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Gefahr durch Stretch-Goals

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  1. Gefahr durch Stretch-Goals

    Autor Kaworu 14.08.13 - 15:46

    Als ich neulich in einem Magazin gelesen habe, was die einzelnen Produzenten an Rewards und Stretchgoals raushauen kam ich schon ins Staunen, bis zu 20% der Einnahmen verschlingen diese Rewards und zu große Einnahmen zusammen mit zu vielen Visionen können schnell jegliche Planung über den Haufen werfen, wie wir an Tim Schafer ja ausserordentlich gut sehen konnte. Branchenurgestein und doch Produktionsprobleme, niemand ist davor sicher.
    Da hilft nur eine solide Planung und daher denke ich, dass die Stretchgoals im Rahmen bleiben und maximal Zusatzinhalt und nicht Hauptinhalt sein sollten. Sonst wars das mit der Planung.
    Gut, dass es einer der Kickstarter-Gründer mal angesprochen hat.

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  2. Re: Gefahr durch Stretch-Goals

    Autor H4ndy 14.08.13 - 15:51

    Project Phoenix macht es z.B. ziemlich richtig.
    Bei denen entstehen viele Assests komplett per Outsourcing, die 100.000$ minimal-Summe gehen z.B. komplett an die Berliner Firma fürs 3D-Modelling. Ich denke so finanzieren die auch alle Strechgoals, bei Outsourcing kann man eben schneller hochskalieren als wenn man selbst jetzt mehr Personalaufwand hat.

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  3. Re: Gefahr durch Stretch-Goals

    Autor JP 14.08.13 - 16:08

    H4ndy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Project Phoenix macht es z.B. ziemlich richtig.
    > Bei denen entstehen viele Assests komplett per Outsourcing, die 100.000$
    > minimal-Summe gehen z.B. komplett an die Berliner Firma fürs 3D-Modelling.
    > Ich denke so finanzieren die auch alle Strechgoals, bei Outsourcing kann
    > man eben schneller hochskalieren als wenn man selbst jetzt mehr
    > Personalaufwand hat.

    Solange es sich um Assets handelt wirst du recht haben. Aber das Mehr an Assets muss ja auch irgendwie ins Produkt finden. Wenns die bestehende bzw geplante Welt nur bereichern soll ist der Aufwand nur gering höher, sollen die Assets aber in zusätzlichen spielbaren Content einfließen, wird das extrem aufwändig. Mal eben ein Zusatzgebiet raushauen funktioniert nicht, ein so oder so eingeplantes Gebiet mit mehr Props auszustatten gefällt dem Level-Designer, das macht der quasi im vorbeigehen.

    Also Assets mittels Outsourcing hochschrauben kann auch eine Falle sein. Unter Umständen werden auch Assets in Auftrag gegeben die aus zeitlichen Gründen nie ins Spiel finden werden.

    Ich bin trotzdem gespannt wie sich das mit dem Crowd-Funden so entwickeln wird. Prinzipiell finde ich es gut und habe auch bei zwei Projekten mitgefunded, aber man sollte trotzdem skeptisch sein und im schlimmsten Fall damit rechnen, nie ein Produkt zu sehen oder erwarten, dass das Produkt einem am Ende gefällt.

    Großartige Produkte brauchen Visionäre aber auch jemanden der die Visionen erdet, meistens ist das der Geldgeber/Publisher mit seiner kühlen Kalkulation, der den Miesepeter spielt. Wenn es den nicht gibt, muss jemand anderes im Projekt diese Rolle übernehmen. Visionen kann man viele haben, die wenigsten werden umgesetzt, viele sind auch gar nicht umsetzbar. Jahrzehntelange Projekterfahrung heißt aber noch nicht gleich, dass man das ohne weiteres realistisch einschätzen kann, besonders wenn das die eigenen Visionen sind. Da denkt man sich dann immer selber "Das bekommen wir schon hin".

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  4. Re: Gefahr durch Stretch-Goals

    Autor Trockenobst 14.08.13 - 16:11

    H4ndy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich denke so finanzieren die auch alle Strechgoals, bei Outsourcing kann
    > man eben schneller hochskalieren als wenn man selbst jetzt mehr
    > Personalaufwand hat.

