"Fuck that Loser"
Tja, da sieht man mal wieder, wie das Internet die Leute den angemessenen Umgangston vergessen lassen.
Wahrscheinlich würde sich Jay Wilson nicht trauen, das Brevik ins Gesicht zu sagen...
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Wilson ist sowieso die größte Nudel überhaupt.
Der sollte sich öffentlich entschuldigen so einen Mist abzulassen.
Letztlich so als würde man seinen eigenen Firmengründer als Loser hinstellen, so einen geistigen Dünnschieß muss man erstmal erzeugen.
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und das trotz klarnamens
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Tjoar, da sieht man mal, wie respektvoll ehemalige Mitarbeiter behandelt werden, die der Firma deutliche Impulse gegeben hat, ohne die die Firma heute nicht so bekannt wäre...
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Astorek schrieb:
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> Tjoar, da sieht man mal, wie respektvoll ehemalige Mitarbeiter behandelt
> werden, die der Firma deutliche Impulse gegeben hat, ohne die die Firma
> heute nicht so bekannt wäre...
Beißreflex.
Wäre es damals nicht zu der Trennung gekommen, wäre er heute ein wesentlich kleineres Licht. Und das medienwirksam auf's Brot geschmiert zu bekommen, ausgerechnet von denen, denen man kreativ nicht das Wasser reichen kann und die es besser gemacht hätten, initiiert Jähzorn :-)
_____________________________
<loriot>Ach was?</loriot>
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sparvar schrieb:
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> und das trotz klarnamens
ymmd :D
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Theta schrieb:
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> sparvar schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > und das trotz klarnamens
>
> ymmd :D
Ja nur mit Klarnamen bekommen 3 Worte eine viel höhere Bedeutung,
beugt euch endlich Blizzard die wissen eh wies kommt ;D.
Der Wilson wird wahrscheinlich intern schon genug Probleme haben.
Irgendwo muss man seinen Unmut auch Platz schaffen, wenn man schon
für so Kiddie Zicken Entwickelt.
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Als Arbeitgeber der diese Publicity überhaupt nicht gebrauchen kann, wäre es wenn überhaupt die letzte Mahnung an diesen Herren. Ich denke nochmals so eine Äusserung kann er sich nicht mehr leisten, dann fliegt er hochkant, egal welche Stellung er innerhalb des Studios hat.
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oakmann schrieb:
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> Der Wilson wird wahrscheinlich intern schon genug Probleme haben.
> Irgendwo muss man seinen Unmut auch Platz schaffen, wenn man schon
> für so Kiddie Zicken Entwickelt.
Warum sollte er intern Probleme haben? Letztendlich sollte die gesamte Firma zu dem Spiel stehen, auch wenn er der Projektverantwortliche ist. Die gesamte Firma hat das Spiel schon viel länger gespielt, wenn auch vielleicht nicht so exessiv wie viele Gamer draußen. Es gab mit Sicherheit mehrere interne Reviews und Milestones. Letztendlich wurde auch Diablo 3 am Ende auch wohl durch Blizzard Verantwortliche gerushed. Auch wurde sicherlich nicht ins Blaue entwickelt sonderns es gab zumindest ein Gameplay-Entwurf der von allen Verantwortlichen abgesegnet wurde. Da Blizz glaube ich mit Scrum arbeitet, gab es sogar extrem regelmäßig Statusupdates nach den Sprints für jedermann (wenn sie es richtig umgesetzt haben). Jetzt Wilson als Projektverantwortlichen eventuell abzusägen wäre ziemlich schäbig. Er hat termingerecht das Produkt abgeliefert welches die Firma scheinbar haben wollte, wenn die Spieler das Produkt nicht annehmen, dann hat sich nicht nur Wilson verkalkuliert.
Und auch wenn die Sicht nicht modern in der heuten Zeit ist, jeder macht Fehler oder verschätzt sich, und das ist auch gut so. Wenn in der Firma ein Klima herrscht das erlaubt, dass Mitarbeiter auch Fehler machen dürfen, dann trauen sich Mitarbeiter auch mehr zu. Bauernopfer schaffen ein eher feindliches Klima, erhöhen die Mitarbeiterfluktuation, senkt die Produktivität und feindliches Konkurrenzgerangel zeiht durch die Reihen.
Meine persönliche Theorie, warum Diablo 3 bei den Spielern nach paar Wochen an Interesse verliert und warum viele der angeblichen Diablo Veterane Diablo 3 schlechter finden: Blizzard hat die Psychologie der Spieler unterschätzt.
1. Sind nostalgische Erinnerungen an die Vergangenheit (z.B. D2) verklärt. Früher hat man als Kind die alten Zeichentrickserien cool gefunden, heute findet man sie kultig. Schaut man sich heute die Zeichentrickserien an, dann weiß man teilweise nicht so ganz was man an den Serien gefunden hat, und findet sie nur noch aus nostalgischen Gründen kultig. Heute könnte man sich nicht mehr aufs Neue für ähnliche Serien begeistern.
