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Bezahldienste für Spiele auf Dauer nicht tragbar

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  1. Bezahldienste für Spiele auf Dauer nicht tragbar

    Autor Geldstuhler 16.11.09 - 15:19

    Ist das ein neuer Trend? Für jeden kleinfitzel Geld zahlen zu müssen? Gut wenns bei einmaligen kosten bleiben würde. Allerdings sehe ich den Trend zu regelmäßigen Bezahldiensten á monatlicher Abbuchung oder Gamecard. Habe eben die Meldung gelesen zu weiteren Bezahlinhalten zu CoD6 wie weitere Maps.

    Sehe es schon kommen hochverschuldete Kinder die nach dem 18 Lebensjahr direkt vom Inkassounternehmen einkassiert werden.

    Da andere Hersteller wohl nachziehen werkden, was hier getrieben wird. Jeder will ja schließlich was vom Kuchen haben.

    Da ich mir ja nit nur ein Spiel zocke hab ich wahrscheinlich bei jeden Hersteller pro Spiel irgendwelche laufenden Kosten an der Backe. Das ist wie beim Ratenkauf irgendwann verliert man den Überblick und bumm Schuldenfalle. Da hilft nur noch Tellerwaschen bei Activison/Blizzard. GZ schöne neue Welt.

    http://www.gamestar.de/index.cfm?pid=384&pk=2310557&sortorder=asc&fp=4#liststart

  2. Re: Bezahldienste für Spiele auf Dauer nicht tragbar

    Autor Pansenmann 16.11.09 - 15:51

    Trend? Was für ein Trend?
    MMORPGs (WoW, Runes of Magic) und kostenpflichter DLC ist doch längst Realität. Von der steigenden Anzahl an Browsergames mal ganz zu schweigen.

    Für Call of Duty finde ich das durchaus angebracht. Im Moment wird einem ein Spiel für 50 Euro verkauft, dass mit DRM vollgestopft ist und nach 5-8 Std durchgespielt ist.

    Ich hätte gar nichts dagegen 25-30 Euro für die Vollversion zu zahlen und für die Server-/Onlinenutzung monatlich noch mal 5 Euro oder so. Kommt - je nachdem wie lange man spielt - im Endeffekt auf die selbe Summe heraus, setzt Activion aber gehörig unter Zugzwang das Spiel auch zukünftig interessant zu halten (gute Server, neue Maps, Waffen, Mods, etc). Ansonsten brechen ganz schnell die Einnahmen weg.
    Es würde sich so sogar für die Publisher lohnen die Mod-Community zu unterstützen... hauptsache die Leute spielen weiter online.

    Mir geht dieses "Fire and forget" Entwicklung von Spielen langsam auf den Senkel...

  3. Re: Bezahldienste für Spiele auf Dauer nicht tragbar

    Autor vulkman 16.11.09 - 16:42

    Also ich find das alles ziemlich kindisch.

    Ihr tut immer alle so, als ob die Spieleindustrie dazu verpflichtet wäre, geile Spiele zum Schleuderpreis raus zu bringen...

    Wenn Euch die Sachen zu teuer sind, dann kauft sie nicht! Aber dann, verdammt noch mal, spielt sie bitte auch nicht, das ist gegen die Regeln...

    Und wenn Ihr sie unbedingt spielen wollt, sorry, dann müsst Ihr nunmal den Preis dafür zahlen, der verlangt wird.

    So funktioniert nunmal Handel, und das nicht erst seit Elite.

  4. Re: Bezahldienste für Spiele auf Dauer nicht tragbar

    Autor blaub4r 16.11.09 - 17:21

    Man merkt das vulkman das Spiel gekauft hat. Er scheint auch leicht angepisst zu sein das andere Schlauer waren. Und nu ist er Sackig.

    Ich finde das Richtig Lustig, den Text oben hat er schon 2 mal Gepostet.

