... dazu 85% Einblendungen nichtssagender Grafiken, die man eh nicht lesen kann.
Für echte Filmfreunde sind die Zeiten furchtbar. Das anspruchslose Mehrheitsdiktat ist Folter :(
Fincut schrieb:
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> ... dazu 85% Einblendungen nichtssagender Grafiken, die man eh nicht lesen
> kann.
>
> Für echte Filmfreunde sind die Zeiten furchtbar. Das anspruchslose
> Mehrheitsdiktat ist Folter :(
Bei Transformers war das die Hölle, von den Kampfszenen hat man beinahe nichts mitbekommen, weil man aus unerfindlichen Gründen jede halbe Sekunden aus einem anderen Kamerawinkel zeigen musste, wie Metall durch die Luft geschleudert wird.
"Transformers" <-> "echte Filmfreunde"??
Filme bestehen für dich nur aus Kameraeinstellungen und dem Schnitt?
Und darüber hinaus kann man eine Actionszene mit hektischem Schnitt und ungenauen Kameraschwenkern, Blurreffekten usw. untermalen.
Sowas wird heutzutage zur Gestaltung einer Stimmung verwendet.
Wer vermisst nicht die 20er Jahre:
Nur die Totale, keine Kamerabewegung und die Szene ist zu Ende wenn ein Schnitt kommt.
jaja, ihr Filmfreunde habts heute schon schwierig.
Wawaawa schrieb:
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> Filme bestehen für dich nur aus Kameraeinstellungen und dem Schnitt?
> Und darüber hinaus kann man eine Actionszene mit hektischem Schnitt und
> ungenauen Kameraschwenkern, Blurreffekten usw. untermalen.
> Sowas wird heutzutage zur Gestaltung einer Stimmung verwendet.
> Wer vermisst nicht die 20er Jahre:
> Nur die Totale, keine Kamerabewegung und die Szene ist zu Ende wenn ein
> Schnitt kommt.
> jaja, ihr Filmfreunde habts heute schon schwierig.
Deshalb taugt auch seit Jahren kein einziger Action-Film mehr was... wenn ich hektisch geschnittene Bilder sehen will, schau ich mir Musikvideos an...
Es ist ja auch bekannt, das Hitchcock druch die Duschszene in Psycho die ganze Filmindustrie zerstört hat.
Wer sich hier beschwert, das eine Actionszene mit den dazugehörigen Stilmitteln untermalt wird, kann ich nicht für voll nehmen. Auch nicht mit Nicknames wie FilmPhreak.
Mich stört sowas nur wenn es im Dauereinsatz genutzt wird, wenn die wackelige Handkamera auch bei Dialogen usw. verwendet wird.
Muss ich wirklich noch den letzten James Bond erwähnen....
Der war etwa 20 mal so oft geschnitten, wie es hätte sein sollen um die ästhetischen Aufnahmen wirken zu lassen.
Die Kameramänner haben einen super Job gemacht, aber in der Post wurde alles zunichte gemacht. Schade eigentlich.
Aber zum Trailer: Sieht ganz okay aus für ein Low-Budget Projekt, aber man hätte trotzdem ne bessere Kamera nehmen können. Wahrscheinlich war Crank 2 schuld daran, denn die Kamera wurde dort unter anderem in einem Multi-Kamera-Rig eingesetzt. Ausserdem überall montiert (RC-Cars, Autos, während Explosionen) so nach dem Motto... kost nix, also seien wir mal ein wenig verschwenderisch.
Wawaawa schrieb:
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> Filme bestehen für dich nur aus Kameraeinstellungen und dem Schnitt?
> Und darüber hinaus kann man eine Actionszene mit hektischem Schnitt und
> ungenauen Kameraschwenkern, Blurreffekten usw. untermalen.
> Sowas wird heutzutage zur Gestaltung einer Stimmung verwendet.
> Wer vermisst nicht die 20er Jahre:
> Nur die Totale, keine Kamerabewegung und die Szene ist zu Ende wenn ein
> Schnitt kommt.
> jaja, ihr Filmfreunde habts heute schon schwierig.
Kamerafahrten wie in "Panic Room" gelten heute als Meilenstein der Filmgeschichte. Wer es drauf hat, Szenen wirklich zu gestalten, der braucht keine drei Schnitte in einer Sekunde. Gebraucht wird dieses "Stilmittel", um die Unfähigkeiten von Schauspielern zu verdecken (z. B. keine Kampfsporterfahrungen). Früher wurden die zwei Jahre trainiert, heute einfach verzappelt.
Wenn Dir das gefällt, dann bist Du sehr jung. Und völlig abgestumpft.
Sollte man jemanden antworten, der Stilmittel in Anführungszeichen setzt?
Fincut schrieb:
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> ... dazu 85% Einblendungen nichtssagender Grafiken, die man eh nicht lesen
> kann.
