1. Foren
  2. Kommentare
  3. Games
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Egosoft: Offener Brief an Steam-Kritiker

Steam ist "OK"

Anzeige
  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Steam ist "OK"

    Autor: ursfoum14 22.02.13 - 18:44

    Die Macher von Steam bemühen sich, in meinen Augen.

    Gerade die Linuxgeschichte finde ich klasse. Das spiele nicht OpenSource gehen, ist leider schade, aber lässt sich nicht ändern.

    Dahinter steckt oft eine Millionenschwere Industrie mit Patenten und Lizenzen die sowas nicht gestatten.

    Ich kann nur hoffen das ATI/AMD und Nvidia endlich mal mehr ihre Grafikkartentreiber besser pflegen - dann wird es viele Spieler endlich zu Linux locken und Microsoft wird echte Probleme bekommen.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  2. Re: Steam ist "OK"

    Autor: Serapio 22.02.13 - 20:03

    Genau so sehe ich das auch. Steam auf Linux wird der Entwicklung von Spielen für Linux einen riesen Schub geben.
    Der Code muss meistens ohnehin nur marginal angepasst werden, da wegen etwaiger der Konsolenfassungen sowieso alles Cross-Platform ist. Allein der Installationsweg mit zig Paketverwaltungssystemen und ein möglicher neu zu entwickelnder Kopierschutz waren auf Linux bisher das Problem für die Entwickler. Steam löst dieses Problem. Steam ist äußerst fair zu den Entwicklern. Für gute Spiele sollte man bezahlen. Punkt.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  3. Re: Steam ist "OK"

    Autor: throgh 22.02.13 - 23:38

    Serapio schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Für gute Spiele sollte man bezahlen. Punkt.


    Sehe ich genauso ... und wofür braucht man hier nochmal dann einen Schutz durch DRM-Mechanismen wie STEAM? Linux erhält nur ein weiteres propietäres Programm, welches vollkommen überflussig ist für den eigentlichen Betrieb der Spiele. Es erleichtert vielleicht so Einiges. Aber wirklich Neues schafft es nicht, wenn WINE seit Jahren eben dies auch ermöglicht.

    "Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt!"
    (Albert Einstein)

    Multimedia und Unterhaltung unter Linux: http://www.dailymotion.com/Throgh

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  4. Re: Steam ist "OK"

    Autor: Little_Green_Bot 23.02.13 - 00:24

    *zustimm* Steam hat das Zeug zum systemübergreifenden Spiele-Repository.
    Hoffentlich kommt AMD/ATI mit den Linux-Treibern bald aus der Knete, damit ich wenigstens "Team Fortress 2" mal anspielen kann.

    Die EU ist eine Gurkentruppe.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  5. Re: Steam ist "OK"

    Autor: Charles Marlow 23.02.13 - 03:12

    Und alles klopft sich gegenseitig auf die Schultern, für ein Geschäftsmodell, bei dem jederzeit auch mal Entscheidungen gegen einen gefällt werden können.

    Bisher hattet ihr Glück, mal schauen, wie lange das noch so bleibt. "Andere" kommen ja auch schon auf den Geschmack, wie man die Konsumenten ohne Gegenleistung immer wieder abkassiert.

    Aber Steam wird natürlich nur durch Güte und Menschenliebe inspiriert und könnte auch in Zukunft niemals so miesem Profitstreben nachgeben, nicht wahr?

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  6. Re: Steam ist "OK"

    Autor: anonym 23.02.13 - 11:35

    Charles Marlow schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ...
    > Aber Steam wird natürlich nur durch Güte und Menschenliebe inspiriert und
    > könnte auch in Zukunft niemals so miesem Profitstreben nachgeben, nicht
    > wahr?

    ich sag das mal so: steam hat in letzter zeit genug dinge eingebaut, dass man über das profitstreben schneller drüber hinwegsieht. Damit meine ich z.b. den workshop, unterstützung aller desktop-platformen, big picture, die funktion der steam guides, marketplace usw.

    ich selbst nehm gerne ein paar restriktionen in kauf, wenn dafür genug gegenleistung kommt, auch wenn ich alle änderungen kritisch betrachte und ein aufheben der accountbindung bevorzugen würde ;)

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  7. Re: Steam ist "OK"