  5. Re: Bezahldienste für Spiele auf Dauer nicht tragbar

    Autor Historiker 16.11.09 - 17:25

    Handel beruhte seit Beginn der Nachprüfbarkeit auf einem System des 'Common Sense': Man erzielte Einigkeit über den Wert eines Produktes und bei beidseitigem Einverständnis kam man ins Geschäft.

    Hersteller von Computerspielen bringen Produkte auf den Markt, dessen Preisforderungen sich nicht mit dem Betrag deckt, den große Teile der Zielgruppe bezahlen wollen (was wohl sehr oft nur eine ADSL-Flatrate sein dürfte).

    Aber trotzdem gestalten die Spielregeln nicht die Firmen alleine, sondern auch die Handelspartner. Wenn keine Einigkeit erzielt wird, kommt kein Kauf zustande.

    Einerseits:
    Für ein Spiel 50€ verlangen, ADD-Ons verkaufen, die neben dem Spiel entwickelt wurden, 'Zusatz'inhalte verkaufen, die neben dem Spiel entwickelt wurden, Ingame-Shops für Gegenstände und das Schielen auf monatliche Gebühren.

    Andererseits:
    Menschen laden sich Spiele runter, lassen die Entwickler im Regen stehen und walzen die finanzelle Verantwortung auf denjenigen ab, die Spiele kaufen.

    Fazit: Beide Parteien betreiben Gewinnmaximierung ohne Rücksicht auf den Handelspartner. Marktwirtschaft funktioniert doch so. Ich sehe keinen Verstoß gegen die Spielregeln.

  6. Peter Zwegat hilft kwt.

    Autor darkfate 16.11.09 - 18:13

    hier steht wirklich nichts

  7. Re: Bezahldienste für Spiele auf Dauer nicht tragbar

    Autor Geldstuhler 16.11.09 - 18:29

    Das ist ja schon klar die Grundzüge des Handels. Bis jetzt habe ich alle Spiele gekauft die ich gut fand und habe auch gern dafür bezahlt oder habe zumindest später die Bugetversion geholt.

    Aber ich habe keine Lust bei 1000 Herstellern irgendwelche 1000 Accountdaten auswendig zu können nur um gewisse Spiele zu zocken. Außerdem sind das alles immaterielle Güter die man sich LIZENSIERT. Wenn ich zb ne Map für CoD6 kaufen würde ist die nur digital in meinen Account verbucht und ich kannst nur zocken mit dem Account. Was ist wenn in 3 Jahren aus irgendwelchen Gründen der Dienst eingestellt wird. Wer garantiert mir für einen Gewissen Zeitraum die Nutzungmöglichkeit, wenn alles von den Servern des Herstellers abhängig ist. Dann kauf ich mir lieber ein Spiel das sich lokal installieren lässt und ende. Aber das ist eh jeden wie er mag. Es gib auch noch heutzutage Spielepublisher die nicht für alles Geld haben wollen zb. The Witcher gabs 2 Bonus Quests gratis zum Download.

  8. Re: Bezahldienste für Spiele auf Dauer nicht tragbar

    Autor Yoschi 16.11.09 - 18:35

    In 3 Jahren spielste wahrscheinlich Call of Duty 7 oder 8 und nicht Call of Duty 6.

  9. Re: Bezahldienste für Spiele auf Dauer nicht tragbar

    Autor vulkman 16.11.09 - 18:52

    blaub4r schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Man merkt das vulkman das Spiel gekauft hat. Er scheint auch leicht
    > angepisst zu sein das andere Schlauer waren. Und nu ist er Sackig.
    >
    > Ich finde das Richtig Lustig, den Text oben hat er schon 2 mal Gepostet.

    Pfff... ich hab auch schon mindestens zwei mal gepostet, dass ich das Spiel NICHT gekauft hab, ich bin nur ehrlich angepisst von dieser "ich kauf das Spiel nicht, weil's voll scheiße ist, aber spiel's trotzdem"-Mentalität.

