Wenn DAS funktioniert, die Kosten pro Spiel maximal gleich hoch sind wie im Geschäft (besser natürlich günstiger) und - ganz wichtig - es werden Server in Europa aufgestellt, dann bin ich 100%ig dabei. Ich liebe meinen x300 - bei Spielen kann man den aber in die Tonne kloppen. Einen neuen Rechner möchte ich mir nur zum spielen jedoch genauso wenig kaufen und eine Konsole noch weniger (keinen Fernseher).
Ich bin gespannt wie gut das Angebot technisch realisiert ist. In jedem Fall faszinierend, dass es technisch möglich sein soll alles quasi in Echtzeit zu übertragen - über IP!
Wenn Du dir das Game aus dem Laden mitnimmst, dann gehört es Dir.
Wenn es kein Pyramidenschema a la Steam oder Übelsoft ist, kannst Du es auch noch 5 Jahren spielen.
Wenn Du bei Onlive zockst, dann kannst Du weder ne "Aufnahme" davon machen wie beim Pay-TV, von dem das "inspiriert" ist, noch hast Du irgendeinen reellen Gegenwert in der Hand.
Dann kannste Dir einen schnellen PC auch vom Nachbarn leihen und das Spiel darauf zocken und hast mehr davon.
Da scheiden sich wohl die Geister, ob man Spiele als 'Besitz' oder als 'Unterhaltung' ansieht.
Ich für meinen Teil, finde den Dienst auch interessant, jedoch ist mit die Auflösung zu schlecht.
Wenn ich im Kino einen 3D Film für 15€ anschaue, habe ich danach auch nichts in der Hand, es ist halt eine Dienstleistung.
Nichts anderes ist dieser Dienst, du hast die Dienstleistung dass er dir das Spiel abspielt für die 15 Bucks im Monat.
In beiden Fällen kann ich hinterher meine Erinnerungen an das gesehene niederschreiben, dass ist aber auch schon alles.
Wie es sich mit den Spielen wirklich verhält, bleibt noch abzuwarten, vielleicht kann man sich seine Titel nach Ende der Laufzeit für ein Entgelt auch zuschicken lassen, oder diese als DL beziehen, etc. pp.
Wenn ich aber z.B. meinen eigenen Steamaccount unter Onlive benutzen kann, wäre das eine gute Möglichkeit.. Ich bin jedenfalls gespannt was da noch kommen wird, bei diesen SaaS Geschichten für Gamer.
abwarten was das wird schrieb:
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> Da scheiden sich wohl die Geister, ob man Spiele als 'Besitz' oder als
> 'Unterhaltung' ansieht.
>
Das hat mit einer persönlichen Ansicht nichts zu tun. Das gekaufte Spiel hat auf dem Gebrauchtmarkt einen realen Wert. Der ist da. Egal ob du das Game nun verkaufst oder nicht.
> Wenn ich im Kino einen 3D Film für 15€ anschaue, habe ich danach auch
> nichts in der Hand, es ist halt eine Dienstleistung.
> Nichts anderes ist dieser Dienst, du hast die Dienstleistung dass er dir
> das Spiel abspielt für die 15 Bucks im Monat.
> In beiden Fällen kann ich hinterher meine Erinnerungen an das gesehene
> niederschreiben, dass ist aber auch schon alles.
>
Die 15€ sind allerdings einmalig ;) Dafür wurde ich dann auch einmalig unterhalten. In diesem Fall jedoch bezahlt man die 15€ im Monat + nochmal einen Preis pro Spiel. D.h. im Vergleich das du 15€ im Monat für deine Kino-Flat bezahlst und dennoch an der Kasse 30€ für den Film abdrückst.
> Wie es sich mit den Spielen wirklich verhält, bleibt noch abzuwarten,
> vielleicht kann man sich seine Titel nach Ende der Laufzeit für ein Entgelt
> auch zuschicken lassen, oder diese als DL beziehen, etc. pp.
>
Für ein Entgelt? Nun ja... die BWL'ler sind in dieser hinsicht ja immer sher kreativ. Für mich als Kunde heißt dass dann aber, 15€ im Monat, dann nochmal n€ fürs Spiel und dann noch einmal n€ als Entgelt für den Datenträger. Also 2x für 1 Spiel bezahlen :)
> Wenn ich aber z.B. meinen eigenen Steamaccount unter Onlive benutzen kann,
> wäre das eine gute Möglichkeit.. Ich bin jedenfalls gespannt was da noch
> kommen wird, bei diesen SaaS Geschichten für Gamer.
>
Gespannt bin ich in der Hinsicht auch. Aber einen Vorteil für mich als Kunden sehe ich da nicht. Nur mehr kosten die mich mtl. belasten und einen rießigen Haufen von Stöhquellen, zusätzlich zu dem bereits vorhandenen Berg des lokalen PC's.
