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Schon mal die Preise verglichen?!

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  1. Schon mal die Preise verglichen?!

    Autor Schon mal die Preise verglichen 21.11.09 - 14:14

    Es ist doch kein wunder dass hier in Deutschland weniger verkauft wird, denn wir zahlen zum Teil das doppelte für Computerspiele. In England kosten spiele zwischen umgerechnet 20 und 30 Euro, hier zahlen wir 40-60 Euro, für 25 Euro würd ich mir auch jedes Jahr den neuen FM und/oder Fifa kaufen aber so wie es immo ist, bestell ich das lieber in England. Aber hier ist ein typischer BWLer am Werk: Moment mal England hat weniger Einwohner, verkauft aber mehr als Deutschland. Hmm was kann man machen ah ja wir müssen nur mehr Werbung machen. Die Deutschen sind ja reich und wollen unsere Produkte...

    Man sollte vllt mal den richtigen Fehler suchen und das sind die unverschämten Preise hier bei uns (und das nicht nur bei EA Spielen)!

    hier ein paar beispiele:
    FIFA 10
    england:
    http://www.amazon.co.uk/Electronic-Arts-FIFA-10-DVD/dp/B002C1BCDO/ref=sr_1_7?ie=UTF8&s=videogames&qid=1258808977&sr=1-7
    de:
    http://www.amazon.de/Electronic-Arts-GmbH-FIFA-10/dp/B002HLIZBG/ref=sr_1_3?ie=UTF8&s=videogames&qid=1258809009&sr=8-3
    FM10
    http://www.amazon.co.uk/FIFA-Manager-10-PC-DVD/dp/B002S53MN2/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=videogames&qid=1258809045&sr=1-1
    de:
    http://www.amazon.de/Electronic-Arts-GmbH-Fussball-Manager/dp/B002KCMTOG/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=videogames&qid=1258809053&sr=1-1

    P.S. Und nebenbei sind viele Spiele ja auch noch geschnitten....

  2. Re: Schon mal die Preise verglichen?!

    Autor X_FISH 21.11.09 - 14:39

    Schon mal die Preise verglichen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es ist doch kein wunder dass hier in Deutschland weniger verkauft wird,
    > denn wir zahlen zum Teil das doppelte für Computerspiele.

    Dafür ist die Kaufkraft in "England" auch deutlich schwächer. Großbritannien ist so gut wie pleite - falls das noch nicht bis zu dir durchgesickert ist.

    Wer eine Kreditkarte sein eigen nennt, kann natürlich günstig in England die Spiele ordern. Aber das wird wohl nur ein sehr geringer Teil der anvisierten Käuferschicht in Deutschland machen können.

    Daher bleibt: Deutsche kaufen in Deutschland. Insbesondere die Laufkundschaft, welche noch von ihren Eltern abhängig ist und kein eigenes Geld verdienen.

    Und zu den Preisen: 40-50 DM waren vor 10 Jahren "normal". Teuer war WingCommander IV mit sagenhaften 4 CDs und einem Preis von 120 DM.... DAMALS.

    Aktuell sind die Preise in Deutschland der allgemeinen "Verteuerung" gefolgt und kosten in Euro das, was sie früher in DM gekostet haben.

    Seltsamerweise sind Spiele in Ländern, welche "noch mehr Geld haben" noch teurer: Siehe Schweiz. Ich war für 6 Monate beruflich in der Schweiz und habe meine Spiele bei amazon.co.uk gekauft. Trotz "Strafzoll" zwei Spiele zum Preis von einem in der Schweiz.

    So gesehen: Was jammern eigentlich die Deutschen? Den Schweizern geht's noch schlimmer... :)

    Beispiel Left 4 Dead 2:

    amazon.co.uk: 37 Euro (regulär) 27 Euro (reduziert dank Sonderaktion)
    amazon.de: 42 Euro
    wog.ch: 75 CHF -> ca. 50 Euro

    Sind in der Schweiz überhaupt Fußballbegeisterte beheimatet? Hat EA das mal weiter erforscht? :)

    Grüße, Martin

  3. Re: Schon mal die Preise verglichen?!

    Autor anonym 21.11.09 - 15:00

    X_FISH schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Teuer war WingCommander IV mit sagenhaften 4 CDs und
    > einem Preis von 120 DM.... DAMALS.

    130 DM habe ich mal gesehen. Meine WC3, kann aber auch WC4 gewesen sein.
    Das ist ja PS3-Niveau ;-)

  4. Das ist wohlbekannt.

    Autor Jurastudent 21.11.09 - 15:04

    Schon zu Zeiten des C64 (!) wurde nachgewiesen, dass ein Spiel für 35 DM deutlich besser geht als eines für 65 DM.

    Nur, die Industrie will das nicht einsehen (von Querschiessern und dem Shareware-Bereich einmal abgesehen).

    Der Gipfel der Idiotie sind dann die Betriebswirte die meinen, dass es besser ist 500 Artikel zu 100 Euro, als 5000 Artikel zu 20 Euro zu verkaufen.

