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Der werte Herr Bashiok versteht das eigentliche Problem damit nicht.

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  1. Der werte Herr Bashiok versteht das eigentliche Problem damit nicht.

    Autor 7hyrael 16.04.12 - 11:11

    Der Grund warum dieses Auktionshaus derart in der Kritik steht ist doch nach meiner Erfahrung eben _NICHT_ der Neid, dass andere sich evtl darüber dinge Leisten können, die ich mir nicht leisten könnte oder wollte.

    Das Problem das damit einhergeht ist dass eine Freizeitbeschäftigung dadurch stark kommerzialisiert wird. Anstatt wie früher ein seltenes Item eben auch mal zu verschenken werden viele nun vermutlich eher noch mehr geizen, der Anreiz zu Botten, Dupen, Accounts leerzuräumen und andere Spieler zu bescheißen stark steigen und der bisherige Handel - Items vs. Items - wird stark zurückgehen.

    Die beste und einfachste Lösung für beide Parteien (befürworter & kritiker) wäre daher doch, 2 Spielmodi anzubieten. neben Ladder & Nonladder eben noch ein Kriterium Classic & Commercial (oder wie es Activision wohl lieber nennen würde - "Elite").

    Im Classic-Modus dann im Idealfall sogar die Funktion im Auktionshaus dem Verkäufer ein Gegenangebot in Form von einem oder mehrerer Items anzubieten - das wär mal ein echt tolles Feature! Aber das würde ja den Rubel bei Blizzard weniger rollen lassen...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 16.04.12 11:13 durch 7hyrael.

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  2. Re: Der werte Herr Bashiok versteht das eigentliche Problem damit nicht.

    Autor Noxvento 16.04.12 - 11:16

    Ein Gegenangebot mit Items wäre echt eine super Idee!

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  3. Re: Der werte Herr Bashiok versteht das eigentliche Problem damit nicht.

    Autor burzum 16.04.12 - 11:23

    Oder einfach den Schiss boykottieren und lieber Torchlight2 kaufen oder Path of Exile.

    Ash nazg durbatulûk, ash nazg gimbatul, ash nazg thrakatulûk agh burzum-ishi krimpatul.

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  4. Re: Der werte Herr Bashiok versteht das eigentliche Problem damit nicht.

    Autor AlexandreBlatter 16.04.12 - 11:24

    Stimmt. Das Problem sind die chinesischen Farmer, die sich mit 3 Leuten einen Account teilen und so 24/7 nach items farmen können. Das macht über kurz oder lang das Spiel kaputt. Weiter finde ich die Handlung und das Zocken mit Freunden spannender, als irgendwelche Gegenstände zu sammeln. Gerade Diablo hat hier immer sehr grossen Spasse gemacht, da die Gegenstände eingentlich nie die grosse Bedeutung hatten.

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  5. Re: Der werte Herr Bashiok versteht das eigentliche Problem damit nicht.

    Autor chArminG 16.04.12 - 11:29

    Die Idee eines zweiten Spielmodis klingt in der Tat interessant.

    Ich kann mich den Punkten deiner Kritik nur anschließen, wenn ich auch den betriebswissenschaftlichen Aspekt des Echtgeld-Auktionshaus nachvollziehen kann. Dies scheint mir leider Hand in Hand mit dem Grundsätzlichen Umdesign des Spiels zu gehen:

    Aus dem Vorgänger war man gewohnt, dass neben den Items (die natürlich auch da die größte Rolle gespielt haben) viel von der Expertise abhing, wie man Charakter und Taltentpunkte vergibt. Dies ist ja leider in Diablo III nicht mehr der Fall. Haben Charaktere erst mal das Maximallevel erreicht, unterscheiden sich Charaktere der selben Klasse in erster Linie nicht mehr - "Mein Barabar = Dein Barbar". Es wird nicht mehr geskillt, es wird nur noch customized und das ist im schnellsten Fall eine Sache von 20 Minuten. Eine Entwicklung die ich sehr bedauere, denn am Ende ist das einzige Differenzierungsmerkmal die Ansammlung der Gegenstände, die nun auch noch mit realem Geld erworben werden können.

    Sicherlich entwickeln sich Spiele bzw. Genres weiter und erfordern auch manchmal drastische Änderungen, aber aus meiner Perspektive ist diese (wie mein Vorredner sie sehr treffen beschrieben hat) Art der Kommerzialisierung ein Schritt in die falsche Richtung.

