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Schade drum :(

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  1. Schade drum :(

    Autor: Anonymer Nutzer 12.02.13 - 16:37

    Wirklich schade :(

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  2. Re: Schade drum :(

    Autor: throgh 12.02.13 - 16:58

    Ja und weiterhin fraglich was nun aus "Gas Powered Games" wird. Am Schluss dann ein aufgekauftes Studio von einem "GROSSEN" wie zum Beispiel EA? Ich finde es schon interessant, dass hieran ebenso die aktuelle Politik der Spiele-Unternehmen ersichtlich wird. Chris Taylor hatte zurückliegend auch darüber berichtet, dass das Studio oftmals an der Pleite entlang geschlittert ist eben weil nur die Titel selbst bis zum Release unterstützt werden. Jedoch wirklichen Erlös aus dem Verkauf haben die Entwickler niemals gesehen! Auch blieben einige Zahlungen seitens der Unternehmen / Auftraggeber aus, so dass sich "Gas Powered Games" eben nun in dieser Situation wiederfand. Trauriges Beispiel von der Wildwest-Romantik der Unterhaltungssoftware-Branche, wo die dicken Cowboys ihre Viehherden durch stetes Kopieren vermehren und nur melken aber nicht wirklich füttern.

    Ebenso interessant ist das Schicksal des THQ-Studios "Vigil Games": Durch die Insolvenz und Auflösung wurden nur Anteile der Belegschaft übernommen. Namensrechte jedoch wurden liegen gelassen. "Darksiders" wurde nicht von Crytek aus der Konkursmasse übernommen, weil es angeblich nicht zur Politik passen würde (CRYSIS passt aber scheinbar sehr gut in x-facher Ausfertigung). Die Kommentare der letzten Tage auf zahlreichen Portalseiten zum Thema "Spiele" war entwürdigend für Spiel und Macher: Angeblich hätte man nicht mehr den zweiten Teil gespielt, weil es ja nicht gut genug sei. Ich glaube Unternehmen wie auch Spieler brauchen ganz dringend eine Frischzellenkur und zwar Eine sehr harte Kur sogar auf dem Boden der Tatsachen. "Darksiders" war ein schönes Spiel mit einer gut ausgedachten Geschichte und nun wird es vorerst nicht weiter geführt. Vielleicht noch mit Chance auf Wiederkehr sofern sich ein japanischer Investor erbarmt, dem dies beim ersten Male zu teuer war.

    Sehr entwürdigendes Licht auf die Spiele-Branche! Aber "Sim City Teil 20" wie auch "Need for Speed 45" und "Fifa 2020" werden wie immer gekauft, ebenso auch wahrscheinlich ein "Diablo 3.5: Backen auf Dämonenart". Spass macht was gefällt, ja. Aber insgesamt leider das Ganze an absoluter Dekadenz und Arroganz. Oder nicht?

    "Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt!"
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    3 mal bearbeitet, zuletzt am 12.02.13 17:14 durch throgh.

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  3. Aufkaufen?

    Autor: Anonymer Nutzer 12.02.13 - 17:04

    Haben die irgendwelche Rechte an "bedeutenden" Franchises? (ernstgemeinte Frage)
    Ansonsten sehe ich für einen Big-Player keinen Sinn das Studio zu kaufen, die Mitarbeiter sind ja schon entlassen :(

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  4. Re: Aufkaufen?

    Autor: throgh 12.02.13 - 17:09

    Ich glaube kaum noch:

    "Dungeon Siege" liegt bei Square Enix soweit ich weiß ... "Supreme Commander" bei THQ ... "Demigod" vielleicht noch, aber dies war eher in einer Nische obgleich das Spiel wunderschöne Grafik mit knallharter Strategie kombiniert hat. "Space Siege" gehört zu SEGA, die sich nach Berichten durch Chris Taylor auch absolut nicht mit Ruhm bei der Produktion bekleckert haben. Das sind alles sehr schöne Marken: "Dungeon Siege 1 und 2" laufen beide hervorragend unter Linux mit Wine, "Supreme Commander" hat dieses "Feldherr"-Gefühl aus "Total Annihilation" und "Space Siege" ist eben "Dungeon Siege" im Weltall etwas eingeschränkt, dennoch aber schön zum Erleben.

