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Er gibt also zu, dass das Geld zweckentfremdet werden soll?

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  1. Er gibt also zu, dass das Geld zweckentfremdet werden soll?

    Autor: fratze123 21.01.13 - 13:21

    "Bei Kickstarter geht es inzwischen darum, eine Firma zu retten, und das Spiel kommt dann abgeschlagen an zweiter Stelle" liest sich so, als ob das Geld für Ausgaben genutzt werden soll, die icht direkt was mit dem Spiel zu tun haben.

    Bestätigt nur meine ablehnende Haltung gegenüber Spenden an Entwickler.

  2. Re: Er gibt also zu, dass das Geld zweckentfremdet werden soll?

    Autor: ibsi 21.01.13 - 13:33

    Ich denke das hast Du falsch verstanden. Ihm ist die Firma wichtiger als das Spiel, aber um die Firma zu retten müssen sie ein Spiel produzieren, was der Firma nur über Kickstarter möglich ist, da dort ja das Geld für die Produktion des Spieles herkommen soll.
    So habe ich das verstanden.

  3. Re: Er gibt also zu, dass das Geld zweckentfremdet werden soll?

    Autor: developer 21.01.13 - 13:55

    fratze123 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > "Bei Kickstarter geht es inzwischen darum, eine Firma zu retten, und das
    > Spiel kommt dann abgeschlagen an zweiter Stelle" liest sich so, als ob das
    > Geld für Ausgaben genutzt werden soll, die icht direkt was mit dem Spiel zu
    > tun haben.
    >
    > Bestätigt nur meine ablehnende Haltung gegenüber Spenden an Entwickler.

    Bitte was?
    Möchtest du nochmal verständlich nahelegen warum man deiner Meinung nach Entwicklern generell kein Geld spenden soll bevor ich loslege oder willst du direkt deinen Einlauf?

    Whatever you do, do it with: 5 + (sqrt(1-x^2(y-abs(x))^2))cos(30((1-x^2-(y-abs(x))^2))), x is from -1 to 1, y is from -1 to 1.5, z is from -100 to 4.5

  4. Re: Er gibt also zu, dass das Geld zweckentfremdet werden soll?

    Autor: Endwickler 21.01.13 - 14:12

    fratze123 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > "Bei Kickstarter geht es inzwischen darum, eine Firma zu retten, und das
    > Spiel kommt dann abgeschlagen an zweiter Stelle" liest sich so, als ob das
    > Geld für Ausgaben genutzt werden soll, die icht direkt was mit dem Spiel zu
    > tun haben.
    >
    > Bestätigt nur meine ablehnende Haltung gegenüber Spenden an Entwickler.

    Nun, mit so einer Einmalzahlung ist keine Firma gerettet. Eine Firma lebt entweder von einem wirklich großen finanziellen Betrag oder vom permanenten Geldfluss. Wenn jetzt davon gesprochen wird, dass so eine Kickstarterkampagne eine Firma retten kann, dann zieht es zumindest mir die Schuhe aus und die Socken kräuseln sich. Dazu müsste seine Firma sehr viel kleiner sein.

  5. Re: Er gibt also zu, dass das Geld zweckentfremdet werden soll?

    Autor: developer 21.01.13 - 14:22

    Endwickler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > fratze123 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > "Bei Kickstarter geht es inzwischen darum, eine Firma zu retten, und das
    > > Spiel kommt dann abgeschlagen an zweiter Stelle" liest sich so, als ob
    > das
    > > Geld für Ausgaben genutzt werden soll, die icht direkt was mit dem Spiel
    > zu
    > > tun haben.
    > >
    > > Bestätigt nur meine ablehnende Haltung gegenüber Spenden an Entwickler.
    >
    > Nun, mit so einer Einmalzahlung ist keine Firma gerettet. Eine Firma lebt
    > entweder von einem wirklich großen finanziellen Betrag oder vom permanenten
    > Geldfluss. Wenn jetzt davon gesprochen wird, dass so eine
    > Kickstarterkampagne eine Firma retten kann, dann zieht es zumindest mir die
    > Schuhe aus und die Socken kräuseln sich. Dazu müsste seine Firma sehr viel
    > kleiner sein.

