Allen betroffen mein ernst gemeintes Beileid - aber der Amoklauf stink zum Himmel. Klaert doch erstmal was wirklich passiert ist ...und dann ob der Online Shooter oder der Schuetzenverein die Amok-Schmide ist.
zum beispiel?
Ein irrer hat 15 Menschen gekillt, alles andere sind nur details.
oder willst du eine verschwörung unterstellen?
Was er unterstellen will, ist dass die Deppen in diesem Verein die Spiele allein als Problem heranziehen. Die Tatsache, dass ein Minderjähriger in einem Schützenverein war, zählt offenbar nicht. Auch nicht die Tatsache, dass man Kopfschüsse nicht am PC üben kann. Den Rückstoß der Waffe kann man am PC nicht simulieren, das geht also nur im Schützenverein. Ich bin da schon eher dafür, dass der Schützenverein, in dem der Täter von damals war, dicht gemacht wird. Das Spiel war ein Smyptom, nicht die Ursache.
Du hast das System nicht verstanden.
Es will doch gar keiner von denen herausfinden was wirklich passiert ist und dies objektiv beurteilen.
Man könnte in letzter Instanz gegen Lobbyliste kämpfen müssen, die auf der eigenen Seite stehen.
Es ist deutlich einfachere gegen eine Gruppe ins Feld zu ziehen, die ohnehin schon einen schwachen Stand in der Bevölkerung hat als es sich mit den bekannten Seilschaften zu verscherzen.
Als es noch nicht die Killerspiele waren, waren es meist Politische Randgruppen, die für derartige Taten herhalten mussten 1992 z.B. Wurde bei uns in Koblenz wahllos in eine Menschenmenge aus Obdachlosen und Punks gefeuert.
Grund hier für war angeblich Rechtsextremismus.
Das der Vater krankhafter Waffennarr war und quasi die ganz Bude voller Knarren hatte war völlig zweitrangig.
In Columbine ging es 1999 dann mit den Computerspielen los.
Aber auch die Musik von KMFDM, Ramstein und Marilyn Manson war angeblich Schuld. Ebenso wie Quentin Tarantino Filme.
Das Mobbing meist der Hauptgrund und Auslöser für Amokläufe dieser Art ist, wird nur beiläufig erwähnt.
Es mag keine Verschwörung sein, aber System sehe ich hier schon hinter den Argumentationen.
Warum waren es denn die Filme von Quentin Tarantino und nicht die Daily News oder Filme von z.B James Cameron die zu dem Ausraster geführt haben. Gewalttechnisch stehen die sich wohl in nichts nach. Nur in der Popularität in der Bevölkerung. Erzählen den Bürgerschafen mal, das "Terminator" schuld an Colombine wäre und nicht "Natural Born Killers". Mal sehen was passieren würde. Der Gouverneur als Grund für einen Amoklauf. Das wär's doch
Man will eben keine unpopulären Entscheidungen treffen. Das kostet Wählerstimmen und Parteispenden. Also in diesem Sinne immer auf die kleinen.
Genau so schauts aus, es wird genau wie beim Mobbing gegen die Schwachen gewettert, weils halt einfacher und angenehmer ist, als sich den Wahren Gründen zu stellen........
Dat is so auffem Dorf. Da sind viele in so 'nem Heimat- oder Schützenverein und da man ja selber schlecht der Sündenbock sein kann sind es eben die Gamer bzw. irgendwelche anderen Gruppen.
Bei mir auffer Arbeit gibbet auch so Leute vom Land die in Schützenvereinen rumgeistern. Als das in Winnenden passiert ist haben die auch niemals in Erwägung gezogen dass der Schützenverein was damit zu tun hat. Für diese Leute war die Schuld ganz klar bei den Computerspielen anzusiedeln.
Laut denen läuft im Schützenverein immer alles gesittet und ordentlich ab. Komisch, wenn ich dann mal auffer Rheinkirmes mal einen Blick in's Schützenzelt werfe, dann krieg ich echt Angst was da für Vögel rumlaufen.
Gilt natürlich nicht für alle - wie immer - aber viele haben m.E. schon 'nen gehörigen Sockenschuß.
als könnte man sowieso mit nem simplen verbot von irgendwas amokläufe verhindern. der wird die entscheidung zur tat wohl kaum an einem tag getroffen haben, deswegen ist es doch extrem unwahrscheinlich das nur ein faktor von bedeutung war. nachhaltige, langfristige lösungen sind den politikern aber nun mal zu kompliziert und nicht genug wahlkampftauglich.
