Ja ist das denn überhaupt legal?
Ein System zu entwickeln das nur darauf aus ist, den Wiederverkauf zu verhindern?
Habe ich denn kein Recht meine Sachen zu verkaufen?
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wieso? du kannst es ja verkaufen, nur muss der andere sich dann eine neue "lizenz" erwerben...
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Ich sehe das wie..
..einen Kühlschrank den man nach dem aufstellen nichtmehr bewegen darf, sonst defekt.
..ein Auto, dass bei Verkauf einen Motorschaden bekommt.
..ein USB Stick, der an einem anderen PC seinen Dienst verweigert.
Oder so ähnlich.
Ja klar kann ichs noch verkaufen. Aber der Wert wird dadurch ganz schön gedrückt, wenn sich der Käufer ja noch zusätzlich den Pass kaufen muss um es zu verwenden.
Oder was wenn ich eine zweite PS3 habe oder eine neue bekomme?
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SoniX schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Ich sehe das wie..
>
> ..einen Kühlschrank den man nach dem aufstellen nichtmehr bewegen darf,
> sonst defekt.
> ..ein Auto, dass bei Verkauf einen Motorschaden bekommt.
> ..ein USB Stick, der an einem anderen PC seinen Dienst verweigert.
>
> Oder so ähnlich.
>
> Ja klar kann ichs noch verkaufen. Aber der Wert wird dadurch ganz schön
> gedrückt, wenn sich der Käufer ja noch zusätzlich den Pass kaufen muss um
> es zu verwenden.
>
> Oder was wenn ich eine zweite PS3 habe oder eine neue bekomme?
Oder man einfach mal ein Spiel nimmt und damit zu einem Kumpel geht...
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SoniX schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Ich sehe das wie..
>
> ..einen Kühlschrank den man nach dem aufstellen nichtmehr bewegen darf,
> sonst defekt.
> ..ein Auto, dass bei Verkauf einen Motorschaden bekommt.
> ..ein USB Stick, der an einem anderen PC seinen Dienst verweigert.
Da siehst Du es leider Falsch. Du kaufst ja nicht das Spiel und es gehört Dir auch nicht. Du kaufst die Erlaubnis es zu nutzen. und dieses Recht kannst Du natürlich weiterverkaufen, nur nicht das Nutzungsrecht für die Onlinedienste. Und dies kann durchaus nochmal extra verkauft werden.
Ob man das macht, ist natürlich jedem selbst überlassen.
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y.m.m.d. schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> SoniX schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> >
> > Oder was wenn ich eine zweite PS3 habe oder eine neue bekomme?
Der Online Pass ist an deinen Account gebunden, also kein Problem.
>
> Oder man einfach mal ein Spiel nimmt und damit zu einem Kumpel geht...
Dann erstellst du bei deinem Kumpel einen Gastaccount mit deinen Logindaten.
Hat den Nebeneffekt, das er dann auch alle Spiele die du aus dem Store gekauft hast runterladen und auf seinem Account zocken kann. Solange dein Account auf seiner Konsole besteht.
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Sollte dringend mal überarbeitet werden diese seltsame Art der Rechtauffassung "Nur Nutzungsrecht erworben blabla.. aber trotzdem voll bezahlt."
Ist die Frage was übrig bleibt wenn man von einem Onlinespiel den Onlineteil weglässt bzw extra verrechnet. Nicht viel...
Sollen sie die Spiele dafür gratis hergeben und man bezahlt dann einfach den Onlinezugang.
So ist das irgendwie alles Quark.
Man muss das Spiel selbst kaufen, man muss sich Items extra kaufen, man muss sich Onlinezugänge kaufen, aber man darf nichts. Man darfs nicht kopieren und man darf keine Sicherungskopie erstellen und man darfs bei Nichtgefallen auch nicht zurückgeben. Man kanns dann nichtmal mehr weiterverkaufen weil selbst das verhindert wird.
Kanns sein, dass dieser Zug nur in eine Richtung fährt und wir Kunden immer mehr verar**** werden?
