Anders als bei Chris Roberts und seinem "Star Citizen" darf man von einem "Elite" Spiel wenigstens erwarten, dass es einigermaßen physikalisch korrekt gestaltet wird. Nach der "Star Citizen" Präsentation habe ich jedenfalls mehrfach mit dem Kopf geschüttelt. Geld gibt's für so einen Quatsch nicht.
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Bei welchen physikalischen Verbrechen hast du dich denn geärgert?
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Schon klar. Star Citizen hat mit Physik rein garnichts zu tun. Ich denke mal du hängst dich nur an den Schüssen auf, die zu langsam sind? Für alles weitere werte ich deine Aussage mal als schlechten Trollversuch.
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Das Problem ist nur, dass Realismus im Weltall nicht unbedingt Spaß macht. Elite 2 war eine nette Simulation der Keplerschen Gesetze, aber wie ein Ballerspiel im Weltraum fühlte es sich dabei nicht mehr an.
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NeoTiger schrieb:
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> Das Problem ist nur, dass Realismus im Weltall nicht
> unbedingt Spaß macht.
Nun das kommt nur darauf an, wieviel "Fiction" man neben
der "Science" in die Suppe mischt. Schön ist auf jeden Fall
eine realistische Galaxie.
> Elite 2 war eine nette Simulation der Keplerschen Gesetze,
> aber wie ein Ballerspiel im Weltraum fühlte es sich dabei
> nicht mehr an.
Ich bin ja für einen gravitativen Antrieb durch Erzeugung
einer künstlichen Gravitation, damit könnte man extreme
Beschleunigungen und Abbremsungen erklären.
Fiktion: Ein Feldgenerator, der eine Gravitation erzeugt
Science: Da die Gravitation nicht nur auf die Hülle des
Schiffs, sondern auf alles darin wirkt, würden selbst
Beschleunigungswerte von 100 g oder 1000 g im Schiff
nicht einmal bemerkt werden.
Und mit so einem Ding ausgestattet könnte man zumindest
schon mal nahe an C herankommen ohne lange Wartezeiten.
Dann braucht man noch etwas wie Sprünge für die längeren
Distanzen und schon kommt man im All gut herum.
Für die Arcade Steuerung sorgt dann ein simpler Bordcom-
puter, der das in Befehle für den Gravantrieb umsetzt.
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Ich wollte nicht trollen. Tatsächlich sind es unzählige Details (und damit meine ich nicht einmal solche oft vernachlässigten Aspekte wie die existierende Schallübertragung im luftleeren Raum) ... zum Beispiel ein Landebereich für Kampfraumer an Bord eines größeren Schiffes, der offensichtlich direkt mit dem All verbunden ist und dennoch trägt in diesem Bereich niemand Raumanzüge (oder Atemgeräte). Meteoriten hängen einfach im All herum ohne eigene Gravitation. Navigationsdüsen zünden, das Raumschiff dreht sich aber nur so lange, wie sie eingeschaltet sind, statt um zum Stillstand zu kommen, einen Gegenschub zu benötigen, etc. ...
Auch ärgert mich, dass die Raumschiffpiloten also in der fernen Zukunft der Menschheit immer noch Dogfights austragen und kaum intelligente Waffen haben. Sehr wahrscheinlich, ja ja ...
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Also bezüglich Flugdeck-Weltraum-Direktverbindung haben wir ja schon bei Star Trek gelernt, dass da Kraftfelder für sorgen, dass man da keine Raumanzüge tragen muss und natürlich wurde zum Bremsen im richtigen Augenblick Gegenschub gezündet - das hat man sicher nur nicht richtig gesehen - gibt doch nicht umsonst die intelligente Pilotenunterstützung.
;o)
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Gerade auf die Physik der Raumschiffe legt Roberts sehr viel wert. Die Sache mit den Navigationsdüsen ist der Optik geschuldet. Er hatte die Darstellung zunächst entsprechend der tatsächlichen Funktionsweise. Das Ergebnis war allerdings, dass die Düsen nur noch wie wild geflackert haben. Im Hintergrund läuft also alles wie du es dir vorstellst.
Zum Thema Dogfights stell ich mir die Frage, wo bleibt das der Spaß, wenn sich zwei mit 100km/s oder noch mehr begegnen und von über 1000km entfernung mit intelligenten Waffen auf sich ballern? Dieses Szenario spielerisch anspruchsvoll und interessant zu gestalten gilt es noch zu beweisen ;).
Keine Atemgeräte auf dem Flugdeck, öhm Schilde? Ich weiss, hier gehts in den Bereich der Fiction, davon hat Elite allerdings auch das ein oder andere zu bieten.
Ich bin auf jeden Fall gespannt. Ist nur von Vorteil für die Spieler gleich zwei so großartige Projekte auf dem Weg zu wissen, nur EVE sollte sich in acht nehmen. Die leben dann wirklich nur noch von der Politik und den riesen Schla(g)chten.
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