Splattereffekte sind zwar sicher nicht der einzige Grund, so ein Game zu spielen, aber die sehen nun mal lustig aus und gehören einfach dazu.
Könnte es sein, das man dazu übergeht, international zu schneiden, damit keine Diskussion mehr über CUT und UNCUT aufkommt und man so keine Probs mit USK und Co. bekommt?
Dabei finde ich, das man in Ego Shootern endlich mal anatomisch korrekte Schadensmodelle mit pasenden Reaktionen der Viecher einführen sollte. Da fliegen zwar auch nicht gleich die Teile, wenn man wen trifft, aber bei schwerem Gerät fetzt es dann ordentlich.
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motzerator schrieb:
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> Splattereffekte sind zwar sicher nicht der einzige Grund, so ein Game zu
> spielen, aber die sehen nun mal lustig aus und gehören einfach dazu.
>
> Könnte es sein, das man dazu übergeht, international zu schneiden, damit
> keine Diskussion mehr über CUT und UNCUT aufkommt und man so keine Probs
> mit USK und Co. bekommt?
>
> Dabei finde ich, das man in Ego Shootern endlich mal anatomisch korrekte
> Schadensmodelle mit pasenden Reaktionen der Viecher einführen sollte. Da
> fliegen zwar auch nicht gleich die Teile, wenn man wen trifft, aber bei
> schwerem Gerät fetzt es dann ordentlich.
Es war durchaus schon lustig bei uncut seine Gegner mit Säure Aufzulösen oder ihn den Kopf von den Schultern zu schießen (das hatte dann den BOOM Headshoot- effekt)
Es gibt ein befriedigenden Effekt wenn man ein nervigen Gegner mit ein gezielten Schuss in seine Einzelteile zerlegt wobei Borderlands sich im ersten teil nicht so sehr an Realismus gehalten hat was Gore betrifft, aber es waren schöne Effekte die zum Spielfluss beitragen .
Leichen die umfallen und sich dann Auflösen sind doch sehr öde und tragen wenig zum Erfolgsgefühl bei.
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Ich finde es eigetlich eher eine bedenkliche Etwicklung wenn leute Ego Shooter hauptsächlich wegen den Gore Effekten Spielen. Ich bin kein Gegegner sogennanter "Killerspiele", habe selber schon den einen oder anderen Shooter gespielt. Aber ein Spiel das seinen Unterhaltungswert nur aus den Gore Effekten zieht find ich sehr bedenklich und sollte ausgesprochen streng von der Jugendschutz Behörde eingestuft werden.
Positiv finde ich dann doch eher den schritt von Borderlands 2 das denn sagt "Wir bieten Spaß und Feedback durch andere Belohnungssysteme".
Übrigens ich bin ein Fan von Borderlands und werde mir Borderlands 2 bestimmt auch noch zulegen.
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Caliban81 schrieb:
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> Aber ein Spiel das seinen Unterhaltungswert nur
> aus den Gore Effekten zieht find ich sehr bedenklich und sollte
> ausgesprochen streng von der Jugendschutz Behörde eingestuft werden.
>
Gegen eine Einstufung ist ja nichts einzuwenden. Klar das 12 jährige Stöpkes sowas nicht spielen sollen. Aber wenn ein Spiel als USK 18 eingestuft wird, dann soll es gefälligst uncut sein! Ja ich weiß, BL2 ist nicht geschnitten, es geht mir aber allgemein um Games. Von mir aus kann die USK auch eine weitere Stufe USK 21 einführen.
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motzerator schrieb:
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> Könnte es sein, das man dazu übergeht, international zu schneiden, damit
> keine Diskussion mehr über CUT und UNCUT aufkommt und man so keine Probs
> mit USK und Co. bekommt?
Absolut. Und deshalb sind Institutionen wie die USK auch gefährlich: Klar findet keine direkte Zensur statt, aber von hinten durch die Brust ins Auge über verbindliche Altereinstufungen.
Wobei ich damit noch nicht mal ein so großes Problem hätte, wenn eine "Ab 18"- Stufe wenigstens ALLES außer Kindersachen abdecken würde. Hierzulande werden Spiele ab18 ja auch noch geschnitten, weil sie ansonsten eine Indizierung und damit einem Quasi-Verkaufsverbot unterliegen würden.. DAS ist einfach nur krank.