1 mal bearbeitet, zuletzt am 07.07.11 13:41 durch SoniX.
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Ah :-)
Danke. Na wenigstens nicht soo dramatisch wie befürchtet.
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derKlaus schrieb:
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> Da siehst Du es leider Falsch. Du kaufst ja nicht das Spiel und es gehört
> Dir auch nicht. Du kaufst die Erlaubnis es zu nutzen. und dieses Recht
> kannst Du natürlich weiterverkaufen, nur nicht das Nutzungsrecht für die
> Onlinedienste. Und dies kann durchaus nochmal extra verkauft werden.
Dann ist das System an sich irgendwie merkwürdig.
Nen Film kann ich für 5¤ auf DVD kaufen und dann damit machen was ich will, aber ein Spiel kann ich nur mieten und das kostet dann 50¤? O_o
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syntax error schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Dann ist das System an sich irgendwie merkwürdig.
> Nen Film kann ich für 5¤ auf DVD kaufen und dann damit machen was ich will,
> aber ein Spiel kann ich nur mieten und das kostet dann 50¤? O_o
Bei DVDs ist es eigentlich auch nicht anders (bis auf den Preis), nur gibts da halt keine dementsprechenden mechanismen. AM DVD Standard kann man ja schlecht was dazuflanschen. Am Bluray Standard dagegen schon.....
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SoniX schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Ich sehe das wie..
>
> ..einen Kühlschrank den man nach dem aufstellen nichtmehr bewegen darf,
> sonst defekt.
> ..ein Auto, dass bei Verkauf einen Motorschaden bekommt.
> ..ein USB Stick, der an einem anderen PC seinen Dienst verweigert.
>
> Oder so ähnlich.
Die Vergleiche hinken, denn dann könnte man ja garnicht mehr spielen.
Der Singleplayer geht jedoch auch ohne Online-Pass.
Für den Multiplayer benötigt man diesen jedoch. Der lässt sich dann nachträglich im Store kaufen.
>
> Ja klar kann ichs noch verkaufen. Aber der Wert wird dadurch ganz schön
> gedrückt, wenn sich der Käufer ja noch zusätzlich den Pass kaufen muss um
> es zu verwenden.
>
Das stimmt allerdings.
Ebenso haben dann Videotheken die Arschkarte.
Dort leiht man sich ja gerne mal ein spiel aus um es zu testen und kauft es dann ggf.
Das fällt ja nun auch weg, weil man den Onlinemodus nicht testen kann. Außer die machen es wie bei Homefront. Dort kann man bis zu einem bestimmten Level auch ohne Onlinepass spielen.
Aber das ist echt ätzend und einfach nur Geldmacherei.
> Oder was wenn ich eine zweite PS3 habe oder eine neue bekomme?
Das ist ja am Account gebunden.
Wenn ich eine neue Ps3 bekomme, dann melde ich mich dort mit meinen Daten an und habe wiede rauf alles Zugriff. quasi wie bei Steam. Das kann man sich ja uch von jedem PC aus einloggen.
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SoniX schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> ..ein Auto, dass bei Verkauf einen Motorschaden bekommt.
Um beim Autovergleich zu bleiben. Ein Auto, welche beim Verkauf ein neues Nummerschild benötigt wofür eine Summe von X¤ entrichtet werden muss.
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syntax error schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> derKlaus schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > Da siehst Du es leider Falsch. Du kaufst ja nicht das Spiel und es
> gehört
> > Dir auch nicht. Du kaufst die Erlaubnis es zu nutzen. und dieses Recht
> > kannst Du natürlich weiterverkaufen, nur nicht das Nutzungsrecht für die
> > Onlinedienste. Und dies kann durchaus nochmal extra verkauft werden.
>
> Dann ist das System an sich irgendwie merkwürdig.
> Nen Film kann ich für 5¤ auf DVD kaufen und dann damit machen was ich will,
> aber ein Spiel kann ich nur mieten und das kostet dann 50¤? O_o
Mit einem Film darfst du auch nciht alles machen. Dort hat man auch nur Nutzungsrechte.