    Ich wünsche Chris Taylor, dass er weiterhin kämpfen kann. Leider wurde aus WILDMAN nichts, ich hatte gespendet und hätte auch gern gespielt. :-(

    Es kann natürlich auch sein, dass man nun versucht mittels Auftragsarbeiten weiterzukommen: "Age of Empires Online" war zuletzt ja auch eine Solche. Wirklich viel gebracht hat es allerdings diesem guten Studio nichts! Man sieht hier wirklich sehr gut, dass das komplette System aktuell was für die Tonne ist wenn kreative Köpfe nur untergehen.

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    1 mal bearbeitet, zuletzt am 12.02.13 17:12 durch throgh.

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  5. Re: Schade drum :(

    Autor: dabbes 12.02.13 - 17:14

    Dann soll er sich halt jemanden einstellen, der sich um den kaufmännischen Part kümmern kann.

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  6. Re: Schade drum :(

    Autor: throgh 12.02.13 - 17:15

    Ich glaube kaum, dass das Studio so lange überlebt hätte, wenn hier niemand mit etwas kaufmännischer Erfahrung gewesen wäre. Viel eher ist es das Ausbeuten der GROSSEN Publisher was hier auch teils den Kopf zu kosten scheint!

    Ich hoffe einfach, dass "Gas Powered Games" nicht untergeht.

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  7. Re: Schade drum :(

    Autor: .02 Cents 12.02.13 - 18:42

    Was macht denn die Macht dieser grossen Publisher aus?

    Das ist doch überall in der SW Industrie das gleiche. Egal wo du hinschaust: Es wird beim outsourcer entwickelt, aber den Nutzen zieht der Auftraggeber. Fast schon sprichwörtlich beruht ein guter Teil der Indischen Volkswirtschaft genau auf diesem Geschäftsmodell, und da gibts viele, die gut davon Leben können ...

    In zeiten des Internet und insbesondere seit es Mobile Plattformen mit dem "App" Begriff gibt fragt man sich doch: Wozu gibt es noch Publisher? Eine Agentur zu beauftragen die Werbung zu machen kann nicht so schwierig sein. Ich kann mir auch nicht vorstellen, das es ein Naturgesetz ist, das PC Spieler ihre Spiele in Schachteln beim Elektromarkt o.ä. Einzlhandel kaufen. Bei den meisten Spielen wird doch schon lange erstmal ein Patch runtergeladen - das was ausgeliefert wird, ist letztlih kaum mehr als ein Downloader.

    Ich muss sagen: Wer sich da hinstellt und über die Böse Welt lamentiert, statt sein Geschäftsmodell anzupassen, der ist nicht das arme Opfer der bösen Musik- äh Spieleindustrie ...

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  8. Re: Schade drum :(

    Autor: burzum 12.02.13 - 20:39

    .02 Cents schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist doch überall in der SW Industrie das gleiche. Egal wo du
    > hinschaust: Es wird beim outsourcer entwickelt, aber den Nutzen zieht der
    > Auftraggeber. Fast schon sprichwörtlich beruht ein guter Teil der Indischen
    > Volkswirtschaft genau auf diesem Geschäftsmodell, und da gibts viele, die
    > gut davon Leben können ...

    Also ich lebe gut von denen. ;) Kunde sieht billig, rennt zu denen und kommt irgendwann wieder und man stellt fest die haben 3x-4x so lange gebraucht, Schrott abgeliefert und wir machen es zu "etwas" :P höheren Stundensätzen neu - wenn der Kunde dann noch Geld hat.

    Ich bezweifel das an AAA-Titeln irgendwelche Deppen arbeiten, wir reden hier nicht von dem 241626. CMS in php, Runy und Co. Zumindest nicht bei der Programmierung. Bei den Assets sieht das eventuell anders aus.

    > In zeiten des Internet und insbesondere seit es Mobile Plattformen mit dem
    > "App" Begriff gibt fragt man sich doch: Wozu gibt es noch Publisher? Eine
    > Agentur zu beauftragen die Werbung zu machen kann nicht so schwierig sein.

    Wer kümmert sich um die Kommunikation mit der Werbeagentur? Woher nimmst Du als 30 Mann Butze das Geld für internationales Marketing und TV Spots?