  10. Re: Bezahldienste für Spiele auf Dauer nicht tragbar

    Autor Geldstuhler 16.11.09 - 18:53

    80,00 € Basispiel Call of Duty 10 (nur Download)
    99,00 € Basisspiel - Blueray version in box mit Handbuch, Extras.
    5,00 € jede zusätzliche Map zu den 3 mitgelieferten
    20,00 € für das freischalten der Speicherfunktion

    Da in der Basisversion nur ein Messer dabei ist:
    8,00 € Eine beliebige Kleinkaliberwaffe aus dem Shop
    12,00 € Eine beliebige Mittel/Großkaliberwaffe aus dem Shop
    15,00 € Eine beliebige Schwere Waffe aus dem Shop
    30,00 € je Schutzhelm oder Schutzweste
    75,00 € Nuklearschlag
    10,00 € 10.000 Schuß Munition je Waffengattung
    10,00 € Granaten-Paket je 10 Splitter, 10 Rauch, 10 Blend
    15,00 € Happy Fun-Pack mit Plüschhasenohren und Ähnlichen
    10,00 € für 100 Wiederbelebungscredits
    65,00 € je Fahrzeug

  11. Re: Bezahldienste für Spiele auf Dauer nicht tragbar

    Autor vulkman 16.11.09 - 19:49

    Historiker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Fazit: Beide Parteien betreiben Gewinnmaximierung ohne Rücksicht auf den
    > Handelspartner. Marktwirtschaft funktioniert doch so. Ich sehe keinen
    > Verstoß gegen die Spielregeln.

    Was Du meinst, ist Faustrecht und nicht Marktwirtschaft.

    "Die Marktwirtschaft (früher auch Verkehrswirtschaft[1]) bezeichnet eine arbeitsteilig organisierte Wirtschaftsordnung, in der die Koordination von Produktion und Konsum über das Zusammentreffen von Angebot und Nachfrage auf Märkten erfolgt. Grundlegende Elemente einer Marktwirtschaft sind das Eigentumsrecht, die Vertragsfreiheit und die Wettbewerbsordnung."
    (http://de.wikipedia.org/wiki/Marktwirtschaft)

    Selbst in der "freien" Marktwirtschaft gibt es eine Rechtsordnung, die die Spielregeln festlegt (http://de.wikipedia.org/wiki/Marktwirtschaft#Freie_Marktwirtschaft), und Raubkopierer verstoßen ganz klar und eindeutig gegen die geltende Rechtsordnung, das hat nichts mehr mit Handel zu tun.

    Die Hersteller verhalten sich, wie sich kapitalistische Unternehmen nunmal verhalten: Sie sind nur so "nett" zu ihren Kunden, wie sie sein müssen, um das Produkt optimal verkaufen zu können. Darüber kann man sich ärgern, aber vorwerfen kann man es ihnen nicht.

  12. Re: Bezahldienste für Spiele auf Dauer nicht tragbar

    Autor vulkman 16.11.09 - 19:54

    Geldstuhler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist ja schon klar die Grundzüge des Handels. Bis jetzt habe ich alle
    > Spiele gekauft die ich gut fand und habe auch gern dafür bezahlt oder habe
    > zumindest später die Bugetversion geholt.
    >
    > Aber ich habe keine Lust bei 1000 Herstellern irgendwelche 1000
    > Accountdaten auswendig zu können nur um gewisse Spiele zu zocken. Außerdem
    > sind das alles immaterielle Güter die man sich LIZENSIERT. Wenn ich zb ne
    > Map für CoD6 kaufen würde ist die nur digital in meinen Account verbucht
    > und ich kannst nur zocken mit dem Account. Was ist wenn in 3 Jahren aus
    > irgendwelchen Gründen der Dienst eingestellt wird. Wer garantiert mir für
    > einen Gewissen Zeitraum die Nutzungmöglichkeit, wenn alles von den Servern
    > des Herstellers abhängig ist. Dann kauf ich mir lieber ein Spiel das sich
    > lokal installieren lässt und ende.

