Die Herren Spielentwickler können sich ja mal auf dem wirklichen Arbeitsmarkt umtun und gesellschaftliche wichtige Arbeit machen (Z.B. in der Kranken- und Altenpflege, usw.). Die würden sich wundern wie schlecht die Arbeitsbedingungen und die Bezahlung in diesen durchaus sehr anspruchsvollen, fordernden und aufzehrenden Berufen ist. Nur für die schreibt keine einen offenen Brief.
Niemand zwingt die Herren in gesamtgesellschaftlich gesehen sehr überdurchschnittlich bezahlten und eigentlich überflüssigen Berufen zu arbeiten. Die Frauen sollten froh sein das ihr Mann so viel Geld mit nach hause bringt und sie dadurch ein komfortables Leben haben.
Absolut, bei uns wurden inzwischen 80% der Belegschaft durch billige und leicht zu kündigende Leiharbeiter ersetzt. Die Entwickler haben es doch goldig im Vergleich zu denen.
In der Regel orientiert man sich ja immer nach vorne ...
Tante Erna schrieb:
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> Die Herren Spielentwickler können sich ja mal auf dem wirklichen
> Arbeitsmarkt umtun und gesellschaftliche wichtige Arbeit machen (Z.B. in
> der Kranken- und Altenpflege, usw.). Die würden sich wundern wie schlecht
> die Arbeitsbedingungen und die Bezahlung in diesen durchaus sehr
> anspruchsvollen, fordernden und aufzehrenden Berufen ist. Nur für die
> schreibt keine einen offenen Brief.
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> Niemand zwingt die Herren in gesamtgesellschaftlich gesehen sehr
> überdurchschnittlich bezahlten und eigentlich überflüssigen Berufen zu
> arbeiten. Die Frauen sollten froh sein das ihr Mann so viel Geld mit nach
> hause bringt und sie dadurch ein komfortables Leben haben.
Daran dachte ich soeben auch. Die Bedingungen für das Personal im öffentlichen Dienst (Krankenhäuser, Altenheime, Kindergärten usw.) sind unter aller Kanone. Dort gehen die Pflegedienstleitungsstellen ebenso unmenschlich mit ihren Mitarbeitern um, bugsieren die Angestellen hin und her, bauen Stellen ab und verteilen noch mehr Arbeit auf die geringe Anzahl an Pflegekräften - und vom Gehalt möchte man erst gar nicht sprechen. Das ist für die Leistung, die diese Menschen bringen (und das für das Wohle der Gesellschaft), auf dem untersten Niveau.
Hansel schrieb:
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> Tante Erna schrieb:
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> > Die Herren Spielentwickler können sich ja mal auf dem wirklichen
> > Arbeitsmarkt umtun und gesellschaftliche wichtige Arbeit machen (Z.B. in
> > der Kranken- und Altenpflege, usw.). Die würden sich wundern wie
> schlecht
> > die Arbeitsbedingungen und die Bezahlung in diesen durchaus sehr
> > anspruchsvollen, fordernden und aufzehrenden Berufen ist. Nur für die
> > schreibt keine einen offenen Brief.
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> > Niemand zwingt die Herren in gesamtgesellschaftlich gesehen sehr
> > überdurchschnittlich bezahlten und eigentlich überflüssigen Berufen zu
> > arbeiten. Die Frauen sollten froh sein das ihr Mann so viel Geld mit
> nach
> > hause bringt und sie dadurch ein komfortables Leben haben.
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> Daran dachte ich soeben auch. Die Bedingungen für das Personal im
> öffentlichen Dienst (Krankenhäuser, Altenheime, Kindergärten usw.) sind
> unter aller Kanone. Dort gehen die Pflegedienstleitungsstellen ebenso
> unmenschlich mit ihren Mitarbeitern um, bugsieren die Angestellen hin und
> her, bauen Stellen ab und verteilen noch mehr Arbeit auf die geringe Anzahl
> an Pflegekräften - und vom Gehalt möchte man erst gar nicht sprechen. Das
> ist für die Leistung, die diese Menschen bringen (und das für das Wohle der
> Gesellschaft), auf dem untersten Niveau.
