1. Foren
  2. » Kommentare
  3. » Games
  4. » Alle Kommentare zum Artikel
  5. » Chinesische Behörde stoppt World of…

Einer der Gründe: Kulturelle Unterschiede

Anzeige
  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Einer der Gründe: Kulturelle Unterschiede

    Autor Jack D 04.11.09 - 00:25

    Ein Grund, warum WoW in China massivst bereits angepasst wurde, sind kulturelle Unterschiede. So ist z.B. das Zurschaustellen von nackten Knochen dort verpönt, weshalb das Volk der Untoten umgebaut und sehr viel von der Symbolik im Spiel verändert wurde. Bereits im Vorfeld war aber klar, dass dies bei der neuen Erweiterung problematisch bis unmöglich werden würde, da diese nunmal vom Kreuzzug gegen die untoten Horden und Arthas den Lichkönig handelt - auch einige der Inhalte (Folter durch Spielercharaktere, Töten von Angehörigen des eigenen Volkes zum Weiterkommen etc...) sind moralisch sehr zweifelhaft. Storymässig in dem Fall passend, aber da man keine Wahl hat falls man im Spiel vorankommen möchte (zumindest als Todesritter) doch recht arg.
    Alle Knochenhaufen, Totenschädel usw... aus dem Spiel zu patchen hat wohl nicht funktioniert - daraufhin greift dann wieder die Obrigkeit ein, denen das Spiel aufgrund des großen Erfolges eh ein Dorn im Auge ist.

    Übrigens hat der bisherige Betreiber von WoW in China ein eigenes MMO rausgebracht, welches sogar fast denselben Namen und einen sehr ähnlichen Grafikstil verwendet.

  2. Re: Einer der Gründe: Kulturelle Unterschiede

    Autor firehorse 04.11.09 - 06:51

    Jack D schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein Grund, warum WoW in China massivst bereits angepasst wurde, sind
    > kulturelle Unterschiede. So ist z.B. das Zurschaustellen von nackten
    > Knochen dort verpönt, weshalb das Volk der Untoten umgebaut und sehr viel...

    Achso... aber für das kranke Künstlerschwein präparieren die Leichen zu Ausstellungsobjekten damit ein Haufen Schwachköppe sich dadran aufgeilen kann.

    na ja, über Ansichten kann man ja streiten, über guten Geschmack allerdings nicht :/

  3. Re: Einer der Gründe: Kulturelle Unterschiede

    Autor Bouncy 04.11.09 - 08:38

    firehorse schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Achso... aber für das kranke Künstlerschwein präparieren die Leichen zu
    > Ausstellungsobjekten damit ein Haufen Schwachköppe sich dadran aufgeilen
    > kann.
    tust du das? dann hast du den sinn der ausstellung nicht verstanden
    > na ja, über Ansichten kann man ja streiten, über guten Geschmack allerdings
    > nicht :/
    zumindest lohnt es sich nicht...

  4. Re: Einer der Gründe: Kulturelle Unterschiede

    Autor Trollfeeder 04.11.09 - 09:10

    Gab es da jetzt irgendeinen Zusammenhang zwischen deinem Posting und dem was Jack geschrieben hat???
    Was haben Kunstaustellungen in Deutschland mit der Zensurpolitik in China zu tun.

  5. Re: Einer der Gründe: Kulturelle Unterschiede

    Autor haaaaaagens 04.11.09 - 13:05

    na ja, die wurden in china präpariert und waren zum teil das ergebnis von hinrichtungen...

  6. Re: Einer der Gründe: Kulturelle Unterschiede

    Autor fulord 04.11.09 - 14:21

    ich hab mal gehört das dieser präparator sich vor anfragen kaum retten kann. glaube kaum das er es nötig hätte auf unfreiwillige hinrichtungs opfer zurück zu greifen.. das ist imo propaganda.
    Ich geh zwar nicht oft in ausstellungen aber diese hat meine erwartungen um das zig-fache übertroffen.
    Ein muss für jeden der es noch nicht kennt..

  7. Re: Einer der Gründe: Kulturelle Unterschiede

    Autor doood 04.11.09 - 17:52

    Das mit den Knochen könnte tatsächlich stimmen. Allerdings kann ich es mir nicht so recht vorstellen das die Chinesen wegen Aberglauben im Volk irgendetwas tun, dass sind genauso Menschen wie wir es auch sind.

    So. Jetzt mach als Kapitalisten-Wessi-Superkonzern mal "World of Warcraft" und passe es extra für die Milliarden Chinesen an die es in China gibt um damit zu werben das alles Familienfreundlich ist.
    1.) Stellt man die alle in dem Licht ab alle Chinesen wären arg abergläubisch.
    2.) Lastet praktisch alles auf den Schultern einer Regierung.