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Moment, das mit der Indizierung ist nicht ganz richtig. Spiele ohne Einstufung werden nicht automatisch indiziert. Das ist ein separater Prozess. Die Einstufung durch die USK, inklusive USK 18, gibt nur die Sicherheit, dass ein Titel nicht indiziert wird. Aber umgekehrt existiert das nicht. Die Entwickler können ohne weiteres Spiele ohne USK-Einstufung genau so verkaufen wie andere Titel ohne Jugendfreigabe, nur vom Indizierungsrisiko können sie sich halt nicht freikaufen.
Dein Problem ist also nicht die USK sondern die BPjM, die obwohl Spiele ohne Jugendfreigabe nicht offen verkauft werden dürfen (wie USK 18), trotzdem noch diese Sache mit dem Index macht.
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slashwalker schrieb:
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> Von mir aus kann
> die USK auch eine weitere Stufe USK 21 einführen.
Sag ich auch schon seit Jahren, schließlich gibt es das ab 21 ja auch schon: Spielkasinos.
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Caliban81 schrieb:
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> Ich finde es eigetlich eher eine bedenkliche Etwicklung wenn leute Ego
> Shooter hauptsächlich wegen den Gore Effekten Spielen. Ich bin kein
> Gegegner sogennanter "Killerspiele", habe selber schon den einen oder
> anderen Shooter gespielt. Aber ein Spiel das seinen Unterhaltungswert nur
> aus den Gore Effekten zieht find ich sehr bedenklich und sollte
> ausgesprochen streng von der Jugendschutz Behörde eingestuft werden.
>
Das ist doch so, als ob man einen Horrorfilm guckt und die gruseligen Schockmomente rausgeschnitten sind. Den Story versteht man dann meißtens (es gibt auch schlimme Ausnahmen) immer noch, aber es geht einfach ein großes Stück Atmosphäre verloren.
Bei Borderlands passt das nunmal, gerade im Vergleich zum ungeschnittenen Vorgänger, eben nicht so richtig ins Bild, wenn man auf ein Monster mit einem Raketenwerfer, der 5 Raketen gleichzeitig abschießt, feuert und der dann einfach nur umkippt. Oder bei einer Schrottflinte mit Explosionsmunition.
Dazu muss ich sagen, dass es mich jetzt nicht stört, dass das Spiel "friedlicher" gehalten ist. Mir ist das nicht mal so bewusst aufgefallen. Kann aber den Ärger darüber durchaus nachvollziehen.
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Wer sagten das man solche Spiele nur wegen den Gore spielt.
Es gehört nun mal zu den Effekten.
Wenn ein Auto explodiert soll auch nicht nur kurz ein Ton kommen und das Auto mit einmal schwarz werden.
Es Fehlt dann einfach was- da einsteht eine Lücke.
Ich hab auch schon 18+ Shooter ohne jedigliches Blut gespielt, geht auch.
Aber etwas Effektfeuer als Feedback ist schon etwas feines.
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Bedenklich ist die grundlage dieser ganzen Zensur entscheidung...
Ganz ehrlich, bevor mann hingeht und an irgendwelchen Games gore-effekte abändert, usk einstuft, indiziert usw. sollte mann sich erstmal anschauen was im Fernsehen so gezeigt wird.
Da werden Abends schon ab 20 Uhr munter leute ermordet, erdrosselt und abgeschlachtet und die leichen gezeigt. (Heutige Krimi-Serien wie CSI Miami und co (gibt bestimmt noch einen haufen besserer beispiele aber ihr wisst was ich meine...) zeigen schon vergleichsweise sehr brutale seelische folter, psychopathen, serienkiller und immer heftiger werdende morde und leichen), natürlich gibt es da auch noch einen haufen Filme usw...
...Wenn das alles in Ordnung ist, erläre mir mal bitte einer den unterschied zu PC-Spielen????
Für die Spiele brauchen die Minderjährigen einen PC, Geld und jemanden der das Spiel für sie organisiert.
Einen Fernseher mit frei wählbaren TV Programm hat so ziemlich jeder in viel zu frühem Alter seinem Zimmer stehen damit die Eltern ihre ruhe haben...
1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.09.12 14:10 durch Andre S.
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Andre S schrieb:
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> Da werden Abends schon ab 20 Uhr munter leute ermordet, erdrosselt und
> abgeschlachtet und die leichen gezeigt. (Heutige Krimi-Serien wie CSI Miami
> [...]
