vlad_tepesch schrieb:
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> Hat noch irgendjemand Zweifel, warum ein unabhängiger Lan-Modus auch zu
> Zeiten allgegenwärtiger Internetverfügbarkeit Sinn macht?
Warum? Damit man an dem EINEN Release Tag 5 Stunden eher zocken kann? Und dann eventuell nächstes Jahr nochmal, falls eine größere Extension rauskommt? Ja, klar, dafür würde sich das total lohnen Resourcen in einen LAN Modus zu stecken! [/ironie]
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Garwarir schrieb:
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> Und ich habe lieber einen Online-Zwang als ein mit ercheateten Items zugemülltes
> Auktionshaus.
Inwieweit ist das für den Singleplayer von Belang? *g*
Ich mein wenn sie schon Singleplayer als alternative zum battle.net bieten, dann soll der auch ohne battle.net sein...
Bei Diablo 2 gehts ja auch mit der Trennung in Closed/Open Battle.net
Ich habe nix gegen Christen. Ich habe nix gegen Moslems. Ich habe nix gegen Vegetarier. Ich habe nix gegen Apple-Fans. Aber ich habe etwas gegen Missionare...
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wenn schon kein extra LAN-Modus, dann wenigstens SP ;)
Ich habe nix gegen Christen. Ich habe nix gegen Moslems. Ich habe nix gegen Vegetarier. Ich habe nix gegen Apple-Fans. Aber ich habe etwas gegen Missionare...
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Nolan ra Sinjaria schrieb:
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> Inwieweit ist das für den Singleplayer von Belang? *g*
Naja wenn dir das Auktionshaus sowieso egal ist, ist das tatsächlich nicht von Belang. Soviel ich weiss kann man es aber durchaus auch mit einem Charakter den man nur alleine spielt nutzen. Macht auch Sinn, so kann man gefundene Items die man nicht brauchen kann für einen angemessenen Preis verkaufen oder das erspielte Gold gegen sinnvolle Ausrüstung tauschen. Warum sie Spielern, die diese Features sowieso nicht nutzen wollen nicht die Möglichkeit geben, das Spiel komplett alleine und ohne Onlinezwang zu spielen verstehe ich allerdings auch nicht.
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Garwarir schrieb:
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> Warum sie Spielern, die diese Features sowieso nicht nutzen wollen nicht
> die Möglichkeit geben, das Spiel komplett alleine und ohne Onlinezwang zu
> spielen verstehe ich allerdings auch nicht.
Weil die Form der Implementierung als reines Onlinespiel für Blizzard einen riesigen Haufen Vorteile bietet:
1. Ziemlich offensichtlich: "Raubkopien" erübrigen sich.
2. Auch noch logisch: Etwas weniger Implementierungsaufwand, da man nur einen Online-Modus entwickeln muss (den es für Battle.net-Spieler ohnehin gebraucht hätte) und nicht noch einen zusätzlichen Offline-Modus.
3. Schon mehr tricky: Durch den Battle.net-Zwang ermöglicht man eine ganz andere Form von sozialer Dynamik und damit stärkere Kundenbindung. Man kann mit Freunden quer über alle Blizzard-Spiele hinweg in Kontakt bleiben, auch neue Freundschaften einfach knüpfen - das geht immer mehr in Richtung "social gaming". Blizzard hat damit ja bereits unter WoW gute Erfahrungen gemacht: Ein nicht zu unterschätzender Kundenkreis sieht das vor allem als bunten Chatclient an und ist nur wegen der Freundschaften noch dort. Man kann also mit einem solchen System wunderbar gruppendynamische Prozesse in Gang setzen, welche Blizzard letztlich mehr Umsatz bescheren.
4. Recht hinterfotzig: Daten über Spielverhalten sammeln, speichern und verwerten. Blizzard protokolliert ungefragt jede Aktion im Spiel und speichert diese langfristig. Es wäre wirklich schade für Blizzard, wenn sich durch einen Offline-Modus mehrere Spieler daraus ausklinken. Balancing, Identifikation von Spielspaßkillern für zukünftige Spiele (wo haben viele Leute aufgegeben), welche Spielfeatures werden genutzt, welche nicht - das sind die offensichtlichen Sachen, die Blizzard selbst daraus zieht. Aber natürlich sind Daten, wann, wer, was, wie lange, mit wem gespielt hat, unglaublich wertvoll. Insbesondere da viele Leute ihre echten Daten zur Accounterstellung angeben, sieht man dort Freundesnetzwerke, kann die Chatnachrichten auswerten, ... Das ist unglaublich, was dort für ein sozialer Datenbestand anfällt. Neben Forschern leckt sich vor allem die Werbeindustrie alle zehn Finger nach diesen Informationen. Und Blizzard hat das, ähnlich wie Facebook, vermutlich längst erkannt...
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