    Blizzard- Activison und was weiß ich wer noch sind durch diese "taktiken" bei der Chinesischen Regierung einfach "unten-durch".

    Wow hängt doch in China an der Regierung fest wie ein dummes "Imaginäres-Nuckelbaby".
    ICH würde das Produkt auch loswerden wollen. Unbedingt, keine Frage.


    Nicht gerade DER weg um sich, als Hersteller- das Vertrauen im Volk, zu erschleichen; - was an und für sich schon nicht gerade die Beste Marketing Idee der letzen Jahre gewesen ist. Wenn es denn überhaupt eine ist es die Regierung zu Untergraben.

    Aber mit 'Zensur' hat es nichts zu tun wenn mal was gegen diesen Kapitalistengag unternommen wird; schließlich wird "Blizzard" auch vor WoW2 nicht zurückschrecken.

    Ich denke der Leidensweg von WoW - in China - stellt die Features von WOW2 dar. ... oder Blizzard bereitet euch auchschonmal mit darauf vor das es eventuell niemals erscheint.

    Wenn diese Eskapaden also keine Werbung darstellen dann weisen Sie doch vertrauenstechnisch darauf hin das es noch Spiele und Produkte gibt die sich nicht fortsetzen lassen.

    #Wow ist also eine art Märtyrer. Durch Blizzards "Regierung-schmusetaktik" dazu gemacht. - ganz Kapitalistisch. Die Rache von Bargeld an der Welt für 9/11?! Eher nicht.
    Anderseits hat man schon Leute von einer Finanzkrise reden hören bevor es diese überhaupt gab. Astrologie machts eben doch möglich.

    ... Ist ja auch egal;

    Mal anzudeuten was gutes getan zu haben macht es eben nicht besser.

    Und man kann davon ausgehen das solche und andere dinge die Suchtgefahr von WoW Spielern eher erhöhen als es sie dazu bringt dieses (oder eben jedes andere) Produkt zu meiden- Und für den ganzen rest sind Regierungen, und dass ist überall auf der Welt so; einfach nicht gemacht. Und wenn es trotzdem einseitig funktioniert!? Dann muß man sich eben wehren.
    Auch als Regierung.
    Von daher sehe ich da keine Probleme, außer eben das Blizzard/Activision irgendwie wieder drumherum gekommen sind, daß auchnoch aufzuklären.

    PS:
    Bei Körperwelten war ich auch- den Sich-selbstArschtritt der Medien fand ich gut und an der Austellung selbst gab es nichts auszusetzen.
    Wer sich um seine Beisetzungsstelle ernsthaft sorgen macht hält Schach evtl. auchnoch für ein "Spiel der Götter". Und wenn es anders ist hat man seine Helden ja schnell gefunden. ;>

    PPS: Blizzard und Activision wirken mit ihrem verfluchtem World of Warcraft wie eine Durchgeknalltes Megarap-Riesenlabel auf crashkurs.
    Man kann Produkte clever plazieren- kapiert es endlich ]@B/Ac[ xD

    Adios

  8. Re: Einer der Gründe: Kulturelle Unterschiede

    Autor JenZzzz 05.11.09 - 12:54

    Jack D schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > auch einige der Inhalte (Folter durch
    > Spielercharaktere, Töten von Angehörigen des eigenen Volkes zum
    > Weiterkommen etc...) sind moralisch sehr zweifelhaft. Storymässig in dem
    > Fall passend, aber da man keine Wahl hat falls man im Spiel vorankommen
    > möchte (zumindest als Todesritter) doch recht arg.

    auch wenn es passend zur Geschichte war, so fand ich die ersten Quests meines Test-Todesritters auch teilweise grenzwertig. Aber andererseits spielt man mit WoW ja nunmal ein Spiel, in dem es primär ums virtuelle Töten geht, also kann man sich darüber eigentlich nicht aufregen. Es ist halt nur nur ein inhaltlicher Unterschied, ob man nun 20 Schweine killen muss um an deren Muskelmägen zu kommen ;) oder als DK seine theoretisch eigenen Leute zu erledigen ...
    Naja, nur so ein Gedanke.

  9. Re: Einer der Gründe: Kulturelle Unterschiede

    Autor Elta Maxwell 12.12.09 - 23:51

    Also bevor ich Schweine wegen ihrer Muskelmägen kille, würde ich eher meine "theoretisch" eigenen Leute erledigen.

    Andernfalls müßte ich nämlich davon ausgehen, daß ich ein besonders elitäres Wesen bin, das exakt in Klassen einteilen und darüber urteilen darf (oder kann), was lebens-wert ist und was nicht (Schwein nicht, eigene Leute schon).