Wenn du den Film verkaufst, dann hast du eigentlic hauch kein REcht mehr auf die Sicherheitskopie ect.
Ebenso beim Spiel.
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syntax error schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Nen Film kann ich für 5¤ auf DVD kaufen und dann damit machen was ich will
Das Kleingedruckte hast Du wohl nie gelesen?
Du darfst die DVD weder kopieren [1] noch öffentlich vorführen [2].
Du hast nicht das Recht an dem Film an sich erworben, sondern nur den Datenträger nebst Nutzungsrecht desselben. Und selbst dieses Nutzungsrecht ist ein eingeschränktes solches (wie gesagt, z.B. keine öffentlichen Vorführungen).
> aber ein Spiel kann ich nur mieten und das kostet dann 50¤? O_o
Naja, so'n Film dauert 2 Stunden. Ein gutes Spiel liefert Dir erheblich länger Spielspaß. Und ein aktueller Film kostet auch keine 5 Euro, sondern eher so 15 - 20. Von daher paßt das schon einigermaßen ... von den Relationen her. Mir ist's zu teuer, ich kaufe meine Spiele gebraucht.
[1] Sofern ein juristisch wirksamer Kopierschutz drauf ist ...
[2] Im Kleingedruckten auf der Hülle werden Ausnahmen wie Vorführungen auf Bohrinseln mitgeliefert. Sehr amüsant.
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SoniX schrieb:
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> Sollte dringend mal überarbeitet werden diese seltsame Art der
> Rechtauffassung "Nur Nutzungsrecht erworben blabla.. aber trotzdem voll
> bezahlt."
Definiere "voll bezahlt".
> Ist die Frage was übrig bleibt wenn man von einem Onlinespiel den
> Onlineteil weglässt bzw extra verrechnet. Nicht viel...
Bei einem reinen Online-Spiel, d.h. nur MP-Modus, nichts. Ansonsten eben der SinglePlayer-Anteil.
> Man darfs nicht kopieren und man darf keine Sicherungskopie erstellen
Ohne gehackte Firmware ist das bei der XBOX 360 z.B. auch gar nicht möglich - oder? D.h. kopieren kann man schon, die Kopie wird aber nicht abgespielt. Ja, das ist Mist.
> und man darfs bei Nichtgefallen auch nicht zurückgeben
Weil es genügend unehrliche Deppen gibt, die das Spiel kopieren und dann sofort zurückgeben würden, schätze ich.
> Kanns sein, dass dieser Zug nur in eine Richtung fährt und wir Kunden immer
> mehr verar**** werden?
Ja.
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Dadie schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> SoniX schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > ..ein Auto, dass bei Verkauf einen Motorschaden bekommt.
>
> Um beim Autovergleich zu bleiben. Ein Auto, welche beim Verkauf ein neues
> Nummerschild benötigt wofür eine Summe von X¤ entrichtet werden muss.
und X¤ = ca. 20% des Kaufpreises?
Immer schön die relationen wahren ;-)
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y.m.m.d. schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> und X¤ = ca. 20% des Kaufpreises?
> Immer schön die relationen wahren ;-)
Das kommt aufs Auto an...
Gruß
Tantalus
___________________________
Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.
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Tantalus schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> y.m.m.d. schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > und X¤ = ca. 20% des Kaufpreises?
> > Immer schön die relationen wahren ;-)
>
> Das kommt aufs Auto an...
Muss da an den ersten Wagen meines Bruders denken. War ein kleiner Micra. Bezahlt hat er den Micra mit einem Kasten Bier. Das Nummernschild und die Versicherung war um vielfaches teurer wie das Auto selber.
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1. Würden die Firmen den Gebrauchtmarkt verbieten wollen, würden sie den Gebrauchtkäufern nicht die Möglichkeit geben einen neuen Multiplayer Key für 10 Euro zu erwerben. Von daher: der Gebrauchtmarkt existiert auch damit weiterhin.