    Wer kümmert sich um die Herstellung und Vertrieb der Hardcopies? Wer kümmert sich um die Vertragsverhandlungen mit Online Services wie Steam? Da kannst Du nicht jeden Deppen hinschicken. Anwälte, Steuerberater wollen auch bezahlt werden.

    Ash nazg durbatulûk, ash nazg gimbatul, ash nazg thrakatulûk agh burzum-ishi krimpatul.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 12.02.13 20:39 durch burzum.

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  9. Re: Schade drum :(

    Autor: throgh 12.02.13 - 22:24

    .02 Cents schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich kann mir auch nicht vorstellen, das es ein Naturgesetz ist, das PC
    > Spieler ihre Spiele in Schachteln beim Elektromarkt o.ä. Einzlhandel
    > kaufen. Bei den meisten Spielen wird doch schon lange erstmal ein Patch
    > runtergeladen - das was ausgeliefert wird, ist letztlih kaum mehr als ein
    > Downloader.
    >
    > Ich muss sagen: Wer sich da hinstellt und über die Böse Welt lamentiert,
    > statt sein Geschäftsmodell anzupassen, der ist nicht das arme Opfer der
    > bösen Musik- äh Spieleindustrie ...


    Und das akzeptierst du ungefragt? Ein reiner Download und ewige Anbindung? Nun wenn dem so ist für dich, dann ist das eben so. Für mich ist das allerdings keine Option und ich kaufe weiterhin meine Spiele, Filme und auch gern Musik als haptisches Medium. Sicherlich dürften die nicht ein Leben lang halten, aber ich kann hiervon bei Bedarf auch Sicherungen machen. Die reine Abhängigkeit von einem Dienst allein ist ein Irrglaube, der wie die "Web 2.0"-Blase irgendwann seinen Höhepunkt erreichen wird.

    Dazu die Frage: Hast du als sagen wir mal "10 Mann"-Unternehmen die Kraft und Muße dann noch Werbung zu betreiben? Kommunikation mit der Agentur? Designkonzepte erstellen allein für Webseite, interaktive Medien oder Trailer? Davon einmal ab: Wie sieht es denn mit der Middleware aus, die es zu lizensieren gilt? Auch die "Unity"-Engine gibt es keinesfalls für den berühmt-berüchtigten "Appel und das Ei". Dann noch Erweiterungen wie SCALEFORM, Photoshop bei Bedarf, 3D Studio MAX oder andere Software? Und das kannst du aus der Hosentasche bezahlen? Ich glaube doch wohl kaum. Das ist nicht als Angriff gedacht, aber bitte schraube doch einmal deine Arroganz dahingehend etwas herunter: Software ist kein Hexenwerk. Aber was mit den unabhängigen Studios getrieben wird ist ebenso auch keine Selbstschuld eben dieser. Mojang mit Minecraft ist hier zum Beispiel ein Sonderfall: Sie spielen in einem vollkommen anderen Segment als "Gas Powered Games" eine Rolle. Und sie nutzen andere Schnittstellen. Ich finde diesen Kerngedanken einer APP schon leicht seltsam, da es dem Kunden überhaupt kein Wertgefühl mehr suggeriert. Möglichst kostengünstig und frei, wird ja eh alles nur via "Copy & Paste" konstruiert. Man kann auch eine komplette Infrastruktur selbst bauen: Es gibt für nahezu Alles Ansätze und Alternativen. Aber dazu braucht man auch die Zeit und die ist wiederum in Münzen zu rechnen. Ein eigenes Scaleform zur Anbindung von Flash-Oberflächen? Ja, das gibt es unter der GPL (http://code.google.com/p/flash-to-directx/) ... aber eben nur begonnen und nicht weiter gepflegt. Hinzu müsste man also auch selbst dies einpflegen. Asset-Generierung? Ja auch das geht, aber mit viel viel Zeit. Die Inhalte kommen nicht vom Himmel gefallen und bei Verwendung externer Inhalte kostet alles schlichtweg.