    Einer der Gründe warum ich bereits im Probeaccount vom Kämpfer für die "gute Seite" zum Untoten auf der anderen Seite gewechselt habe war der, daß die "Guten" die ganze Zeit herumgesprungen und Kaninchen und Hirsche im romantischen Zauberwäldchen dahingemetzelt haben. Sehr heroisch. Sehr sinnvoll. Und vor allem so berechtigt.
    Komischerweise lassen meine ach so üblen Hordenkumpels ihren Frust nicht an kleinen Tierchen aus.

    Und was China betrifft: Wo die "eigenen" Leute mit Panzern überrollt und z.B. Hunde und Katzen auf kaum vorstellbare Art und Weise abgeschlachtet werden, um auf dem Teller zu landen, braucht man kein (angepaßtes) WoW, sondern einen Tritt in den gelben Anus.

    Sorgen hat die Welt... blanke Knochen, pfui aber auch!

Neues Thema Ansicht wechseln


Entschuldigung, nur registrierte Benutzer dürfen in diesem Forum schreiben. Klicken Sie hier um sich einzuloggen


Meistgelesen
  1. Samsung Galaxy S3

    Siri braucht sich nicht zu fürchten

  2. Schmerzlos

    MIT-Forscher entwickeln Injektor mit Lorentzkraft-Antrieb

  3. CSU-Vizechefin

    Aussagen zur Internetsucht sind absurd

  4. iOS

    Untethered Jailbreak für iOS 5.1.1 erschienen

  5. USB-Sticks und Speicherkarten

    Hersteller wehren sich gegen neue "Mondtarife"


Meistkommentiert
  1. Kommentare: 384 | letzter Beitrag 25.05. 15:32

  2. Kommentare: 220 | letzter Beitrag 25.05. 19:00

  3. Kommentare: 215 | letzter Beitrag 25.05. 11:40

  4. Kommentare: 183 | letzter Beitrag 25.05. 20:19

  5. Kommentare: 128 | letzter Beitrag 04:57 Uhr

Mehr



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Urheberrechtsverletzungen: Google löscht monatlich über 1 Million URLs aus dem Index
Urheberrechtsverletzungen
Google löscht monatlich über 1 Million URLs aus dem Index

Google erweitert seinen Transparenzbericht und zeigt ab sofort auch, wer wie viele Löschanträge wegen Urheberrechtsverletzungen bei Google stellt. Ganz oben auf der Liste steht Microsoft.

  1. Suchmaschine Google Search 2.0 für das iPhone mit neuer Oberfläche
  2. Einlenken oder zahlen EU-Kommission gibt Google letzte Chance
  3. China sagt Ja Google darf Motorola kaufen

Energy Harvesting: Strom aus dem Teelicht
Energy Harvesting
Strom aus dem Teelicht

T-Pod ist ein kleines Kraftwerk für unterwegs. Betrieben mit einer kleinen Kerze, erzeugt das Gerät Strom für eine Leselampe oder das Laden des Smartphone-Akkus.

  1. Energy Harvesting Viren in der Schuhsohle liefern Strom fürs Smartphone
  2. Saubere Energie In New York kommt Strom bald aus der Wasserleitung

IMHO: Warum ich nicht Diablo 3 spiele
IMHO
Warum ich nicht Diablo 3 spiele

Diablo 3 ist toll, sagen viele Spieler - Diablo 3 ist eine Stimulus-Response-Maschine, sagt Rainer Sigl. Der Blogger und leidenschaftliche Gamer erklärt, warum er sich Blizzards jüngstem Werk verweigert.

  1. IMHO Bitte aufwachen, Hollywood!
  2. IMHO Die Cebit verpufft in der Wolke

  1. iOS: Untethered Jailbreak für iOS 5.1.1 erschienen
    iOS
    Untethered Jailbreak für iOS 5.1.1 erschienen

    Das Chronic-Dev-Team und das iPhone-Dev-Team haben ihre Untethered-Jailbreaking-Software für iOS 5.1.1 veröffentlicht. Damit lassen sich das iPhone, das iPad und der iPod touch für nicht von Apple abgesegnete Software freischalten.

  2. CSU-Vizechefin: Aussagen zur Internetsucht sind absurd
    CSU-Vizechefin
    Aussagen zur Internetsucht sind absurd

    Dorothee Bär warnt nach einer Studie der Bundesregierung davor, Computerspiele und das Internet als Gefahr für Leib und Leben darzustellen.

  3. Schmerzlos: MIT-Forscher entwickeln Injektor mit Lorentzkraft-Antrieb
    Schmerzlos
    MIT-Forscher entwickeln Injektor mit Lorentzkraft-Antrieb

    Ein Injektionsinstrument, das ein Medikament annähernd mit Schallgeschwindigkeit durch die Haut schießt, haben Forscher am MIT entwickelt. Da der Strahl nur hauchdünn ist, soll der Patient die Injektion praktisch nicht spüren.


  1. 18:49

  2. 18:33

  3. 18:08

  4. 17:44

  5. 17:17

  6. 16:57

  7. 15:46

  8. 14:39