Seh ich ähnlich. Auch wenn ich so einige Mitglieder von Schützenvereinen seltsam finde, würde ich den Schützenverein selbst nicht als grundlegenden Faktor des Amoklaufs ansehen. Das vereinfachte vielleicht den Zugang zu der Waffe aber ausgelöst hat die Mitgliedschaft dort den Amoklauf sicher nicht. Genausowenig die "Killerspiele".
Da muss schon mehr im Kopf passieren um sowas zu starten.
Ach, und der Schützenverein war also die Ursache?
AlecTron schrieb:
> Es ist deutlich einfachere gegen eine Gruppe ins
> Feld zu ziehen, die ohnehin schon einen
> schwachen Stand in der Bevölkerung hat als es
> sich mit den bekannten Seilschaften zu
> verscherzen.
Warum nicht einfach beides tun? Gewaltspiele, die psychologisch auf das Morden vorbereiten und die Abläufe trainieren ebenso verbieten wie sogenannten Sport mit Waffen, die zur Jagd auf Tiere völlig ungeeignet sind?
Mir scheint, das wäre der richtige Weg.
Mir scheint auch, daß die Sprotschützen keinen besseren Ruf als die Daddler haben. Beide Gruppen klinken sich aus dem realen Leben aus, um einem Hobby zu frönen, das zu nichts gut ist, als Mörder zu trainieren. An so etwas festzuhalten ist ziemlich krank. Es gäbe andere nutzlose Beschäftigungen, die nicht diesen unerwünschten Nebeneffekt haben.
Gibt es das Zeug was du so rauchst am Bahnhof?
Weder Sportschützen trainieren für's Morden noch die Gamer.
Keine dieser beiden Gruppen ist direkt für einen Amoklauf verantwortlich. Jeder der auch nur ein klein wenig reflektiert darüber nachdenkt wird zu diesem Schluß kommen müssen.
btw.: Teil uns doch mal die letzen Filme mit die du so im Kino oder zuhause gesehen hast. Das dürfte ja bei der Einstellung nix anderes als Winnie Pooh und Heffalump oder Glücksbärchis gewesen sein, oder?
Wurstbrot schrieb:
> Weder Sportschützen trainieren für's Morden noch
> die Gamer.
Nicht alle. Aber einige doch.
Wenn Du genau liest, wirst Du feststellen, daß ich nicht, wie Du, alle Computerspiele oder alle Sportschützen in einen Topf werfe.
Also in deinem ersten Posting hier steht:
> [...] Mir scheint auch, daß die Sprotschützen keinen besseren Ruf als die Daddler haben.
> Beide Gruppen klinken sich aus dem realen Leben aus, [...]
Das beinhaltet schon so ziemlich jedes Mitglied dieser Fraktionen. Von Ausnahmen steht da leider nix und daher kommt man schnell zu dem Schluß dass du diese Menschen in Schubladen steckst und in Schubladen bewahrt man Stifte, Papiere, Socken oder sonstwas auf aber keine Menschen.
Zumindest hat er im Schützenverein schiessen gelernt,
was am Computer nahezu unmöglich ist!
Wurstbrot schrieb:
> dass du diese Menschen in Schubladen steckst
Natürlich. Und nicht nur diese. Menschen sind verschieden. Sehr verschieden. Deshalb muß man sie auch verschieden behandeln. Aber nicht umbedingt immer individuell, denn gruppenweise sind sie sich durchaus recht ähnlich.
> und in Schubladen bewahrt man Stifte, Papiere,
> Socken oder sonstwas auf aber keine Menschen.
Hehre Worte. Tu nicht so, als gebe es keine Menschengruppen, die Du schätzt oder die Du verachtest.
Schubladendenken ist nicht nur weit verbreitet, sondern ganz allgemein verbreitet. Jeder denkt so, Denken funktioniert so.
Du kannst nur eine begrenzte Anzahl von Personen oder Sachverhalten individuell behandeln. Für alle anderen brauchst Du (und hast Du) ein paar Pauschalurteile.
Aussuchen kannst Du Dir Deine Vorurteile allerdings nur dann, wenn Du Dir ihrer bewußt bist.
Ich versuche (ja, versuche weil du m.E. ansatzweise Recht hast) Menschen nicht in Schubladen zu stecken, sondern jeden dem ich gegenübertrete individuell zu behandeln. Das das nicht immer gelingt dürfte klar sein. Spätestens dann wenn der nächste profilneurotische Bänker andere herablassend behandelt dann pack ich ihn evtl. doch in die "Deppenschublade" aber sollte ich mit so jemand in's Gespräch kommen werde ich nicht auf meine Vorurteile zurückgreifen sonndern individuell urteilen und werde hier und da doch sehr positiv überrascht. Und genau diese positiven Überraschungen veranlassen mich dazu die "Schubladen" immer wieder auszuleeren um doch wieder Socken reinzulegen. ;)
Wurstbrot schrieb:
> Auch wenn ich so einige Mitglieder von
> Schützenvereinen seltsam finde, würde ich den
> Schützenverein selbst nicht als grundlegenden
> Faktor des Amoklaufs ansehen. Das vereinfachte
> vielleicht den Zugang zu der Waffe aber
> ausgelöst hat die Mitgliedschaft dort den
> Amoklauf sicher nicht.