    Prima: Man schreit nach Fachkräften unterminiert aber zugleich ihr Wirken und zwar auf globaler Ebene, nicht nur in Deutschland. Was ist denn die Arbeit eines Software-Entwicklers überhaupt noch wert? Also das haut manchmal wirklich um wie sehr hier Wertschöpfung und Wertschätzung driften gehen. Software, Spiele und Apps fallen einfach vom Himmel und die Entwickler brauchen sich nicht einmal anstrengen dafür. Für alles gibt es ja eine "API". Die kann man ja anbinden und schon funktioniert der Rest von ganz alleine! ONLINE ist die Lösung für alles. Aha, na dann? Gross denken ist eine Sache, aber irgendwann muss man auch mal wieder auf dem Boden der Tatsachen ankommen und betrachten wie das "Geschäftsmodell" denn wirklich atmen könnte. Und das läuft nunmal nicht durch das magische Wort ONLINE!

    "Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt!"
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    4 mal bearbeitet, zuletzt am 12.02.13 22:31 durch throgh.

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  10. Re: Schade drum :(

    Autor: theonlyone 13.02.13 - 05:45

    Nach dem Interview das ich von Chris Taylor zu dem Thema gesehen habe dürfte für mich klar sein, das der Kerl das Spiel auch einfach selbst in seiner Garage weiterentwickeln wird, vielleicht als pseudo Free-Ware mit paar Leuten als Unterstützung.


    Den ganz ehrlich, das Spiel hat schon potenzial, hat wohl auch darunter gelitten das vom Titel des Spiels nicht so hervor geht um was es geht, wenig wirklich "Werbung" gemacht wurde und einfach viele andere Titel auf Kickstarter auch gerade gepusht werden.


    Jaja, der Chris Taylor ist für die Welt der Publisher einfach nicht gemacht, der ist viel zu gut herzig und zockt Leute eben nicht ab, damit überlebt man eben nicht.

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  11. Re: Schade drum :(

    Autor: fratze123 13.02.13 - 08:32

    throgh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja und weiterhin fraglich was nun aus "Gas Powered Games" wird. Am Schluss
    > dann ein aufgekauftes Studio von einem "GROSSEN" wie zum Beispiel EA? Ich
    > finde es schon interessant, dass hieran ebenso die aktuelle Politik der
    > Spiele-Unternehmen ersichtlich wird. Chris Taylor hatte zurückliegend auch
    > darüber berichtet, dass das Studio oftmals an der Pleite entlang
    > geschlittert ist eben weil nur die Titel selbst bis zum Release unterstützt
    > werden.

    Und? Wenn man ein Produkt nicht selbst finanziert, ist es völlig legitim, dass man am späteren Gewinn nicht beteiligt wird. Sobald man als Entwickler einen gewissen Bekanntheitsgrad hat, kann man mit den Geldgebern über Gewinnbeteiligung reden. Wie das bei Gas Powered Games war, weiß ich nicht. Leider lieferst du auch keine Quellen für deine Aussagen.

    > Jedoch wirklichen Erlös aus dem Verkauf haben die Entwickler
    > niemals gesehen!

    Wie gesagt: warum sollten sie?

    > Auch blieben einige Zahlungen seitens der Unternehmen /
    > Auftraggeber aus,

    Kann ich mir nicht vorstellen.

    > so dass sich "Gas Powered Games" eben nun in dieser
    > Situation wiederfand. Trauriges Beispiel von der Wildwest-Romantik der
    > Unterhaltungssoftware-Branche, wo die dicken Cowboys ihre Viehherden durch
    > stetes Kopieren vermehren und nur melken aber nicht wirklich füttern.

    Gelaber...

    > Ebenso interessant ist das Schicksal des THQ-Studios "Vigil Games": Durch
    > die Insolvenz und Auflösung wurden nur Anteile der Belegschaft übernommen.
    > Namensrechte jedoch wurden liegen gelassen. "Darksiders" wurde nicht von
    > Crytek aus der Konkursmasse übernommen, weil es angeblich nicht zur Politik
    > passen würde (CRYSIS passt aber scheinbar sehr gut in x-facher
    > Ausfertigung).

    Darksiders ist ein nettes Spiel. Mehr nicht. Ich fand schon beinahe überraschend, dass der 2. Teil überhaupt entwickelt wurde.