> ...Wenn das alles in Ordnung ist, erläre mir mal bitte einer den
> unterschied zu PC-Spielen????
Der Unterschied besteht darin, daß im Spiel der Spieler selbst schiesst/tötet/verstümmelt, während man im Film nur Beobachter ist. Die Theorie geht dahin, daß dadurch die Hemmschwelle beim Menschen mehr abgebaut wird.
Da die Simulationstechnik (gerade im Hinblick auf Virtual Reality) auf PCs auch immer besser ergo realitätsnäher wird, wird uns diese Diskussion auch noch viele Jahre erhalten bleiben
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>> Die Theorie geht dahin, daß dadurch die Hemmschwelle beim Menschen mehr abgebaut wird
Ansich ja, aber deshalb lebe ich so etwas wohl kaum aus.
Und wenn nach x Mio Verkauften Killerspielen jedes Jahr 10 Amokläufe passieren wäre es ziemliche Übertreibung deshalb Mio User zu gängeln.
Im Strassenverkehr gibts jedes Jahr tausende Tode - und dennoch käme niemand auf die Idee Autos zu verbieten.
Man könnte auch WoW verbieten weil in China 5 Jugendliche nach 70h Dauermarathon vom Stuhl gefallen sind....
1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.09.12 17:34 durch Leedur.
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Leedur schrieb:
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> >> Die Theorie geht dahin, daß dadurch die Hemmschwelle beim Menschen mehr
> abgebaut wird
>
> Ansich ja, aber deshalb lebe ich so etwas wohl kaum aus.
Die Amokläufe wären dabei aber nur die Spitze des Eisbergs. Bereitschaft zur Gewalt kann auch einfach dazu führen, daß man Metalldetektoren an Schuleingängen braucht, Lehrer sich nicht mehr in die Klasse trauen, alte Omas und Landstreicher im Park ausgeraubt oder angezündet werden, Fussballspiele zu Schlachtfeldern werden. (Disclaimer: ich sag nicht, daß es so ist. Dies ist aber die Befürchtung, die wohl viele Leute bei dem Thema haben)
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Wow , diese Diskussion wie sie hier gerade geführt wird ist an offensichtlicher Dummheit nicht mehr zu überbieten. Obwohl ich selbst gerne Shooter spiele möchte man eure Argumente gerne kopieren , bei den entsprechenden Stellen einreichen und diese Stellen auch gleich zur "Endlösung" einspannen.
Splattereffekte gehören dazu ? So ein verdammter Schwachsinn; bei Doom , Alone in the Dark oder Dead Space würde ich das sofort unterstreichen. Diese Spiele lassen sich auch eindeutig dem Horror Genre zuschreiben.
Aber Borderlands ?? Ich denke man befindet sich immer noch auf Pandora , löst immer noch Quests und versucht in der Story weiterzukommen. Ich sehe da den Zusammenhang zur Erforderlichkeit von splatternden Leichenteilen nicht ganz ?
Klar bei den unzähligen verfügbaren Waffen sollte es schon ein entsprechendes Feedback geben , aber gerade der comicartige Grafikstil von Borderlands ermöglicht es den Entwicklern doch den Spielern ein entsprechendes Feedback zu geben. So auf Schlag würde mir einfallen Gegner statt in die Luft zu sprengen ( bei Waffen mit Mega Bums ) durch die Luft fliegen zu lassen. Zusätzliche Erfahrungspunkte wenn der Gegner besonders weit fliegt oder andere Gegner mit umreist. Könnte nen spassiges Feature werden.
Und an alle Blasbirnen die wieder mit dem extrem hinkenden Beispiel des Vergleichs zum Fernsehprogramm kommen. Es gibt aktive und passive Gewalt. Um es mal genau so zu übertreiben : Es ist ein großer Unterschied einen Mord zu sehen oder ihn selbst zu verursachen. Ich glaube da herrscht ein allgemein gültiger Konsenz. Einen Mord bei CSI kannst du 100mal sehen , es ist immer der gleiche Mord und variert nichtmal in geringster Form. In einem Spiel kannst du selbst entscheiden drück ich ab oder nicht , sterb ich oder der andere . Und diese Entscheidung beeinflusst direkt das weitere Spielgeschehen. Um überhaupt an der ganzen Diskussion um Killerspiele teilnehmen zu dürfen sollte man sich genau dieser Problematik bewusst sein.