    Autor: ultimo44 23.02.13 - 12:18

    Charles Marlow schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und alles klopft sich gegenseitig auf die Schultern, für ein
    > Geschäftsmodell, bei dem jederzeit auch mal Entscheidungen gegen einen
    > gefällt werden können.
    >
    > Bisher hattet ihr Glück, mal schauen, wie lange das noch so bleibt.
    > "Andere" kommen ja auch schon auf den Geschmack, wie man die Konsumenten
    > ohne Gegenleistung immer wieder abkassiert.
    >
    > Aber Steam wird natürlich nur durch Güte und Menschenliebe inspiriert und
    > könnte auch in Zukunft niemals so miesem Profitstreben nachgeben, nicht
    > wahr?

    Natürlich ist Steam ein Geschäftsmodell und deshalb auf Gewinnerzielung gerichtet und nicht (nur) durch Güte und Menschenliebe getrieben. Die Valve-Mitarbeiter wollen schließlich bezahlt werden und die Geldgeber wollen ihre Rendite. Aber gerade deshalb sollte Valve sich hüten, Entscheidungen zu treffen, die sich fundamental gegen die Interessen ihrer Kunden richten. Schließlich laufen die sonst alle weg. Und dann gibt es keinen Profit mehr und die Kinder der Valve-Entwickler müssen hungrig zur Schule gehen ...

    Im Ernst, bisher haben die Leute von Valve mit Steam gezeigt, dass sie einen ziemlich guten Sinn für die Bedürfnisse ihrer Kunden haben.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  8. Re: Steam ist "OK"

    Autor: throgh 23.02.13 - 12:21

    Restriktionen um einem Vergnügen zu frönen? Ich weiß nicht, irgendwie definiere ich "Vergnügen" anders solange man keinem Menschen Unrecht geschehen lässt.

    "Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt!"
    (Albert Einstein)

    Multimedia und Unterhaltung unter Linux: http://www.dailymotion.com/Throgh

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  9. Re: Steam ist "OK"

    Autor: Serapio 23.02.13 - 12:23

    Charles Marlow schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Bisher hattet ihr Glück, mal schauen, wie lange das noch so bleibt.
    > "Andere" kommen ja auch schon auf den Geschmack, wie man die Konsumenten
    > ohne Gegenleistung immer wieder abkassiert.
    >

    Den Sermon kann ich nicht mehr hören. Computerspiele sind nicht lebensnotwendig. Niemand wird gezwungen sie zu kaufen.
    Euch Jungs gehts um was ganz anderes: Ihr wollt alles haben, aber ohne dafür das Geld auf den Tisch zu legen.

    Für die Jungspunde unter uns: Früher gab's Kopierschutzmechanismen wie Starforce oder Tagès, die Rootkits und anderen Müll ins System installiert haben. Da waren die Jungs mit den Keksen besser dran als die normalen Käufer.
    Steam ist die einzige Form von DRM, bei der der ehrliche Kunde nicht der Dumme ist. Alleine das gehört schon mal anerkannt.

    Die Entscheidung für DRM liegt nunmal beim Publisher oder Indie-Entwickler. Der steckt Geld und Lebenszeit in die Projekte und will dafür Gewinn sehen. In den letzten Jahren wurden viele fantastische Indie-Games entwickelt, die niemals entstanden wären, wenn die Entwickler keine passende Vertriebsplattform gehabt hätten. Denk da mal drüber nach.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  10. Re: Steam ist "OK"

    Autor: throgh 23.02.13 - 12:30

    Du bist nicht im Ansatz bereit dich auf die Gegenperspektive einzulassen und fällst ein Generalurteil.

    Serapio schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Euch Jungs gehts um was ganz anderes: Ihr wollt alles haben, aber ohne
    > dafür das Geld auf den Tisch zu legen.
    >
    > Für die Jungspunde unter uns: Früher gab's Kopierschutzmechanismen wie
    > Starforce oder Tagès, die Rootkits und anderen Müll ins System installiert
    > haben. Da waren die Jungs mit den Keksen besser dran als die normalen
    > Käufer.
    > Steam ist die einzige Form von DRM, bei der der ehrliche Kunde nicht der
    > Dumme ist. Alleine das gehört schon mal anerkannt.