Das gleiche passiert auch bei D3: D3 ist eigentlich zu sehr an D2 orientiert. Auch in D2 musste man extrem viel und lange erfolglos farmen um dann vielleicht das beste Item für den Ausrüstungsplatz zu finden. Heute jammern aber bei D3 viele, dass sie stundenlang gefarmt haben, und trotzdem nichts Besseres gefunden haben*
2. Funktionieren Spielprinzipien von früher nicht mehr zwingend genauso heute. Die Spieler sind heute übersättigt und verwöhnt. Die D3 Spieler, die früher D2 gespielt haben, sind heute erwachsen und verdienen i.d.R. ihr eigenes Geld. Früher mussten sie entweder für D2 selber sparen oder aufwändig ihren Eltern das Geld aus abschwatzen. Man hatte viel weniger Spiele zur Auswahl und hat sie entsprechend länger gespielt, selbst wenn sie zeitweise nicht mehr so viel Spaß gemacht haben. Man hat gefarmt, und irgendwann das Glücksgefühl erlebt, ein Super-Duper neues Item gefunden zu haben. Heute wird der Spieler ungeduldig, wenn er einen Feierabend lang spielt und kein erfolgserlebnis wie früher erhalten hat. Da wird dann schnell das Spiel liegen gelassen und ein anderes Spiel eingelegt, welches solche Erfolgserlebnisse "moderner" dosiert.
*) zusätzlich verderben die Spieler sich selber das Erfolgserlebnis durch Einkäufe im Auktionshaus. Da wurde über eine längere Zeit nichts gutes gefunden, dann wird sich halt von dem Geld etwas aus dem Auktionshaus gekauft um den Charakter zu pushen. Durch regelmäßige Zukäufe im Auktionshaus wird die Ausrüstung des Charakters immer besser, so dass der Charakter sich immer mehr dem Gipfel der Items nähert. Da die Kurve der Items nicht linear verläuft, sondern der Aufwand für (minimal) bessere Items auch immer größer wird, hat sich der Spieler unbewusst des Erfolgserlebnisses beraubt. Und es kommt das Gefühl auf, dass man eigentlich nur durch das Auktionshaus bessere Items bekommt, weil es die dort gibt, nur man selber findet sie "nie", und kauft sie um voran zu kommen.
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coass schrieb:
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> "Fuck that Loser"
>
> Tja, da sieht man mal wieder, wie das Internet die Leute den angemessenen
> Umgangston vergessen lassen.
>
> Wahrscheinlich würde sich Jay Wilson nicht trauen, das Brevik ins Gesicht
> zu sagen...
Das Internet.....das böse Internet also. Ich frage mich, was ist dieses "Internet" eigentlich? Gibt es auch ein Gegenteil von "das Internet"? Die reale Welt oder was? Wo liegt denn noch ein angemessener Umgangston an? Im "nicht Internet"? Wie nennt man das?
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JP schrieb:
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> Und auch wenn die Sicht nicht modern in der heuten Zeit ist, jeder macht
> Fehler oder verschätzt sich, und das ist auch gut so. Wenn in der Firma ein
> Klima herrscht das erlaubt, dass Mitarbeiter auch Fehler machen dürfen,
> dann trauen sich Mitarbeiter auch mehr zu. Bauernopfer schaffen ein eher
> feindliches Klima, erhöhen die Mitarbeiterfluktuation, senkt die
> Produktivität und feindliches Konkurrenzgerangel zeiht durch die Reihen.
Wenn wir bedenken, wer Chef von dem Laden ist, dann können wir davon ausgehen, dass das so ist...
"Kotick sagte, er habe vor zehn Jahren absichtlich neue Mitarbeiter aus anderen Branchen zu Activision gebracht, um "den Spaß aus der Entwicklung von Videospielen" zu vertreiben. Er versuche, bei Activision eine Atmosphäre von "Kleingläubigkeit, Schwarzseherei und Angst" zu etablieren, um die Mitarbeiter insbesondere angesichts der Finanz- und Wirtschaftskrise dazu zu bringen, stark auf die Kosten zu achten."
Ich habe nix gegen Christen. Ich habe nix gegen Moslems. Ich habe nix gegen Vegetarier. Ich habe nix gegen Apple-Fans. Aber ich habe etwas gegen Missionare...
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JP schrieb:
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> 2. Funktionieren Spielprinzipien von früher nicht mehr zwingend genauso
> heute. Die Spieler sind heute übersättigt und verwöhnt. Die D3 Spieler, die
> früher D2 gespielt haben, sind heute erwachsen und verdienen i.d.R. ihr
> eigenes Geld. Früher mussten sie entweder für D2 selber sparen oder
> aufwändig ihren Eltern das Geld aus abschwatzen. Man hatte viel weniger
> Spiele zur Auswahl und hat sie entsprechend länger gespielt, selbst wenn
> sie zeitweise nicht mehr so viel Spaß gemacht haben. Man hat gefarmt, und
> irgendwann das Glücksgefühl erlebt, ein Super-Duper neues Item gefunden zu
> haben. Heute wird der Spieler ungeduldig, wenn er einen Feierabend lang
> spielt und kein erfolgserlebnis wie früher erhalten hat. Da wird dann
> schnell das Spiel liegen gelassen und ein anderes Spiel eingelegt, welches
> solche Erfolgserlebnisse "moderner" dosiert.
Naja bei D2 hab ich endlos viel Zeit mit rumprobieren verschiedner Skills verbracht - grade meine Blaze-Sorc fand ich einfach nur geil.
Bei D3 fällt dafür der komplette Rahmen weg...
Ich habe nix gegen Christen. Ich habe nix gegen Moslems. Ich habe nix gegen Vegetarier. Ich habe nix gegen Apple-Fans. Aber ich habe etwas gegen Missionare...
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