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Kulturproblem

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  1. Kulturproblem

    Autor thinkpad 15.01.13 - 13:06

    Das Problem sind nicht die Waffen, sondern der Umgang damit.

    Aber auch dies ist immer mehr hier zu lande zu sehen, wo Eltern die Verantwortung zur Erziehung ihrer Kinder (Respekt vor dem Leben) in die Hände von Fernseher, PC und Tablet legen.

    Wenn man es nur lange genug macht, wird es zur Reflexhandlung. Und wenn Menschen in Videospielen nichts anderes machen ausser andere Menschen zu töten, so lernen sie Lösungsalternativen auch auf ihre Probleme anzuwenden. Ein Jugendlicher kann das nicht differenzieren und oft lernen sie es schon weit bevor sie 10 Jahre alt sind.

    Diese Verknüpfung ist allerdings falsch. Trotzdem gibt es sie, auch hier in Deutschland. Nur wird man dann von 5 Kids zu tote geprügelt anstatt erschossen. Absolute Sicherheit durch Staatsgewalt ist eine nette Illusion :)

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  2. Re: Kulturproblem

    Autor noquarter 15.01.13 - 14:13

    Meiner Meinung nach sind genau die Waffen das Problem und nicht der Umgang mit den Waffen. Sturmgewehre und andere Schnellfeuerwaffen sind konzipiert zum töten und nicht zum schützen. Die Hemmschwelle zum Benutzen einer Waffe wird durch
    Diverse Computerspiele nicht geringer.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.01.13 14:16 durch noquarter.

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  3. Hirnproblem

    Autor Phreeze 15.01.13 - 14:46

    noquarter schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Meiner Meinung nach sind genau die Waffen das Problem und nicht der Umgang
    > mit den Waffen. Sturmgewehre und andere Schnellfeuerwaffen sind konzipiert
    > zum töten und nicht zum schützen. Die Hemmschwelle zum Benutzen einer Waffe
    > wird durch
    > Diverse Computerspiele nicht geringer.

    Da die Amerikaner keinerlei Kultur haben [böse ausgedrückt], seh ich es als ein Hirnproblem. Sie sind zu stolz ein Verfassungsgesetz umzumodelieren ("jeder darf eine Schusswaffe besitzen" oder so, pi mal Daumen). Dann herrscht in dem Land immer noch ein Gewisser Rassismus (gibt Staaten wo die Polizei gerufen wird wenn ein afroamerikanischer Einwohner über den Bürgersteig geht...), Glaubensfanatismus (what would Jesus do?) und eine Dummheit (einige Schüler wissen nicht, dass die Erde rund ist, dass die USA nur ein Land auf dem nordamerikanischen Kontinent sind; kein Scherz) die das ganze extrem erschwert.

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  4. Re: Kulturproblem

    Autor thinkpad 15.01.13 - 14:50

    Das sehe ich anders. Die hemmschwelle wird sehr wohl geringer weil es für die menschen eine normale handlung geworden ist. Und für menschen die angegriffen werden eine reaktion, weil sie es _vielleicht_ nicht anders gelernt haben damit umzugehen.

    Ein spieler eines shooters trainiert das möglichst schnelle schiessen auf bewegte ziele. Feinde müssen möglichst schnell eleminiert werden. Siehe c&d reihe. Dafür gibt es punkte und ranglisten. Was sind da die beliebtesten waffen und warum?
    Wenn man sich dann anschaut wie die Menschen in den Games sich unterhalten und teilweise hasserfüllt beschimpfen......ist das die kultur, die man seinen Kindern nahe bringt? Wenn ein Mensch nur diese Welt kennt, wird er auch nach diesem Denkschema handeln.

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  5. Re: Hirnproblem

    Autor thinkpad 15.01.13 - 15:09

    Phreeze schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > noquarter schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Meiner Meinung nach sind genau die Waffen das Problem und nicht der
    > Umgang
    > > mit den Waffen. Sturmgewehre und andere Schnellfeuerwaffen sind
    > konzipiert
    > > zum töten und nicht zum schützen. Die Hemmschwelle zum Benutzen einer
    > Waffe
    > > wird durch
    > > Diverse Computerspiele nicht geringer.
    >
    > Da die Amerikaner keinerlei Kultur haben , seh ich es als ein Hirnproblem.
    > Sie sind zu stolz ein Verfassungsgesetz umzumodelieren ("jeder darf eine
    > Schusswaffe besitzen" oder so, pi mal Daumen). Dann herrscht in dem Land
    > immer noch ein Gewisser Rassismus (gibt Staaten wo die Polizei gerufen wird
    > wenn ein afroamerikanischer Einwohner über den Bürgersteig geht...),
    > Glaubensfanatismus (what would Jesus do?) und eine Dummheit (einige Schüler
    > wissen nicht, dass die Erde rund ist, dass die USA nur ein Land auf dem
    > nordamerikanischen Kontinent sind; kein Scherz) die das ganze extrem
    > erschwert.