    Ersteres ist schlichtweg unwahr: Es gibt genügend Menschen hier in der Debatte, die selbst zugegeben haben bei GOG und Kickstarter Kunden zu sein. Ergo ist die Behauptung nur eine Unterstellung, meinst du nicht? Und der letzte Abschnitt ist ebenso fragwürdig: Der Kunde ist nicht der Dumme? Ganz im Gegenteil sogar. Man wirft seine Daten hinaus, wird in seinem Spielverhalten beeinflusst und auch im Inhalt beschnitten, ganz davon abgesehen, dass man jederzeit den Zugang gesperrt bekommen kann. Was ist denn mit regionalen Kürzungen z.B. eben für Deutschland? Da muss der Client von STEAM in der Sprache umgestellt werden, womit man VIELLEICHT (nicht einmal garantiert) die Chance hat das Spiel ohne Kürzungen im Inhalt zu bekommen. Ein Käufer konnte früher eine Version aus England bestellen, z.B. bei ebay und hatte dann ein ungeschnittenes Spiel. Der Zugang kann jederzeit gesperrt werden: Vielleicht eine Zahlung nicht durchgegangen, vielleicht aber auch gab es eine Meldung, die nicht einmal Berechtigung hatte. Und schon ist das Vergnügen fort. Hatten wir schon über den Kauf von STEAM-Seriennummern im Ausland gesprochen? Diese sind ebenso berechtigt gekauft worden, wie auch ein deutscher Kunde russische DVDs kaufen darf. Und dann? Tja das will man nicht. Regioncodes sozusagen und das wird alles einfach so von der Kundschaft durchgewunken, weil man seine "Cookies" ja weiter haben möchte. Allein schon die fünfmalige Umstellung der DVD-Laufwerke ist schlicht eine Frechheit gewesen, aber immerhin durfte man hier noch aktiv werden. STEAM lässt dies ja gar nicht erst wirklich zu!

    Das ist nicht DUMM für den Kunden? Seien wir dann doch ehrlich: Du möchtest du Gegenperspektive einfach nicht hören. Auch eine Form eine Diskussion zu unterbinden. Ich finde es allerdings schade und würde gerne mit dir tiefergehend Dinge erörtern. Aber das ist deine Entscheidung.

    "Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt!"
    (Albert Einstein)

    Multimedia und Unterhaltung unter Linux: http://www.dailymotion.com/Throgh



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 23.02.13 12:34 durch throgh.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  11. Re: Steam ist "OK"

    Autor: ultimo44 23.02.13 - 12:32

    Serapio schrieb:

    > Euch Jungs gehts um was ganz anderes: Ihr wollt alles haben, aber ohne
    > dafür das Geld auf den Tisch zu legen.

    Dafür wirst Du von einigen jetzt wahrscheinlich geteert und gefedert durchs Forum gezogen, aber ich habe den leisen Verdacht, dass Du Recht hast.

    Ich kaufe auch (so gut wie) keine Vollpreistitel, weil die mir (1) viel zu teuer sind und ich (2) nicht allzu großen Wert darauf lege, die aktuellsten Titel zu spielen. Aber wenn ich die Leistung von guten (oder schlechten - kann ich mir ja schließlich aussuchen) Spiele-Entwicklern und Publishern in Anspruch nehme, muss ich sie auch in die Lage versetzen, diese zu erbringen. Ergo ich muss zahlen.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  12. Re: Steam ist "OK"

    Autor: throgh 23.02.13 - 12:38

    Ich möchte dich einmal dazu fragen: Geteert und gefedert durch das Forum gezogen? Muss das gleich immer stigmatisiert werden? Ja, dieser Satz ist dreist geschrieben worden und auch im Ärger ausgesprochen. Aber es besteht nur der Wille Dämme zu errichten dem Anschein nach statt einfach einmal wirklich miteinander zu reden. Wenn man sich STEAM-Diskussionen in anderen Foren so ansieht: Überall das Gleiche. Einige Threads sind schon Jahre aktiv, aber eine ECHTE Lösung wird nicht erreicht. Warum? Weil immer wieder die gleichen Argumente hervorgeholt werden.

