Wie jetzt? Geld in den Bildungssektor pumpen? Mit was retten wir dann die Banken? Denkt denn KEINER an die Banken?
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Mag ein Verbot sinnvoll sein oder nicht sei mal dahingestellt.
Was ich allerdings hier zum Teil lese lässt es mir kalt den Rücken herunter laufen. Da denkt man sofort dass das Gesetz sicher nicht schaden kann - wenn es sicher auch nicht alle Probleme löst.
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"Aber wollen wir wirklich "Spiele", in denen das Ziel ist, virtuelle Menschen umzubringen?"
Sehr gerne!
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klaro schrieb:
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> Urs Redlich schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > Natürlich kommt es bei so einer Meldung zu grosser Aufgeregtheit. Aber
> > wollen wir wirklich "Spiele", in denen das Ziel ist, virtuelle Menschen
> > umzubringen?
>
> JA
Allerdings. Allein schon weil ich nicht weiß wo das Fleisch daß ich esse eigentlich herkommt.
Da sollte mein Tötungstrieb im Gehirn auch mal seinen Spaß haben. Absolut.
Und wer will schon teil einer Forschungsstudie sein die uns Randgruppe nochmal verarscht!? (Ex-killerspiel-spieler vom letztem Millenium haben weniger Alzheimer=)= usw.
Kontrolieren lassen?! ~~ gerne. Sex kostet aber. ! 3<
d3wd
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Urs Redlich schrieb:
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> Natürlich kommt es bei so einer Meldung zu grosser Aufgeregtheit. Aber
> wollen wir wirklich "Spiele", in denen das Ziel ist, virtuelle Menschen
> umzubringen?
Ja!
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Tantris schrieb:
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> Jep, solange es den Wehrdienst gibt, braucht man wirklich keine
> "Tötungstrainingssoftware" (und die Gore-effekte sind so etwas von gut
> gemacht, Ragdoll, Dismemberment, (Body)Fluidphysics, you name it, pal ...)
Genau anders rum ist es aber richtig.
Jugendliche brauchen Killerspiele um entscheiden zu können ob sie einen Menschen töten wollen oder nicht.
Und dann müssen sie vor dem Wehrdienst entscheiden ob sie ihn machen oder Zivildienst.
Genau anders rum ist es richtig.
Erst wenn man den Wehrdienst abgeschafft hat, kann man Killerspiele verbieten.
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> Die Menschen, die nicht zwischen virtuell und real unterscheiden können
> sind nämlich meistens NICHT die Spieler, sondern solche Bedenkenträger wie
> Du, lieber Urs.
Dann verweise ich mal auf den Thread hier im Forum, wo ein paar Kiddies darüber diskutieren, ob man bei einem Amoklauf besser mit einer Schusswaffe oder einem Messer unternimmt. Offenbar inspiriert durch Action-Filme oder -Spiele werden Gewaltszenarien entwickelt, die sie für "Fachwissen" halten. Hier ist schön zu sehen, wie eine Unterscheidung zwischen Realität und Fiktion nicht mehr funktioniert.
Glücklicherweise leben wir in einer Gesellschaft, in der viele nicht mit Gewalt und Krieg konfrontiert werden und diese nur aus Unterhaltungsmedien kennen. Dadurch wird Gewalt mit positiven Erlebnissen verbunden, während die negativen Auswirkungen nicht erlebt werden. Diesen Vorgang könnte man auch Abstumpfung nennen.
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Urs Redlich schrieb:
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> Natürlich kommt es bei so einer Meldung zu grosser Aufgeregtheit. Aber
> wollen wir wirklich "Spiele", in denen das Ziel ist, virtuelle Menschen
> umzubringen?
Ich nicht, mir reichen Monster oder böse Aliens. Allerdings: Böse Nazis bekämpfen oder Raubmörder jagen ist auch nicht verwerflich, warum soll es daher in Spielen verboten sein, in der Wirklichkeit aber notwendig, sinnvoll und gut?
Für Kinder und Jugendliche ist es sicher nichts, aber ich mag es nicht, wenn mir als Erwachsenen dieses realiter in 99,9% der Fälle harmlose "Vergnügen" VERBOTEN werden soll.
Ich soll bestraft werden für etwas, das ich als reine Unterhaltung ansehe?
Mir gefallen Tierjagden nicht, und auch nicht der "Tatort" und "Traumschiff", halte die für schwer gefährdend. Trotzdem habe ich nicht den Drang, derlei Idiotien Anderen zu verbieten und unter Strafe zu stellen - das wäre idiotisch.
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titrat schrieb:
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> Ich nicht, mir reichen Monster oder böse Aliens. Allerdings: Böse Nazis
> bekämpfen oder Raubmörder jagen ist auch nicht verwerflich, warum soll es
> daher in Spielen verboten sein, in der Wirklichkeit aber notwendig,
> sinnvoll und gut?
Wie bitte? Du findest es "sinnvoll und gut", Verbrecher auch "in der Wirklichkeit" mittels Selbstjustiz zu "bekämpfen"?
Na, bei dir scheinen die Ballerspiele ja schon zu wirken :-(
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Urs Redlich schrieb:
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> titrat schrieb:
> -----------------------------------------------------------------
> > Ich nicht, mir reichen Monster oder böse Aliens. Allerdings: Böse Nazis
> > bekämpfen oder Raubmörder jagen ist auch nicht verwerflich, warum soll
> es
> > daher in Spielen verboten sein, in der Wirklichkeit aber notwendig,
> > sinnvoll und gut?
