Ich hab von den bekannteren Spielen, die dieses Jahr erschienen sind, zwar nicht wirklich viele gespielt, aber einige hier und da mal angespielt, wo ich dann aber gesagt hab "ist nicht mein Ding". Dazu zählen unter anderem Crysis 2 mit seinem meiner Meinung nach albernen Setting, Rage mit seinem noch alberneren Setting und die beiden "Die Russen kommen"-Ballerspiele, um die in den Internetforen verbale Kriege geführt werden.
Revelations hab ich nicht gespielt und werde ich auch nicht spielen, denn a) kenne ich die beiden Vorgänger nicht und b) ist das so kurz und linear, dass man nur ein Let's Play sehen muss, um den gesamten Spielverlauf zu kennen. Da hilft weder die wunderschöne Grafik noch die toll gestaltete Stadt.
Skyrim hat mich wochenlang beschäftigt und durchaus vom Hocker gehauen, die offene Welt ist einfach toll und es macht gerade anfangs richtig richtig Spaß, neben den Questlines rumzulaufen und mal was neues zu entdecken, nen Drachen zu töten, sich neue Rüstungsteile zu schmieden und so weiter. Allerdings wiederholen sich die Nebenquests viel zu oft, die "großen" Questlines sind zu linear (gerade die Hauptquest) und das, was man macht, hat kaum Auswirkungen auf den weiteren Spielverlauf, sodass man sich schon freut, dass die Händlerin um die Ecke feststellt, dass die Sturmmäntel die Stadt erobert haben. Hier hätte etwas mehr Aufwand für ein deutlich authentischeres Spielerlebnis gesorgt. Die Drachenkämpfe sind leider auch nur am Anfang wirklich toll und sorgen für Gänsehaut, auf Dauer sind die Dinger zu einfach. Dafür hat es einen super Soundtrack und die Grafik ist zumindest so gut, dass man sich mit der Welt anfreunden kann und zumindest die englische Sprachausgabe ist auch gut (die deutsche Fassung mit ihren 3 Sprechern ist ja eigentlich schon Betrug). Schade, dass man nicht, wie bei The Witcher 2, *nur* die Sprache auf englisch stellen kann. Für das Inventar gibt es übrigens inzwischen einen Mod, der das ganze wie in The Witcher 2 aussehen lässt und auch Wert und Gewicht anzeigt. Toll ist übrigens auch, dass das Spiel nahezu ohne Zwischensequenzen
Und da wären wir auch schon bei meinem persönlichen Favoriten: The Witcher 2. Die Welt ist zwar nicht so schön offen und groß wie die von Skyrim, aber dafür sind die einzelnen Maps extrem detailreich und prall gefüllt mit Abwechslung. Die Grafik ist der Hammer, Soundtrack ist auch toll (auch wenn ich den von Skyrim minimal besser finde) und hier ist fast jeder Furz, den man irgendwo ablässt, wichtig für das Spielgeschehen. In der Hauptquest sind das die Auswirkungen der Entscheidungen, die man trifft, in den Nebenquests kriegt man tolle Items. Das Spiel punktet eben hauptsächlich mit ner tollen, durchdachten Story. Das einzige, was mich daran wirklich gestört hat, waren die von Patch zu Patch weniger häufig vorkommenden Abstürze zum Desktop. Na gut, die deutschen Stimmen waren auch nicht so toll, deswegen hab ich die auf englisch gestellt, aber sonst.. wirklich genial.
Was meint ihr? was hat euch so am besten gefallen?
Minecraft
Einfach, billig, genial.
Serious Sam 3 BFE, einfach das beste ballerspiel des jahres...
Satan schrieb:
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> Was meint ihr? was hat euch so am besten gefallen?
Da würde ich eindeutig Batman: Arkham City nennen. Super in Szene gesetzt, eine Lokalisierung, die diese Bezeichnung verdient und eine Menge an Nebenaufgaben, die stundenlang beschäftigen. Und es macht einfach Spaß. Da hab ich auch gerne 50 Steine auf den Tisch gelegt.
deus ex human revolution, geniales gameplay, geniale story, einzig die gesichtsanimationen sind etwas flau
Satan schrieb:
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> Skyrim hat mich wochenlang beschäftigt und durchaus vom Hocker gehauen, die
> offene Welt ist einfach toll und es macht gerade anfangs richtig richtig
> Spaß, neben den Questlines rumzulaufen und mal was neues zu entdecken, nen
> Drachen zu töten, sich neue Rüstungsteile zu schmieden und so weiter.