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> Für echte Filmfreunde sind die Zeiten furchtbar. Das anspruchslose
> Mehrheitsdiktat ist Folter :(
ja, endlich werden filme zu filme, in denen es ums bild geht. kapieren die wenigsten "echten filmfreunde", aber die sind zum glück/hoffentlich eh am aussterben.
sehr gut gemachter "selbstmade movie", die qualität privater projekte nimmt wirklich stetig zu. so langsam erreichen sie tatsächlich professionelle qualität.
Wawaawa schrieb:
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> Sollte man jemanden antworten, der Stilmittel in Anführungszeichen setzt?
Am besten antworten man grundsätzlich niemandem, der intellektuell einfach in der Oberliga spielt. Das kann es weder peinlich, noch mühevoll. Du darfst also gerne schweigen und ich verspreche an dieser Stelle, es Dir nicht nachzutragen.
Lars53332256 schrieb:
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> ja, endlich werden filme zu filme, in denen es ums bild geht. kapieren die
> wenigsten "echten filmfreunde", aber die sind zum glück/hoffentlich eh am
> aussterben.
>
> sehr gut gemachter "selbstmade movie", die qualität privater projekte nimmt
> wirklich stetig zu. so langsam erreichen sie tatsächlich professionelle
> qualität.
Toll: Bilder, die kein Mensch erfassen kann. Es sei denn, er drückt auf "Pause". Wahnsinn, ganz großes Kino. Also ich an Dich: "Vielen Dank" - Du anspruchsloses Neuzeitopfer.
2 mal bearbeitet, zuletzt am 17.07.10 16:52 durch Fincut.
"der intellektuell einfach in der Oberliga spielt"
"Du anspruchsloses Neuzeitopfer."
Wird hier ein neuer Siga geboren oder läuft der alte wieder zur höchstform auf?
Ja genau die können nix, sind totale versager. Kann ja wohl nich sein das die kamera wackelt, immerhin bezahlen wir ja nix für den scheiß !
Ihr kotzt mich an !
Es gibt was umsonst und trotzdem könnt ihr nicht einfach mal zufrieden sein !
das ist ja sowieso alles das letzte, die ganze kunst ist dahin!!!!
jetzt nimmt man so ein neumodernes gerät und kopiert den schauspieler millionenfach!!!!
so ein unding! der film hat das theater zerstööööört!!!
Das ist Deutschland. Motzen Motzen Motzen... selber Machen wäre mal angesagt.
Mir gefällt das, was ich sehe. Ich gehe mit dem Anspruch an den Film heran, dass die Jungs aufgrund des wirklichen schmalen Budget sich was einfallen lassen müssen. Das tun sie. Wenn sich der Sprinter versteckt, sollte man etwas näher ans Gesicht ran, mit seinem Blich muss die Kamera auf den Gegner gucken, dann ist man mitten drin.
Ich finde es klasse und mutig. :-)
WOW, soooo viele Experten,
reden ist so verdammt einfach, aber wenn ich mir anschaue was so kommt hat offensichtlich noch keiner von euch was besseres auf den Markt gebracht.
Die Jungs haben dem ersten Eindruck nach, in Anbetracht ihrer Mittel, gute Arbeit geleistet.
Und wenn einer von euch das noch besser kann, dann möge er das doch bitte unter Beweis stellen.
Offensichtlich würden es ihm viele danken...
Wenn ich hektisch geschnittenen Scheiß sehen will, guck ich mir Werbung an.
Der Trailer dagegen hat mir gefallen.
Der Trailer gefällt wir ebenfalls sehr gut. Die vielen Schnitte und doch eher unruhige Gesamtwirkung passt gut ins Setting...
Würde ihn gerne mal ganz sehen.
Wenn man so einen Kinofilm machen würde, dann würde ich auch die 10€ dafür ausgeben. Der Trailer macht bei mir Lust auf mehr^^
Meine Fresse, das ist ja ein Tonfall hier.
Wer sich der Evolution der filmischen Stilmittel derart verschließt, der ärgert sich wohl auch darüber, dass es hier mehr als drei Fernsehkanäle gibt und alles immer "unüberschaubarer" wird.
Man kann auch dezenter darauf hinweisen, dass man den Überblick verliert.
Klar lassen sich mit solch rasanten Schnitten und grafischen Spielereien schauspielerische Mängel überdecken, aber wo und an welcher Stelle habt ihr denn in diesem Zweiminüter Raum für Charakterdarstellung gefunden? Den hätt ich schon gern gesehen.
Und außerdem steckt jetzt die Leistung, die ihr bei den Darstellern vermisst, in der Ausgestaltung der Grafik, sieht doch optisch einfach klasse aus! Mit Bump Mapping, Dirt Maps, Motion Tracking... Alles super Sachen. Was keiner von euch anspricht ist, dass der richtig schön farbkorrigiert wurde, da sitzen teilweise hochbezahlte Profis an völlig unbezahlbaren Maschinen für.
Ich gehe ja konform damit, dass im Kino Szenen wie in Transformers, um beim Beispiel zu bleiben, einen die Orientierung verlieren lassen, aber das ist doch auch beabsichtigt. Und gerade hier.
Die Filmsprache ist in ständiger Bewegung, schon Filme von vor zehn Jahren sind deutlich anders gemacht als heute.
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