  5. Re: Schon mal die Preise verglichen?!

    Autor dEEkAy 21.11.09 - 15:06

    Aber das Wort "Kaufkraft" sollte man schon etwas differenzierter betrachten. Was sagt Kaufkraft aus? Das die Menschen in Land X nur sagen wir mal 30€ für ein Spiel berappen können, also wird das Spiel dort eben für 30€ angeboten. Die Menschen in Land Y können aber 50-60€ für ein Spiel ausgeben da sie dort im Schnitt mehr Verdienen. Okay schön und gut, aber wenn jetzt jemand aus Land Y die Möglichkeit hat bei Land X einzukaufen, ist dann der Preis von 50-60€ immer noch gerechtfertigt?

    Dank dem Internet ist es ja heutzutage so einfach wie nie sich Dinge quer über die Welt versenden zu lassen und damit noch billiger wegzukommen als einfach in den nächsten Laden zu spazieren und es sich dort lokal zu kaufen.

  6. Re: Das ist wohlbekannt.

    Autor dEEkAy 21.11.09 - 15:07

    Wohl wahr, unterschreibe ich so!

  7. Re: Schon mal die Preise verglichen?!

    Autor ocn 21.11.09 - 15:10

    Ganz einfache Lösung. Wäre ich ein EA-Hobby-BWL´er, würd ich ganz einfach die deutschen Preise soweit erhöhen, dass die 4% Marktanteil sich von den Einnahmen her wie die per Naturgesetz festgeschriebenen 12% anfühlen. Kann ja nicht angehen, dass die fehlenden 8% sich der Natur widersetzen. Für deren Dummheit muss der Rest halt bluten und eben das dreifache latzen.

  8. Re: Schon mal die Preise verglichen?!

    Autor Namibia-Sinkimau 21.11.09 - 15:11

    X_FISH schrieb:

    > Insbesondere die
    > Laufkundschaft, welche noch von ihren Eltern abhängig ist und kein eigenes
    > Geld verdienen.

    Benutze das nächste Mal einfach "Golem-Poster". Ist kürzer. ;)

  9. Kaufkraft

    Autor jtsn 21.11.09 - 15:14

    X_FISH schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dafür ist die Kaufkraft in "England" auch deutlich schwächer.

    Kannst Du diese hahnebüchene Behauptung auch belegen?

    Ich kann sie widerlegen: http://www.worldsalaries.org/

    Average Employment Income Disposable

    Germany: 25146 USD (20843 EUR)
    United Kingdom: 26312 USD (16761 GBP)

    Der Durchschnittsdeutsche könnte also von seinem Durchschnittsnetto jährlich 416 Spiele (zu 50 EUR) kaufen, der Durchschnittbrite kann sich hingegen 670 Spiele (zu 25 GBP) leisten.

    Und EA wundert sich, warum sie überraschenderweise in DE weniger verkaufen.

  10. Re: Kaufkraft

    Autor Letris 21.11.09 - 15:20

    jtsn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > X_FISH schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Dafür ist die Kaufkraft in "England" auch deutlich schwächer.
    >
    > Kannst Du diese hahnebüchene Behauptung auch belegen?

    Lebst Du in Frankfurt am Main?

    http://www.google.de/trends?q=haneb%C3%BCchen%2Chahneb%C3%BCchen

  11. Re: Kaufkraft

    Autor Masek 21.11.09 - 15:21

    Hi,

    ich kaufe seit ca. einem Jahr meine Spiele per Web in England. Zum einen gibt es keine Probleme mit USK-18-Spielen (kein sch&#*%$@&! Postident-Verfahren) und die Spiele sind inklusive Versand ca. 10 Euro billiger. Das ich dann als "englischer" Kunde gezählt werde ist nicht mein Problem.

    Ein weiterer Punkt: Die meisten Spiele sind auf Englisch besser vertont als auf Deutsch.

    Gruß, Martin

  12. Re: Das ist wohlbekannt.

    Autor Lol-o-lol 21.11.09 - 15:23

    Jurastudent schrieb:

    > Der Gipfel der Idiotie sind dann die Betriebswirte die meinen, dass es
    > besser ist 500 Artikel zu 100 Euro, als 5000 Artikel zu 20 Euro zu
    > verkaufen.

    Meinste? Gut, dass Du nur Jura studierst. (Angeblich zumindest. ;))

  13. Re: Das ist wohlbekannt.

    Autor Leberkäs mit Ei 21.11.09 - 15:24

    > Der Gipfel der Idiotie sind dann die Betriebswirte die meinen, dass es
    > besser ist 500 Artikel zu 100 Euro, als 5000 Artikel zu 20 Euro zu
    > verkaufen.

    Bei der ersten Variante hast Du aber eine deutlich höhere Gewinnspanne drauf. Bedeutet unter dem Strich: weniger Umsatz, dafür aber mehr Gewinn.

