Wenn ich den Artikel soweit lese, bekomme ich automatisch den Eindruck, dass man wieder nur eine sprichwörtliche "Sau" sucht, um sie durch das Dorf zu treiben. Hinzu kommt noch, dass es weit nur polemischer Unsinn ist was die Herren US-Senatoren wieder zum Besten geben. Das macht mich sogar wütend in Anbetracht der Tatsache, dass hier Menschen gelitten haben und sterben mussten.
Hat man in den USA vielleicht gerade das "Mitdenken" abgeschaltet? Aber nein, stattdessen johlt die Waffen-Lobby lauter und plädiert für die Bewaffnung von Lehrern. Klasse Idee! Nur hierbei wird vergessen, dass ein Mensch die Waffe führt. Und ein Mensch kann schlechte Tage haben, unter Depressionen leiden und noch soviel mehr. Was wenn der Lehrer labil ist? Prima, dann haben wir wieder die gleiche Situation anders besetzt und vielleicht dann den ganzen Klassenraum tot? Die Herren US-Senatoren sollten sich was schämen. Spiele sind sicherlich zu beurteilen, aber so wie es gerade wieder erklingt ist das einfach nur die Suche nach einem Schuldigen für rein menschliches Versagen. Und dann sucht man auch noch Wege um die Waffen-Lobby herum? Warum sind bitte Waffen in Privatbesitz? Das hier von dem Recht der Freiheit und freien Meinung Gebrauch gemacht wird ist soweit gut, aber das als Grund zu nehmen sich bewaffnen zu dürfen ... nun ja, andere Mentalität. Nur so wird sich auf Sicht daran nicht viel ändern. Striktere Waffengesetze wären wichtig, aber ebenso ein Blick auf die Verrohung der Gesellschaft an sich. Und nein, das kommt nicht durch die Spiele. Vielmehr sind diese ein Spiegel, was die Gesellschaft so gerade gern macht als Katalysator.
Die USA, ein Land der Freiheit? Ach was ... eher ein Land voller Polit-Lügner und Heuchler. Allerdings jetzt auch nur auf die Polit-Landschaft selbst bezogen und nicht auf die Bürger.
"Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt!"
(Albert Einstein)
1 mal bearbeitet, zuletzt am 24.12.12 09:27 durch throgh.
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