ich habe ja nichts gegen Egoshooter, aber wenn sie wie Kriegspropaganda daherkommen, finde ich es bei einem Spiel etwas daneben. Da die US-Armee da mitgemischt hat, wäre das ein oder andere kritische Wort nicht verkehrt.
Wirst Du nicht ein kritisches Wort darüber hören.
Das Falludja-Spiel kommt übrigens auch noch.
Nur einen taktischen Ego-Shooter für das My Lai-Massaker oder den Golf von Tonkin-Vorfall wirst Du garantiert niemals zu Gesicht bekommen.
Die US Army steht bei den meisten Ego-Shootern mit amerikansichen Soldaten beratend zur Seite. So auch in Modern Warfare 1+2, Operation Flashpoint 1+2 sowie in den ArmA teilen, dazu auch noch in fast jedem amerikanischen Kriegsfilm.
Was ich eher als krank bezeichne ist der Umstand das es sich hierbei um einen realen Schauplatz eines immer noch stattfindenden Krieg handelt.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 11.03.10 16:56 durch DooMRunneR.
> Was ich eher als krank bezeichne ist der
> Umstand das es sich hierbei um
> einen realen Schauplatz eines immer noch
> stattfindenden Krieg handelt.
Alter Hut! Man nennt es Propaganda.
arribert schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> ich habe ja nichts gegen Egoshooter, aber wenn sie wie Kriegspropaganda
> daherkommen, finde ich es bei einem Spiel etwas daneben. Da die US-Armee da
> mitgemischt hat, wäre das ein oder andere kritische Wort nicht verkehrt.
Diesen Vorwurf kann man jedem Shooter (eigentlich jedem Spiel) mit Kriegs-Szenario machen. Das von euren Lehrer(inne)n indoktrinierte US-(Army-)Bashing ist daher hier noch dümmer als sonst...
Herb schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Das von euren Lehrer(inne)n indoktrinierte
> US-(Army-)Bashing ist daher hier noch dümmer als sonst...
Mir hat kein Lehrer beigebracht, daß die US-Amerikaner der Abschaum der Menschheit sind. Zu dem Schluß bin ich ganz alleine gekommen. :-)
James23 schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Mir hat kein Lehrer beigebracht, daß die US-Amerikaner der Abschaum der
> Menschheit sind. Zu dem Schluß bin ich ganz alleine gekommen. :-)
Gut 300 Millionen Menschen - von denen Du vermutlich nicht mal mehr als eine Hand voll persönlich kennst - als "Abschaum der Menscheit" abzustempeln, zeugt von geistiger Reife und Intelligenz.
Deutschkenntnisse reichen? 20 Cent pro Posting?
Jeder Depp weiss, dass damit nur die Grossmacht und nicht das ganze Volk gemeint ist.
Jurastudent schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Jeder Depp weiss, dass damit nur die Grossmacht und nicht das ganze Volk
> gemeint ist.
Na wenigstens bist Du mit Deinem Interpretationsvermögen beim Jurastudium bestens aufgehoben.
Lol, er sagt genau das was du auch meinst nur kritisiert das US Bashing, das du in einem anderen Beitrag auch kritisierst.
Du wirst echt ein Top Wendehals ähh Anwalt.
Fazit: Nebenverdienst zum Studium, was bekommst du 30cent?
Das schlimme an dem Spiel ist auch nicht das irgendein US Army Futzi den Grafikern gesagt hat wie man eine Waffe hält, sondern das das Szenario am Rande der Geschmacklosigkeit kratzt.
Ohne spoilern zu wollen, CoD ist da sehr wohl "kritischer" und klarer als Entertainment zu sehen, also weniger Propaganda...
Get a life oder hör zumindest auf dich mit deinem Genöle profilieren zu wollen.
myrken schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> James23 schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > Mir hat kein Lehrer beigebracht, daß die US-Amerikaner der Abschaum der
> > Menschheit sind. Zu dem Schluß bin ich ganz alleine gekommen. :-)
>
> Gut 300 Millionen Menschen - von denen Du vermutlich nicht mal mehr als
> eine Hand voll persönlich kennst - als "Abschaum der Menscheit"
> abzustempeln, zeugt von geistiger Reife und Intelligenz.
Man wird wohl eine Tatsache verallgemeinern dürfen.
Herb schrieb:
> Diesen Vorwurf kann man jedem Shooter (eigentlich jedem Spiel) mit
> Kriegs-Szenario machen. Das von euren Lehrer(inne)n indoktrinierte
> US-(Army-)Bashing ist daher hier noch dümmer als sonst...
Das stimmt schon.
Allerdings sollte man nicht alles tolerieren. Schließlich hat man eine Verantwortung in welcher Art und Weise Gewalt dargestellt wird.
Und wenn wir davon nicht profitieren ist es schlecht.
Die USA versucht uns Europäer und den Staat Israel in Bedrängnis zu bringen, in dem sie ihre Bedürfnisse (z. B. Ölsicherung - Kontrolle über Öl) und Meinungsmache (Bekämpfung des Islams) in diesen Staaten ausüben. Die Moslems können die USA nicht so leicht erreichen.
Deswegen sind wir die primären Ziele, da wir mit den Amerikanern (Nato und Israel ist verbündet mit Amerika) auch in den Krieg gezogen sind.
Deswegen ist es auch leicht für die Amerikaner im nahen Osten Krieg zu führen und ihre Art von Lifestyle der Bevölkerung auf zu zwängen. Sie haben ja nichts zu befürchten.
Wenn was schief läuft zahlen es wir Europäer und die Israeliten.
Aber egal.
Der Krieg ist super wir gewinnen ja eh ...
Deswegen macht euch keine Sorgen und kauft das Spiel und spielt es durch.
Aber schön eingepackt mit Schleife drum rum
* The president is a duck? *
Alle Amerikaner sind schwarz, leben im Ghetto, haben mindestens eine Schrotflinte zuhause, fahren nen SUV und sind schwer übergewichtig.
* The president is a duck? *