Und das heisst also, dass sich alle Berufe den von Dir beschriebenen Arbeitsbedingungen angleichen sollen, oder was willst Du mit so einer Argumentation bewirken? Sicher keine Besserung!
Was ein Unsinn Ihr hier schreibt ist unglaublich! Spieleentwickler sind keine Krankenschwestern oder Leiharbeiter, haben meist jahrelang studiert und sind bei solchen Unternehmen absolute Fachkräfte bis zu Experten auf ihrem Gebiet: was auch dementsprechend entlohnt werden muss. Hier werden Äpfel mit Birnen verglichen, was völlig unangebracht ist.
Saint schrieb:
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> Und das heisst also, dass sich alle Berufe den von Dir beschriebenen
> Arbeitsbedingungen angleichen sollen, oder was willst Du mit so einer
> Argumentation bewirken? Sicher keine Besserung!
So ein Quatsch. Das heißt, dass es anderen Berufsständen noch viel schlechter geht und mit dem geringen Lohn nicht mal mehr eine Familie vernünftig durchbringen. Wie wäre es stattdessen, Berufe, die der Gesellschaft dienen, hochzustufen und dementsprechend anzugleichen?
Tante Erna schrieb:
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> Die Herren Spielentwickler können sich ja mal auf dem wirklichen
> Arbeitsmarkt umtun und gesellschaftliche wichtige Arbeit machen (Z.B. in
> der Kranken- und Altenpflege, usw.).
na klar, alle spieleentwickler, die meisten programmierer, alle aus der autobranche, alle kosmologen, sämtliche banker, alle mitarbeiter der medienanstalten, alle gastronomen, sportler, mechaniker, ... sollten ihren job aufgeben und sofort in die krankenpflege o.ä. wechseln, dann würde es uns und allen bestehenden mitarbeitern dieser gesellschaftlich wichtigen berufe viiiel besser gehen. und wenn die nicht wechseln möchten, dann haben sie gefälligst rechtslose sklaven der industrie zu sein, denn jedes recht sich zu beschweren haben sie verwirkt, als sie sich für ihren beruf entschieden haben anstatt krankenpfleger u.ä. zu werden.
oh man...
DerAndy schrieb:
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> Was ein Unsinn Ihr hier schreibt ist unglaublich! Spieleentwickler sind
> keine Krankenschwestern oder Leiharbeiter, haben meist jahrelang studiert
> und sind bei solchen Unternehmen absolute Fachkräfte bis zu Experten auf
> ihrem Gebiet: was auch dementsprechend entlohnt werden muss. Hier werden
> Äpfel mit Birnen verglichen, was völlig unangebracht ist.
Schön dass jemand den Mut gefunden hat, die Dinge beim Namen zu nennen. Ist für Leute, die Hauptschulabschluss und mit Ach und Krach die Ausbildung geschafft haben aber auch nicht leicht, zu verkraften, dass die "Uncoolen vom Pausenhof" jetzt deutlich mehr verdienen. Und anstatt sich Hilfe zu holen, um die eigene Situation zu verbessern, meckern sie lieber über andere. Das verbessert zwar nichts, aber gibt ein tolles Gefühl - gell?
:-P
Wo ist bei uns?
Die Qualität der produkte wird bei den gut eingearbeiteten Leiharbeitern bestimmt exorbitant steigen...
und du weisst, wieviel die herren verdienen? außerdem haben doch deren frauen reagiert, nicht die angestellten selber. aber hauptsache mal die sachen, die *du* für wichtig hältst, im *golem*-forum rausposaunt.
Hansel schrieb:
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> Tante Erna schrieb:
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> > Die Herren Spielentwickler können sich ja mal auf dem wirklichen
> > Arbeitsmarkt umtun und gesellschaftliche wichtige Arbeit machen (Z.B. in
> > der Kranken- und Altenpflege, usw.). Die würden sich wundern wie
> schlecht
> > die Arbeitsbedingungen und die Bezahlung in diesen durchaus sehr
> > anspruchsvollen, fordernden und aufzehrenden Berufen ist. Nur für die
> > schreibt keine einen offenen Brief.