    Normalerweise ist das auch kein Problem, wenn sich die Leute aber nicht immer gleich in Schubladen packen würden. Und genau dies erreicht dieser Satz: Er ist unwahr und degradiert die Diskussionspartner auf der Gegenseite. Stattdessen wäre es doch besser wird würden einmal über ECHTE Wertschätzung sprechen. Geschieht das wenn man die Spiele zum Schleuderpreis kaufen kann?
    Wenn man dann über Alternativen ... einfache Zusatzmöglichkeiten spricht, wird man sogleich wieder beschimpft, weil man das ja nicht wolle. Aber wieso ist das bei LIMBO in der Kaufversion so toll gelöst? Das Spiel auf dem Datenträger ohne DRM, dazu der STEAM-Code bei Bedarf. Das wäre toll bei Spielen wie "Skyrim" zum Beispiel!
    Dazu auch: Spiele wie "Assassins Creed 3" lassen sich nicht einmal im Ansatz unter Linux zum Beispiel zum Laufen bewegen. Warum? Weil dort soviele proprietäre Schnittstellen vorhanden sind, dass WINE zum Beispiel dies nicht handhaben kann. Interessant daran ist: Die Vorgänger würden funktionieren. Die Frage ist nur: Wie lange noch? Wie lange sind die Unternehmen gewillt den Zugang aufrecht zu halten? Auf diese Frage bekommt leider auch kaum eine Antwort. Darf man noch in 20 Jahren vielleicht Spiele von heute Anderen zeigen? Vielleicht auch auf Systemen wie Linux? Schranken und Barrieren sind dazu aufgehoben zu werden. Nicht um noch mehr zu schaffen!

    "Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt!"
    (Albert Einstein)

    Multimedia und Unterhaltung unter Linux: http://www.dailymotion.com/Throgh



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 23.02.13 12:43 durch throgh.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  13. Re: Steam ist "OK"

    Autor: ultimo44 23.02.13 - 12:45

    throgh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du bist nicht im Ansatz bereit dich auf die Gegenperspektive einzulassen
    > und fällst ein Generalurteil.

    Dein Standpunkt ist durchaus bedenkenswert, aber auch hier kann man Argumente dagegen finden:


    > Was ist
    > denn mit regionalen Kürzungen z.B. eben für Deutschland? Da muss der Client
    > von STEAM in der Sprache umgestellt werden, womit man VIELLEICHT (nicht
    > einmal garantiert) die Chance hat das Spiel ohne Kürzungen im Inhalt zu
    > bekommen. Ein Käufer konnte früher eine Version aus England bestellen, z.B.
    > bei ebay und hatte dann ein ungeschnittenes Spiel.

    Das ist natürlich richtig, aber meiner Meinung nach ist nicht der Vertrieb hierfür verantwortlich zu machen sondern der jeweilige Gesetzgeber (in Deinem Beispiel der deutsche). Der Import aus UK ist doch nur eine Umgehung der gesetzlichen Vorschriften durch den Endkunden. Der Vertreiber eines Produkts sollte meiner Meinung nach aber nicht dafür verantwortlich sein, dass der Kunde ihm unliebsame gesetzliche Beschränkungen seines Heimatlandes umgehen kann.


    > Der Zugang kann
    > jederzeit gesperrt werden: Vielleicht eine Zahlung nicht durchgegangen,
    > vielleicht aber auch gab es eine Meldung, die nicht einmal Berechtigung
    > hatte. Und schon ist das Vergnügen fort.

    Ist das ein tatsächliches Problem bei Steam? Ich kann das nicht bestätigen, mir ist es nicht passiert. Aber wenn der Zugang zur ganzen Plattform gesperrt wird, weil die Bezahlung eines Produkts schief gelaufen ist, halte ich das auch für problematisch. Ich kann mir das allerdings schwer vorstellen. Ich nutze die Zahlung per Kreditkarte und da macht der Verkäufer eine Online-Anfrage bei dem Kreditkarteninstitut, ob beim Käufer die Bonität gegeben ist. Und erst wenn das der Fall ist, wird die Ware transferiert (sprich der Download freigeschaltet).

