Sie wollen doch nur mehr Ausgebildetet GameEntwickler, weil Sie denen weniger zahlen müssen als ausgebildetet Informatiker.
Okok...dazu gehören auch mehr als Progremmierer....aber manchmal wünschte man sich, Sie würden dort Informatiker ransetzen als Autodidakten oder Multimedia Ausgebildete, die dann C++ code schreiben müssen.
Aber welcher studierte Informatiker will schon zu den Hungerlöhnen in dieser Branche arbeiten?
Du hast keine Ahnung.
husch husch. Is ja unglaublich welcher Sondermüll hier abgeladen wird.
Wieso keine Ahung. Mit den Löhnen hat er recht. Man kriegt in anderen Branchen als Informatiker viel mehr Geld.
Ach ja noch was. Außerdem halte ich die Aussage mit dem zu "Wenig gute Entwickler in der Branche" für Fragwürdig. Es heisst immer es fehlen qualifizierte Arbeitskräfte. Vor allem im Bereich IT. Das totaler Schwachsinn. Was heisst denn gut für die Unternehmen? Am besten Regelstudienzeit + Auslandsaufenthalt + SuperNoten + 2 Jahre Praxiserfahrung + niedrige Gehaltsvorstellungen. Der einzige Grund wieso Unternehmen über zu wenig Arbeitskräfte klagen ist, dass sie die Preise für gute Informatiker drücken wollen. Ich kenne ein Unternehmen aus den USA welches in Afrika eine Entwicklungszentrum gebaut hat obwohl sie genug entwickler im eingen Land haben. Grund: In Afrika kostet der Informatiker nur 200 euro pro Monat.
Jemand123 schrieb:
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> Ach ja noch was. Außerdem halte ich die Aussage mit dem zu "Wenig gute
> Entwickler in der Branche" für Fragwürdig. Es heisst immer es fehlen
> qualifizierte Arbeitskräfte. Vor allem im Bereich IT. Das totaler
> Schwachsinn. Was heisst denn gut für die Unternehmen? Am besten
> Regelstudienzeit + Auslandsaufenthalt + SuperNoten + 2 Jahre
> Praxiserfahrung + niedrige Gehaltsvorstellungen. Der einzige Grund wieso
> Unternehmen über zu wenig Arbeitskräfte klagen ist, dass sie die Preise für
> gute Informatiker drücken wollen. Ich kenne ein Unternehmen aus den USA
> welches in Afrika eine Entwicklungszentrum gebaut hat obwohl sie genug
> entwickler im eingen Land haben. Grund: In Afrika kostet der Informatiker
> nur 200 euro pro Monat.
Ich halte das ganz und garnicht für fragwürdig. Dass es zu wenig gute Entwickler hier gibt, soll nicht heißen dass die Leute hier zu doof wären dafür. Es fehlen einfach die speziellen Ausbildungen. Du glaubst doch nicht im Ernst, dass die Beherrschung der Programmierung ausreicht um sowas auf die Beine zu stellen! Da gehört noch weitaus mehr dazu. Und da wird in Deutschland nicht genug gefördert.
das ist doch überall gleich. alle wollen sie die bachelor oder besser noch master absolventen im alter von 20 jahren mit 10 jahren berufserfahrung aber zahlen wollen sie nur 6.23 € pro Stunde.
ja da gabs nen gutes zitat von stromberg
"Ich bin ja quasi die perfekte Mischung aus jung, aber sehr erfahren. Gibt's in der Form ja sonst nur auf dem Straßenstrich."
gsdgs schrieb:
> im Ernst, dass die Beherrschung der Programmierung ausreicht um sowas auf
> die Beine zu stellen! Da gehört noch weitaus mehr dazu. Und da wird in
> Deutschland nicht genug gefördert.
Son Schwachsinn... Selbstverstaendlich gehoert da nicht noch weitaus mehr dazu. Softwareentwicklung ist Softwareentwicklung. Vielleicht a bisl mehr verstaendnis fuer 3D Mathematik aber ansonsten kann man bzw. sollte man von jedem Informatiker verlangen koennen, dass er sich sowas beibringt. So umfangreich ist das auch wieder nicht und ich spreche aus eigener Erfahrung.
Ich persoenlich hab aber keine Lust fuer wenig Geld viel Stress in Kauf zu nehme nur damit ich an einem Computerspiel mitgebastelt hab. Mag ja sein, dass das von der Idee her ganz lustig ist, aber mein Traumjob ist sicher nicht bei den ganzen kleinen 0815 Firmen in Deutschland. Wenn dann bitte Blizzard oder Epic Games und da haste nen ganz anderes Problem: Zu viel Konkurrenz auf zu wenig stellen...