> Allerdings wiederholen sich die Nebenquests viel zu oft, die "großen"
> Questlines sind zu linear (gerade die Hauptquest)
Bei der Hauptquest stimme ich dir zu, aber gerade die Nebenquests fand ich sehr abwechslungsreich, viele Wendungen.Sogar die Vielgehassten Dungeons, für die Beth in der Vergangenheit immer viel Prügel bezogen hat, waren _alle_ so abwechslungsreich, das ich ab und an schon so einen leisen Anflug von Fremdschämen ob der Arbeit, die da investiert wurde, bekam.
Also kurz, ja Skyrim war mit weitem, weitem Abstand das Spiel des Jahres für mich. Ich hoffe jetzt auf die in Steam verwobene Integration der Modding-Community, denn schon bei Oblivion waren die Mods teils besser, als das Hauptprogramm (Nehrim war IMO z.B. min. im Faktor 2 besser als Oblivion selbst). Ja, ich will Skyrim weiterspielen. Ich zocke alles an RPGs, aber dieses Ding aht mich echt weggeblasen.
So als griffige Zahl: Ich sehe mich eher als 'Rusher' in RPGs, dennoch war ich allein um die 185 Stunden in dem Spiel unterwegs und die Zeit vergeht kaum fürs stupide Laufen von A nach B. Skyrim ist neuer RPG Massstab, da kann sich keines, auch kein DAO auch nur ansatzweise mit messen und ich hoffe, das die Früchte der Arbeit, die Beth dareingesteckt hat, so aussehen, dass Konkurrenz einen ähnlich guten LEvel erreichen muss um dagegen anstinken zu können. Ein Win-Win für RPG'ler :)
Zu W2 kann ich nichts sagen, da es bei mir nur am Anfang einmal für eine Stunde lief. Dann, nach dem ersten und allen weiteren Patches, wurde nur noch der Bildschirm schwarz und ichw ar wieder im Launcher. Ich weiss, ein bekanntes Problem, aber alle bekannten Abhilfemassnahmen haben bei mir nicht gefruchtet. So starte ich es mit einem zynischen Schmunzeln mittlerweile nur noch, wenn ein neuer Patch rausgekommen ist.... und werde dann auch prompt nicht enttäuscht... Immerhin 100 min. Spielzeit bis jetzt :)
LA Noir habe ich z.Z. in der MAche, das hatte ich als Angebot mal gekauft. Das Spiel ist etwas unterschätzt, wie ich finde. Die Technik ist eher mau, aber es macht durchaus Spass, weil es z.T. sehr schräg ist und auf alle Fälle abwechslungsreich. Lang (das ist mir _generell_ wichtig) ist es auch. Bin jetzt 30 Stunden darin unterwegs und ein Ende ist noch nicht abusehen.
Duke Nukem war eine Enttäuschung. Es ist besser, als es verrissen wird IMO, aber der KRacher war es jetzt nicht.
Deus Ex hat mir auch sehr sehr gut gefallen, besser als ich erwartet habe und die Spielzeit ist auch sehr ordentlich.
BF3 hätte ich gerne gespielt, aber wegen Origin mich dagegen entschieden. Das ging diesmal etwas leichter, weil ich von diesen Settings wirklich langsam genug habe.
Portal 2 war auch nett, aber um einen bleibenden Eindruck hinterlassen zu haben, war es schlicht zu kurz. Da frage ich mich, was die all die 'Jahre gemacht haben. Immerhin hat Portal mich aber dazu bewegt, es mal Coop zu spielen und das war auch tatsächlichs ehr spassig... aber auch zu kurz :)
Deus Ex fand ich furchtbar!
Furchtbar lahmes Gameplay, immer die gleichen Gegner. Das einzige was da meinen ZockerGeist angesprochen hat, war das man leicht stirbt ohne Deckung.
Das Spiel würd ich mir höchstens in 3 jahren für 10¤ aus der Pyramide im Saturn holen!
Sorry aber für das Geld hab ich viiiel mehr erwartet.