    Absolut richtig so! Solange Du nicht dann die Spiele, bei denen das anders ist, saugst, ist es genau richtig.

    Kram, der einem gegen den Strich geht, muss man boykottieren, das ist Demokratie und freie soziale Marktwirtschaft! Die Möglichkeit hat jeder, Spiele sind nicht lebensnotwendig, auch wenn uns das mittlerweile vielleicht so vorkommt.

    Nur sie dann doch zu spielen, nachdem man sie kostenlos am Markt vorbei besorgt hat, ist einfach falsch und illegal.

  13. Re: Bezahldienste für Spiele auf Dauer nicht tragbar

    Autor Dadaist 16.11.09 - 20:34

    Mein persönlicher Standpunkt ist folgender:
    Da sich der Hersteller entschieden hat, auf mich als Kunden zu verzichten, pflichte ich ihm bei und wir verzichten fröhlich in beiderseitigem Einverständnis.
    Das schließt Raubmordkopiererei aus.

    Schön, daß CoD6 ein Flop geworden ist. Vince sollte befördert werden, Bankvorstand mit Schwerpunkt Immobilien wäre doch passend;)

  14. Re: Bezahldienste für Spiele auf Dauer nicht tragbar

    Autor vulkman 16.11.09 - 20:40

    Dadaist schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Schön, daß CoD6 ein Flop geworden ist. Vince sollte befördert werden,
    > Bankvorstand mit Schwerpunkt Immobilien wäre doch passend;)

    Ein Flop? Öhm... Also wenn ich die Berichte so richtig zusammensetze, ist es eher eins der kommerziell erfolgreichsten Spiele aller Zeiten, es ist nur in Deutschland nicht besser verkauft worden, als Fifa 10, aber das bedeutet ja nicht, dass es ein Flop geworden ist...

  15. Re: Bezahldienste für Spiele auf Dauer nicht tragbar

    Autor spanther 16.11.09 - 20:48

    vulkman schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Hersteller verhalten sich, wie sich kapitalistische Unternehmen nunmal
    > verhalten: Sie sind nur so "nett" zu ihren Kunden, wie sie sein müssen, um
    > das Produkt optimal verkaufen zu können. Darüber kann man sich ärgern, aber
    > vorwerfen kann man es ihnen nicht.

    Kann man ihnen nicht vorwerfen? Sehe ich anders! Es gibt durchaus auch kapitalistische Unternehmen, die zwar Gewinn maximieren wollen und Einnahmen generieren, trotzdem aber Kundenfreundlich bleiben und anständige Konditionen stellen! :)

    Wo man sich als Kunde NICHT geschröpft fühlt und deswegen auch gerne mal wieder was kauft!

  16. Re: Bezahldienste für Spiele auf Dauer nicht tragbar

    Autor am d pc 16.11.09 - 20:49

    Hmm, also ich denke das CoD 6 das letzte gute CoD sein wird...weil Activision/Blizzard einfach zu Profitgeil wird...

    Das CoD 1/2/4 Prinzip mit Dedicated hat doch Activision auch nicht verhungern lassen...und bei CoD 4 hat keiner gemekert...und wer professionell spielt(und oft) der kauft sich das spiel doch eh...und ich finde 50 € für eine CD(gut DVD) schon mehr als genug...deshalb versteh ich dieses IW net gebammel nicht....zumal es nur selten so funktioniert wie es soll..(grad mit Gruppen)

    Tjaja, ich sag heut schon

    GOOD Bye Call of Duty....es war ein schönes Stück Spielgeschichte...