    > Die Kommentare der letzten Tage auf zahlreichen Portalseiten
    > zum Thema "Spiele" war entwürdigend für Spiel und Macher: Angeblich hätte
    > man nicht mehr den zweiten Teil gespielt, weil es ja nicht gut genug sei.

    Das ist nicht entwürdigend. Das ist Realität. Es gibt halt viele gute Spiele. Ich habe Darksiders nur gekauft, weil es mal im Sonderangebot für ca. 15 Euro war (PS3) und es nach 2-3 Stunden erstmal wieder seingelassen. Ob ich es jemals ernsthaft zocken werde, ist fraglich.

    > Ich glaube Unternehmen wie auch Spieler brauchen ganz dringend eine
    > Frischzellenkur und zwar Eine sehr harte Kur sogar auf dem Boden der
    > Tatsachen.

    Sinnfreies Gelaber...

    > "Darksiders" war ein schönes Spiel mit einer gut ausgedachten
    > Geschichte und nun wird es vorerst nicht weiter geführt. Vielleicht noch
    > mit Chance auf Wiederkehr sofern sich ein japanischer Investor erbarmt, dem
    > dies beim ersten Male zu teuer war.

    "Schön" reicht nicht. Derartige Hack'n'Slay-Titel gibt es wie Sand am Meer.

    > Sehr entwürdigendes Licht auf die Spiele-Branche!

    Schonwieder sinnfreies Gelaber. Kann es sein, dass du einfach nur ein Fanboy bist und dir jegliche Objektivität fehlt?

    > Aber "Sim City Teil 20"
    > wie auch "Need for Speed 45" und "Fifa 2020" werden wie immer gekauft,
    > ebenso auch wahrscheinlich ein "Diablo 3.5: Backen auf Dämonenart". Spass
    > macht was gefällt, ja. Aber insgesamt leider das Ganze an absoluter
    > Dekadenz und Arroganz. Oder nicht?

    Kuck mal im Wörtebuch nach, bevor du von "Dekadenz" oder "Arroganz" redest. Einen Sinn kann man in deiner Aussaage nicht finden. Du redest einfach wie ein bockiges Kind...

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  12. Re: Schade drum :(

    Autor: fratze123 13.02.13 - 08:45

    throgh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > .02 Cents schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich kann mir auch nicht vorstellen, das es ein Naturgesetz ist, das PC
    > > Spieler ihre Spiele in Schachteln beim Elektromarkt o.ä. Einzlhandel
    > > kaufen. Bei den meisten Spielen wird doch schon lange erstmal ein Patch
    > > runtergeladen - das was ausgeliefert wird, ist letztlih kaum mehr als
    > ein
    > > Downloader.
    > >
    > > Ich muss sagen: Wer sich da hinstellt und über die Böse Welt lamentiert,
    > > statt sein Geschäftsmodell anzupassen, der ist nicht das arme Opfer der
    > > bösen Musik- äh Spieleindustrie ...
    >
    > Und das akzeptierst du ungefragt?

    Tut er nicht. Hast du ein Problem mit dem Textverständnis? Ungefragte Akzeptanz finde ich auch geil. :D

    > Für mich ist das
    > allerdings keine Option und ich kaufe weiterhin meine Spiele, Filme und
    > auch gern Musik als haptisches Medium. Sicherlich dürften die nicht ein
    > Leben lang halten, aber ich kann hiervon bei Bedarf auch Sicherungen
    > machen. Die reine Abhängigkeit von einem Dienst allein ist ein Irrglaube,
    > der wie die "Web 2.0"-Blase irgendwann seinen Höhepunkt erreichen wird.

    Das Erreichen des Höhepunkts ist doch super. Schlimm sind platzende Blasen. Ob das passiert, ist schwer zu sagen. Mir aber auch egal - ich kauf nix mit DRM.

    > Dazu die Frage: Hast du als sagen wir mal "10 Mann"-Unternehmen die Kraft
    > und Muße dann noch Werbung zu betreiben? Kommunikation mit der Agentur?
    > Designkonzepte erstellen allein für Webseite, interaktive Medien oder
    > Trailer?

    "Dazu"? Wozu?

