Respekt vor den Moddern, allerdings finde ich, dass die Farbgebung der originalen Engine mit ihren leicht gedämpften und düsteren Farben besser zum Setting und der Musik passt. Bei den gezeigten Szenen musste ich allein aufgrund der Farbgebung immer unwillkürlich, außer bei den Szenerien im Nebel natürlich, an das Karibik-Flair von Far Cry und Crysis denken.
markFreak schrieb:
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> Respekt vor den Moddern, allerdings finde ich, dass die Farbgebung der
> originalen Engine mit ihren leicht gedämpften und düsteren Farben besser
> zum Setting und der Musik passt. Bei den gezeigten Szenen musste ich allein
> aufgrund der Farbgebung immer unwillkürlich, außer bei den Szenerien im
> Nebel natürlich, an das Karibik-Flair von Far Cry und Crysis denken.
Das dürfte doch nur eine Frage der verwendeten Filter sein oder?
Prypjat schrieb:
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> markFreak schrieb:
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> > Respekt vor den Moddern, allerdings finde ich, dass die Farbgebung der
> > originalen Engine mit ihren leicht gedämpften und düsteren Farben besser
> > zum Setting und der Musik passt. Bei den gezeigten Szenen musste ich
> allein
> > aufgrund der Farbgebung immer unwillkürlich, außer bei den Szenerien im
> > Nebel natürlich, an das Karibik-Flair von Far Cry und Crysis denken.
>
> Das dürfte doch nur eine Frage der verwendeten Filter sein oder?
Kann schon sein, aber offenbar wollen die Modder keine Filter haben, sonst hätten sie die Szenen doch mit Filter gezeigt. Macht ja auch keinen Sinn, ein offizielles Vorschauvideo zu veröffentlichen, wenn's dann am Ende doch wieder anders aussieht als im Video.
markFreak schrieb:
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> Respekt vor den Moddern, allerdings finde ich, dass die Farbgebung der
> originalen Engine mit ihren leicht gedämpften und düsteren Farben besser
> zum Setting und der Musik passt. Bei den gezeigten Szenen musste ich allein
> aufgrund der Farbgebung immer unwillkürlich, außer bei den Szenerien im
> Nebel natürlich, an das Karibik-Flair von Far Cry und Crysis denken.
Fiel mir auch gleich auf. Die Wirkung des Lichts ist zu stark und der Himmel zu blau. Ich kann mich bei Stalker an kein schönes Wetter erinnern. Das Düstere, Bedrückende fehlt so ein bisschen (außer bei der Nebelszene). Aber ich denke das kann noch kommen.
Ansonsten eine sehr gute Arbeit, wie ich finde.
wurzl_sepp schrieb:
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> Ich kann mich bei Stalker an kein schönes Wetter erinnern.
Doch, doch, das gabs auch. Überhaupt hat das (wechselnde) Wetter bei Stalker für enorm viel Stimmung und Atmosphäre gesorgt. Der Himmel, egal ob Sonnenschein oder Regenwetter, war jederzeit vorbildlich gerendert, an den Wolken konnte man sich kaum satt sehen. Und bei Clear Sky haben die Entwickler mit den durch Zweige fallenden Sonnenstrahlen und Überstrahl-Effekten nochmal ordentlich einen drauf gesetzt.
> Das Düstere, Bedrückende fehlt so ein bisschen (außer bei der Nebelszene).
> Aber ich denke das kann noch kommen.
Die bedrückende Stimmung holt Stalker nicht nur aus dem Wetter. Die gesamte Landschaft, die Einsamkeit, die Umgebungsgeräusche (rauschen der Bäume im Wind, entferntes Hundebellen usw.) sowie die Musik (subtile, traurige Klänge, wie Kinderweinen in tiefen Tunneln) haben den Titel unverwechselbar und zu einem echten Erlebnis gemacht.
Ich hoffe wie Du, dass das Team diesen Nachlass aufgreift und sich selbst und dem Urspiel Ehre macht.
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"When you're going to hell, tell them I sent you. You'll get bulk discount."
--> Caleb, Blood II: The Chosen
1 mal bearbeitet, zuletzt am 11.02.11 09:48 durch Corvin Dwent.
Corvin Dwent schrieb:
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> wurzl_sepp schrieb:
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> > Ich kann mich bei Stalker an kein schönes Wetter erinnern.