Es gibt ohnehin nicht eine einzelne Ursache, sondern immer ein ganzes Bündel. Es geht gar nicht darum, daß der Schützenverein die Ursache wäre, sondern darum, daß er die Waffe bereitstellt. Ohne Pistole wäre der Amoklauf anders verlaufen.
Es erweist sich seit Jahrzehnten als unmöglich, daß die Schützen ihre Waffen sicher verwahren. Ständig gibt es Deppen, die sie herumliegen lassen. Und wegen dieser Deppen gibt es Tote.
Weil keiner in der Lage ist, den Deppen die Waffen wegzunehmen, wird es endlich Zeit, alle zu entwaffnen, die nur aus Jux und Tollerei eine Schußwaffe haben, also ausnahmslos alle Sportschützen.
Das mag denen nicht gefallen, aber auch die verantwortungsvollsten Sportschützen müssen es sich als Schuld anrechnen lassen, daß ihre Vereine Deppen an Waffen lassen.
> Genausowenig die "Killerspiele".
Das weiß man nicht.
> Da muss schon mehr im Kopf passieren um sowas
> zu starten.
Natürlich. Aber das ist kein Grund, auf die einfachen Gegenmaßnahmen zu verzichten.
Sollte sich dann nach 30 oder 40 Jahren Forschung herausstellen, daß Ballerspiele tatsächlich keinen Schaden anrichten, kann man sie dann ja wieder zulassen. Das vorsorgliche Verbot richtet jedenfalls keinen Schaden an.
Sollte sich aber nach 30 oder 40 Jahren Forschung herausstellen, daß Ballerspiele tatsächlich die Gewaltbereitschaft fördern, dann hätten 30 oder 40 Jahre Nichtverbot weitere Amokläufe verursacht.
Wägen wir also ab: Verbot schadet nicht, nützt aber möglicherweise auch nichts. Nichtverbot kostet möglicherweise Menschenleben.
Himuralibima schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Sollte sich dann nach 30 oder 40 Jahren Forschung herausstellen, daß
> Ballerspiele tatsächlich keinen Schaden anrichten, kann man sie dann ja
> wieder zulassen. Das vorsorgliche Verbot richtet jedenfalls keinen Schaden
> an.
Doch, es schränkt erwachsene Menschen in ihrer Freiheit ein selbst zu entscheiden was für sie gut ist oder nicht. Ein erwachsener Mensch sollte herausgefunden was ihm bekommt und was nicht. Hat er das noch nicht herausgefunden, dann sollte man diesem Menschen bei dieser Findung helfen, aber nicht es allen anderen verbieten nur weil eine sehr geringe Minderheit damit Schindluder treibt oder eben die Grenzen nicht kennt.
Was ist mit den Leuten die sich die Birne zuschütten und aggresiv werden und dann zuhause Frau und Kind prügeln? Willste deswegen direkt Alkohol für alle verbieten?
Ich z.B. werde beim übermäßigen Genuß von Alkohol eher zu einer lustigen Person die für jeden blödsinnigen Spaß zu haben ist, allerdings nicht zum Überschreiten von Gesetzen bereit ist. Gäbe also keinen Grund mir den Konsum zu verbieten. Und ich weiss auch wann ich aufhören muss.
> Sollte sich aber nach 30 oder 40 Jahren Forschung herausstellen, daß
> Ballerspiele tatsächlich die Gewaltbereitschaft fördern, dann hätten 30
> oder 40 Jahre Nichtverbot weitere Amokläufe verursacht.
Nein hätten sie nicht, da du selber ja schon erkannt hast, dass es eben nicht um nur einen Faktor geht, sondern immer um mehrere. Was du in dem obigen Satz beschreibst würde aber wieder implizieren dass es doch nur um einen Faktor geht. Entscheide dich. ;)
Das ein Verbot nicht schadet kann man so pauschal nicht sagen. Erstens betrifft es diejenigen die das Hobby betreiben, nach deiner Theorie kann man ja alles mögliche verbieten, weil es genug gibt das wir nicht richtig einschätzen können.