  14. Re: Das ist wohlbekannt.

    Autor thorben 21.11.09 - 15:43

    Leberkäs mit Ei schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Der Gipfel der Idiotie sind dann die Betriebswirte die meinen, dass es
    > > besser ist 500 Artikel zu 100 Euro, als 5000 Artikel zu 20 Euro zu
    > > verkaufen.
    >
    > Bei der ersten Variante hast Du aber eine deutlich höhere Gewinnspanne
    > drauf. Bedeutet unter dem Strich: weniger Umsatz, dafür aber mehr Gewinn.

    nein... das ist simpelste volkswirtschaft ;)
    du kannst den preis für ein gut solange senken, bis der grenzerlös auf die grenzkosten gesunken ist. das ist letztendlich die optimale ausbringungsmenge um den profit zu maximieren. leider ahben die manager bei EA wohl in ihren VWL-Vorlesungen gepennt ;)

  15. Re: Das ist wohlbekannt.

    Autor Sackgespenst 21.11.09 - 15:48

    thorben schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Leberkäs mit Ei schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > > Der Gipfel der Idiotie sind dann die Betriebswirte die meinen, dass es
    > > > besser ist 500 Artikel zu 100 Euro, als 5000 Artikel zu 20 Euro zu
    > > > verkaufen.
    > >
    > > Bei der ersten Variante hast Du aber eine deutlich höhere Gewinnspanne
    > > drauf. Bedeutet unter dem Strich: weniger Umsatz, dafür aber mehr
    > Gewinn.
    >
    > nein... das ist simpelste volkswirtschaft ;)

    Volkswirtschaft? Na gut. Ich denke, hier haben nur ganz weniger überhaupt den Schimmer einer Ahnung. Aber gelabert wird dafür umso mehr. Golem-Forum halt. ;)

  16. Re: Schon mal die Preise verglichen?!

    Autor d2 21.11.09 - 15:51

    Zum Vergleich, was kostet ein normales Brot in England ???
    Ohne Vergleichsmöglichkeit sagen deine Zahlen ja nichts aus.

  17. Re: Das ist wohlbekannt.

    Autor DVD_Power 21.11.09 - 17:39

    Wer global produziert muss auch damit leben, dass die "dummen Kunden" auch global kaufen. Pech gehabt. Mein Beispiel:
    XBox 360 Elite + 3 Spiele für 255 Euro (inkl aller Gebühren) bei Amazon.co.uk bestellt. Spiele einzeln für 40 euro verkauft, kostete die XBox gerade einmal 135 Euro.
    http://www.mydealz.de/10844/xbox-360-elite-modern-warfare-2-2-vollpreisspiele-z-b-forza-3-dragon-age-origins-fuer-252e/
    In Deutschland konnte man für 8 Euro weniger die Konsole einzeln kaufen. Mittlerweile hat Amazon wenigstens ein Vollpreisspiel dabei. Unter Strich gab es aber in England deutlich mehr. Zar nur ein Jahr Garantie (Abwicklung über MS Deutschland) aber 3 Jahre RROD Garantie. Meine alte XBox 360 hab ich gut verkauft, so dass meine "Zuzahlung" für ein besseres und neues Gerät gerade einmal 25 Euro war. WEr kauft da schon in Deutschlland.
    Es gibt auch Kostenlose Kreditkarten und wenn man in seriösen Shops kauft auch kein Risiko. Missbrauch ist versichert.
    Habe 29 XBox Spiele, alle aus UK legal und billig gekauft.
    Deutsche Spiele habe ich leider keine. Warum auch, mehr als 3/4 der Importe sind deutsch spielbar und uncut. Verdient halt der englische Staat an mir.

  18. Re: Schon mal die Preise verglichen?!

    Autor tztzz 21.11.09 - 18:10

    X_FISH schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Schon mal die Preise verglichen schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > Und zu den Preisen: 40-50 DM waren vor 10 Jahren "normal". Teuer war
    > WingCommander IV mit sagenhaften 4 CDs und einem Preis von 120 DM....
    > DAMALS.

    releasepreis:
    monkey island 100 mark, c&c1 90 mark, super metroid 199 mark, soll ich die liste weiterführen ?

  19. Re: Schon mal die Preise verglichen?!

    Autor lebügmäg 21.11.09 - 18:27

    d2 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zum Vergleich, was kostet ein normales Brot in England ???
    > Ohne Vergleichsmöglichkeit sagen deine Zahlen ja nichts aus.


    Der "klassiche" Big Mac Index:
    http://www.up2maps.net/maps/marco%20polo/World/big_mac_index.html

    UK - 3.30$
    DE - 4.38$

    Die Briten verdienen mehr im Schnitt zahlen aber im Schnitt weniger für einen Big Mac ;-).

  20. Re: Schon mal die Preise verglichen?!

    Autor hihihi 21.11.09 - 19:51

    tztzz schrieb:

    >
    >
    > , soll ich die
    > liste weiterführen ?


    ja gerne ;)

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