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  6. Re: Der werte Herr Bashiok versteht das eigentliche Problem damit nicht.

    Autor Insomnia88 16.04.12 - 11:30

    Ich kapier ehrlich gesagt auch nicht, wie Blizzard sowas durchziehen kann, wenn es wirklich auch nur entfernt die Möglichkeit gibt einen Gegenstand zu dublizieren.. Abgesehen davon, dass es zur Inflation führen würde, raubt das zusätzlich noch den ganzen Spaß.
    Ich find ein Boykott an dieser Stelle garnicht so unangebracht aber die Alternativen sind jetzt nach dem 1. Eindruck auch ned der Bringer.

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  7. Re: Der werte Herr Bashiok versteht das eigentliche Problem damit nicht.

    Autor Thial 16.04.12 - 11:31

    Im Hardcore-Modus ist das Echtgeld-Auktionshaus bisher nicht vorgesehen. Wer zu große Probleme mit dem AH hat, kann diesen Modus wählen.

    Gegenstände und Gold für Geld verschachern, das gabs schon in sehr vielen Spielen. Nur lief es bisher meistens über irgendwelche dubiosen Unternehmen.

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  8. Re: Der werte Herr Bashiok versteht das eigentliche Problem damit nicht.

    Autor chArminG 16.04.12 - 11:31

    AlexandreBlatter schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gerade Diablo hat hier immer sehr grossen Spasse gemacht, da die
    > Gegenstände eingentlich nie die grosse Bedeutung hatten.

    Nunja, das ist so auch nicht ganz richtig, zumindest der zweite Teil war ohne die entsprechenden Gegenstände ab Level 90 nicht mehr wirklich schaffbar. Insbesondere die nach und nach dazugekommenen Inhalte (Hellfire Event & co.) benötigten schon eine perfekte Ausrüstung.

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  9. Re: Der werte Herr Bashiok versteht das eigentliche Problem damit nicht.

    Autor Der lächelnde Schnitter 16.04.12 - 11:37

    seid ihr in der letzten zeit mal im bnet mit DII online gewesen?
    spambots in jedem game, die werbung machen für kack seiten, auf denen man items und chars erwerben kann. natürlich nur in öffentlichen spielen.
    mein gott, lass doch die firma, die das spiel betreibt und gratis das battlenet zur verfügung stellt die käufe und verkäufe überwachen, so fallen die anderen seiten und ebay auktionen weg.
    ich finds prima.
    und vor allem, wieso spiel kaputt machen? wenn du dich in nem spiel mit passwort und ein paar freunden einloggst und zockst, was merkst du denn dann von dem bösen auktionshaus? von den bösen bots? von den bösen asiaten? bist du scharf auf pvp? willst du besser sein als die highend charaktere, die bald existieren werden?
    na also. alles gut.

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  10. Re: Der werte Herr Bashiok versteht das eigentliche Problem damit nicht.

    Autor Rapmaster 3000 16.04.12 - 11:38

    7hyrael schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Grund warum dieses Auktionshaus derart in der Kritik steht ist doch
    > nach meiner Erfahrung eben _NICHT_ der Neid, dass andere sich evtl darüber
    > dinge Leisten können, die ich mir nicht leisten könnte oder wollte.
    >
    > Das Problem das damit einhergeht ist dass eine Freizeitbeschäftigung
    > dadurch stark kommerzialisiert wird.


    Und dadurch leidet das Spiel. Sieht man ja gut bei D3 dass alles mögliche gestrichen und gekürzt wurde, nur damit immer mehr von Items abhängt und es ja zufällig nen Itemshop gibt, wo man Sachen gegen Geld kaufen und verkaufen soll und Blizzard noch mehr Kohle macht.

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  11. Re: Der werte Herr Bashiok versteht das eigentliche Problem damit nicht.

    Autor Rapmaster 3000 16.04.12 - 11:40

    chArminG schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nunja, das ist so auch nicht ganz richtig, zumindest der zweite Teil war
    > ohne die entsprechenden Gegenstände ab Level 90 nicht mehr wirklich
    > schaffbar.

    Komisch, ich hab nen Pala bis Level 97 gespielt. Und das ohne spezielle tolle Items und sogar nur durch LAN-Games. Online hab ich das nie gespielt.