Zweitens könnten die Amokläufer noch immer Waffen aus anderen Bezugsquellen beziehen, wie Schwarzhandel oder aus handelsüblichen Geräten (Messer, Eigenkonstruktion mit Pressluft oder Sprengsätze).
Drittens sind die Amokläufer vor ihrem Amoklauf die Opfer und wenn ihnen geholfen würde müsste man weder Verbote aussprechen noch hätte man Tote. Das ist die schwierigste Lösung, aber auch die vernünftigste und die, die es allen recht macht (außer wie üblich unvermeidlich dem Steuerzahler).
Wurstbrot schrieb:
> Doch, es schränkt erwachsene Menschen in ihrer
> Freiheit ein selbst zu entscheiden was für sie
> gut ist oder nicht.
Amokläufer sind eher selten erwachsene Menschen. Und, ja, natürlich schränkt es die Freiheit ein. Aber nicht, um über gut und böse zu entscheiden, sondern um die Zahl künftiger Amokopfer zu vermindern.
Was erwachsene Menschen spielen, steht hier ja gar nicht zur Debatte, sondern es geht um Ballerspiele. Wer spielt so etwas schon noch nach der Pubertät?
> Was ist mit den Leuten die sich die Birne
> zuschütten und aggresiv werden und dann zuhause
> Frau und Kind prügeln? Willste deswegen direkt
> Alkohol für alle verbieten?
Wie wir wissen, funktioniert Prohibition nicht. Sie war aber durchaus den Versuch wert.
Andere Verbote (mit deutlich kleinerer Zielgruppe als bei den Trinkern) funktionieren aber halbwegs.
> da du selber ja schon erkannt hast, dass es eben
> nicht um nur einen Faktor geht, sondern immer
> um mehrere.
Ja. Und einige Glieder in der Ursachenkette sollten blockiert werden. Nicht die, an die man ohnehin nicht herankommt (ideale Eltern für alle jungen Männer schaffen), sondern die überschaubaren ohne schwerwiegende Nachteile (Verbot von Ballerspielen und von jagduntauglichen Sportwaffen).
Hast Du noch eine praktikable andere Idee? Muß ja kein Verbot sein, nur einfach zu realisieren, ohne erst die halbe Bevölkerung zu idealen Menschen umzuerziehen. Es dauert beispielsweise zu lange, wenn wir warten wollten, bis die heutigen Lehrer alle in Rente und durch altdeutsche Pauker ersetzt sind, unter deren Regime es keine Amokläufe gab.
Siri braucht sich nicht zu fürchten
MIT-Forscher entwickeln Injektor mit Lorentzkraft-Antrieb
Aussagen zur Internetsucht sind absurd
Untethered Jailbreak für iOS 5.1.1 erschienen
Hersteller wehren sich gegen neue "Mondtarife"
Kommentare: 384 | letzter Beitrag 25.05. 15:32
Kommentare: 220 | letzter Beitrag 25.05. 19:00
Kommentare: 215 | letzter Beitrag 25.05. 11:40
Kommentare: 183 | letzter Beitrag 25.05. 20:19
Kommentare: 128 | letzter Beitrag 04:57 Uhr
E-Mail an news@golem.de

Lockheed Martin hat eine neue Version des Exoskeletts Hulc vorgestellt, das es einem Menschen ermöglicht, schwere Lasten zu heben und zu tragen. Der Hersteller will das System im Spätsommer testen und, wenn alles gutgeht, danach an US-Soldaten in Afghanistan ausliefern.

Das vom US-Baseballstar Curt Schilling gegründete Entwicklerstudio 38 Studios ist so gut wie pleite: Nach einer Reihe von Finanzproblemen hat die Firma jetzt alle Beschäftigen entlassen.

Windows 8 kann auf entsprechender Hardware in weniger als 8 Sekunden booten. Dabei bleibt zu wenig Zeit, um den Bootvorgang zum Sprung ins Bios, ins UEFI-Menü oder in die Startauswahl von Windows zu unterbrechen.

Das Chronic-Dev-Team und das iPhone-Dev-Team haben ihre Untethered-Jailbreaking-Software für iOS 5.1.1 veröffentlicht. Damit lassen sich das iPhone, das iPad und der iPod touch für nicht von Apple abgesegnete Software freischalten.

Dorothee Bär warnt nach einer Studie der Bundesregierung davor, Computerspiele und das Internet als Gefahr für Leib und Leben darzustellen.

Ein Injektionsinstrument, das ein Medikament annähernd mit Schallgeschwindigkeit durch die Haut schießt, haben Forscher am MIT entwickelt. Da der Strahl nur hauchdünn ist, soll der Patient die Injektion praktisch nicht spüren.