Vgl. Skyrim: Preis/Leistung irre!!!
Mein Spiel des Jahres...... ui
Battlefield 3, sehr schön anzusehen, tolles Gameplay, abgestimmer Multiplayer wie gewohnt v. Battlefield, hat Hand und Fuß ist aber auch nach 2 Wochen spielen schon schnell "durchlebt".
Bulletstorm: Unterhaltend aber kurzlebig wäre meine Beschreibung.
Frischt das Arcade feeling in mir auf, wie Metal Slug zu seiner Zeit nur in 3D. Schönes Ding mit frischen Ideen. Gut umgesetzt.
Brink: Hab ich mir mehr erwartet, ich finde das Gameplay stupide, vorgegebene Wege um zu Objekten zu kommen, erinnert mich zu sehr an Unreal Tournament 2004 (oder war das 2007? jedenfalls alt und eintönig) Grafisch...ne.
Crysis 2: >>>>>SPOILER-ALARM: Hat mir gut Gefallen, Story mit Prophets "Demise" sehr schön inszeniert, die Möglichkeiten ob man jetzt der "ICHRENNREINUNDALLESEXPLODIERT" Kerl oder der "Sneaky Bastard" ist, der mit einer Gauss-Sniper auf Entfernung Gegner erledigt und dann unsichtbar Stellung wechselt einfach nur Rund abgestimmt. Grafisch kein Meilenstein wie Crysis 1 aber dafür gab es auch zu viel neues von der Konkurrenz um aus der Masse herauszustechen.
Dead Space 2: Schöne Fortsetzung, schwereloser Spaß und schöne Gore-Elemente wie man sie sich erwartet vom 2er. Ein paar schöne Schockelemente und zack ein gelungener Singleplayer-Schlachter-Egoshooter.
Wer das Glück hat Dota2 in der Beta spielen zu dürfen, der wird bestätigen, das es direkten Anschluss findet und jeden Dota1 Fan sofort für sich gewinnt.
Ich spiel nichts anderes zur Zeit und lass sogar Skyrim dafür ruhen sowie BF3.
Dragon Age:
war für mich ne Enttäuschung, einmal durchgespielt und beim 2. Mal schon nach wenigen Stunden die Lust verloren, dass war beim 1er nicht so bei mir.
Zu viele Wiederholung, keine Abwechslung, :/ da war mehr zu machen. Partner/Hero,coop System zB sollte längst erscheinen wenn das sogar so mini Titel wie oben gennantes Herr der Ringe im Coop hinkriegt....
Man muss fan der Reihe sein um dauerhaft spaß daran zu haben denke ich.
Herr Der Ringe: Krieg im Norden: Kurz, hack and slay, immer die gleichen Gegner => eintönig. Aber wenn mans im Coop mal durchspielt erfüllt es seinen Zweck und bschäftigt für einige Stunden. Bei unter 30¤ sehr löblich da wie bei NTFS weiter unten das P/L Verhältnis einfach nicht stimmt.
Minecraft haben wir letztes Jahr schon ausprobiert und die Schlichtheit und ausbaufähigkeit eines "Pixelkloppers" ist phänomenal, Preistipp des Jahres!
NFSTR: Soooo Frostbite Engine schön und gut, Grafisch ansprechend. Jedoch:
3 Std. .... 3 STD! Zu wenig Spiel für das Geld, da war ich wirklich sauer. :x
Rage: Bin bestimmt nicht der Erste der das sagt, aber ich fand Borderlands um Längen besser! Selbst wenn es für Rage einige DLCs geben wird w "DLCs kommen erst, wenn uns klar ist, was die Spieler wollen".
Das weiss ich selber nicht, da ich nach 10h aufgehört habe mit dem Titel.
Nach zichfachem durchspielen aller Borderlands DLCs ist es einfach zu sehr wie ein schlechter Remake mit langweiligen Quests und einer Grafik die ein "wenig" aufgepeppt wurde. Trotz rumprobieren habe ich bis heute meine Schlieren bei maximalen Einstellungen und schnellen Drehungen nicht beseitigen könnnen, das regt auf.