  17. Re: Bezahldienste für Spiele auf Dauer nicht tragbar

    Autor spanther 16.11.09 - 21:29

    Für mich war Call of Duty schon nach Call of Duty 3 tot! :)
    Und zwar ganz offiziell! ;)
    Call of Duty war für mich nämlich über Jahre hinweg eine Marke für 2WK Shooter, genauso wie Medal of Honor bis heute! :)

    Eine Marke die sich mal gut verkauft hat für alle möglichen Ideen zu verwursten, kann nur nach hinten losgehen! :D

    Ich habe mir Call of Duty 1 gekauft, ich habe mir auch den zweiten für PC gekauft! Den dritten für XBOX360 später noch zugelegt! Aber danach wars das auch schon für mich! :)

    Ein Battlefield 2 mit Call of Duty handling (Zielkreuz etc.) und üblichen Taunt Sounds bei Flagge eingenommen, welche viel besser ins ältere Zeitalter also 2WK usw. als in Moderne Kriege passen, haben mich verschreckt! :)

    Das war einfach nur noch grässliche Verwurstung in meinen Augen. Ich spiele heute noch gerne Call of Duty 2 und DAS macht auch wirklich Spaß! :)
    Selbst heute noch! x)

  18. Re: Bezahldienste für Spiele auf Dauer nicht tragbar

    Autor vulkman 16.11.09 - 21:37

    spanther schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > vulkman schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Die Hersteller verhalten sich, wie sich kapitalistische Unternehmen
    > nunmal
    > > verhalten: Sie sind nur so "nett" zu ihren Kunden, wie sie sein müssen,
    > um
    > > das Produkt optimal verkaufen zu können. Darüber kann man sich ärgern,
    > aber
    > > vorwerfen kann man es ihnen nicht.
    >
    > Kann man ihnen nicht vorwerfen? Sehe ich anders! Es gibt durchaus auch
    > kapitalistische Unternehmen, die zwar Gewinn maximieren wollen und
    > Einnahmen generieren, trotzdem aber Kundenfreundlich bleiben und anständige
    > Konditionen stellen! :)
    >
    > Wo man sich als Kunde NICHT geschröpft fühlt und deswegen auch gerne mal
    > wieder was kauft!

    Ok, ich korrigiere mich:

    Sie sind nur so "nett" zu ihren Kunden, wie sie glauben, dass sie sein müssen, um das Produkt optimal verkaufen zu können.

    Dass es Unternehmen gibt, die mit anderen Methoden erfolgreicher sind, steht außer Frage, aber die Freiheit, Fehler zu machen, ist nunmal auch jedem gegeben.

  19. Re: Bezahldienste für Spiele auf Dauer nicht tragbar

    Autor spanther 16.11.09 - 21:49

    vulkman schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ok, ich korrigiere mich:
    >
    > Sie sind nur so "nett" zu ihren Kunden, wie sie glauben, dass sie sein
    > müssen, um das Produkt optimal verkaufen zu können.

    Ja damit hast du recht! ^^
    Das ist aber traurig...
    Also Stalker habe ich mir gekauft, aber da gehört das Original dann auch wenigstens mir! :)

    > Dass es Unternehmen gibt, die mit anderen Methoden erfolgreicher sind,
    > steht außer Frage, aber die Freiheit, Fehler zu machen, ist nunmal auch
    > jedem gegeben.

    Ja so ist es leider, aber die Firmen könnten sich ja an guten Beispielen orientieren. Wenn sie blind sind und nicht einsehen wollen, sind sie für Käufer/Kunden aber unertragbar! :(

  20. Re: Bezahldienste für Spiele auf Dauer nicht tragbar

    Autor M_Kessel 16.11.09 - 21:55

    vulkman schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Pfff... ich hab auch schon mindestens zwei mal gepostet, dass ich das Spiel
    > NICHT gekauft hab, ich bin nur ehrlich angepisst von dieser "ich kauf das
    > Spiel nicht, weil's voll scheiße ist, aber spiel's trotzdem"-Mentalität.