Blizzard z.b. hat irgendwas mit 30 Entwickler in Ihrem Kernteam. Epic Games hat auch nur ne Handvoll Engineentwickler.
Ein KI-Entwickler verdient mehr als ein Texturenbastler... nur so nebenbei. :P
Auch wieder so ein unqualifiziertes Statement. Gehalt wird u.a. nach dem Stand der Ausbildung bezahlt. Wenn ein diplomierter Grafikdesigner Texturen paintet verdient er nicht weniger als ein Bachelor-Informatiker...
Seifried Schölling schrieb:
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> Auch wieder so ein unqualifiziertes Statement. Gehalt wird u.a. nach dem
> Stand der Ausbildung bezahlt. Wenn ein diplomierter Grafikdesigner Texturen
> paintet verdient er nicht weniger als ein Bachelor-Informatiker...
Abgesehen davon, dass du es wenn mit einem Master vergleichen solltest, gibt es weit aus mehr Grafikdesigner als Informatiker die sich mit KI oder effizienter Grafikprogrammierung gut auskennen. Der "Durchschnittsinformatiker" hat leider fast überhaupt keine Mathematikkenntnisse. So war es jedenfalls bei uns an der Uni (und auch an anderen Universitäten die ich kenne).
Fast alle haben (höhere) Mathematik immer als "nervig" oder "zu schwer" betrachtet.
Und die HöMa-Leute dürften dann auch noch Angewandte gewesen sein... ;)
Sicainet schrieb:
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> gsdgs schrieb:
>
> > im Ernst, dass die Beherrschung der Programmierung ausreicht um sowas
> auf
> > die Beine zu stellen! Da gehört noch weitaus mehr dazu. Und da wird in
> > Deutschland nicht genug gefördert.
>
> Son Schwachsinn... Selbstverstaendlich gehoert da nicht noch weitaus mehr
> dazu. Softwareentwicklung ist Softwareentwicklung. Vielleicht a bisl mehr
> verstaendnis fuer 3D Mathematik aber ansonsten kann man bzw. sollte man von
> jedem Informatiker verlangen koennen, dass er sich sowas beibringt. So
> umfangreich ist das auch wieder nicht und ich spreche aus eigener
> Erfahrung.
Programmieren kann man zwar bis zu einem gewissen Grad lernen, aber richtig gut wird man nur, wenn man seine Denkweise umstellt. Nur ein sehr kleiner Bruchteil kann dies und produziert innovativen und brauchbaren Code. Nur weil jemand sämtliche Befehle kennt, heisst das noch lange nicht, dass er brauchbaren Code schreibt. Unter brauchbar versteht man im Allgemeinen nicht nur effizient, sondern auch noch wartbar. Gerade das ist bei vielen ein riesen Problem. Zudem wird einem in der Ausbildung zu viel aufgeschwätzt, so dass man Probleme nicht mehr auf seine eigene Art löst, sondern so wie tausend andere, obwohl die eigene womöglich besser wäre. Wer etwas nicht genau nach den Vorstellungen des Profs Programmiert bekommt eine schlechtere Bewertung, obwohl der eigene Code bedeutend effizienter, zuverlässiger und trotzdem die selben Möglichkeiten bietet wie der, den er aus dem 10 Jahre alten Lehrmittel hat.
Stimmt wohl.
Ich bin nun Bachelor und hab von Mathe leider keine Ahnung.
Vorlesungen waren ein Witz, versteht keiner ein Wort und die
das an Mathematik was man wirklich gebrauchen könnte, kann man
sich imo schwer selbst beibringen. Da ich gerne Spiele programmiere hab ich natürlich ein Problem, weiss aber nicht
wie ich meine Defizite loswerden kann.
> Wer etwas nicht genau nach den Vorstellungen des Profs Programmiert bekommt eine schlechtere Bewertung, obwohl der eigene Code bedeutend effizienter, zuverlässiger und trotzdem die selben Möglichkeiten bietet wie der, den er aus dem 10 Jahre alten Lehrmittel hat.
Generelles Problem: Lehrer wollen "ihre" "Lösung" hören. Nicht "deine".
___
Die ganz grossen Wahrheiten sind EINFACH!
Wirkung und Gegenwirkung.
Variation und Selektion.
Wie im grossen, so im kleinen.
