So ist das halt, wenn man seinen Arbeitgeber beleidigt, ein Ausbildungsgehalt ist eben niedrig. Er schadet damit dem Ruf der Firma und sojemanden will niemanden in der Firma, es gibt genug andere die den Job haben möchten.
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> So ist das halt, wenn man seinen Arbeitgeber beleidigt, ein
> Ausbildungsgehalt ist eben niedrig. Er schadet damit dem Ruf der Firma und
> sojemanden will niemanden in der Firma, es gibt genug andere die den Job
> haben möchten.
50.000 Schleckerfrauen zum Beispiel...?
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Genau das ist das Problem.
Die Schwester meiner Exfreundin (ja tatsächlich so) hat auch in einer Medienagentur unter der Deckung einer Azubine Schwerstarbeit leisten müssen, da es (wie du sagst) "genug andere gibt, die den Job haben möchten." Dank projektorientierter Arbeit gab es de facto immer Überstunden (natürlich unbezahlt). Und bei 3-4 fest angestellten immer 3-4 Azubis, von denen aber eigentlich nie jemand übernommen wurde.
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so wie ich aus dem titel entnommen habe, hat er ja nicht einmal direkt den arbeitgeber benannt oder?
also hat er ihn auch nicht direkt beleidigt, sondern nur seinen unmut und frust an einer "fiktiven" agentur ausgelassen.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.01.13 17:16 durch Zedsdead.
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blizzy schrieb:
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> > So ist das halt, wenn man seinen Arbeitgeber beleidigt, ein
> > Ausbildungsgehalt ist eben niedrig. Er schadet damit dem Ruf der Firma
> und
> > sojemanden will niemanden in der Firma, es gibt genug andere die den Job
> > haben möchten.
>
> 50.000 Schleckerfrauen zum Beispiel...?
Die haben damit jetzt genaus _was_ zu tun?
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Aber wenn man bei Medienagenturen arbeitet, dann muß man sich generell auf viel Arbeit einrichten und projektbezogene Arbeit ist zum Schluß hin immer stressig.
Gehört zur Branche dazu, so wie schwer Schleppen zum Bau gehört oder Hintern ausputzen zum Pflegebereich.
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blizzy schrieb:
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> 50.000 Schleckerfrauen zum Beispiel...?
Unwort des Jahres: Schleckerfrauen.
Erstmal, was hat das mit dem Thema zu tun? Zweitens, ganz schön fies so herabsetzend zu reden. Sei mal froh das du nen Job hast (hoffe ich für dich jedenfalls).
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Funky303 schrieb:
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> möchten." Dank projektorientierter Arbeit gab es de facto immer Überstunden
> (natürlich unbezahlt). Und bei 3-4 fest angestellten immer 3-4 Azubis, von
> denen aber eigentlich nie jemand übernommen wurde.
Ja, aber das macht man genau bis zu dem Punkt wo dem Skill und die
Papiere hat. 6 Monate reichen. Dann "Danke" sagen für die Ausbildung
- und gehen, wenn sich der Alltag wiederholt.
Ich sehe das Spiel z.B. bei Architekten schon länger, da ist auch schon lange
kein Kreativjob mehr, sondern nur noch im CAD-Programm 16h knüppeln.
Und die wenigsten haben die Chance wirklich kreativ zu sein. So hat mir
eben eine letztens wieder erzählt, dass der Chef die Krise kriegt wenn die
Leute nach einem Jahr, gerade wenn sie richtig Produktiv sind, gehen.
Und die Leute sagen eben: 30% mehr Gehalt oder Bye.
Und der Chef sagt nein und kauft sich lieber einen Porsche SUV auf Firmen-
kosten (*kein Leasing*). Und so läuft dieses Hamsterrad so wie es eben läuft.