"Splatter gehört zum Spiel dazu" , der Satz erinnert mich an den Hooligan im Fernsehen der sagt dass es doch blöd sei , wenn Hooligans nicht mehr zu den Spielen dürfen , weil man da doch so leicht Leute zu Prügeln findet. Die anderes Hools heben darauf Ihr Bier und brüllen : "Yoo , son Scheiss Staat , Diktatur , Freiheitsberaubung , darf hingehn wo ich will!!" - Jeder Normalmensch ist heilfroh dass durch das Verbot genau dieser Fall eintritt.
"Splatter gehört zum Spiel dazu" , ist genau so ein Argument . Wenn ein Normalmensch , Kinder davon reden hört dass es bei einem Spiel dazugehört Körper möglichst kreativ zu zerfetzen , dann kann dieser Mensch nur mit dem Kopf schütteln und jedem Politiker gerne zustimmen der ein Verbot solcher Spiele fordert.
Früher wurde bei so einer Diskussion auf taktische Tiefe , Strategie und eventuell eine gelungene mitreissende Story hingewiesen.
Wenn ihr was ändern wollt , fangt nicht bei den Gesetzen an , sondern bei euch selbst und eurem Auftreten , denn wenn ihr es nicht schafft eure Großeltern ( oder andere IT-ferne Gruppen ) vom Unterhaltungswert eines Shooters zu überzeugen , werden wir auch nie eine Änderung der entsprechenden Gesetze oder Vorgaben erreichen.
So bevor ich hier selbst zum Mokatittentäterläufer werde ich mal Schluss machen.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.09.12 21:23 durch Servicemensch.
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Ganz im ernst,
ich stimme meinem Vorredner einfach nur zu.
Um mal wieder auch zum Thema zu kommen:
Wir reden hier von Borderlands.. Wenn man sich das Spiel mal ganz genau anschaut, ist es einfach auch noch Sau-Brutal (man Denke einfach mal nur an die Szene, wo Tiny Tina den Psycho auf dem elektrischen Stuhl foltert / Mad Moe und seine drei fröhlichen Zwerge / die Tatsache, dass man Gegner Verbrennen, mit Säure übergießen kann und sie dann schreiend zu boden sinken )
Und sich da beim Entwickler zu beschweren, dass man keine Körperteile abschießen kann ist einfach nur lächerlich - schließlich hat das Spiel nichts an Charme eingebüßt und der Spielspaß entsteht durch komplett andere Mechanismen.
Ich finde allerdings auch, dass bei manchen Spielen der Einschnitt stark stört - das ist dann aber meist nur der Fall, wenn die Spiele nachträglich geschnitten werden mussten.
Bestes Beispiel dafür ist Left4Dead (1 und 2) sowie Half Life;
wo die Gegner in der Luft unsichtbar werden, oder sich die Leute einfach auf den Boden setzen und den Kopf schütteln..
Doch mal ehrlich gesagt: Es ist echt Ätzend, dass Gewalt inzwischen allzu oft einfach nur noch als mittel eingesetzt wird (in Spielen wie in Filmen), um über den schlechten Inhalt hinweg zu trösten..
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Servicemensch schrieb:
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> Wow , diese Diskussion wie sie hier gerade geführt wird ist an
> offensichtlicher Dummheit nicht mehr zu überbieten. Obwohl ich selbst gerne
> Shooter spiele möchte man eure Argumente gerne kopieren , bei den
> entsprechenden Stellen einreichen und diese Stellen auch gleich zur
> "Endlösung" einspannen.
>
> Splattereffekte gehören dazu ? So ein verdammter Schwachsinn; bei Doom ,
> Alone in the Dark oder Dead Space würde ich das sofort unterstreichen.
> Diese Spiele lassen sich auch eindeutig dem Horror Genre zuschreiben.
> Aber Borderlands ?? Ich denke man befindet sich immer noch auf Pandora ,
> löst immer noch Quests und versucht in der Story weiterzukommen. Ich sehe
> da den Zusammenhang zur Erforderlichkeit von splatternden Leichenteilen
> nicht ganz ?