> das ist doch überall gleich. alle wollen sie die bachelor oder besser noch master absolventen im alter von 20 jahren mit 10 jahren berufserfahrung aber zahlen wollen sie nur 6.23 € pro Stunde.
___
Die ganz grossen Wahrheiten sind EINFACH!
Wirkung und Gegenwirkung.
Variation und Selektion.
Wie im grossen, so im kleinen.
Ich glaube die meisten wären überrascht wie klein der Bedarf an Informatikern in der Spieleindustrie mittlerweile ist.
Auf dem Markt gibt es je nach Budget viele leistungsfähige Engines und Middleware Lösungen für Physik und KI. Wenn keine eigene Engine verwendet werden soll und der Anspruch bei Grafikshadern nicht zu hoch ist, kann ein Projekt dann durchaus mit einem Lead Programmer und ein paar Praktikanten auskommen. Der Rest wird von Grafikern, Modelern, Animatoren und Level/Gamedesignern gemacht.
An Mitarbeitern mit Ideen für Spiele wird es wohl niemals mangeln. Allerdings haben wir gerade in Deutschland einen erheblichen Mangel an Ausbildungsmöglichkeiten für Leute die lernen den ständig wachsenden Haufen an "grandiosen" Ideen in ein umsetzbares Projekt zu verwandeln. Also das eigentliche Gamedesign. An dieser Stelle ist es noch völlig egal wie die Programmierung letztlich aussehen wird. Programmierkenntnisse sind an dieser Stelle sogar oftmals hinderlich weil man als Programmier/Gamedesigner in Personalunion selten die, für dass Spiel als Gesamtwerk, richtigen Entscheidungen trifft. Die Folge ist meistens das Spaßbringende Spielmechaniken wegen des gefürchteten, hohen Programmieraufwands unter den Tisch fallen oder mit einem aufwendigen System geprotzt werden soll, welches dann wertvolle Zeit für andere Bereiche auffrisst.
In erster Linie werden zur Umsetzung mittlerweile Scripter benötigt da die Spiellogik nur noch selten direkt in C++ umgesetzt wird. Python, Lua oder UnrealScript sind dabei recht schnell zu lernen und immer häufiger wird aus Kostengründen auch direkt Code von Leveldesignern in das finale Produkt übernommen. Optimalerweise gäbe es den Schritt von der Planung oder einem Dummyscript des Level/Gamedesigner zur sauberen Umsetzung durch den Programmierer, aber warum dafür Geld aufwenden wenn der Spielablauf irgendwie bereits funktioniert.
Der Kaiser! schrieb:
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> > Wer etwas nicht genau nach den Vorstellungen des Profs Programmiert
> bekommt eine schlechtere Bewertung, obwohl der eigene Code bedeutend
> effizienter, zuverlässiger und trotzdem die selben Möglichkeiten bietet wie
> der, den er aus dem 10 Jahre alten Lehrmittel hat.
> Generelles Problem: Lehrer wollen "ihre" "Lösung" hören. Nicht "deine".
Es geht darum, dass die Profs folgendes entweder nicht können oder wollen:
Sich in andere Lösungen hinein zu denken.
Ein Stück weit ist das auch verständlich: Bei 30 Studenten und mehr jeweils individuelle Lösungen zu korrigieren ist ein nicht zu unterschätzender Aufwand.
Goranich schrieb:
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> Ich glaube die meisten wären überrascht wie klein der Bedarf an
> Informatikern in der Spieleindustrie mittlerweile ist.
>
Ich glaube hier ist bei der Wortwahl generell eine Verwirrung entstanden. In der Spieleindustrie nennt man die, die überall sonst als Entwickler bezeichnet werden, einfach nur Programmierer. Der Unterschied ist vielen eh unbekannt. Und es stimmt - man braucht tatsaechlich keine Uni-Absolventen! Es sei denn, man will als Zulieferer der Spiele-Industrie auftreten in Form von Engines, etc.
Das was in dem Artikel als "Entwickler" gemeint ist, ist die Gesamtheit der Leute, die ein Spiel "entwickeln". GameDesigner, Grafiker, Programmierer, SoundDesigner, Musiker, etc etc
Wer als Informatiker in der Spieleindustrie arbeiten will, der soll lieber mit ein paar Freunden aus der Medienbranche sein eigenes Studio aufmachen, oder sein Glueck bei einem Zulieferer versuchen. Sonst kommt er mal schneller, mal langsamer an den Punkt, an dem er mit Scripting geistig unterfordert und mit unglaublichen Arbeitszeiten und magerem Gehalt privat überfordert sein wird ...
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