffen waren. ich denke das kann man wirklich als großzügig sehn, da sie das nicht müßten.
Exakt so sieht es aus. Ich habe mir einen russischen Key gekauft, der im Zuge dieser Sperraktion in einen EU-Key umgewandelt wurde, da er eben legal erworben wurde. Es geht also nicht darum, nicht-Regionale Keys zu sperren, sondern heiße Ware funktionsunfähig zu machen. Dass der Kunde dabei der dumme ist, ist zwar nicht schön, aber überall anders genauso. Das hat mit EA nichts zu tun, sondern wäre auch in anderen Bereichen so verlaufen.
Kauf von neuem BMW über osteuropäischen Händler, der diesen aber noch nicht oder gar nicht bezahlt hat, ihn aber trotzdem weiterverkauft. Hersteller holt sich die Ware halt wieder und fertig. Der Kunde kann dann mit seinem freundlichen Zwischenhändler verhandeln, da hat der Hersteller nichts damit zu tun.
Ich bin zwar kein EA-Fan und finde ihr Handeln oft genug sehr fragwürdig, aber man muss auch mal fair bleiben und den Vorfall so beurteilen, wie er liegt und nicht noch alles Mögliche dazudichten.
Ich muss auch hier noch erwähnen, dass sich mittlerweile auch noch Leute gemeldet haben, die per Origin und Proxy das Spiel in einem anderen Land gekauft haben und deren Versionen nun auch gelöscht wurden. In diesem Fall aber eben wegen des Verstoßes gegen die AGB von Origin. Da kann man natürlich säuerlich reagieren aber das wäre bei Steam beispielsweise auch so. Hier könnte man höchstens versuchen zu klagen.
Normale Importversionen aus UK per Versandt oder auch die von dir genannten russischen Keys sind aber in der tat bisher noch nicht gesperrt worden. Im Gegenteil: Wie du selber ja geschrieben hast, wurden die russischen sogar umgemünzt in EU Versionen.
Der Held vom Erdbeerfeld schrieb:
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>
> Dadurch wird die Sache kompliziert:
>
> Wenn der Händler, von dem der Endkunde den Key bezogen hat, die Ware
> gestohlen hätte, wäre sie Diebesgut. Der gutgläubige Endabnehmer macht sich
> zwar nicht strafbar, bleibt aber ggf. auf seinem Schaden sitzen. In sofern
> wäre die Sache zwar dumm für die vermeintlichen Sparfüchse, aber rechtlich
> und moralisch in Ordnung.
>
> Gerade bei Käufen mit Kreditkarten ist es jedoch unwahrscheinlich, dass so
> kurz nach Erscheinen bereits Betrug, also eine Straftat festgestellt wurde;
Sind nicht erst vor kurzen 6000 Retailversionen bei einem Überfall geklaut worden? was macht man damit wenn nicht über Ebay verticken?
Und BF3 konnte man doch sicherlich auch im Origin Store schon Monate im Voraus kaufen und bezahlen, dass ist doch in solchen Online Portalen üblich dass das geht, oder? Warum sollte da also so kurz nach erscheinen des Spiels Kreditkartenbetrug unwahrscheinlich sein? Es war ja genug Zeit, oder nicht?
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- Es gibt nichts das eine million Chinesen nicht billiger tun könnten.
- Alle Verdächtigen sind schuldig, sonst wären sie ja keine Verdächtigen.
Das mit den 6000 geklauten Versionen war Call of Duty Modern Warfare 3. Womit ich dem Rest des Postings nicht widersprechen will, nur der Aufklärung halber. :)
DER GORF schrieb:
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> Und BF3 konnte man doch sicherlich auch im Origin Store
> schon Monate im Voraus kaufen und bezahlen
Du hast recht, das war ein Denkfehler meinerseits. Selbstverfreilich würde ein solcher Kreditkartenbetrug bereits gemeldet, geprüft und der vermeintliche Kauf als Diebstahl aktenkundig sein.
Dies hieße aber wiederum, dass EA schon länger bekannt ist, dass widerrechtlich erworbene Keys im Umlauf sind, sie es aber offenbar nicht für nötig hielten, potentielle Käufer zu warnen.
magic23 schrieb:
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> Das mit den 6000 geklauten Versionen war Call of Duty Modern Warfare 3.
> Womit ich dem Rest des Postings nicht widersprechen will, nur der
> Aufklärung halber. :)
Ach Moment, das sind zwei unterschiedliche Spiele? o_O
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- Es gibt nichts das eine million Chinesen nicht billiger tun könnten.
- Alle Verdächtigen sind schuldig, sonst wären sie ja keine Verdächtigen.
Der Held vom Erdbeerfeld schrieb:
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> Dies hieße aber wiederum, dass EA schon länger bekannt ist, dass
> widerrechtlich erworbene Keys im Umlauf sind, sie es aber offenbar nicht
> für nötig hielten, potentielle Käufer zu warnen.
Hm... stimmt. Jetzt stellt sich die Frage ob im Voraus schon Keys gesperrt worden sind ob das erst nach erscheinen des Spiels angelaufen ist.
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- Es gibt nichts das eine million Chinesen nicht billiger tun könnten.
- Alle Verdächtigen sind schuldig, sonst wären sie ja keine Verdächtigen.
Der Held vom Erdbeerfeld schrieb:
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> Dies hieße aber wiederum, dass EA schon länger bekannt ist, dass
> widerrechtlich erworbene Keys im Umlauf sind, sie es aber offenbar nicht
> für nötig hielten, potentielle Käufer zu warnen.
Wie stellst Du Dir das vor? "Die Keys XXXX - XXXXX sind ungültig"? Nicht sonderlich sinnig, allein schon, weil man, um zu wissen, ob der eigene Key betroffen ist, diesen erstmal haben müßte.
Davon ab dürfte es nicht im Interesse von EA sein, da eine Panik loszutreten.
Der Händler, von dem man einen widerrechtlich erworbenen Key bezogen hat, ist der Vertragspartner, nicht EA. Ensprechend hat man Ansprüche gegenüber diesem Händler. Nicht gegenüber EA.
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