> >
> > Niemand zwingt die Herren in gesamtgesellschaftlich gesehen sehr
> > überdurchschnittlich bezahlten und eigentlich überflüssigen Berufen zu
> > arbeiten. Die Frauen sollten froh sein das ihr Mann so viel Geld mit
> nach
> > hause bringt und sie dadurch ein komfortables Leben haben.
>
> Daran dachte ich soeben auch. Die Bedingungen für das Personal im
> öffentlichen Dienst (Krankenhäuser, Altenheime, Kindergärten usw.) sind
> unter aller Kanone. Dort gehen die Pflegedienstleitungsstellen ebenso
> unmenschlich mit ihren Mitarbeitern um, bugsieren die Angestellen hin und
> her, bauen Stellen ab und verteilen noch mehr Arbeit auf die geringe Anzahl
> an Pflegekräften - und vom Gehalt möchte man erst gar nicht sprechen. Das
> ist für die Leistung, die diese Menschen bringen (und das für das Wohle der
> Gesellschaft), auf dem untersten Niveau.
Tja, keiner wurde gezwungen als Krankenpfleger oder als Entwickler zu arbeiten. Die Leute entscheiden sich meistens selbst für einen Beruf :)
Ich verstehe nicht ganz worauf ihr hinaus wollt ...
... meiner Meinung nach ist das Thema totaler nonsens.
Tante Erna schrieb:
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> Die würden sich wundern wie schlecht
> die Arbeitsbedingungen und die Bezahlung in diesen durchaus sehr
> anspruchsvollen, fordernden und aufzehrenden Berufen ist.
Du meinst also, es darf niemand jammern außer dem, dem es von allen am schlechtesten geht? Merkwürdiger Standpunkt!
> Nur für die
> schreibt keine einen offenen Brief.
Selber schuld!
Hansel schrieb:
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> Saint schrieb:
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> > Und das heisst also, dass sich alle Berufe den von Dir beschriebenen
> > Arbeitsbedingungen angleichen sollen, oder was willst Du mit so einer
> > Argumentation bewirken? Sicher keine Besserung!
>
> So ein Quatsch. Das heißt, dass es anderen Berufsständen noch viel
> schlechter geht und mit dem geringen Lohn nicht mal mehr eine Familie
> vernünftig durchbringen. Wie wäre es stattdessen, Berufe, die der
> Gesellschaft dienen, hochzustufen und dementsprechend anzugleichen?
Hört sich verdammt kuschelig an! Dummerweise muss es irgendwo runter gehen, wenn es woanders rauf geht. Also bist Du dafür, die schlechten Arbeitsbedingungen aus den einen, in die anderen Berufsgruppen zu verlagern. Denn wenn es Dir am Herzen liegen würde, dass ALLE zu humanen Bedingungen arbeiten, dann wärst Du nicht auf diese jämmerliche "aber uns geht es noch viel schlechter" Argumentation eingegangen.
Saint schrieb:
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> DerAndy schrieb:
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> > Was ein Unsinn Ihr hier schreibt ist unglaublich! Spieleentwickler sind
> > keine Krankenschwestern oder Leiharbeiter, haben meist jahrelang
> studiert
> > und sind bei solchen Unternehmen absolute Fachkräfte bis zu Experten auf
> > ihrem Gebiet: was auch dementsprechend entlohnt werden muss. Hier werden
> > Äpfel mit Birnen verglichen, was völlig unangebracht ist.
>
> Schön dass jemand den Mut gefunden hat, die Dinge beim Namen zu nennen. Ist
> für Leute, die Hauptschulabschluss und mit Ach und Krach die Ausbildung
> geschafft haben aber auch nicht leicht, zu verkraften, dass die "Uncoolen
> vom Pausenhof" jetzt deutlich mehr verdienen. Und anstatt sich Hilfe zu
> holen, um die eigene Situation zu verbessern, meckern sie lieber über
> andere. Das verbessert zwar nichts, aber gibt ein tolles Gefühl - gell?