Deshalb sehe ich so ungerne amerikanische Kriegsfilme. Dass ehemalige Soldaten beratend zur Seite stehen, ist nachvollziehbar, aber wenn Soldaten, die noch im Dienst sind, als offizielle Berater bereit stehen, ist das übel. Das Problem gab es schon bei dem Schundfilm Top-Gun. Bruckheimer und Co. haben wenig Probleme mit der Einflussnahme der US-Armee auf das Drehbuch. Das ist gewollte Zensur, man lässt sich freiwillig die Handlung vorschreiben. Im übrigen ist das bei der Beteiligung der Bundeswehr als Berater nicht anders. Wenn die Material verleihen, wollen die auch erst mal wissen, wofür?
Das Problem ist doch, dass sich Entwickler, wie Regisseure hier einer Propagandamaschinerie unterordnen. Da ist mir Command & Conquer mit seinem satirischem Ansatz viel lieber, wie im Filmbereich Starship Troopers.
Wäre das ganze selbstironisch präsentiert, hätte ich mit Medal Of Honor kein Problem, aber da man sich selbst ernst nimmt, ist es doch instinktlos und wahrscheinlich sogar geschmacklos. Problematisch wird das ganze dadurch, dass man einen echten noch laufenden Krieg durchleben darf, wie schon geschrieben wurde.
Denn, die US-Armee erkennt, es gibt so langsam einen Vietnam-Kriegs-Effekt und schmeisst die Propagandamaschine an. Früher wurde dann John Wayne auf die Leinwand geschickt ("Die grünen Teufel", der einzige Pro-Vietnamkriegsfilm, der noch während des Krieges gedreht wurde), heute werden halt ein paar Computerspielstudios "beraten". Die US-Armee braucht Rekruten!
Leute meldet euch, ist wie am Computer. Ihr trefft halt nicht so gut, der Feind verblutet vielleicht vor euren Augen, außerdem gibt es keine Savepoints...
> Leute meldet euch, ist wie am Computer. Ihr trefft halt nicht so gut, der
> Feind verblutet vielleicht vor euren Augen, außerdem gibt es keine
> Savepoints...
erinnert mich als ich das letzte mal auf der PS3 die uncut version von BFBC2 im Multiplayer modus gezockt habe...
Der ein oder andere hier ist aber schon in der Lage Unterhaltung von Realität zu unterscheiden oder?
Genau diese Einstellung (alles Propaganda blahsülz) ist es die z.B. Politiker und Überängstliche dazu bringen Gewaltspiele zu verbieten.
Es ist ein SPIEL(!) .. ich denke doch beim CoD:MW2 spielen nicht drüber nach das ich grade durch einen Flughafen laufe und Zivilisten erschiesse .. ich lass mich unterhalten (mittendrin statt nur dabei) - immer im Hinterkopf das ich ohne weiteres auf Pause drücken kann um meinem Sohnemann gute Nacht zu wünschen ohne mit vorher das Blut von den Händen zu wischen
Ich spiele einen Nazi der durch eine Burg läuft und Allierte erschiesst - und 5 Minuten später einen Allierten der Nazis umlegt (ohne das ich eine Stunde in mich gehen muss um meine Idologie zu überdenken).
Ich bin ein Alien das Wissenschaftlern das Rückrad rausreisst um ein Level weiter mit dem Predator auf Alienhatz zu gehen. Spiele eine Spacemarine der Chaosmarines sucht - oder fliege mit einem Enterprise-ähnlichesm Raumschiff und schlachte Klingonen.
in diesem Sinne
Falsch, wie ich eingangs geschrieben habe, spiele ich selbst gerne Egoshooter (und das seit "Hundefelsen 4E"), ich weiss also wovon ich rede.
Dieses Spiel soll die Realität zeigen, dagegen ist auch noch nichts zu sagen. Aber da es die Realität aus Sicht einer in diesen aktuell noch laufenden Krieg Partei (USA) darstellen soll, wird es problematisch.
Es geht auch nicht um realistische Darstellung. Ich würde sagen, dass es damit nicht einmal weit her sein dürfte, die Gewalt wird sehr moderat dargestellt werden. Denn es soll ein sauberer Krieg präsentiert werden.
Das Ganze ist nur noch bis zu einem gewissen Punkt ein Spiel, da es als Propaganda missbraucht wird. Leni Riefenstahl hat bis kurz vor ihrem Tod nicht gemerkt oder wollte es nicht merken, dass sie von einer Regierung als Propagandistin missbraucht wurde (Olympia - Fest der Schönheit, Olympia - Fest der Völker und natürlich Triumph des Willens) Niemand würde auf die Idee kommen, dass es sich hierbei nur um Filme handelt (außer Riefenstahl selbst). Sie waren reine NS-Propaganda und das ziemlich (teuflisch) gut gemacht. Diese Spiele, wie MoH sind reine US-Propaganda. Die Armee diktiert, wie die Spiele funktionieren und was in ihnen passieren darf. Das sind keine Berater, das sind Befehlsgeber. Heute wird das natürlich intelligenter gemacht. Americas Army ist in Deutschland ab 16 freigegeben, weil es so moderat in der Gewaltdarstellung ist. Aber es ist viel gefährlicher als ein ungeschnittenes Fallout3 oder Wolfenstein. Es soll Leute für die Motive der US-Militärs empfänglich machen.
Ich bin auch nicht für ein Verbot dieser Spiele, es geht mir nur darum, dass die Leute wissen, was sie spielen.
Immer dieses Halbwissen. Sowas finde ich immer schlimmer als gar kein Wissen, weil es fast immer falsch interpretiert wird.
Siri braucht sich nicht zu fürchten
MIT-Forscher entwickeln Injektor mit Lorentzkraft-Antrieb
Aussagen zur Internetsucht sind absurd
Untethered Jailbreak für iOS 5.1.1 erschienen
Hersteller wehren sich gegen neue "Mondtarife"
Kommentare: 384 | letzter Beitrag 25.05. 15:32
Kommentare: 221 | letzter Beitrag 09:51 Uhr
Kommentare: 215 | letzter Beitrag 25.05. 11:40
Kommentare: 183 | letzter Beitrag 25.05. 20:19
Kommentare: 128 | letzter Beitrag 04:57 Uhr
E-Mail an news@golem.de