> Klar bei den unzähligen verfügbaren Waffen sollte es schon ein
> entsprechendes Feedback geben , aber gerade der comicartige Grafikstil von
> Borderlands ermöglicht es den Entwicklern doch den Spielern ein
> entsprechendes Feedback zu geben. So auf Schlag würde mir einfallen Gegner
> statt in die Luft zu sprengen ( bei Waffen mit Mega Bums ) durch die Luft
> fliegen zu lassen. Zusätzliche Erfahrungspunkte wenn der Gegner besonders
> weit fliegt oder andere Gegner mit umreist. Könnte nen spassiges Feature
> werden.
>
> Und an alle Blasbirnen die wieder mit dem extrem hinkenden Beispiel des
> Vergleichs zum Fernsehprogramm kommen. Es gibt aktive und passive Gewalt.
> Um es mal genau so zu übertreiben : Es ist ein großer Unterschied einen
> Mord zu sehen oder ihn selbst zu verursachen. Ich glaube da herrscht ein
> allgemein gültiger Konsenz. Einen Mord bei CSI kannst du 100mal sehen , es
> ist immer der gleiche Mord und variert nichtmal in geringster Form. In
> einem Spiel kannst du selbst entscheiden drück ich ab oder nicht , sterb
> ich oder der andere . Und diese Entscheidung beeinflusst direkt das weitere
> Spielgeschehen. Um überhaupt an der ganzen Diskussion um Killerspiele
> teilnehmen zu dürfen sollte man sich genau dieser Problematik bewusst
> sein.
>
> "Splatter gehört zum Spiel dazu" , der Satz erinnert mich an den Hooligan
> im Fernsehen der sagt dass es doch blöd sei , wenn Hooligans nicht mehr zu
> den Spielen dürfen , weil man da doch so leicht Leute zu Prügeln findet.
> Die anderes Hools heben darauf Ihr Bier und brüllen : "Yoo , son Scheiss
> Staat , Diktatur , Freiheitsberaubung , darf hingehn wo ich will!!" - Jeder
> Normalmensch ist heilfroh dass durch das Verbot genau dieser Fall
> eintritt.
>
> "Splatter gehört zum Spiel dazu" , ist genau so ein Argument . Wenn ein
> Normalmensch , Kinder davon reden hört dass es bei einem Spiel dazugehört
> Körper möglichst kreativ zu zerfetzen , dann kann dieser Mensch nur mit dem
> Kopf schütteln und jedem Politiker gerne zustimmen der ein Verbot solcher
> Spiele fordert.
>
> Früher wurde bei so einer Diskussion auf taktische Tiefe , Strategie und
> eventuell eine gelungene mitreissende Story hingewiesen.
>
> Wenn ihr was ändern wollt , fangt nicht bei den Gesetzen an , sondern bei
> euch selbst und eurem Auftreten , denn wenn ihr es nicht schafft eure
> Großeltern ( oder andere IT-ferne Gruppen ) vom Unterhaltungswert eines
> Shooters zu überzeugen , werden wir auch nie eine Änderung der
> entsprechenden Gesetze oder Vorgaben erreichen.
>
Und wie erklärst du dir das all die bösen Sachen nur in Deutschland verboten sind? Meine Vermutung ist das die (meisten) Deutschen wohl zu blöd sind und nicht verstehen was ab 18 bedeutet.
> So bevor ich hier selbst zum Mokatittentäterläufer werde ich mal Schluss
> machen.
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Caliban81 schrieb:
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> Ich finde es eigetlich eher eine bedenkliche Etwicklung wenn leute Ego
> Shooter hauptsächlich wegen den Gore Effekten Spielen. Ich bin kein
> Gegegner sogennanter "Killerspiele", habe selber schon den einen oder
> anderen Shooter gespielt. Aber ein Spiel das seinen Unterhaltungswert nur
> aus den Gore Effekten zieht find ich sehr bedenklich
Da kann ich nur zustimmen. An der Stelle bieten so Spiele dann am meisten denen Unterhaltung, die sich an "Blutwasserfällen" regelrecht aufgeilen. Ich kann die Leute verstehen die sowas gerne für den Realismus dabei haben möchten, oder einfach als visuelle Bestätigung dass man einen Gegner getroffen hat, aber mir ist aufgefallen dass man mittlerweile diese Gewaltmesslatte immer höher setzt um auch die Kunden zu befriedigen die sich dabei einen runterholen (ist nicht wörtlich gemeint! Aber so kommt mir das manchmal so vor...).
> und sollte
> ausgesprochen streng von der Jugendschutz Behörde eingestuft werden.