>
> :-P
Mit einem Hauptschulabschluss geht im Pflegeberuf mal gar nichts. Und so von unseren Pflegekräften zu sprechen ist unterestes Niveau.
Pflegekräfte sind keine Putzfrauen und Servicekräfte, die den ganzen Tag Pissschalen ausleeren. Das Krankenhauspersonal muss fachlich fit sein. Denkt ihr etwa, dass die Ärtze sich den ganzen Tag um die Patienten kümmern? Dann lebt ihr auf dem Mond - das sind die Pflegekräfte. Schaut mal in eine Intensivstation, wer dort die Menschen am Leben hält >_<
Nur weil andere es noch schlechter haben, dürfen sich _die Frauen_ der Spieleentwickler also nicht beschweren, daß ihre Männer - wenn sie denn mal von der Arbeit kommen - schlecht gelaunt, depressiv bis hin zu suizidal gefährdet sind... mhm
Klar, klingt logisch.
Hey, in Afrika haben sie nix zu beissen - ich darf mich also nicht beschweren, wenn mein Mitbewohner wieder den Kühlschrank leer gemacht hat und nicht mehr aufgefüllt.
Hey, in China ist das Internet total zensiert - ich darf mich also nicht mehr über irgendwelche Sperrgesetze beschweren.
"Tolle" Logik.
Susanna schrieb:
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> Saint schrieb:
>
> Mit einem Hauptschulabschluss geht im Pflegeberuf mal gar nichts.
Da hast Du Recht! Aber wo ist der Zusammenhang zwischen A) Spielebranche und B) Pflege? Ausser dass jeder Zivi im einen arbeiten muss und doch im anderen gerne arbeiten würde.
Wir sind hier nicht in einem Sozialstaat mit Kuschelgarantie. Wenn sich Pflegepersonal, Erzieherinnen, Lehrer und andere gemeinschaftlich wichtige Berufsgruppen gegen Missstände auflehnen und Besserung fordern, bin ich dabei! Aber bitte nicht die eigene Misere denen unterschieben, denen es vermeintlich viel besser geht. Denn DAS nennt mal unsozial!
Tante Erna schrieb:
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> Die Herren Spielentwickler können sich ja mal auf dem wirklichen
> Arbeitsmarkt umtun und gesellschaftliche wichtige Arbeit machen (Z.B. in
> der Kranken- und Altenpflege, usw.). Die würden sich wundern wie schlecht
> die Arbeitsbedingungen und die Bezahlung in diesen durchaus sehr
> anspruchsvollen, fordernden und aufzehrenden Berufen ist. Nur für die
> schreibt keine einen offenen Brief.
Dann fang doch gleich mal an du Held! omfg ... ymmd
Kranken- und Altenpflege ?
Warum nicht gleich Bauarbeiter oder Fliessbandarbeiter ?
Was kümmert mich als studierter Informatiker was Hilfsarbeiter oder ander ungelernte Unterschicht tun muss ?
Wenn denen ihre Scheissjobs nicht passen können die ja auch ein halbes Jahrzehnt studieren gehen, und wenn die *dann* einen Scheissjob bekommen, *dann* können die jammern...
Btw: Bei der Qualität der Kranken- und Altenpflege in D sollten die mal lieber ganz still halten.
Susanna schrieb:
> Mit einem Hauptschulabschluss geht im Pflegeberuf mal gar nichts. Und so
> von unseren Pflegekräften zu sprechen ist unterestes Niveau.
>
> Pflegekräfte sind keine Putzfrauen und Servicekräfte, die den ganzen Tag
> Pissschalen ausleeren. Das Krankenhauspersonal muss fachlich fit sein.
> Denkt ihr etwa, dass die Ärtze sich den ganzen Tag um die Patienten
> kümmern? Dann lebt ihr auf dem Mond - das sind die Pflegekräfte. Schaut mal
> in eine Intensivstation, wer dort die Menschen am Leben hält >_<
Du Traumtänzer.
Pflege ist ein job für Leute die nichts können/wollen.
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