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  14. Re: Steam ist "OK"

    Autor: throgh 23.02.13 - 12:53

    ultimo44 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist natürlich richtig, aber meiner Meinung nach ist nicht der Vertrieb
    > hierfür verantwortlich zu machen sondern der jeweilige Gesetzgeber (in
    > Deinem Beispiel der deutsche). Der Import aus UK ist doch nur eine Umgehung
    > der gesetzlichen Vorschriften durch den Endkunden. Der Vertreiber eines
    > Produkts sollte meiner Meinung nach aber nicht dafür verantwortlich sein,
    > dass der Kunde ihm unliebsame gesetzliche Beschränkungen seines
    > Heimatlandes umgehen kann.

    Ich glaube das ist eine Form von "Akzeptanz" des Unternehmens. jedoch sollte man dazu auch sagen, dass sich die Regierungen auf das Wort "Globalisierung" stürzen und dies propagieren. Allerdings hat man den Eindruck nur immer zu den Konditionen, die eine höhere Macht / Geschäftspartner akzeptieren mag, für den einfachen Bürger hat das keine Geltung. In dem Falle wäre der Partner STEAM! Es ist aber die Frage warum im Umkehrschluss nur bestimmte Auserwählte (wie zum Beispiel Unternehmen) keine Spielregeln dafür haben, der Kunde dann weiterhin eingeschränkt wird, weil er sich das auch zu Nutze macht. Es ist nicht verboten einen Import zu tätigen und zu verwenden. Das steht in keinem Gesetz als konkretes Verbot!

    > Ist das ein tatsächliches Problem bei Steam? Ich kann das nicht bestätigen,
    > mir ist es nicht passiert. Aber wenn der Zugang zur ganzen Plattform
    > gesperrt wird, weil die Bezahlung eines Produkts schief gelaufen ist, halte
    > ich das auch für problematisch. Ich kann mir das allerdings schwer
    > vorstellen. Ich nutze die Zahlung per Kreditkarte und da macht der
    > Verkäufer eine Online-Anfrage bei dem Kreditkarteninstitut, ob beim Käufer
    > die Bonität gegeben ist. Und erst wenn das der Fall ist, wird die Ware
    > transferiert (sprich der Download freigeschaltet).

    Nun es gab in der Vergangenheit Menschen, die diese Anschuldigungen vorgebracht haben. Dies konnten sie tatsächlich auch durch Offenlegung der Transaktionen in den jeweiligen Foren beweisen - natürlich durch das unkenntlich machen der entsprechenden Informationen selbst. Dies ist allerdings schon etliche Zeit her. Man müsste hier konkreter nachforschen, ob dem noch so ist oder eine Lösung dafür gefunden wurde.

    Es wäre auch gar nicht das Ziel STEAM wirklich abschaffen zu wollen - illusorisch. Schlichtweg nur die Wahl zu ermöglichen! Die "Friss oder Stirb!"-Methodik wird auf lange Sicht nur erreichen, dass die Macht schlicht bei der Lobby und den Unternehmen bleibt und der Kunde der Gelackmeierte ist.

    "Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt!"
    (Albert Einstein)

    Multimedia und Unterhaltung unter Linux: http://www.dailymotion.com/Throgh

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  15. Re: Steam ist "OK"

    Autor: ultimo44 23.02.13 - 12:56

    throgh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich möchte dich einmal dazu fragen: Geteert und gefedert durch das Forum
    > gezogen? Muss das gleich immer stigmatisiert werden? Ja, dieser Satz ist
    > dreist geschrieben worden und auch im Ärger ausgesprochen. Aber es besteht
    > nur der Wille Dämme zu errichten dem Anschein nach statt einfach einmal
    > wirklich miteinander zu reden. Wenn man sich STEAM-Diskussionen in anderen
    > Foren so ansieht: Überall das Gleiche. Einige Threads sind schon Jahre
    > aktiv, aber eine ECHTE Lösung wird nicht erreicht. Warum? Weil immer wieder
    > die gleichen Argumente hervorgeholt werden.

    Ich wollte keine Stigmatisierung vornehmen und habe im nächsten Post auch versucht, mich sachlich mit Deinen Argumenten auseinanderzusetzen. Sollte hier der Eindruck der Ausgrenzung entstanden sein, war das nicht meine Absicht.

    > Wenn man dann über Alternativen ... einfache Zusatzmöglichkeiten spricht,
    > wird man sogleich wieder beschimpft, weil man das ja nicht wolle. Aber
    > wieso ist das bei LIMBO in der Kaufversion so toll gelöst?

