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Lieber Back to the roots

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  1. Lieber Back to the roots

    Autor schallmau3r 18.08.10 - 18:54

    Erinner mal, was bei Diablo 1 so gut war. Man kam von der Stadt aus in 5 Sekunden in den schwersten Dungeon. Kein langes rumgeeier, man konnte einfach mal zwischendurch spielen.

    Zweitens war das Magiesystem absolut genial. Jede Klasse konnte Zaubern, der Mage am besten, aber der Amazone und dem Krieger blieben einfache Sprüche nicht verwehrt, so dass man mit allen Klassen das nötigste an magischen Fähigkeiten erledigen konnte. Das wurde ja schon mit DII abgeschafft. Leider.

    Last but not least: D3 wird noch mehr grinden sein als D2 und das war, sofern man wirklich gute RUnen haben wollte, unerträglich öde und langweilig. Von den Ubertristrams bzw. dem Zutatengefarme red ich garnicht.

    Mir wäre ein Spiel lieber gewesen, das weniger auf grinden als eher auf mehr action ausgelegt gewesen wäre. Bei D1 gabs ein paar Items, die man haben wollte/musste, der Rest war Luxus. Obsidian Ring of the Zodiac...das war das einzige Highlight das zu grinden lohnte.

    Und ich hoffe das Balancing wird besser als in D2, D1 war da auch unerreicht. In D2 brauchte man nur einen Hammerdin um bequem alles solo in sekunden zu killen oder Baal zu farmen im 20 Sekundentakt...oder einen Smiter für ubertristram...wie langweilig.

    Ich freue mich wirklich auf D3, da es aber mehr und mehr Elemente aus WoW hat frage ich mich, ob Blizz nicht mal eine Kreativpause einlegen sollte.

    SC2 war für mich die Enttäuschung 2010 mal hoffen, dass es 2011 nicht D3 wird.

  2. Re: Lieber Back to the roots

    Autor Ichwersonst 18.08.10 - 19:25

    Auch ich war ein Fan von Diablo 1. Aber wollen wir mal ehrlich sein: da war auch nicht alles Gold. Man konnte nicht rennen und das Geschleiche weil man mal zurückmusste oder innerhalb Tristrams war schon sehr nervenaufreibend. Ebenso, dass der Krieger den ewig weglaufenden Fernkämpfern hinterherrennen ... äh ... -schleichen musste. Die Ausrüstung unterschied sich kaum im Aussehen, etc. pp.

    Da hat Diablo2 schon sehr viel verbessert. Ich vermisse aber schon den rustikalen, mittelalterlichen Style von Diablo 1. Die schwere Panzerung des Kriegers, der höhere Schwierigkeitsgrad, die coolen Zwischenereignisse und -Bosse "Aaah... Fresh MEAT!".

    Der Style von Diablo1 bleibt unerreicht. Das ist leider wahr.

    Und deine Meinung zu Starcraft 2 teile ich. Auch für mich eine Enttäuschung.

  3. Re: Lieber Back to the roots

    Autor dideeldiudm 18.08.10 - 19:44

    Ichwersonst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Auch ich war ein Fan von Diablo 1. Aber wollen wir mal ehrlich sein: da war
    > auch nicht alles Gold. Man konnte nicht rennen und das Geschleiche weil man
    > mal zurückmusste oder innerhalb Tristrams war schon sehr nervenaufreibend.


    Aber nur im normalen Diablo, beim Erweiterungspack konnte man laufen.

  4. Re: Lieber Back to the roots

    Autor Bx 18.08.10 - 20:19

    schallmau3r schrieb:
    --------------
    > langweilig. Von den Ubertristrams bzw. dem Zutatengefarme red >ich garnicht.

    Wie ich woanders geschrieben habe, will Blizzard so sicherlich
    Micropayments einführen. Warum lange grinden, wenn $2 reichen
    um schnell mal ein besseres Schwert herzustellen?

    Das ist der ganze neue Kniff. Das soll verhindern das man
    sich einfach tolle Gegenstände kaufen kann. Die Teile die
    das Ding dann richtig gut machen muss man sich erspielen,
    den anderen Teil kann man grinden - oder bezahlen.

    Trickreich trickreich, Blizzard.

    ====Bx

  5. Re: Lieber Back to the roots

    Autor frischfleisch 18.08.10 - 20:29

    Und woher nimmst du diese "Fakten"?

  6. Re: Lieber Back to the roots

    Autor Keimax 18.08.10 - 21:40

    gut auf den Punkt gebracht. Der Stil von Diablo1 ist / war wirklich toll.
    Der Immersionsgedanke hat da immer noch am besten funktioniert.
    von SC2 war ich auch enttäuscht. Komisch. Vilene die D3 grafisch für so lala halten und D1 auf einen Sockel heben, sehen das mit SC2 auch so :)

  7. Re: Lieber Back to the roots

    Autor Higgi 18.08.10 - 23:28

    Nostalgie is schon was tolles.

    > Erinner mal, was bei Diablo 1 so gut war. Man kam von der Stadt aus in 5
    > Sekunden in den schwersten Dungeon. Kein langes rumgeeier, man konnte
    > einfach mal zwischendurch spielen.