2. Diese Gelaber von Rechten geht mir schon langem auf den Keks wenn es um Spiele geht. Zum einen weil man nicht wirklich das Spiel kauft, dann müsstest du Millionen zahlen. Man kauft lediglich ein Datenträger, auf dem sich das Spiel befindet, mit der Lizenz, dass man es als Käufer spielen darf. Als Entwickler ist man also darauf angewiesen die hohen Kosten rein zu kriegen, in dem man so viele Spiele wie möglich verkauft. Nur das gilt lediglich für neue Spiele, von gebrauchten Verkäufen hat der Entwickler genau null, im Gegenteil, dank den Online Servern für den Multiplayer Part übers Internet, entstehen ihm auch noch zusätzliche Kosten.
Wenn ich als Publisher/Entwickler eine Kopie des Spiels verkaufe (also Neuware), dann nehme ich für diese Kopie Geld ein, wenn aber der Käufer das Spiel nun weiter verkauft und sich diese eine Kopie im laufe der Jahre so 10 mal weiter verkauft, dann haben am Ende 1 Spieler Geld an den Publisher/Entwickler gezahlt und 9 Spieler nichts. Es mag irrsinnig sein, aber praktisch durchaus machbar: man könnte so eine Kopie auch 100x und mehr weiter verkaufen und Jeder spielt es durch, absolut machbar. Mal ehrlich: ist das fair dem Entwickler gegenüber?
Ich kann ja auch nicht im Kino eine Karte kaufen, mir den Film angucken, und danach die Karte dem nächsten gebraucht verkaufen, der sich dann auch den Film anguckt und dem nächsten die Karte weiter verkauft. Warum der Vergleich nicht hinkt? Weil ein Kino genauso nur durch die Masse der Verkäufe die Kosten decken kann und Gewinn einfährt. Darum wird die Karte entwertet, sobald man in den Kinosaal geht und somit das in Anspruch nimmt, wofür man gezahlt hat.
Bei Spielen ist es wie bei DVD/BR Filmen: eigentlich war es von den Firmen gedacht, dass man sich diese kauft und auch behält. Dafür ist die Lizenz gedacht, die man mit dem Kauf erwirbt. Mehr als eine Lizenz ist auch gar nicht drin, weil wie gesagt: tatsächlich kaufen kann sich Niemand leisten. Daher zahlt jeder nur ein Stück vom großen Kuchen, der davon isst. Nur ist Software eben nichts, was man verzehren könnte. So können beliebige viele Leute von einem Stück Kuchen essen, das eine Person bezahlt hat (ich lasse Schwarzkopien jetzt mal bewusst außen vor bei dem Thema).
Bei den meisten Gebrauchtkäufern geht es nur darum: das Spiel ist mir neu jetzt zu teuer, ich will das Spiel aber jetzt unbedingt spielen (erinnert nicht ohne Grund an ein bockiges kleines Kind...), also kauft man es sich gebraucht und Niemand von den Gebrauchtkäufern macht sich Gedanken darüber, ob er für das gebotene auch was an die Entwickler zahlt. Gamestop verdient an Gebrauchtkäufen nicht mal schlecht, wo von die Entwickler auch keinen Cent sehen, wieso eigentlich? fair? sicher nicht. Das kostetet den Firmen einiges an Geld, sicherlich kann man nicht so einfach eine Rechnung aufstellen wie viel, aber das es sie Geld kostet und das nicht zu knapp steht außer Frage, denn im Gegensatz zu Musik und Film, werden Spiele sehr häufig weiter verkauft. Manche Spieler "ernähren" sich ja nur von Gebrauchtspielen, weil sie sonst weniger Spiele spielen könnten (ach wie furchtbar...). Spiele sind Luxusgüter...
Was die Firmen hier mit dem Key für den online Multiplayer machen ist lediglich die höheren Serverkosten, die durch den Gebrauchtmarkt entstehen, zu decken.
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Hi,
Manche Deiner Ansichten kann ich ja noch gut nachvollziehen, aber bei manchen denke ich anders.