    Naja das ist ja genau das Kulturproblem. Dafür nehmen andere Werte den Platz ein. Kann man natürlich nicht pauschal sehen, ich kenne auch amerikaner, die sehr gebildet und gut informiert sind und deren Kinder sehr diszipliniert erzogen wurden mit festen Zeiten, die sie für tv oder pc nutzen dürfen.

    Und ich kenne deutsche, die ihr kind vorm pc parken um ruhe zu haben.

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  6. Re: Hirnproblem

    Autor Quantumsuicide 15.01.13 - 15:28

    Phreeze schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > und eine Dummheit (einige Schüler
    > wissen nicht, dass die Erde rund ist, dass die USA nur ein Land auf dem
    > nordamerikanischen Kontinent sind; kein Scherz) die das ganze extrem
    > erschwert.

    Bitte aufhören mit solchen Vorurteilen... wenn RTL/ORF dementsprechend Umfragen machen finden sie auch genug Dumme die nicht wissen dass Berlin/Wien Bundeshauptstadt ist...

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  7. Re: Kulturproblem

    Autor Quantumsuicide 15.01.13 - 15:43

    thinkpad schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein spieler eines shooters trainiert das möglichst schnelle schiessen auf
    > bewegte ziele. Feinde müssen möglichst schnell eleminiert werden. Siehe c&d
    > reihe. Dafür gibt es punkte und ranglisten. Was sind da die beliebtesten
    > waffen und warum?
    > Wenn man sich dann anschaut wie die Menschen in den Games sich unterhalten
    > und teilweise hasserfüllt beschimpfen......ist das die kultur, die man
    > seinen Kindern nahe bringt? Wenn ein Mensch nur diese Welt kennt, wird er
    > auch nach diesem Denkschema handeln.

    Kompletter Blödsinn von dem einen auf das Andre zu schließen. Das Computerspieler ne gute Hand-Augen-Koordination haben, dazu gibts Studien, ebenso dazu, dass gerade die GUTEN (ESL) Shooter-Spieler im Schnitt überaus Intelligent, wenig impolsiv und ausgeglichen sind.
    Das auf alle Amokläufer Shooter spielen liegt einfach daran das 90% der Kinder Shooter spielen.
    Vergleich mal wieviele % der Egoshooterspieler Amok laufen und wieviele Ruhrpottbewohner gewalttätige Hooligans sind - DANN stell neue Verallgemeinerungen auf.
    Setz dich bei nem Pokalspiel mit nem HSV-Schal im Weserstation in die Ostkurve und überdenke nochmal wie Hasserfüllt und vor allem ernst gemeint du die Kommunikation in Games dazu einschätzt

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  8. Re: Kulturproblem

    Autor thinkpad 15.01.13 - 16:06

    Der vergleich hinkt extrem. Sicherlich essen auch alle amokläufer brot. Aber brot ist daran nicht schuld.

    Und um genau zu sein, sollten 0% aller Kinder shooter spielen, bis sie sich so weit entwickelt haben, dass sie damit umgehrn können.

    Ich sehe es doch in den bekannten kreisen wo 16 jährige das ganze wochenende in lanparties call of duty spielen um ihren rang im töten/anzahl gestorben zu verbessern. Über die Killquote vergleicht man seinen "skill"



    Quantumsuicide schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > thinkpad schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ein spieler eines shooters trainiert das möglichst schnelle schiessen
    > auf
    > > bewegte ziele. Feinde müssen möglichst schnell eleminiert werden. Siehe
    > c&d
    > > reihe. Dafür gibt es punkte und ranglisten. Was sind da die beliebtesten
    > > waffen und warum?
    > > Wenn man sich dann anschaut wie die Menschen in den Games sich
    > unterhalten
    > > und teilweise hasserfüllt beschimpfen......ist das die kultur, die man
    > > seinen Kindern nahe bringt? Wenn ein Mensch nur diese Welt kennt, wird
    > er
    > > auch nach diesem Denkschema handeln.
    >
    > Kompletter Blödsinn von dem einen auf das Andre zu schließen. Das
    > Computerspieler ne gute Hand-Augen-Koordination haben, dazu gibts Studien,
    > ebenso dazu, dass gerade die GUTEN (ESL) Shooter-Spieler im Schnitt überaus
    > Intelligent, wenig impolsiv und ausgeglichen sind.
    > Das auf alle Amokläufer Shooter spielen liegt einfach daran das 90% der
    > Kinder Shooter spielen.
    > Vergleich mal wieviele % der Egoshooterspieler Amok laufen und wieviele
    > Ruhrpottbewohner gewalttätige Hooligans sind - DANN stell neue
    > Verallgemeinerungen auf.
    > Setz dich bei nem Pokalspiel mit nem HSV-Schal im Weserstation in die
    > Ostkurve und überdenke nochmal wie Hasserfüllt und vor allem ernst gemeint
    > du die Kommunikation in Games dazu einschätzt

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  9. Re: Kulturproblem

    Autor Quantumsuicide 15.01.13 - 16:20

    thinkpad schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der vergleich hinkt extrem. Sicherlich essen auch alle amokläufer brot.
    > Aber brot ist daran nicht schuld.

