Definition Beleidigung: (wiki)
Eine Beleidigung ist eine Aussage oder Handlung eines Senders, die das Ego bzw. den Stolz eines Empfängers mit negativen Emotionen assoziiert – der Kränkung – und somit herabwürdigt. Wenn der Empfänger (d. h. die beleidigte Person) ein geringes Selbstwertgefühl hat und die Aussage als Angriff auffasst, entsteht eine Angstreaktion und der Empfänger ist „beleidigt“. Diese Angst kann zu einer Wut und auf Dauer zu Depressionen führen, falls der Empfänger mit der Situation überfordert ist.
Also können wir folgende Fakten festhalten:
1. die beleidigte Person (Arbeitgeber) verfügt nur über ein geringes Selbstwertgefühl.
2. die beleidigte Person (Arbeitgeber) reagiert mit einer Angstreaktion und fühlt sich beleidigt.
3. die beleidigte Person (Arbeitgeber) ist mit der Situation überfordert und wendet sich in einer Wutreaktion an ein Gericht.
Meiner Meinung nach rührt die Angst und die daraus folgende Wut des Arbeitgebers daher, dass dieser Tatsächlich ein "Menschenschinder und Ausbeuter" ist und nun befürchtet, dass diese Tatsache nun jeder mitbekommen könnte da es ja auf Facebook gepostet wurde.
Daher mein Tipp:
In Berufung gehen und nachweise vorlegen, aus denen hervorgeht, dass der Arbeitgeber tatsächlich "Menschenschinder und Ausbeuter" ist (Wahrheitsbeweis) und dass die Aussage auf Facebook aus einem positivem Motiv heraus entstand.
Nämlich:
Das Aufmerksammachen auf eine Problemstellung, damit der Empfänger über das Problem nachdenken und reflektieren kann.
Das wird sicher ein Spass!
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Dr.Dude schrieb:
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> In Berufung gehen und nachweise vorlegen, aus denen hervorgeht, dass der
> Arbeitgeber tatsächlich "Menschenschinder und Ausbeuter" ist
> (Wahrheitsbeweis) und dass die Aussage auf Facebook aus einem positivem
> Motiv heraus entstand.
> Nämlich:
> Das Aufmerksammachen auf eine Problemstellung, damit der Empfänger über das
> Problem nachdenken und reflektieren kann.
Dann müsste er beweisen, dass er diese harte Position auch schon dem Empfänger
in einem privaten Umfeld mind. 1x mitgeteilt hat. Ich bezweifle dass dies geschehen
ist. Der wollte das Geld/Job sicher behalten. Und das zeugt nicht von besonderer
Charakterstärke.
Ich habe während meiner Ausbildungszeit gebuckelt wie ein Irrer. Inkl. Semmelholen und Putzjobs. Aber mies behandelt hat man mich nie, da hat der Werkstatt-Chef schon
aufgepasst. Nach dem ersten Jahr haben die anderen neuen Stifte die Deppenjobs gekriegt, so war das halt. Und wir hatten damals (20 Jahre her) schon 50% Ausfallrate, weil schon einige feuchte Augen und gezittert haben weil sie immer das Auto umparken mussten oder mal alle Abfallkörbe leeren durften.
Heute gilt das ja schon fast als Psychokrieg; da ist die Ausfallrate schon mal bei 90% wenn Du dem sagst dass er das falsche Verzeichnis für die Dateien verwendet oder die Feile für das Werkstück zu grob. Keinerlei konstruktive Kritikfähigkeit. Das gilt aber auch für die "allwissenden" Chefs.
2 mal bearbeitet, zuletzt am 15.01.13 19:37 durch Trockenobst.
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