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  12. Re: Der werte Herr Bashiok versteht das eigentliche Problem damit nicht.

    Autor chArminG 16.04.12 - 11:45

    Der lächelnde Schnitter schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > wenn du dich in nem spiel mit
    > passwort und ein paar freunden einloggst und zockst, was merkst du denn
    > dann von dem bösen auktionshaus? von den bösen bots? von den bösen asiaten?
    > bist du scharf auf pvp? willst du besser sein als die highend charaktere,
    > die bald existieren werden?

    Sicherlich ist es jedem selbstüberlassen, wie ernsthaft er eine "Freizeitbeschäftigung" ausübt und sollte man sich mit "Highend Charakteren" messen wollen (was für "normale" berufstätigt Menschen wohl schlicht unmöglich ist), warum nicht? Wenn von vornherein die Möglichkeit gegeben wird mit Mitteln die nicht aus dem Spiel bezogen wurden (reales Geld) sich Vorteile zu verschaffen und damit den In-Game Wettbewerb zu verzerren, dann sehe ich darin durch aus ein Problem.

    Zu deinem Argument mit den in Diablo II existierenden Bots: Es gibt garkeine Zweifel, dass dem so ist. Aber deshalb eine von Blizzard vorgesehene äquivalente Methodik zu befürworten wäre die gleiche Diskussion wie die Legalisierung einzelner Drogen: "Wir können es eh nicht kontrollieren, also verdienen wir doch lieber selbst Geld damit und bewaren die Leute davor bei misteriösen Anbietern zu kaufen"

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  13. Re: Der werte Herr Bashiok versteht das eigentliche Problem damit nicht.

    Autor AdmiralAckbar 16.04.12 - 11:46

    Es ging jetzt aber speziell um diesen Fall

    "Unter anderem dahingehend, dass er sich wundere, dass ein Spieler, der Ingame-Gegenstände mit im Job verdientem Geld bezahle, von der Community nicht so geschätzt wird wie jemand, der das gleiche Item direkt im Spiel gefunden habe. "


    Das da überhaupt wieder ein kapitalistisches Fundament rein gebracht wird ist eine andere Geschichte.
    Mit guten (Online-) Freuden lässt sich im allgemeinen immer Waffen tauschen (oder gar untereinander verschenken). Wäre nichts ver/kaufen will lässt das mit den Aktionshaus.
    Deine Vorschläge sind prima (Vorschlag/Waffentausch) und vielleicht stehen diese auch schon mit im Programm.
    Bei Dungeon Defenders ist das ja auch alles möglich mit Mana(-In Game Geld) oder direkt tauschen. Oder auch außerhalb des Online-Shops auf sein eigenen Server im Shop Waffen direkt zum Verkauf anbieten.

    Ich selber würde nicht für ein Spiel was ich bereits bezahlt habe nochmals für im Prinzip verfügbare Inhalte nochmal zahlen, dasselbe wie bei DLCs.
    Bei einen Add-On ist das anders, das bietet auch weit mehr als eine Durchschnitts DLC und stellt !fast! ein eigenständiges Spiel wieder da.

    Lieber renne ich mit schlechten Waffen herum als noch mehr Geld für so was auszugeben, da gönn ich mir lieber ein Eis und eine DVD/Blue Ray..., aber das verkaufen reizt... :) .

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  14. Re: Der werte Herr Bashiok versteht das eigentliche Problem damit nicht.

    Autor chArminG 16.04.12 - 11:48

    Rapmaster 3000 schrieb:
    > Komisch, ich hab nen Pala bis Level 97 gespielt. Und das ohne spezielle
    > tolle Items und sogar nur durch LAN-Games. Online hab ich das nie gespielt.

    Single-Player, LAN-Games und Open-Battle.Net Kann ich leider nicht mitreden, da ich ausschließlich Ladder/Closed-Battle.Net gespielt habe. Aber soweit ich weiß gibt es dort auch weder Hellfire-Event oder UberDiablo (Dieser, der den Vernichtikus droppt).

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  15. Re: Der werte Herr Bashiok versteht das eigentliche Problem damit nicht.

    Autor AdmiralAckbar 16.04.12 - 12:01

    Insomnia88 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich kapier ehrlich gesagt auch nicht, wie Blizzard sowas durchziehen kann,
    > wenn es wirklich auch nur entfernt die Möglichkeit gibt einen Gegenstand zu
    > dublizieren.. Abgesehen davon, dass es zur Inflation führen würde, raubt
    > das zusätzlich noch den ganzen Spaß.