Lockheed Martin hat eine neue Version des Exoskeletts Hulc vorgestellt, das es einem Menschen ermöglicht, schwere Lasten zu heben und zu tragen. Der Hersteller will das System im Spätsommer testen und, wenn alles gutgeht, danach an US-Soldaten in Afghanistan ausliefern.

Das vom US-Baseballstar Curt Schilling gegründete Entwicklerstudio 38 Studios ist so gut wie pleite: Nach einer Reihe von Finanzproblemen hat die Firma jetzt alle Beschäftigen entlassen.

Windows 8 kann auf entsprechender Hardware in weniger als 8 Sekunden booten. Dabei bleibt zu wenig Zeit, um den Bootvorgang zum Sprung ins Bios, ins UEFI-Menü oder in die Startauswahl von Windows zu unterbrechen.

Das Chronic-Dev-Team und das iPhone-Dev-Team haben ihre Untethered-Jailbreaking-Software für iOS 5.1.1 veröffentlicht. Damit lassen sich das iPhone, das iPad und der iPod touch für nicht von Apple abgesegnete Software freischalten.

Dorothee Bär warnt nach einer Studie der Bundesregierung davor, Computerspiele und das Internet als Gefahr für Leib und Leben darzustellen.

Ein Injektionsinstrument, das ein Medikament annähernd mit Schallgeschwindigkeit durch die Haut schießt, haben Forscher am MIT entwickelt. Da der Strahl nur hauchdünn ist, soll der Patient die Injektion praktisch nicht spüren.