    Wenn du ein Produkt hast, das fast fertig ist, du aber noch einen Betrag x benötigst es fertig zu stellen, dann kann dir eine Einmalzahlung sehr wohl auf die Beine helfen.
    Die Quelle dabei ist 2trangig wobei es natürlich mehr "Spaß" macht wenn man das Geld nicht zurückzahlen muss vor allem nicht mit Zinsen.

    Gut es hängt zwar noch ein bisschen mehr dran, aber Geld ist nunmal einer der entscheidenten Faktoren für eine Unternehmung.

    Natürlich kann das nur eine Überbrückung sein, aber wenn die halt notwendig ist. Wo liegt denn dein Problem?

    Whatever you do, do it with: 5 + (sqrt(1-x^2(y-abs(x))^2))cos(30((1-x^2-(y-abs(x))^2))), x is from -1 to 1, y is from -1 to 1.5, z is from -100 to 4.5



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.01.13 14:22 durch developer.

  6. Re: Er gibt also zu, dass das Geld zweckentfremdet werden soll?

    Autor: Tassido 21.01.13 - 14:29

    Ich "spende" lieber 25$ an einen Entwickler und bekomme im Optimalfall sogar noch Rückleistung, als 50¤ an einen Publisher für eine Ubisoft/EA-AllwaysOn-Analsonde zu bezahlen, die das als Dienst am Kunden bezeichnen.

  7. Re: Er gibt also zu, dass das Geld zweckentfremdet werden soll?

    Autor: developer 21.01.13 - 14:53

    Tassido schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich "spende" lieber 25$ an einen Entwickler und bekomme im Optimalfall
    > sogar noch Rückleistung, als 50¤ an einen Publisher für eine
    > Ubisoft/EA-AllwaysOn-Analsonde zu bezahlen, die das als Dienst am Kunden
    > bezeichnen.

    Eine Spende ist etwas für die man, auser wenn der Empfänger ein Politiker oder Kirchenmann ist keine Gegenleistung erwarten sollte.
    Sie sollte vielmehr dem Empfänger etwas Gutes tun. Gut genau genommen ist Altruismus ein Mythos oder viel mehr eine Bezeichnung für eine Tat deren Auswirkung ein gutes Gefühl induziert durch den Glauben etwas Gutes getan zu haben, was häufiger mit Selbstosigkeit verwechselt wird.
    ( Klammern wir mal Extremsituationen die ein unreflektiertes Notfallprogramm handeln erzwingen aus. )
    Zugegeben das ist eine extreme Auffassung die eigentlich nur Menschen mit Alexithymie komplett altruistische Handlungspielräume ermöglichen würde.
    Hätte man bei der Definitin halt dran denken sollen...

    ( Ich kenne nur einen (künstlichen) Fall den ich wirklich als altruistisch bezeichnen würde, und das war als Dr. Sheldon Cooper Penny Geld geliehen hat und es ihm im Grunde scheiß egal war. Ironischerweise kam Penny damit gar nicht zu recht. )

    Zurück zum Thema, das sind keine Spenden, man beteiligt sich daran mit der konkreten Erwartungshaltung etwas zu bekommen, das so vermutlich nicht von den Massenmarkt orientierten Herstellern produziert werden würde.
    So etwas nennt man Investition, und Investitionen behalten auch immer das Risiko durch den Zusatz "Fehl" ergänzt werden zu müssen.

    Whatever you do, do it with: 5 + (sqrt(1-x^2(y-abs(x))^2))cos(30((1-x^2-(y-abs(x))^2))), x is from -1 to 1, y is from -1 to 1.5, z is from -100 to 4.5



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.01.13 14:59 durch developer.