    Komm mal wieder runter. Es hat keinen Sinn sich aufzuregen, wenn mal wieder auf beiden Seiten was aus dem Ruder läuft. Die einen wollen halt so viel Geld wie möglich aus den Kunden herauspressen, in dem sie ihnen etwas verkaufen wollen, was vorher kostenlos war, und die anderen wollen es spielen, oder "Testen" weil sie erst mal sehen wollen, ob es überhaupt für sie in Ordnung ist. Unter anderen auch die Spiellänge, weil das ein wesentlicher Faktor zur Bewertung eines Spieles ist.

    Was wir benötigen, um das zu lösen, sind Stellen, an denen man ds Speile einfach ausleihen kann. Auf diese Art und Weise bekommt man wenigsten etwas Geld von Leuten, die es sonst nur gesaugt, und für "nicht für den Preis kaufbar" bewertet haben. Viele davon, die es getestet haben, erden es dann vielleicht später "in der Grabbelkiste" erwerben.

    Ausserdem würde dieses offizielle Ausleihen dazu führen, das der Hersteller von Spielen diesen Faktor berücksichtigen müsste. Was wiederum dazu führt, das er solche Abzockversuche wie sie jetzt oft vorkommen, einfach nicht mehr durchführen kann.

    Fakt ist, das ein Spieler, der an einem oder zwei Abenden mit einem Spiel durch ist, dieses Spiel mit dem System "Test before buy" sehr wahrscheinlich zurücktragen würde.

    Für Firmen wie Activision, die sowieso nur noch in der Lage sind langweilige Aufgüsse zu produzieren wäre das wahrscheinlich der sichere Untergang.

    Für Spiele wie "Dragon Age Origins" wäre das wiederum eine grossartige Methode der Werbung. ;)

    Anderrseits kann ich, bei der heutigen Firmenpolitik, und der Benachteiligung der ehrlichen Kunden durchaus verstehen, warum mittlerweile sogar Leute, die das Spiel gekauft haben, auf "geknackte" Versionen zurückgreifen. DRM und Dienste wie Steam werden immer penetranter, und en freies, unbehindertes Spielen ist meist nur noch mit Cracks vernünftig möglich. Und es gibt bestimmt nicht Wenige, die dann irgendwann ganz auf den Kauf verzichten, alleine aus dem Grund der DRM, und der Schwierigkeiten, die damit verbunden sind.

    Ich, z.B. als Käufer der CE von Dragon Age Origins bin nicht in der Lage eine Verbindung zum Downloadserver voon Bioware aufzubauen. Letztendlich habe ich die Geduld verloren, und den zusätzlichen, mir zustehenden Inhalt von woanders geladen. Ist das jetzt ein Verstoß gegen die Regeln? Habe ich jetzt jemandem geschadet?

    Ich bin der Meinung "Nein, diese Inhalte stehen mir ja zu!". Wenn Bioware es nicht gebacken kriegt, mir als Kunden die versprochen Zusatzinhalte zukommen zu lassen, könnte ich jetzt zwar zurücklatschen, und Minderung beim Händler fordern, aber so finde ich es einfacher. Ich stresse den Support nie wieder, und habe was ich haben wollte.

    Auf die Art und Weise vertreibt man mich halt als ehrlichen Kunden, insbesondere weil ich noch DLC kaufen soll. Von DAO werde ich mir in Zukunft höchstens Fanmodule holen, und den DLC von Bioware links liegen lassen.

    Was mich dabei wirklich aufregt ist, das die ganzen Leute die das Spiel nicht gekauft haben, überhaupt keine Probleme in der Art haben, wie das der Kunde der Firma hat. So etwas ist echt traurig. Vor allen Dingen, wenn man überlegt, das eine gesicherte Internetdownloadseite viel weniger Probleme gemacht hätte, als der "Murks", der jetzt zum Download im Spiel eingebaut ist.

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