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Schlecker-Frauen: warum ist das herabwürdigend? es passt ganz gut zu der aussage: (es gibt ja genug, bzw. wer nicht will der hat schon oder was auch immer, ...gibt ja genug "dumme" die das mit sich machen lassen zu dem gehalt mit diesen anforderungen, gell?
das man sich mit dem zufrieden geben soll was man vom ag bekommt ist armselig, denn wenn genauso der ag denken würde hätte er nur schrottkunden bzw. auch kein erfolgserlebnis. guckst du sicherheitsdienste: 7,50 Eur brutto als mindestlohn und den meisten kunden ist das noch zuviel denn nach kundenmeinung nach macht dieser mensch ja auch nichts wozu soll er also auch soviel bekommen??? und genau wegen solche aussagen, wer nicht will... - ist der mindestlohnsektor ein menschendurchlauferhitzer und dann darf man sich nicht über die meinung entgeistern, wenn man negativ über ein unternehmen spricht, zumal er nicht mal den namen genannt hat. (warum hat der chef ihn hierfür nicht zur rede gestellt? - auch hier kann man von konstruktiver kritik reden, andererseits von mangelndem selbstvertrauen obriger)...
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sttn schrieb:
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> Aber wenn man bei Medienagenturen arbeitet, dann muß man sich generell auf
> viel Arbeit einrichten und projektbezogene Arbeit ist zum Schluß hin immer
> stressig.
> Gehört zur Branche dazu, so wie schwer Schleppen zum Bau gehört oder
> Hintern ausputzen zum Pflegebereich.
Am Bau und bei vielen Branchen gibt es so etwas wie Gewerkschaften bzw Betriebsräte, die auf Arbeitszeit, Feierabend und sonstiges achten. Bei fast allen mir bekannten Grafikklitschen sind das weniger als 10 Mann - Betriebe, folglich gibt es da so etwas nicht. Jedes Projekt ist immer in der Endphase, da der Chef jeden Auftrag annimmt, egal wie viel er gerade sonst zu tun hat. Folglich hatte die junge Dame (aus meinem Beispiel vorher) eigentlich jeden Tag einen 8-20 Uhr Tag.
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Funky303 schrieb:
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> Am Bau und bei vielen Branchen gibt es so etwas wie Gewerkschaften bzw
> Betriebsräte, die auf Arbeitszeit, Feierabend und sonstiges achten.
In Bau-Unternehmen gibt es das nur, wenn dieses mehr als 100 Mitarbeiter hat. Ich hab als Student lange genug auf dem Bau gejobbt, 10-12 Stunden sind bei Zeitverzug kurz vor Projektende in jedem Gewerk völlig normal. Interessanterweise gibt es dort außer kleineren Kommentaren auch keine Gegenwehr von den Arbeitnehmern, die "Yo, wir schaffen das!"-Mentalität ist da stark verbreitet. Ganz im Gegensatz zur verweichlichten Medienbranche.
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Oldschooler schrieb:
> In Bau-Unternehmen gibt es das nur, wenn dieses mehr als 100 Mitarbeiter
> hat.
Prinzipiell können die Mitarbeiter in jedem Unternehmen mit mindestens 5 festangestellten Mitarbeitern einen Betriebsrat wählen. Auch die Mitgliedschaft in einer Gewerkschaft ist keinesfalls von der Betriebsgröße abhängig.
> Interessanterweise gibt es dort außer kleineren Kommentaren auch keine Gegenwehr
> von den Arbeitnehmern, die "Yo, wir schaffen das!"-Mentalität ist da stark verbreitet.
> Ganz im Gegensatz zur verweichlichten Medienbranche.
Kein Wunder. Im Baugewerbe werden Überstunden in der Regel entweder bezahlt oder durch Freizeitausgleich abgegolten.
Wenn ich für einen Mindestlohn arbeiten & massenhaft kostenlose Überstunden abreißen müsste würde ich auch nicht denken "Yo, wir schaffen das!".
Von wegen verweichlicht.
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