  8. Re: Er gibt also zu, dass das Geld zweckentfremdet werden soll?

    Autor: Anonymer Nutzer 21.01.13 - 18:33

    developer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > fratze123 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > "Bei Kickstarter geht es inzwischen darum, eine Firma zu retten, und das
    > > Spiel kommt dann abgeschlagen an zweiter Stelle" liest sich so, als ob
    > das
    > > Geld für Ausgaben genutzt werden soll, die icht direkt was mit dem Spiel
    > zu
    > > tun haben.
    > >
    > > Bestätigt nur meine ablehnende Haltung gegenüber Spenden an Entwickler.
    >
    > Bitte was?
    > Möchtest du nochmal verständlich nahelegen warum man deiner Meinung nach
    > Entwicklern generell kein Geld spenden soll bevor ich loslege oder willst
    > du direkt deinen Einlauf?

    Weil es besser ist dass Spiele von großen Publishern gesponsort werden, die alles für den Massenmarkt optimieren und jede gute Idee verschandeln, damit es einfacher ist, so dass auch der letzte Idiot auf seinem Smartphone und nur mit Hilfe seiner Zunge gewinnen kann.

    Publisher sind sowas von letztes Jahrtausend. Alte Strukturen können verschwinden, mittlerweile gibt es die Logistik dafür :)

  9. Re: Er gibt also zu, dass das Geld zweckentfremdet werden soll?

    Autor: throgh 22.01.13 - 11:01

    Sicherlich hast du Recht sofern Missbrauch betrieben wird. Aber würdest du nicht eher im Einzelfall entscheiden statt zu generalisieren? Wir reden hier über "Gas Powered Games". Das sind die Leute, die wirklich schöne Welten erschaffen haben: Dungeon Siege 1 + 2? Supreme Commander? Space Siege? Sicherlich sagt man einigen Produkten Dinge nach wie "schönster, interaktiver Bildschirmschoner der Welt" (Dungeon Siege) aber Chris Taylor macht auf mich in den Videos keinerlei Eindruck eines windigen Menschen, der das Geld und selbst sein eigenes Vermögen nicht auf den letzten Cent in die Ideen stecken würde. Im Gegenteil: Er kämpft sogar in dem einen besagten Video um Fassung, was man sehr deutlich sehen kann. Er kämpft um seine Mitarbeiter und um die Idee an sich ein freies Entwicklungsstudio bleiben zu können. Und das ist es wert unterstützt zu werden. Es wäre mehr als schade wenn "Gas Powered Games" verschwindet.

    Davon einmal abgesehen: Wer braucht bitte große Publisher wie EA? Lieber gebe ich den Entwicklern selbst das Geld mit einem "Macht was draus!". UbiSoft und Co. können bitte gerne auch gehen, sofern sie nicht von ihrem aktuellen Kurs abweichen.

    Freiheit geht vor: Linux-Anwender!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.01.13 11:01 durch throgh.

  10. Re: Er gibt also zu, dass das Geld zweckentfremdet werden soll?

    Autor: theonlyone 29.01.13 - 12:36

    Chris Taylor ist schlichtweg zu "gut herzig" um in dem Markt der Publisher zu überleben.

    Gibt einige sehr gute Videos auf Youtube in dem er Interviewd wird, das sieht absolut authentisch aus, nicht gestellt oder irgendwie "ich brauch geld".


    Wie stark sich der Markt der Publisher verändert hat ist auch ersichtlich, den es wird Entwicklern kleiner Studios schon echt schwer gemacht, wenn man für ein paar "Erste Eindrücke" erstmal 10.000 und mehr Euro vorstrecken soll , und daraus macht sich der Publisher dann erstmal einen "Eindruck" um eine Entscheidung zu fällen, die aber an sich nie heißt "ne wollen wir nicht".

    Ein Publisher gibt keine klaren Ablehnungen oder sofort zusagen, es ist immer wischi waschi und als Entwickler ist das extrem gefährlich so viel geld vorzustrecken, nur um am Ende Geld zu bekommen.


    Echt kein schönes Geschäft so ein Spiele-Entwickler, mit Publishern zu kommunizieren ist auch eine echte Qual, den das Geld das man benötigt um einen Titel zu prodzieren geht schon in die Millionen, selbst für kleine Produktionen, das hat keiner mal eben so in seiner Porto-Kasse und wenn sich dann kein Publisher findet ist aus die Maus.

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