Skyrim: Grafik ist exzellent, das einzige Spiel das mein System neben Battlefield 3 je nach Einstellungen und natürlich Bildschirm ausreizt. Sieht bestechend gut aus wenn man zwischen Bergen Nachts übers offene Feld läuft und zB. ein Drache im Mondschein rumfliegt, gelungen wie mans von Elder Scrolls erwartet. Top Titel.
Das waren die Knaller dieses Jahres, hab die letzten 5 Jahre selten so viel Zeit mit einem Spiel verbracht wie mit den drei genannten.
> Die Grafik ist der Hammer, Soundtrack ist auch toll (auch wenn
> ich den von Skyrim minimal besser finde) und hier ist fast jeder Furz, den
> man irgendwo ablässt, wichtig für das Spielgeschehen. In der Hauptquest
> sind das die Auswirkungen der Entscheidungen [...]
Ich finde das bei Skyrim gerade gut, das nicht jeder Pfurz eine Auswirkung
auf das Spielgeschehen hat, dadurch kann man einfach in Ruhe drauflos
spielen ohne ständig Angst zu haben, sich aus Versehen etwas wichtiges
zu verbauen.
Was mich bei anderen Spielen stört, sind die ganzen Nebenwirkungen der Entscheidungen, die man trifft. Meistens sind die wichtigen Auswirkungen
garnicht Bestandteil der Entscheidungen und die vorgefertigten Dialoge
geben keine Möglichkeit meine Prioritäten zu setzen.
Primär interessiert mich:
- mehr Erfahrung/Macht für meine Figur
- besseres Equipment für meine Figur
Sekundär interessiert mich:
- Ansehen und Ruhm meiner Figur in der Fantasywelt
Tertiär bin ich dann politisch korrekt und moralisch, aber
wenn das Nachteile im primären oder sekundären Sektor
hat will das gut abgewägt sein und in so Entscheidungs-
spielen wie Dragonage kann man das vorher im Dialog
nie wirklich rausfinden.
Ein schönes Dilemma war die Sache mit den Golems: Die
Zwerge bauen Golems aus lebenden Zwergen. Ich soll nun
entscheiden, ob ich solche Golems in meiner Armee haben
will oder nicht.
Anhand der Informationen traf ich die Entscheidung, Power
statt Moralapostel, also her mit den Golems.
Nach der Entscheidung stellte sich der Golem in meiner Gruppe
gegen mich. Der hatte zwar vorher gemeckert, aber mir nicht
mit dieser Konsequenz gedroht und ich konnte ihn auch nicht
fragen, wie er auf eine Entscheidung für die Golems reagieren
würde.
Durch diese tolle Überraschung (Golem verlässt Gruppe wenn
ich mich für Golems entscheide) ist die Entscheidung natürlich
falsch, weil ich den coolen starken Golem in meiner Party als
sehr viel wichtiger ansehe, als Golems in meiner Armee.
Besonders toll: Das automatische Savegame wurde sofort nach
der Entscheidung überschrieben und ich konnte 2 Spielstunden
wiederholen.
Folgen solcher Spielerverarsche: Man schiebt ständig Panika das
man sich wieder irgendwas durch irgendwelche Entscheidungen
versaut, Google und Walkthrough werden zu besten Freunden
des Spielers und der Spielspass geht gegen Null.
Ich finde es totsl befreiend, das ich in Skyrim einfach drauflos
rennen kann ohne ständig digitale Geheimdienste zur Vermeidung
von Fehlentscheidungen zu Rate zu ziehen.
Skyrim ist für mich das Spiel des Jahres, Dragonage die Ent-
täuschung des Jahres . Ich habs erst 2011 gespielt, weil ich
auf die ultimate Edition gewartet hatte.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 29.12.11 15:43 durch motzerator.
Dullie schrieb:
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> Deus Ex fand ich furchtbar!
> Furchtbar lahmes Gameplay, immer die gleichen Gegner.
naja wenn man stealth spielt könnten die gegner auch alle einfach sich bewegende hütchen sein, das ist dafür ziemlich egal
Ich denke ich hab mir einfach was anderes vorgestellt als ein Splinter-Cell remake.
Dachte eher das es in die Richtung Mass Effect geht als ich die actionreichen Trailer sah.
Daher wohl meine Enttäuschung. Jedem dem das Spiel gefällt/gefallen hat, fühlt euch nicht angegriffen. :)
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