    > Davon einmal ab: Wie sieht es denn mit der Middleware aus, die es
    > zu lizensieren gilt? Auch die "Unity"-Engine gibt es keinesfalls für den
    > berühmt-berüchtigten "Appel und das Ei". Dann noch Erweiterungen wie
    > SCALEFORM, Photoshop bei Bedarf, 3D Studio MAX oder andere Software? Und
    > das kannst du aus der Hosentasche bezahlen? Ich glaube doch wohl kaum.

    Was spielt das für eine Rolle? Dieses "Problem" hat JEDES Unternehmen. Und?

    > Das
    > ist nicht als Angriff gedacht, aber bitte schraube doch einmal deine
    > Arroganz dahingehend etwas herunter:

    Arroganz? Hast du was geraucht? Du siehst echt nicht durch...

    > Software ist kein Hexenwerk. Aber was
    > mit den unabhängigen Studios getrieben wird ist ebenso auch keine
    > Selbstschuld eben dieser.

    Ach, die Ärmsten...

    > Mojang mit Minecraft ist hier zum Beispiel ein
    > Sonderfall: Sie spielen in einem vollkommen anderen Segment als "Gas
    > Powered Games" eine Rolle. Und sie nutzen andere Schnittstellen. Ich finde
    > diesen Kerngedanken einer APP schon leicht seltsam, da es dem Kunden
    > überhaupt kein Wertgefühl mehr suggeriert. Möglichst kostengünstig und
    > frei, wird ja eh alles nur via "Copy & Paste" konstruiert. Man kann auch
    > eine komplette Infrastruktur selbst bauen: Es gibt für nahezu Alles Ansätze
    > und Alternativen. Aber dazu braucht man auch die Zeit und die ist wiederum
    > in Münzen zu rechnen. Ein eigenes Scaleform zur Anbindung von
    > Flash-Oberflächen? Ja, das gibt es unter der GPL (code.google.com ... aber
    > eben nur begonnen und nicht weiter gepflegt. Hinzu müsste man also auch
    > selbst dies einpflegen. Asset-Generierung? Ja auch das geht, aber mit viel
    > viel Zeit. Die Inhalte kommen nicht vom Himmel gefallen und bei Verwendung
    > externer Inhalte kostet alles schlichtweg.

    Vollkommen irrelevantes Blabla.

    > Prima: Man schreit nach Fachkräften unterminiert aber zugleich ihr Wirken
    > und zwar auf globaler Ebene, nicht nur in Deutschland. Was ist denn die
    > Arbeit eines Software-Entwicklers überhaupt noch wert? Also das haut
    > manchmal wirklich um wie sehr hier Wertschöpfung und Wertschätzung driften
    > gehen. Software, Spiele und Apps fallen einfach vom Himmel und die
    > Entwickler brauchen sich nicht einmal anstrengen dafür. Für alles gibt es
    > ja eine "API". Die kann man ja anbinden und schon funktioniert der Rest von
    > ganz alleine! ONLINE ist die Lösung für alles. Aha, na dann? Gross denken
    > ist eine Sache, aber irgendwann muss man auch mal wieder auf dem Boden der
    > Tatsachen ankommen und betrachten wie das "Geschäftsmodell" denn wirklich
    > atmen könnte. Und das läuft nunmal nicht durch das magische Wort ONLINE!

    Blabla...

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  13. Re: Schade drum :(

    Autor: throgh 13.02.13 - 11:34

    Ich freue mich, dass du meinen Beitrag kritisch betrachtest und würde gerne dazu Stellung beziehen. Allerdings vorweg genommen: Was ist denn "irrelevantes Blabla" für ein Wortkonstrukt in einer Diskussion? Meinst du wirklich dies wäre auf Augenhöhe, wenn du deinem Gesprächspartner unterstellst er hätte "etwas geraucht"?

    Ich zitiere den Beitrag, auf den ich geantwortet habe in Teilen:

    "In zeiten des Internet und insbesondere seit es Mobile Plattformen mit dem "App" Begriff gibt fragt man sich doch: Wozu gibt es noch Publisher? Eine Agentur zu beauftragen die Werbung zu machen kann nicht so schwierig sein. Ich kann mir auch nicht vorstellen, das es ein Naturgesetz ist, das PC Spieler ihre Spiele in Schachteln beim Elektromarkt o.ä. Einzlhandel kaufen. Bei den meisten Spielen wird doch schon lange erstmal ein Patch runtergeladen - das was ausgeliefert wird, ist letztlih kaum mehr als ein Downloader.