    Ich kenne das Modell nicht (habe Limbo lediglich als Steam-Version), aber sicher ist das im Sinne der Wahlfreiheit für den Kunden ein sehr gutes Modell!

    > Dazu auch: Spiele wie "Assassins Creed 3" lassen sich nicht einmal im
    > Ansatz unter Linux zum Beispiel zum Laufen bewegen. Warum? Weil dort
    > soviele proprietäre Schnittstellen vorhanden sind, dass WINE zum Beispiel
    > dies nicht handhaben kann.

    Ich denke, diese Frage hat auch wenig mit den Praktiken der digitalen Vertriebsplattform zu tun. Gerade Steam kann man in diesem Punkt nun wirklich keinen Vorwurf machen.

    > Darf man noch in 20 Jahren vielleicht Spiele
    > von heute Anderen zeigen? Vielleicht auch auf Systemen wie Linux? Schranken
    > und Barrieren sind dazu aufgehoben zu werden.

    Absolut einverstanden! Leider geht das bei Spielen, die ich vor 20 Jahren gespielt habe, heutzutage auch nicht mehr, da ich keinen C 64 mehr besitze. Glücklicherweise sind einige Klassiker heutzutage auf aktuelle Systeme (iOS, Android und auch Steam) portiert worden, so dass man sie wieder spielen kann. Natürlich muss man sie dazu neu erwerben. Aber vielleicht gibt es so eine Möglichkeit in 20 Jahren ja wieder. Ich bin optimistisch!

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  16. Re: Steam ist "OK"

    Autor: throgh 23.02.13 - 13:08

    Ich finde es super, dass du auf die Argumente eingehst. Es geht auch nicht darum, dass man STEAM nicht gönnen würde. Es geschieht aber irgendwie immer, dass sich irgendwer angegriffen fühlt obgleich man gar nicht ihn direkt meint, sondern eben das falsche Einsetzen von STEAM als Werkzeug. Für altgediente Spiele gibt es ja auch Emulatoren. Die DOSBOX zum Beispiel funktioniert wunderbar auf Windows, Linux und vielen weiteren Betriebssystemen, auch Android. Ob nun jedes Spiel immer kompatibel ist sei mal dahingestellt, aber ich kann mein geliebtes "ECSTATICA 1 + 2" weiter spielen ohne je in Bedrängnis zu geraten diese Erinnerungen zu verlieren. Sie sind im Gegenteil nur einen Klick entfernt lokal auf der Platte, auf der NAS gesichert und im Regal als CD. So auch mit den SEGA-ROMs. :-)

    Aber diese DRM-Mechanismen hebeln schlicht alles auf. UPLAY ist nicht nur seltsam sondern auch zugleich unsauber. Wenn man im WINE-Log als Test einfach einmal die Kompatibilitäseinträge kontrolliert, fliegt es schlichtweg um die Ohren. Dabei hält sich WINE vorzugsweise streng an die WINAPI-Vorgaben durch Microsoft. Gleiches für ORIGIN! UPLAY habe ich direkt nur als Test probiert. ORIGIN wollte ich tatsächlich entsprechend tiefer prüfen, da ich gern "Mass Effect 3" spielen wollte. Ergebnis? Nichts. Ich konnte keinen Zugang bekommen oder gar einen Patch aufspielen und so legte ich das Ganze wieder lahm und verschenkte eine unregistrierte Version dieses Spiels. Aber unter dem Strich funktioniert es bereits heute: Linux und Spiele? Kein Problem, auch ohne STEAM. Was ich damit sagen möchte: Microsoft hat die Macht jederzeit Windows abzuschalten. Was müssten sie dazu machen? Nun wahlweise die Aktivierungsserver abschalten und vorher die Kundschaft zwingen WGA-Prüfungen zu durchlaufen. Das können sie heute bereits technisch. Ebenso hat Valve auch diese Macht! Nur setzen sie diese wahrscheinlich nur begrenzt ein. Es wurden bereits Schlüssel für Spiele gesperrt, wahlweise eben Auslandskäufe oder scheinbar unberechtigte Installationen. Aber technisch funktioniert das und damit ist es nur ein sehr kleiner Schritt für die Hersteller Valve auch vertraglich zu zwingen so zu handeln.