Hotohori schrieb:
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> 1. Würden die Firmen den Gebrauchtmarkt verbieten wollen, würden sie den
> Gebrauchtkäufern nicht die Möglichkeit geben einen neuen Multiplayer Key
> für 10 Euro zu erwerben. Von daher: der Gebrauchtmarkt existiert auch damit
> weiterhin.
Wenn sie es könnten bzw. eher dürften würden sie den Gebrauchtmarkt wahrscheinlich komplett abschaffen.
> 2. Diese Gelaber von Rechten geht mir schon langem auf den Keks wenn es um
> Spiele geht. Zum einen weil man nicht wirklich das Spiel kauft, dann
> müsstest du Millionen zahlen. Man kauft lediglich ein Datenträger, auf dem
> sich das Spiel befindet, mit der Lizenz, dass man es als Käufer spielen
> darf. Als Entwickler ist man also darauf angewiesen die hohen Kosten rein
> zu kriegen, in dem man so viele Spiele wie möglich verkauft. Nur das gilt
> lediglich für neue Spiele, von gebrauchten Verkäufen hat der Entwickler
> genau null, im Gegenteil, dank den Online Servern für den Multiplayer Part
> übers Internet, entstehen ihm auch noch zusätzliche Kosten.
Haha...
Ich spreche ja bei einem Spielkauf ja nicht davon das ganze Entwicklerstudio zu finanzieren mit all der Arbeit die darin steckt.
Woher kommt eigentlich dieser Lizenz Unsinn?
Wenn ich ehrlich bin habe ich noch auf keiner CD und auch auf keiner Information im Laden gelesen, dass ich nur ein Nutzungsrecht erwerbe.
Ich erwerbe ganz einfach eine Kunststoffscheibe mit gewissen Daten darauf zu meinem Zweck. Urheberrecht mal ausgenommen.
> Wenn ich als Publisher/Entwickler eine Kopie des Spiels verkaufe (also
> Neuware), dann nehme ich für diese Kopie Geld ein, wenn aber der Käufer das
> Spiel nun weiter verkauft und sich diese eine Kopie im laufe der Jahre so
> 10 mal weiter verkauft, dann haben am Ende 1 Spieler Geld an den
> Publisher/Entwickler gezahlt und 9 Spieler nichts. Es mag irrsinnig sein,
> aber praktisch durchaus machbar: man könnte so eine Kopie auch 100x und
> mehr weiter verkaufen und Jeder spielt es durch, absolut machbar. Mal
> ehrlich: ist das fair dem Entwickler gegenüber?
Ja das ist fair.
Um zum Autovergleich zu kommen ;-)
Da verdient der Hersteller auch nur einmal auch wenn der Wagen 10mal wiederverkauft wird. Er bekommt seine Entwicklungsarbeit auch nur einmal bezahlt.
Es ist ja bei weitem nicht so, dass Spieleentwickler leer ausgehen oder so arm wären. Die meisten scheffeln Millionen oder gar Milliarden mit Kopien (!) einer Software.
> Ich kann ja auch nicht im Kino eine Karte kaufen, mir den Film angucken,
> und danach die Karte dem nächsten gebraucht verkaufen, der sich dann auch
> den Film anguckt und dem nächsten die Karte weiter verkauft. Warum der
> Vergleich nicht hinkt? Weil ein Kino genauso nur durch die Masse der
> Verkäufe die Kosten decken kann und Gewinn einfährt. Darum wird die Karte
> entwertet, sobald man in den Kinosaal geht und somit das in Anspruch nimmt,
> wofür man gezahlt hat.
Der Vergleich hinkt schon ;-)
Das wäre wie wenn du dir eine Autofahr mietest und dieses "Ticket" dann wieder weiter verkaufst. Man hat aber das Auto gekauft und nicht nur für eine Fahrt gemietet.
> Bei Spielen ist es wie bei DVD/BR Filmen: eigentlich war es von den Firmen
> gedacht, dass man sich diese kauft und auch behält. Dafür ist die Lizenz
> gedacht, die man mit dem Kauf erwirbt. Mehr als eine Lizenz ist auch gar
> nicht drin, weil wie gesagt: tatsächlich kaufen kann sich Niemand leisten.
