Ich fand Fable: The lost chapers ein sehr schönes Spiel. Der Inhalt war toll und es hat sehr viel Spaß gemacht sich die komplette Geschichte erzählen zu lassen.
Besonders gut hat mir gefallen, dass sich der Charakter auch weiterentwickelt hat. Gestartet als Kind, wuchs man zum Knabe um dann schliesslich als Held mit fieseligen Haaren seine Abenteuer zu bestreiten.
Mich beschleicht nur das Gefühl, dass sich dasselbe wiederholt wie bei Half-Life 2 (HL2) mit Steam. Das Spiel tritt in den Hintergrund, um ein Spiele-Plattform zu etablieren, die Geld bringen soll.
Bei Steam habe ich mir erst HL2 gekauft um dann feststellen zu dürfen, dass ich nach der Installation das Produkt registrieren durfte und zusätzlich noch zwei Stunden Updates runterzuladen (leider gibt es bei uns kein "schnelles" DSL im Gebiet).
Wenn ich zudem noch von verschiedenen Quellen lese, dass große Publisher wie Ubisoft gäzlich darauf bestehen, dass man sich zu solch einer Plattform dauerhaft verbindet, wenn man spielen mag, dann glaube ich, dass selbst ein Spiel mit einer Vorgeschichte wie Fable zu einem Armutstitel degradiert.
Schade, denn die meisten Spiele von Peter Molyneux waren sehr innovativ. Darunter Spiele, die völlig neue Konzepte hervorgebracht haben wie "Dungeon Keeper", "Black & White" oder eben auch "Fable".
Innovation aber schlecht umgesetzt:
B&W war reines Gott spielen. Cheaten von Anfang an quasi. Als Boeser hat man halt alles niedergemezelt, war alles kein Stress. Als guter durfte man bisl mehr Aufwand reinstecken. Im grossen und ganzen war der ganze Spielspass spaetestens nach der 1-2ten insel floeten weil sich da nichts mehr geaendert hat.
Und die Kreatur, naja ka was die gemacht hat. Die war bei mir zu 99% irgendwo. Ich hab sie nur genutzt wenn ich ausserhalb von meinem Wirkungskreis war. Und es hat lang gedauert bis mein Wolf da jemals Felder gegossen hatte etc. und wenn er mal nich in nen Feld geschissen hatte, hat sich sein Zauber/Wunder nie gelohnt.
Bei Fable I war die Story noch ganz nett. Leider war die Kindheit und die Teenzeit reiner Lueckenfueller bzw. nix als das Tutorial.
Schwerwiegender war fuer mich da das Gut und Boese: Abgesehen davon, dass das im ersten Teil eigentlich nicht relevant war, war dieses 'innovative' System schlecht: Ich konnte z.b. das Geld von dem Kerl nehmen, der sein Weib betruegt (negativ) aber dann auch trozdem ihn verpetzen(positiv) was fuer mich negativ sein muesste, weil ichs ja nur getan hab um doppelt Gold zu kassieren!
Bei Fable II war das leider alles viel schlechter: Nach diesem wahnsinnig schoenen Intro mit der Stadt und diesem Schneesetting kam nur noch eine Entaeuschung nach dem Anderen: Die Story war einfach nur traurig(schiesen wir mal durch das magische Feld...), ansonsten hat sich da nicht viel geaendert. Die Story war kurz und schnell erzaehlt und dann stand man da, hat gerade garnicht realisiert, dass es jetzt schon vorbei ist und was tut man? Tja man kauft sich halt schnell das Schloss. Sonst noch irgenwas was ich mit dem Geld machen kann? Ach ja heiraten wuhu. Ist der Hund schon getoetet? Koennte man ja noch schnell machen bevor man die Konsole ausmacht. Waere tatsaechlich das einzig interessante mit dem anzufangen. Mir kann doch keiner sagen, dass er staendig nen mini metaldetektor dabei haben will, der nur Muell findet aber immer rumbellt. Wobei er Kampftechnisch garnich soooo unpraktisch war.
Also gerade der Hund hat mir sehr gut gefallen, weil der gut umgesetzt war und ein abgerichteter Hund kann eben auf die Art "nerven", weil der meldet sich immer, egal ob es einem gerade passt nach einem "Schatz" zu graben oder nicht.
Ich werd mir Fable 3 jedenfalls wieder direkt zum Launch kaufen, weil es mir Spaß macht und es nicht gerade sehr viele dieser Machart gibt und daher eine schöne Abwechslung zu den ganzen Shootern darstellt. Mir geht es einfach auch um die Kleinigkeiten in einem Spiel, die man so noch nicht gesehen hat und die mir neue Erfahrungen einbringen über die ich nachdenken kann z.B. wie man sie noch verbessern könnte und so was, da ich generell gerne über so etwas diskutiere anstatt nur unproduktiv über die Spiele her zu ziehen.
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