    Ich muss sagen: Wer sich da hinstellt und über die Böse Welt lamentiert, statt sein Geschäftsmodell anzupassen, der ist nicht das arme Opfer der bösen Musik- äh Spieleindustrie ..."

    Man kann den Beitrag jetzt verschieden lesen und auch mehrere Wege der Interpretation zulassen. Jedoch ging und geht es auch nicht darum über die "böse Welt" zu lamentieren, sondern eben über gestiegene Kosten und ausbleibende Zahlungen. Mehr wurde nicht gesagt und da gibt es auch kein Problem mit dem Textverständnis!

    Sein Geschäftsmodell anpassen ist auch eine sehr problematische Angelegenheit. Kickstarter ist eine feine Sache, aber dennoch wird immer darauf verwiesen, dass die Projekte scheitern könnten trotz eben gelungener Finanzierung. Das sind zuvor betonte Punkte, welche du so trefflich als "irrelevantes Blabla" dargestellt hast. Ich würde dir hier gerne etwas sachlicher antworten können, jedoch bietest du dazu auch nicht wirklich mehr Punkte und attackierst verbal ohne eine "echte" Gegenperspektive. Das mag schön sein aus der zweiten Reihe zu schießen, aber es entwertet eben auch deine Perspektive zur Diskussion in meinen Augen. Aber für mich reicht es auch, dass wir uns dann eben "nicht-einig" sind. :-)
    Danke für deine Reaktion!

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  14. Re: Schade drum :(

    Autor: throgh 13.02.13 - 11:45

    Und auch hier: Keine echte Gegenperspektive!
    Was du hier schlichtweg machst ist eine Diffamierung deines Gegenübers. Stärkt die eigene, verbal textuelle Position ungemein, wenn man den Gesprächspartner mittels Polemik entwertet, oder? Ja ich finde / fand "Darksiders" auf der Konsole schön und dazu stehe ich. Darf man nicht Bedauern äußern, wenn aus der Konkursmasse etwas nicht aufgekauft wird was persönlichen Gefallen gefunden hat? Gut, danke dir erstmal für den Titel, welchen du mir dazu gegeben hast. Jedoch auch hier die Frage: Was bezweckst du denn wirklich? Die Perspektive hinter dem Ausdruck "entwürdigend" ist schlichtweg die Gleichgültigkeit so vieler Spieler im Allgemeinen: Kaufe ich das heute, morgen ist es mir egal. Dabei steckt hinter jedem Werk sehr viel Arbeit, selbst hinter der x-ten Kopie von FIFA. Wenn man diesen Kerngedanken zumindest einmal im Ansatz verfolgt, könnte man zu der Schlussfolgerung von "Werschätzung" kommen. Und die lässt sich inzwischen auf breitester Front vermissen, sowohl seitens der Unternehmensleitungen selbst als auch der Kunden. Für Viele fallen die Spiele vom Himmel und wenn die Qualität gelitten hat, sind durchweg erstmal die Entwickler und Studios schuldig. Das ist "Kaufen für die Mülltonne" auf breiter Front: Von einer Abwertung durch DRM-Maßnahmen nochmals abgesehen.

    Du entwertetst eine andere Perspektive und hinterfragst sie mittels polemischer Übertreibungen: "Kuck mal im Wörtebuch nach, bevor du von "Dekadenz" oder "Arroganz" redest. Einen Sinn kann man in deiner Aussaage nicht finden. Du redest einfach wie ein bockiges Kind..."
    Manchmal wäre es vielleicht einfacher einen Eindruck als Frage zu formulieren, damit eine ECHTE Diskussion entstehen kann. Was mich nunmehr annehmen lässt, dass du eben an einer Solchen gar nicht wirklich interessiert bist und nur eben die zuvor betonte Entwertung aus welchen Gründen auch immer vornehmen möchtest! Dein Vorrecht sicherlich. Dennoch danke dir für den Eindruck auf dich als Autor! :-)