> Daher zahlt jeder nur ein Stück vom großen Kuchen, der davon isst. Nur ist
> Software eben nichts, was man verzehren könnte. So können beliebige viele
> Leute von einem Stück Kuchen essen, das eine Person bezahlt hat (ich lasse
> Schwarzkopien jetzt mal bewusst außen vor bei dem Thema).
Ach komm...
Seit Anbeginn der Datenträger, sei es eine DVD oder eine Kassette werden diese weiterverkauft und auch kopiert. Das wissen nun wirklich alle und seien wir auch ehrlich wenn wir sagen, dass es der Medienindustrie wirklich nicht schlecht geht.
Da wird doch nicht so gerechnet, dass man die Entwicklungskosten einfach auf die Anzahl der Datenträger runterrechnet. Nein, es wird mittels verschiedenster Tricks immer und immer wieder versucht den Kunden mehrfach abzuschöpfen.
Zum einen kommen Spiele für das was sie bieten meistens überteuert auf den Markt. 70 Euro oder mehr für ein Spiel sind einfach zuviel.
Dann kommen Sachen wie Ländercodes, die nur dazu da sind die verschiedene Märkte besser abzuschöpfen.
Geht weiter mit Kopierschutzmaßnahmen, welche Sicherungskopien verhindern.
In-game Verkäufen von Gegenständen, Skins, Gold was auch immer.
Monatliche Onlinegebühren, eingebundene Werbung, und nun auch Accountbindung fix integriert.
Du tust ja gerade so, als ob nur ein Datenträger gekauft werden würde und der wird dann Millionen male weiterverkauft. Klar das die Rechnung dann nicht aufgeht.
> Bei den meisten Gebrauchtkäufern geht es nur darum: das Spiel ist mir neu
> jetzt zu teuer, ich will das Spiel aber jetzt unbedingt spielen (erinnert
> nicht ohne Grund an ein bockiges kleines Kind...), also kauft man es sich
> gebraucht und Niemand von den Gebrauchtkäufern macht sich Gedanken darüber,
> ob er für das gebotene auch was an die Entwickler zahlt. Gamestop verdient
> an Gebrauchtkäufen nicht mal schlecht, wo von die Entwickler auch keinen
> Cent sehen, wieso eigentlich? fair? sicher nicht. Das kostetet den Firmen
> einiges an Geld, sicherlich kann man nicht so einfach eine Rechnung
> aufstellen wie viel, aber das es sie Geld kostet und das nicht zu knapp
> steht außer Frage, denn im Gegensatz zu Musik und Film, werden Spiele sehr
> häufig weiter verkauft. Manche Spieler "ernähren" sich ja nur von
> Gebrauchtspielen, weil sie sonst weniger Spiele spielen könnten (ach wie
> furchtbar...). Spiele sind Luxusgüter...
Also willst du jeglichen Gebrauchtwarenmarkt am liebsten verbieten oder?
Ich hoffe du fährst auch ein neu gekauftes Auto und hast dein Haus neu gebaut ;-)
Wenn die Spieleneupreise angemessen wären, würde der Gebrauchtmarkt wohl nicht so florieren....
> Was die Firmen hier mit dem Key für den online Multiplayer machen ist
> lediglich die höheren Serverkosten, die durch den Gebrauchtmarkt entstehen,
> zu decken.
Das ist einfach falsch :-)
Wenn ich ein Spiel verkaufe und der Käufer spielt es dann online hat der Hersteller keine höheren Serverkosten, da ich ja nichtmehr damit spiele! Wie denn auch, ich habe das Spiel ja verkauft.
Ich würde dir ja zustimmen, wenn sich Softwareentwickluing nicht rechnen würde.
Aber hier wird einfach aus Geldgeilheit jede erdenkliche Maßnahme verwendet um an noch mehr zu kommen.
Und ich würde es schon illegal empfinden, wenn ich ein Auto kaufe und dies dann an meinen Namen gebunden ist und der Käufer dem Hersteller nochmalig 20% (?) des Preises bezahlen müsste um es benutzen zu können.
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