>
> Doch, doch, das gabs auch. Überhaupt hat das (wechselnde) Wetter bei
> Stalker für enorm viel Stimmung und Atmosphäre gesorgt. Der Himmel, egal ob
> Sonnenschein oder Regenwetter, war jederzeit vorbildlich gerendert, an den
> Wolken konnte man sich kaum satt sehen. Und bei Clear Sky haben die
> Entwickler mit den durch Zweige fallenden Sonnenstrahlen und
> Überstrahl-Effekten nochmal ordentlich einen drauf gesetzt.
>
> > Das Düstere, Bedrückende fehlt so ein bisschen (außer bei der
> Nebelszene).
> > Aber ich denke das kann noch kommen.
>
> Die bedrückende Stimmung holt Stalker nicht nur aus dem Wetter. Die gesamte
> Landschaft, die Einsamkeit, die Umgebungsgeräusche (rauschen der Bäume im
> Wind, entferntes Hundebellen usw.) sowie die Musik (subtile, traurige
> Klänge, wie Kinderweinen in tiefen Tunneln) haben den Titel unverwechselbar
> und zu einem echten Erlebnis gemacht.
>
> Ich hoffe wie Du, dass das Team diesen Nachlass aufgreift und sich selbst
> und dem Urspiel Ehre macht.
Genau, es ist ein Zusammenspiel der Details, und wenn die Details aber nicht zusammenpassen, wird der Gesamteindruck verändert. Die leicht gruselig wirkende Musik (Melodie, Arrangement, Instrumentierung) passt nicht zum Karibikflair der CryEngine. Aber vielleicht hat ja der russische Kommentator was dazu gesagt und die Farbgebung wird der Atmosphäre des Spiels angepasst.
markFreak schrieb:
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> Genau, es ist ein Zusammenspiel der Details, und wenn die Details aber
> nicht zusammenpassen, wird der Gesamteindruck verändert. Die leicht
> gruselig wirkende Musik (Melodie, Arrangement, Instrumentierung) passt
> nicht zum Karibikflair der CryEngine. Aber vielleicht hat ja der russische
> Kommentator was dazu gesagt und die Farbgebung wird der Atmosphäre des
> Spiels angepasst.
Naja, eine Engine hat jetzt erst mal gar kein Flair, das hängt schon ganz allein von den Leveldesignern und Grafikern ab.
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Richtig. Das was die Farbstimmungen macht, ist im Endeffekt nur ein relativ einfacher Shader, der über das ganze Bild gelegt wird. Wer sich an Far Cry 1 erinnert, da gab es außer der normalen "realistischen" Farbstimmung noch den Paradise-Mode (mehr Farben, mehr hui) und (!) einen Stalker-Modus!
Anyway. Natürlich gab es bei Stalker auch gutes Wetter. Das besondere an dem Szenario ist ja gerade eben, dass eine bedrückende, gefährliche Stimmung auch trotz scheinbar friedlicher Natur und gutem Wetter zustande kommt. Im Film Stalker und noch stärker im Buch 'Picknick am Wegesrand' wird die Zone so beschrieben, dass sie eigentlich wunderbare unberührte und friedliche Natur ist (im Gegensatz zu den Ortschaften am Kordon), was unerfahrene Stalker auch zur Unvorsicht verleitet. Im Buch wird z.B. auch beschrieben, wie zwei Stalker bei einem traumhaften Sonnenuntergang an einer Garage ankommen um ein Artefakt zu bergen und eben wegen der euphorischen Stimmung durch das gute Wetter eine Anomalie übersehen, die im Endeffekt einen der beiden das Leben kostet.
Jedenfalls hat IMO kaum ein Spiel bis jetzt so eine dichte Atmosphäre erzeugt wie Stalker. Vor allem die sehr intensive Dark Ambient Musik, die Geräusche (Hundebellen!), sogar die GUI-Sounds, die Anomalien, die spontanen Kämpfe der KI untereinander usw. Hat das Spiel trotz der wirklich ätzenden Bugs zu einem sehr festsetzenden Erlebnis gemacht.
(PS: Ich habe letztens mal wieder freudig Clear Sky installiert und war irgendwie wieder enttäuscht... irgendwie stinkt die Umgebung, es gibt kaum Anomalien, keine Schraubenmuttern (eigentlich das wichtigste!) usw... geht das nur mir so?)
Yeeeeeeeeha - Nur echt mit 2^3 e
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