    Ich bezweifle das es so einfach wird Gegenstände zu publizieren.
    Da gibst bestimmt eine Echtzeitprüfung wo bei verdacht das Konto gesperrt wird, schon sind Betrüger ihr Geld los.

    Es kann auch keine Inflation entstehen weil man erst einen Käufer der echtes Geld hat braucht, es wird ja dort kein Geld aus den Nirwana geschaffen.
    (P.S. Virtuelle Güter helfen sogar gegen die Inflation, besonders wenn nach paar Jahren einige Menschen ein paar Euro auf den Konten liegen lassen)

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  16. Re: Der werte Herr Bashiok versteht das eigentliche Problem damit nicht.

    Autor Coding4Money 16.04.12 - 12:23

    Ich denke Blizzard hat inzwischen genug Erfahrung mit Onlinespielen, sodass sich Gegenstände nicht mal einfach so duplizieren lassen.

    Die Idee mit dem RMAH (Real Money AH) finde ich sehr gut, ob es am Ende funktioniert, das weiß ich nicht. Es ist aber mal was neues so etwas direkt in ein Spiel zu implementieren. Im Idealfall ist es eine Win-Win-Win-Situation. Spieler mit Geld und ohne Zeit können sich bessere Ausrüstung kaufen; Spieler die ein schönes Item finden können das jetzt für echtes Geld verkaufen; Blizzard kann von den Gebühren weiter die Server finanzieren und Geld scheffeln.

    Wie es am Ende wirklich wird, das weiß keiner. Die Spekulationen gehen von "dann verkauft man ein tolles Schwert eben für 2,50¤" bis zu "die ersten guten Items sollten im 4-stelligen Bereich weggehen".

    Auch gegen Bots könnte es gut sein. Das kommt darauf an, wie leicht Bots am Ende an gute Ausrüstung kommen und was Gold im RMAH wert sein wird. Wenn Gold nichts wert ist und gute Ausrüstung für Bots zu schwer zu bekommen ist, dann können die Bots nichts erwirtschaften was sich verkaufen lässt.
    Andererseits könnte es auch sein, dass Gold das Haupttauschmittel bleibt und am Ende viel davon im RMAH verkauft wird, damit man sich die guten Items im normalen AH kaufen kann. Damit könnte man dann die 250¤-Grenze umgehen, da sich das Gold eher aufteilen lässt und man das dann in Stücken im RMAH verkaufbar ist. Das würde dann den Bots wieder zugute kommen.

    Andererseits könnte es auch sein, dass Blizzard das RMAH strenger und besser überwachen und Bots eher ausschließen kann. Was wiederum dazu führt, dass das Handeln im RMAH für Bots weniger lukrativ wird und ihr Gold / Items doch wieder extern verkaufen müssen, was wieder für die Käufer weniger attraktiv ist, da es jetzt ja auch 100% legal und komfortabel im Spiel geht.

    Viele viele Überlegungen... ich bin gespannt, wie es am Ende wirklich wird.

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  17. Re: Der werte Herr Bashiok versteht das eigentliche Problem damit nicht.

    Autor Insomnia88 16.04.12 - 12:31

    Ich habe nicht behauptet, dass es "einfach" wird aber sofern auch nur die allerkleinste Lücke/Warscheinlichkeit besteht, einen Gegenstand zu dublizieren, würde dieses schamlos ausgebeutet werden.
    Ich meinte auch ned Inflation des Geldes sondern eher der Gegenstände. Da der Markt mit seltenen Dingen durch dupen "überflutet" werden und der Wert dieser erheblich sinkt bzw. auch den Marktwert der anderen Gegenstände beeinflussen.

    Ich weiß selber nicht wie es geht aber meine gehört zu haben, dass es noch "kürzlich" in der beta möglich gewesen sein sollte, also warum ned auch im richtigen Spiel?

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  18. Re: Der werte Herr Bashiok versteht das eigentliche Problem damit nicht.

    Autor Private Paula 16.04.12 - 12:32

    7hyrael schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Problem das damit einhergeht ist dass eine Freizeitbeschäftigung
    > dadurch stark kommerzialisiert wird. Anstatt wie früher ein seltenes Item
    > eben auch mal zu verschenken werden viele nun vermutlich eher noch mehr
    > geizen, der Anreiz zu Botten, Dupen, Accounts leerzuräumen und andere
    > Spieler zu bescheißen stark steigen und der bisherige Handel - Items vs.
    > Items - wird stark zurückgehen.