Wie andere sagen, ab 18 sollte für Erwachsene sein (18 - 99?). Wenn da trotzdem zensiert wird dann sollte man aber ernsthaft über das System nachdenken und sich Gedanken über ein "ab 21" machen.
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SvenXP schrieb:
> >
>
> Und wie erklärst du dir das all die bösen Sachen nur in Deutschland
> verboten sind? Meine Vermutung ist das die (meisten) Deutschen wohl zu blöd
> sind und nicht verstehen was ab 18 bedeutet.
> > So bevor ich hier selbst zum Mokatittentäterläufer werde ich mal Schluss
> > machen.
Meine Vermutung wäre eher das verantwortungsvoller mit Shootern umgegangen wird. Leider schlägt das Bemühen oftmals ins Gegenteil um. Meistens halt aus Unwissenheit , da die Unterschiede und Grenzen zwischen einem Shooter und einer Zelebrierten Waffen und Gewaltorgie nun mal fliessend sind und von gröstenteils Nichtkennern beurteilt werden.
Alles komplett frei zugänglich zu machen wäre falsch , aber eine differenziertere Betrachtungsweise und komplett freier Zugang für Erwachsene wäre wünschenswert.
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Warum ein Spiel wie Borderlands, dass durch seinen Comicstil und seine komplett überzeichnete Gewaltdarstellung auf dem Index landet, verstehe ich persönlich überhaupt nicht. Dass man in BL2 nun keine Gliedmaßen mehr abtrennen kann, ist für mich jetzt zwar keine Katastrophe, nichtsdestotrotz finde ich das schon auch ein bißchen schade, weil das für mich zu einem Splatter-Game (und nichts anderes ist Borderlands) einfach dazugehört.
Da finde ich Spiele wie CoD oder Battlefield aufgrund der Realitätsnähe deutlich jugendgefährdender, als "Over-the-Top"-Games wie Bulletstorm oder God of War.
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fool schrieb:
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> Moment, das mit der Indizierung ist nicht ganz richtig. Spiele ohne
> Einstufung werden nicht automatisch indiziert. Das ist ein separater
> Prozess. Die Einstufung durch die USK, inklusive USK 18, gibt nur die
> Sicherheit, dass ein Titel nicht indiziert wird. Aber umgekehrt existiert
> das nicht. Die Entwickler können ohne weiteres Spiele ohne USK-Einstufung
> genau so verkaufen wie andere Titel ohne Jugendfreigabe, nur vom
> Indizierungsrisiko können sie sich halt nicht freikaufen.
>
> Dein Problem ist also nicht die USK sondern die BPjM, die obwohl Spiele
> ohne Jugendfreigabe nicht offen verkauft werden dürfen (wie USK 18),
> trotzdem noch diese Sache mit dem Index macht.
Ich wusste schon zu 99%, bevor ich überhaupt diesen Kommentar gelesen habe, dass irgend jemand damit kommt:
"Moment mal, aber.... das und das und das! Indizierung ist aber ....bla bla"
Sicher hast du recht und man kann dir da nicht widersprechen, allerdings gehen bei diesen schönen Erklärungen (Die übrigens immer auftauchen sobald wir das Thema haben) eines unter:
Eine Indizierung ist das letzte was man als Spielehersteller erreichen möchte.
Aber keine Altersfreigabe, ist schon annähernd das Gleich.
Da es ein quasi "Verkaufsverbot" ist. Ohne das es im Regal liegt oder das offen dafür geworben werden darf, ist es praktisch nicht existent.
Wie soll ich von einem Spiel erfahren das nicht mal beworben werden darf?
Im Falle BL2 ist der Entwickler einfach auf Nummer Sicher gegangen und hat gleich sorgfältig zensiert. Offiziell kommt es natürlich uncut heraus, was ja genau genommen nicht gelogen ist.
Spätestens wenn der erste Analyst an kommt, und behauptet:
"Wenn wir dieses oder jenes Game noch mehr schneiden, dann könnten wir es auch einem 6 Jährigen verkaufen! (Größere Käuferschicht)
Dann vielleicht noch in Einzelteilen verkaufen (DLC-Thema),
und ZACK hätten wir viel mehr Umsatz!"
Dann springt der dumme Puplischer dazwischen und sagt:
"Ja! Geil! Mehr Umsatz, scheiß auf die Community!"
(Aktueller Trend)
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