    Als kleines Augenzwinkern zum Schluss ... die Definition der Begrifflichkeiten, welche du so trefflich hinterfragen wolltest:

    "Dekadenz (frz. décadence, über mlat. decadentia, von lat. cadere „fallen“, „sinken“) ist ein ursprünglich geschichtsphilosophischer Begriff, mit dem Veränderungen in Gesellschaften und Kulturen als Verfall, Niedergang bzw. Verkommenheit gedeutet und kritisiert wurden."

    und

    "Der Hochmut (altgriechisch ὕβρις, hybris; lateinisch arrogantia oder superbia) – auch Anmaßung, Überheblichkeit, Arroganz, Einbildung, Blasiertheit, Prätention, veraltet Hoffart oder Dünkel – ist eine Haltung, die Wert und Rang (Standesdünkel) oder Fähigkeiten der eigenen Person besonders hoch veranschlagt. Der Gegensatz zum Hochmut ist die Demut."

    Die Mitarbeiter hinter den Spielen selbst haben kaum mehr eine Bedeutung für die großen Publisher wie eben auch die Spieler teils. Die Unternehmen vollziehen einen kulturellen Verfall ihrer Werke durch Kopie und Wiederholung wie auch sprichwörtliche "Nestbeschmutzung" durch eben propietäre Mechanismen und Bindungen der Endkundensysteme, nebenher kriminalisieren und denunzieren sie die Kundschaft durch Beschimpfungen und haltlose Behauptungen aller Art. Ah und die Spieler? Die beziehen bockige Stellung, indem sie eine Superlative nach der Anderen jagen, weil sie ja nur noch Miete für ihr "Spielvergnügen" zahlen und auch zahlen wollen - welches "Großväterchen / Großmütterchen" will schon eine Alternative oder gar einen physischen Datenträger, der ja nur Platz wegnimmt ... nein lieber sich selbst für ein Luxusgut verkaufen, welches auf dem Rücken und der geistigen wie körperlichen Gesundheit (Stichwort: "wachsender Druck auf Mitarbeiter für SCHNELLER, WEITER und BESSER") einiger Mitmenschen produziert wurde. Dafür wollen sie aber immer höhere Qualität und Unterhaltung zu natürlich möglichst sinkenden Preisen und die Unternehmen ködern mit Hochglanz-Trailern zu wahnwitzigen Kosten und Ausgaben produziert! Aber okay, dann habe ich die Begrifflichkeiten in deinen Augen nicht korrekt verwendet. :-) Wir haben ja auch gesellschaftlich ÜBERHAUPT KEINE Probleme, was sich auch ÜBERHAUPT NICHT auf alle Bereiche von Kultur und Verhalten auswirkt. Danke, dass du das so eingängig demonstriert hast statt die "geistige Landkarte" deines Gegenübers anzufragen. Ich würde das gern im Gegenteil bei dir machen, erhoffe mir aber zunächst keine wirkliche Reaktion ... freuen würde es mich dennoch.

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    4 mal bearbeitet, zuletzt am 13.02.13 12:04 durch throgh.

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    Das Versprechen von Verkehrsminister Dobrindt, dass das Mautsystem nicht zur Bildung eines massenhaften Bewegungsprofils der Bevölkerung genutzt wird, nimmt kaum einer ernst. Dobrindt versichert: "Kein Bürger muss Sorge haben, dass jetzt irgendwo Profile gespeichert werden könnten."

  2. Anonymisierung: Facebook ist im Tor-Netzwerk erreichbar
    Anonymisierung
    Facebook ist im Tor-Netzwerk erreichbar

    Das soziale Netzwerk Facebook hat jetzt eine Adresse im Tor-Netzwerk. Darüber sollen sich Nutzer auch anonymisiert anmelden können. Das klappt bei unserem ersten Versuch noch nicht richtig.

  3. Spielekonsole: Neuer 20-nm-Chip für sparsamere Xbox One ist fertig
    Spielekonsole
    Neuer 20-nm-Chip für sparsamere Xbox One ist fertig

    Microsoft könnte an einer kleinere Version der Xbox One arbeiten, die mit einem im 20-Nanometer-Verfahren gefertigten SoC ausgestattet ist. Das Design dieses Chips wurde seitens AMD abgeschlossen.


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