    Man kam vom Dorf aus in jedes vierte Level, was etwa den Akten von D2 entspricht, die sich dort genauso einfach über die Wegpunkte erreichen lassen. Im Verhältnis zur Größe der Spielwelt kommt man Dank der Wegpunkte in D2 vermutlich sogar schneller von Ort zu Ort (und Dank der Fähigkeit auch Rennen zu können).

    > Zweitens war das Magiesystem absolut genial. Jede Klasse konnte Zaubern,
    > der Mage am besten, aber der Amazone und dem Krieger blieben einfache
    > Sprüche nicht verwehrt, so dass man mit allen Klassen das nötigste an
    > magischen Fähigkeiten erledigen konnte. Das wurde ja schon mit DII
    > abgeschafft. Leider.

    Für viel mehr als TPs/Identify haben Magic & Mana aber kaum gereicht bei Warrior/Rouge. Der Heal Spell war nen nettes Gimmick konnte aber nicht wirklich was reißen und der Schaden der Zauber war vernachlässigbar solang der Gegner nicht sehr anfällig war. Man konnte auch den Sorcerer mit Schwert oder Bogen spielen, sinnvoll war es trotzdem nicht.

    > Mir wäre ein Spiel lieber gewesen, das weniger auf grinden als eher auf
    > mehr action ausgelegt gewesen wäre. Bei D1 gabs ein paar Items, die man
    > haben wollte/musste, der Rest war Luxus. Obsidian Ring of the Zodiac...das
    > war das einzige Highlight das zu grinden lohnte.

    Auch in D1 mussten die meisten dieser Must-Have-Items gegrindet werden, garantierte Drops waren zwar vorhanden, aber eine Ausnahme.

    > Und ich hoffe das Balancing wird besser als in D2, D1 war da auch
    > unerreicht. In D2 brauchte man nur einen Hammerdin um bequem alles solo in
    > sekunden zu killen oder Baal zu farmen im 20 Sekundentakt...oder einen
    > Smiter für ubertristram...wie langweilig.

    Ein Spiel mit gerade mal 3 Klassen, die im Grunde alle dasselbe können (und das war in D1 nichtmal viel) zu balancen ist natürlich sehr viel einfacher als eines mit 5-7 Klassen, die kaum Gemeinsamkeiten ausweisen. Oder willst du mir jetzt ernsthaft erzählen, dass dir das recht eindimensionale Klassensystem von D1 lieber ist als die Vielfalt eines D2?

  8. Re: Lieber Back to the roots

    Autor Wurstbrot 19.08.10 - 10:17

    Er ist hauptberuflich Gaukler auf der Kirmes und hat 'ne richtig tolle Glaskugel welche in die Zukunft sehen kann.
    Mensch, solche Leute wissen sowas. Stell das jetzt nicht in Frage. ^^

  9. Re: Lieber Back to the roots

    Autor ratse22 19.08.10 - 11:31

    frischfleisch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und woher nimmst du diese "Fakten"?

    Der Communitymanager von Battle.Net hat in einer Investorenrunde erklärt, das Battle.Net weiterhin "kostenlos zu spielen" sein
    wird. Darauf angesprochen, ob das heißt das es "kostenpflichtige" Erweiterungen geben könnte, hat er nichts gesagt.

    http://kotaku.com/5342994/upcoming-blizzard-battlenet-feature-draw-from-warcraft-xbox-live-life

    Da wird gesagt, das es einen Marketplace geben wird für SC2
    Maps - gegen Geld. Daraus leiten die Leute eben ab, das BattleNet mit seinen 12 Millionen Gamern einfach zu lecker ist um nicht Geld abzugreifen.

    Sie wissen nur noch nie sie es der Community verkaufen sollen, dass ist das einzige Problem. Das ist Activision und die machen aus jeden Shit Geld.

    rattse22!

  10. Re: Lieber Back to the roots

    Autor Der faule alte Mann 19.08.10 - 11:44

    Erweiterungspack ... hmm ja da war was ... von Sierra ... :(

    Ich habs aber trotzdem installiert mit den nervigen Sierra tools *grusel*

    Der faule alte Mann

  11. Re: Lieber Back to the roots

    Autor Higgi 19.08.10 - 11:46

    Wobei den ursprünglichen Plänen zufolge über den SC2 "Mapshop" auch vor allem Spieler ihre Custom Maps an die Community verkaufen können sollen. Sicher würde da auch manche kostenpflichtige Map von Blizzard auftauchen, aber mit nem gewöhnlichen Micropaymentsystem würde ich das nicht gleichsetzen. Außerdem kann sich bis zur eventuellen Implementierung noch viel ändern, bisher steckt das B.net 2.0 ja noch in den Kinderschuhen.


    Und zu der Sache mit den Battle.net Gebühren: Soweit ich weiß gibt es solche tatsächlich Gebühren in manchen Teilen der Erde, weil man dort aufgrund massiver Piraterieraten sonst gar keinen Gewinn machen könnte. Nichts was hier auf absehbare Zeit eingeführt werden könnte.

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