Da können zick Dinge passieren.
Router defekt
Netzwerkkarte defekt
Server ausgefallen
ISP-Probleme
Modem defekt
Überlastete Backbone
Streit mit Rechenzentrum
Streit mit ISP-Anbieter
Überlastete Server
Überlastete Datenleitung
Lags wenn Freundin/Verwante/etc. was runterladen
Lags durch WLAN
etc.
Nicht zu vergessen, ist das Zuständigkeitsproblem wenn man Probleme mit der Anbindung hat.
Schau dir nur einmal den gealtigen Haufen von Problemen bei MMO's an, der nur alleine durch das Netzwerk entsteht.
Für Solo-Games mag das vieleicht noch recht gut zu funktionieren. Wenn man aber z.B. ein FPS-Shooter spielt, dann bekommt man erhebliche Probleme, auf Grund der zusätzlichen Last und der Laufzeitpotenzierung durch Client <-> OnLive <-> Server.
das mit dem nachbarn war klasse - bin fast vom stuhl gefallen ^^ :) danke dafür
> > Wenn ich im Kino einen 3D Film für 15€ anschaue, habe ich danach auch
> > nichts in der Hand, es ist halt eine Dienstleistung.
> > Nichts anderes ist dieser Dienst, du hast die Dienstleistung dass er dir
> > das Spiel abspielt für die 15 Bucks im Monat.
> > In beiden Fällen kann ich hinterher meine Erinnerungen an das gesehene
> > niederschreiben, dass ist aber auch schon alles.
> >
> Die 15€ sind allerdings einmalig ;) Dafür wurde ich dann auch einmalig
> unterhalten. In diesem Fall jedoch bezahlt man die 15€ im Monat + nochmal
> einen Preis pro Spiel. D.h. im Vergleich das du 15€ im Monat für deine
> Kino-Flat bezahlst und dennoch an der Kasse 30€ für den Film abdrückst.
>
Und den Film dann den ganzen Monat immer und immer wieder gucken kannst. Oder, wenn's in Serienform läuft, jeden Tag im Polstersessel sehen kannst, wie's weitergeht (als Analogie zu einem Computerspiel).
Das hast Du mal schön vergessen, zu erwähnen, was? Zwingt Dich und andere doch niemand, den Service zu nutzen. Meine Güte....
und wenn ich mir für 15,- die bluray hole, kann ich entscheiden, wann und wie oft ich mich unterhalten lasse und das OHNE dafür nochmal 15,- im monat bezahlen zu müssen!
und das mit dem zwingen...
wenn sich dieses modell, was ich befürchte, langfristig durchsetzt, war es das mit der bisher gewohnten nutzung von unterhaltungsmedien, nämlich der, dass man sich das medium EINMAL kauft und dann so oft und so lange das produkt nutzen kann, wie es einem gefällt, OHNE nochmal zusätzlich für irgend etwas zahlen zu müssen!
jeder, der so etwas unterstützt, schauffelt m.E. an dem grab der eigenen nutzungsunabhängigkeit!
Nein, das hab ich nicht vergessen und auch nicht weggelassen ;) Ich hab nämlich weder für den Kinobesuch noch für das Videospiel eine Zeitangabe gemacht.
stonie schrieb:
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> und wenn ich mir für 15,- die bluray hole, kann ich entscheiden, wann und
> wie oft ich mich unterhalten lasse und das OHNE dafür nochmal 15,- im monat
> bezahlen zu müssen!
>
> und das mit dem zwingen...
> wenn sich dieses modell, was ich befürchte, langfristig durchsetzt, war es
> das mit der bisher gewohnten nutzung von unterhaltungsmedien, nämlich der,
> dass man sich das medium EINMAL kauft und dann so oft und so lange das
> produkt nutzen kann, wie es einem gefällt, OHNE nochmal zusätzlich für
> irgend etwas zahlen zu müssen!
>
> jeder, der so etwas unterstützt, schauffelt m.E. an dem grab der eigenen
> nutzungsunabhängigkeit!
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Auf dass nicht die nackte Dummheit siegt!
mynameisnobody schrieb:
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> Ich bin gespannt wie gut das Angebot technisch realisiert ist. In jedem
> Fall faszinierend, dass es technisch möglich sein soll alles quasi in
> Echtzeit zu übertragen - über IP!
Mach Dir keine großen Hoffnungen von wegen "Echtzeit". Für Rennspiele und Rollenspiele/MMOs mag es reichen, für Shooter ist es absolut unbrauchbar, siehe z.B. hier:
> http://www.gamestar.de/hardware/news/2312075/beta_test_von_onlive.html
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