Wenn diese ganzen großen Publisher mal das (Geldmach-)Potenzial von etwas entdecken wird es gleich zum verrecken ausgenutzt. Was mich richtig wütend macht, ist, dass die die Marke dann behalten und falls es ein Erfolg wird noch 2-3 schlechte Fortsetzungen raushauen um möglichst viel Geld zu machen.
Ich finde es schrecklich und gibt mir nur noch mehr Grund, von den wirklich großen (und "bösen") Publishern nichts mehr zu kaufen. Day-One-DLCs, DLC-Flut, extreme DRM-Maßnahmen, digitale Spiel-Angebote überteuerten Preisen, weglassen wichtiger Features wie z.B. LAN-Modus oder die simplesten Grafikeinstellungen für den PC (ich hab nix gegen Konsolenports) oder gezwungen werden zum dauerhaften Online-sein um dass Spiel überhaupt spielen zu können: Dazu sage ich dankend nein. Dreht den Scheiß jemand anders an.
Ich habe aus meinen Fehlern gelernt und werde bspw. nie wieder ein EA-Spiel kaufen. Klingt vielleicht sehr nach Hipster, aber das ist nicht relevant. Wäre schön wenn sich da mal wieder was ändert: Eine Art "Video Game Crash" bei dem diesmal die Großen richtig Geld verlieren.
Vorsicht! Dieser Post ↑↑↑ enhält mit hoher Wahrscheinlichkeit meine eigene Meinung. | Trollen zerstört Lesenswertes.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.09.12 12:51 durch shazbot.
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Naja, die Indy-Developer von heute sind die Spielstudios von damals.
Die gehen noch mit Herzblut und ideen an die Entwicklung und nicht zuallererst mit einem Businessplan.
Dafür haperts manchmal in der technischen Umsetzung (v.a. graphisch), was mich persönlich zwar nicht stört, aber für viele Kids offensichtlich einfach ein KO-Kriterium ist.
Ich find's super, dass es sowas wie Kickstarter gibt. Natürlich lässt sich das auch ausnutzen, aber das sind eben erfahrungswerte an denen die plattform und das ganze system auch reifen kann.
Hoffen wir auf tolle Spiele, die uns alten Säcken und Säckinnen auch wieder gefallen. Vielleicht finden unsere Kinder ja auch Gefallen und fördern so die Entwicklung solcher Games auch in der Zukunft...
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AG stehn nicht für Spielspass sondern nur Max. Geld zu machen und Kunden solange auszunehmen wie es geht.
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shazbot schrieb:
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> Ich habe aus meinen Fehlern gelernt und werde bspw. nie wieder ein EA-Spiel
> kaufen. Klingt vielleicht sehr nach Hipster, aber das ist nicht relevant.
> Wäre schön wenn sich da mal wieder was ändert: Eine Art "Video Game Crash"
> bei dem diesmal die Großen richtig Geld verlieren.
Reg doch (noch) nicht so auf :).
Was mir an dieser aktuellen Nummer einfach nicht in den Kopf will: Aus welchem Grunde sollte jemand dieses Angebot annehmen?
In der ursprünglichen news wurde das folgende modell ja quasi bestätigt: Publisher geht zu renommierten Studio.
"Hey, macht ein Projekt auf Kickstarter, ihr dürft auch die Kohle behalten. Wenn das Ding dann fertig ist, behalten wir die Rechte und ihr bekommt die gewohnt niedrigen Anteile pro verkaufter Kopie".
Sorry, aber das ist ne Schwachsinnsnummer. Also entweder hat Uruquart eine kleine, aber entscheidende Info vorenthalten, oder es ist kompletter Stuss.
Als einziger _vermeintlicher_ Vorteil wäre der Vertrieb von boxed Versionen vielleicht einer. Wohl aber doch nicht, weil die Kickstarter Dinger meist über Steam o.ä. digital vertrieben werden. Selbst wenn boxed, die _renommierten_ Entwickler haben selber genug connections, um einen Vertrieb, wenn es denn sein muss, zu wuppen (oder wuppen zu lassen).
Also irgendwas stimmt nicht an dem ganzen Ding, oder ich habe was furchbar blödes vergessen oder übersehen. (Dann möge man mir das bitte mitteilen :) )
So sehr ich es EA auch gönnen würde :), bisher glaube ich die Nummer so wie dargestellt erstmal noch nicht.
Also erst mal locker. Mal kucken, was denn jetzt wirklich dabei raus kommt.
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