    Blizzard reagiert IMO nur darauf, dass sich die Szene um die Spiele angepasst hat, und man heute schon Items kaufen kann.

    Sobald in einem MMO Gegenstaende finden kannst, wird sich ein Handel um diese etablieren. Ob das nun WoW ist, wo man fuer Euros ganze Charaktere kaufen kann, oder sich diese hochleveln lassen kann, oder ob man Items kauft, die von kommerziell angetriebenen Spielern erfarmt werden. WoW, Rift, SW:ToR, LotR - sie alle haben das Problem, dass man fuer echtes Geld Gegenstaende kaufen kann.

    > Die beste und einfachste Lösung für beide Parteien (befürworter & kritiker)
    > wäre daher doch, 2 Spielmodi anzubieten. neben Ladder & Nonladder eben noch
    > ein Kriterium Classic & Commercial (oder wie es Activision wohl lieber
    > nennen würde - "Elite").

    Welchen Nachteil hat denn der normale Spieler durch ein Auktionshaus? Es ficht mich persoenlich nicht an, ob in Diablo 3 jemand seine Ruestung eingekauft hat. Es betrifft mich nicht, weil ich alleine spielen kann, und dies auch tun werde. Und wenn ich einem oeffentlichen Spiel beitrete, in dem einer mit einer zusammengekauften Ausruestung rumrennt: welchen Nachteil habe ich dadurch?

    --
    Warum UNIX/Linux schaedlich ist:
    'kill' macht Menschen zu brutalen, blutruenstigen Bestien,
    'killall' zuechtet regelrecht Massenmoerder,
    'whoami' loest bei psychisch labilen Personen Existenzkrisen aus!

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  19. Re: Der werte Herr Bashiok versteht das eigentliche Problem damit nicht.

    Autor Coding4Money 16.04.12 - 12:36

    Insomnia88 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich habe nicht behauptet, dass es "einfach" wird aber sofern auch nur die
    > allerkleinste Lücke/Warscheinlichkeit besteht, einen Gegenstand zu
    > dublizieren, würde dieses schamlos ausgebeutet werden.
    > Ich meinte auch ned Inflation des Geldes sondern eher der Gegenstände. Da
    > der Markt mit seltenen Dingen durch dupen "überflutet" werden und der Wert
    > dieser erheblich sinkt bzw. auch den Marktwert der anderen Gegenstände
    > beeinflussen.
    >
    > Ich weiß selber nicht wie es geht aber meine gehört zu haben, dass es noch
    > "kürzlich" in der beta möglich gewesen sein sollte, also warum ned auch im
    > richtigen Spiel?

    Die Frage ist eher: Wenn es irgendwie gehen sollte, kann man es zurückverfolgen? Gibt es Alarmmechanismen? Hier läuft alles im Blizzard-System ab, mehr Kontrolle wirst du da nicht bekommen.
    Die Gefahr eines Bugs hast du in jeder Software, wenn man deshalb auf Neuerungen verzichten würde, dann wären wir noch nicht sonderlich weit.

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  20. Re: Der werte Herr Bashiok versteht das eigentliche Problem damit nicht.

    Autor 7hyrael 16.04.12 - 13:36

    Path of exile spiele ich seit den ersten tagen der Beta (allein dass sich der Producer und Lead Designer, Chris Willson, derart mit der Community auseinander setzt und sogar mit leuten, per PM kontakt hält... das hat bei mir größten Respekt entstehen lassen! und dankbarkeit für die Betakeys die wir erhalten haben für unsere Communitygewinnspiele und eigenbedarf um uns einen eindruck verschaffen zu können) und Torchlight 2 ist vorbestellt. ich war schon einige male drauf und dran D3 abzubestellen, welches ich seit 2009 bei amazon.co.uk geordert habe... nur wars mir die 23¤ die es mich kostet nicht wert am ende vielleicht das doppelte zahlen zu müssen wenn das spiel doch was taugt...

    aber wenn ich die 3 spiele vergleiche, sticht Path of Exile die beiden anderen locker aus in nahezu allen belangen. Einzig die Cut-Scenes von D3 sind halt wieder auf Kino-Niveau.

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