    "Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt!"
    (Albert Einstein)

    Multimedia und Unterhaltung unter Linux: http://www.dailymotion.com/Throgh

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  17. Re: Steam ist "OK"

    Autor: Allahu Snackbar 23.02.13 - 14:55

    "Unrecht"?

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  18. Re: Steam ist "OK"

    Autor: throgh 23.02.13 - 15:33

    Ich verstehe das als Frage und Aufforderung der Erklärung. :-)
    Kein Problem: Nun jeder Mensch definiert Vergnügen nun einmal vollkommen individuell. Es soll respektive gibt auch Menschen, die daran "Vergnügen" finden ihre Umgebung schlicht mit bösen Absichten zu malträtieren, ebenso wie es auch Leute gibt, die gerne den kleinen "Kobold" bewusst oder unbewusst spielen und sich damit auch sehr gut fühlen, obgleich sie hierdurch Anderen eine große emotionale Last aufbürden.

    HINWEIS: Kein Bezug auf die Diskussion als Solches hier. Es muss sich Niemand hierdurch angesprochen fühlen.

    "Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt!"
    (Albert Einstein)

    Multimedia und Unterhaltung unter Linux: http://www.dailymotion.com/Throgh

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  19. Re: Steam ist "OK"

    Autor: MrBrown 25.02.13 - 19:22

    Charles Marlow schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und alles klopft sich gegenseitig auf die Schultern, für ein
    > Geschäftsmodell, bei dem jederzeit auch mal Entscheidungen gegen einen
    > gefällt werden können.

    Ja... darauf warten die Steam Hasser... das Valve seinen Goldesel schlachtet. Könnt ihr aber lange drauf warten, hahahaha!

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

Neues Thema Ansicht wechseln


Entschuldigung, nur registrierte Benutzer dürfen in diesem Forum schreiben. Klicken Sie hier um sich einzuloggen


Anzeige

Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


3D-Druck ausprobiert: Internetausdrucker 4.0
3D-Druck ausprobiert
Internetausdrucker 4.0
  1. Sicherheit Der Arduino-Safeknacker aus dem 3D-Drucker
  2. Arduino Neue Details zum 3D-Drucker Materia 101
  3. Niedriger Schmelzpunkt 3D-Drucken mit metallischer Tinte

Qubes OS angeschaut: Abschottung bringt mehr Sicherheit
Qubes OS angeschaut
Abschottung bringt mehr Sicherheit

Schenker XMG P505 im Test: Flaches Gaming-Notebook mit überraschender GTX 970M
Schenker XMG P505 im Test
Flaches Gaming-Notebook mit überraschender GTX 970M
  1. Getac S400-S3 Das Ruggedized-Notebook mit SSD-Heizung
  2. Geforce GTX 980M und 970M Maxwell verdoppelt Spielgeschwindigkeit von Notebooks
  3. Toughbook CF-LX3 Panasonics leichtes Notebook mit der Lizenz zum Runterfallen

  1. Sicherheitslücke: Drupal-Team warnt erneut vor Folgen
    Sicherheitslücke
    Drupal-Team warnt erneut vor Folgen

    Wer seine Drupal-Installation nicht innerhalb von sechs Stunden nach Bekanntgabe der kürzlich entdeckten Sicherheitslücke gepatcht hat, sollte sein System als kompromittiert betrachten, warnt das Drupal-Team.

  2. Spieldesign: Kampf statt Chaos
    Spieldesign
    Kampf statt Chaos

    Game Connection 2014 Wenn Lara Croft oder ein Jediritter sich mit ihren Feinden anlegen, müssen Spielentwickler besonders sorgfältig arbeiten - so Adam Bormann, Lead Gameplay Designer bei 2K Games.

  3. Techland: Last-Gen-Konsolen zu schwach für Dying Light
    Techland
    Last-Gen-Konsolen zu schwach für Dying Light

    Techland hat nach Tests festgestellt, dass die Playstation 3 und die Xbox 360 nicht genügend Leistung für Dying Light bieten. Der Zombie-Parkour-Titel erscheint nur für Windows und aktuelle Konsolen.


  1. 13:25

  2. 13:15

  3. 12:40

  4. 12:08

  5. 12:03

  6. 11:40

  7. 11:31

  8. 11:21