    Brot essen strahlt auch nicht wirklich Gewaltbereitschaft aus - sich mit dem Ziel sich zu betrinken und Fans der gegnerischen Mannschaft zu beleidigen und wenns geht nach dem Spiel zu verprügeln doch in gewisser Weise.
    Definitv mehr als ein SPORTLICHER vergleich von (imaginären) killstats oder PC-Spiel-typischer Slang

    Und gerade der Slang bei Ego-Shootern ist sogar "relativ" wenig primitiv.
    z.b. bei Rollenspielen oder vielen "normalen" frei zugänglichen Foren gehts viel assozialer zu - liegt einfach daran das es bei Shootern relativ wenige persöhnliche Angriffspunkte gibt - man kann eingestehn das man selber schlechter ist - oder den andren des Cheatens bezichtigen - aber viel mehr Spielraum gibts nicht.
    Zumindest wars 5 Jahren noch so...

    > Und um genau zu sein, sollten 0% aller Kinder shooter spielen, bis sie sich
    > so weit entwickelt haben, dass sie damit umgehrn können.
    >
    > Ich sehe es doch in den bekannten kreisen wo 16 jährige das ganze
    > wochenende in lanparties call of duty spielen um ihren rang im töten/anzahl
    > gestorben zu verbessern. Über die Killquote vergleicht man seinen "skill"

    Hab ich auch 10+ Jahre lang!
    Noch ist keiner durch meine Hand gestorben - habs seit Ende des Studiums nicht mehr geschafft ein einziges Spiel durchzuspielen - fühl mich vom PC-Spielen nicht mehr gebeutelt und habe komischerweise nicht das Bedürfnis mir ne Knarre zu kaufen.
    Garnet gewusst das es LanPartys noch gibt - aber gerade Lanpartys sind der Inbegriff von sportlichem Messen mit Anderen und das genaue Gegenteil vom Klischee assozialen psychisch-labiler Kellerkinder mit geladener Beretta und Pastör-Schrein.

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  10. Re: Kulturproblem

    Autor snooopy365 15.01.13 - 20:58

    Ranglisten in Shooterspielen sind ein Problem?
    In NFS kriege ich auch Punkte für drifts und "beinahne Unfälle"... zwar nicht blutig aber real genauso wenig erlaubt.

    ich persönlich kann mich auch noch an echt lustige Lan-Party erinnern.
    Haben oft Shooter gespielt und einander laut angeschrien.
    Nur da lässt man Emotionen raus, diese kochen nicht langsam innerlich auf.

    Lan Partys gab es bei uns im Gemeindehaus der Kirche.
    Selbst Pastor hat verstanden das es um sportlichen Ehrgeiz und nicht ums töten geht.
    Weiß allerdings nicht ob es diese noch immer gibt, nach dem ganzen Mediegehetze kann es auch sein das er es einstellen musste.

    Ganz ehrlich, wer glaubt das Shooter agressiv machen der sollte mal Mario-Kart spielen ;)

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  11. Re: Kulturproblem

    Autor Natchil 16.01.13 - 00:58

    > Wenn man es nur lange genug macht, wird es zur Reflexhandlung

    Das ist mir ein bisschen zu Simpel.
    Ich hab lang in Spielen mit Messern Menschen getötet,und auch Tiere damit geschlachtet.
    Aber ein Mensch ist dann schon was ganz anderes,und selbst in einer Notwehrsituation konnte ich es nicht einfach so tun als sei es ein Reflex.

    > Meiner Meinung nach sind genau die Waffen das Problem

    Ja klar sind sie es.
    Und wenn wir alles verboten haben,werden es als nächsten die Messer und dann die Steine und so weiter.
    Waffen wurde also dazu und dazu gebaut?
    Interessant.
    Weißt du wofür das Internet und Autobahnen gebaut wurden?

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  12. Re: Kulturproblem

    Autor fluppsi 16.01.13 - 18:46

    noquarter schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Meiner Meinung nach sind genau die Waffen das Problem und nicht der Umgang
    > mit den Waffen. Sturmgewehre und andere Schnellfeuerwaffen sind konzipiert
    > zum töten und nicht zum schützen. Die Hemmschwelle zum Benutzen einer Waffe
    > wird durch
    > Diverse Computerspiele nicht geringer.

    Komisch. Das sieht die US-Armee aber anders, die schon seit Jahren Egoshooter einsetzt um bei Rekruten die Hemmschwelle zu senken.

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  13. Re: Kulturproblem

    Autor ThadMiller 17.01.13 - 09:46

    fluppsi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Komisch. Das sieht die US-Armee aber anders, die schon seit Jahren
    > Egoshooter einsetzt um bei Rekruten die Hemmschwelle zu senken.

    Was nachweislich nichts gebracht hat. Nicht einfach alles nachplappern was man hört...

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  14. Re: Hirnproblem

    Autor Hu5eL 18.01.13 - 14:28

    Als ob es solche Dinge nicht auch hier gibt.
    Überall lassen sind extrema finden.

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