    Vor allem sollte man diese Feinteiligen Unsinn lassen, den viele Projekte
    machen: von Tassen über Mousepads bis zu Jacken gibt es alles mögliche
    an Perks - aber dass ist verdammt aufwendig das sauber zu produzieren
    und dann auch noch zu versenden. Bei einigen ging das hoch bis zu
    50% der Arbeit, dass ist doch nicht der Punkt des Kickstarters.

    Ich will das Produkt, nicht den Tand. Man ist Entwickler, Designer, etc.
    Nicht der Anbieter eines Tand-Shops und man sollte das auch nicht werden.

    Poster und Co. können andere besser, und wer das will soll das eben zahlen.
    Dafür bekommen die Buden Grafikdateien für Mauspad, Tasse und Jacke eben
    exklusiv. Ist das wirklich so schwer? Warum den Durchlauferhitzer geben, wenn
    das T-Shirt in beiden Fällen mit 15¤ rein gerechnet wird?

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  5. Re: Gefahr durch Stretch-Goals

    Autor wmayer 14.08.13 - 16:17

    Ganz einfach: du bekommst 10$ oder 100$ - 20$ für Shirt und Versand. Was bringt dein Projekt wohl weiter?

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  6. Re: Gefahr durch Stretch-Goals

    Autor Trockenobst 14.08.13 - 16:18

    JP schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich bin trotzdem gespannt wie sich das mit dem Crowd-Funden so entwickeln wird.

    Ich warte auf das CrowdFINANCING. Das ich in ein Projekt investieren kann, wo ich auch der finanziellen Entwickung beteiligt bin. Da geht man dann auch mal mit 1.000¤ rein und wenn das 10.000 Leute machen sind das mal eben 10 Mio. Da kann man einiges schaufeln für das Geld. Und auch mal Gewinn machen.

    Aber auch so Fonds-Strukturen, wo man z.B. 10¤ im Monat an einen Fonds zahlt und der schickt dir immer wieder Downloads/Streams/Kinotickets von Filmen die mit dem Fonds bezahlt wurden. Solche Modelle sind heute hochkomplex und finanzjuristisch sehr schwierig.

    Da stehen wir erst ganz am Anfang, nachdem die Banken so großzügig alle vertrauenswürdigen Brücken fundamental weg gebombt haben, sind neue Finanzmodelle die Zukunft.

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  7. Re: Gefahr durch Stretch-Goals

    Autor wmayer 14.08.13 - 16:21

    Gibt es, schau dir z.B. gambitious.com an. Dort wird man Investor.
    Habe dort in Train Fever investiert. Einziges zusätzliches Goodie war, dass alle, die mehr als 40 Euro investieren das Spiel als Download erhalten werden.

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  8. Re: Gefahr durch Stretch-Goals

    Autor Trockenobst 14.08.13 - 16:25

    Wenn das Projekt fertig ist, mag das ja sein.

    Wenn das Projekt deswegen sich stark verzögert, unterfinanziert ist oder gar scheitert, weil man mit dem Unsinn Zeit verschwendet hat, bringt dieses Argument nichts.

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  9. Re: Gefahr durch Stretch-Goals

    Autor wmayer 14.08.13 - 16:43

    Ein T-Shirt zu drucken ist auch nicht wirklich ein Aufwand. Es werden doch sowieso etliche Promografiken erstellt. Brauchst dann also das Logo oder was ähnliches als hochaufgelöste Grafik und besprichst das dann eben mit einer entsprechenden Druckerrei, die machen einen "Korrekturabzug" und danach eben so viele Shirts wie du brauchst. Die genaue Zahl hast ja auch, da der Auftrag erst raus geht wenn die Backerei durch ist.
    Das Zeug dann verpacken und verschicken kann man dann durch Praktikanten, Azubis, Schüler und Studenten günstig erledigen.

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  10. Re: Gefahr durch Stretch-Goals

    Autor Hotohori 14.08.13 - 22:09

    Es kommt immer auf die Anzahl der Pledger an, nimmt es solche Ausmaße wie bei Star Citizen an, kann schnell mal das produzieren und versenden von bloßen Scheckkarten großen personalisierten Cards ein Mammut Projekt werden.

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