>
> Wie bitte? Du findest es "sinnvoll und gut", Verbrecher auch "in der
> Wirklichkeit" mittels Selbstjustiz zu "bekämpfen"?
>
> Na, bei dir scheinen die Ballerspiele ja schon zu wirken :-(
Tu mir den Gefallen und mach folgendes für einen Augenblick:
Sammle alles was du WEISST und mit SICHERHEIT sagen kannst contra "Killerspiele". Alles Glaube? Es kann nicht anders sein ;)
Also mal eine Tatsache für dich: Es ist weder "Reiz" noch "Belohnung" die virtuellen "Menschen" zu "töten", sondern das Ausleben des Jagdtriebes und des Überlebensinstinktes, oder was glaubst du wohl warum die Landung an Ohama Beach ein wunderbares Beispiel für hervorragendes (Kriegs)spiel erlebnis ist? Dabei hast du nicht mal die Gelegenheit irgen"jemanden" zu "töten".
Mach doch mal eine Umfrage: Lass Spieler ihre Lieblingsszene spielen und frag sie dann ob sie das in der Realität auf LEBEN UND TOT erleben wollen. Ich bin davon Überzeugt, dass sich kaum jemand freiwillig meldet.
Also maße dir kein Urteil über andere Leute an, die du nicht verstehen kannst oder willst.
Danke
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Bitte richtig lesen. titrat meinte, das sei "in der Wirklichkeit" "notwendig, sinnvoll und gut".
Oder findest du das etwa auch?
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Urs Redlich schrieb:
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> Bitte richtig lesen. titrat meinte, das sei "in der Wirklichkeit"
> "notwendig, sinnvoll und gut".
>
> Oder findest du das etwa auch?
Okay das hab ich ned gesehen, aber ist wohl auch nicht so ernst zu nehmen, ändert jedoch nichts an meinem Beitrag...
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Wie, ich werd belohnt wenn ich Leute töte.....über so etwas hab ich eigentlich noch nie nachgedacht, hab immer nur die Spiele gespielt und irgendwann waren sie dann vorbei, ausser es sind Onlinespiele, aber da isses nicht anders....je länger man spielt um so mehr Gegenstände wird man erhalten.
Dass du als Spieler es aus diesem Standpunkt heraus betrachtest find ich etwas seltsam, du denkst an ein "Belohnungssystem, wenn man Menschen tötet" nur weil du nen Shooter spielst ?
Also ich spiel da einfach nen Shooter und während des Spielens bekommt man eben, wie in jedem anderen Spiel, zusätzliche Items, sonst wärs ja langweilig, wie jedes andere Spiel auch.
Wenn ich zB dafür 5 andere Spieler "virtuell" erschiessen muss, dann iss doch nix dabei, es ist schliesslich ein Shooter....hat doch rein gar nix mit der Realität, wenn man nicht gerade im Afgahnistankrieg als Soldat stationiert ist und selbst da nicht, zu tun lol
Das Belohnungssystem, von dem du da sprichst, ist allein auf dieses Spiel zugeschnitten, kann nicht auf andere Genre übertragen werden und auch nicht in der Realität genutzt werden.....so verblödet ist sicher kein normal Denkender, schätze ich mal, dass er meint, er bekommt jetzt nen Kuchen, wenn er den Bäcker erschiesst....nagut, sowas solls auch geben, aber dazu brauch man keine Shooter spielen, nennt sich wohl Raubmord, oder so, gibts natürlich auch lol
Das ganze Thema ist total überflüssig, man kanns natürlich drehen und wenden und sagen, aber wenn und so könnte es auch sein, wir sind böse, wenn wir so etwas spielen, das müsst ihr doch erkennen.....die solln mal mit ihren Problemen klarkommen, bevor sie andern Menschen helfen wollen, so bringt das nix.
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Und nur weil eine offensichtliche Minderheit der Meinung ist, etwas wäre "schlecht"*, soll der ganze Rest deswegen zensuriert UND kriminalisiert werden?
Das politische Kalkül der SP ist offensichtlich, die Zensurmasstäbe extrem schwammig und die Wirkung höchstwahrscheinlich kontraproduktiv.
Noch einmal: Das geplante Verbot wird im Endeffekt genau das Gegenteil bewirken.
Willst Du das?
(* Diese Studie ist ganz offensichtlich gekauft - auch Spiele auf dem Kinderspielplatz und das Fernsehprogramm führen bei manchen Kindern zu "Aggressionen" - insofern kann man hier auf keinen Fall von einem "wissenschaftlichen" Ergebnis sprechen.)
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Urs Redlich schrieb:
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> titrat schrieb:
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> > Ich nicht, mir reichen Monster oder böse Aliens. Allerdings: Böse Nazis
> > bekämpfen oder Raubmörder jagen ist auch nicht verwerflich, warum soll
> es
> > daher in Spielen verboten sein, in der Wirklichkeit aber notwendig,
> > sinnvoll und gut?
>
> Wie bitte? Du findest es "sinnvoll und gut", Verbrecher auch "in der
> Wirklichkeit" mittels Selbstjustiz zu "bekämpfen"?
> Na, bei dir scheinen die Ballerspiele ja schon zu wirken :-(
Wie böse muss man sein, um mir das Propagieren von Selbstjustiz zu unterstellen?
Bei Dir scheint ja das Fehlen von Logik schön zu wirken :-(
Natürlich gibt es Realitäten, seit Hundertausenden von Jahren in der Vergangenheit bis heute, wo Böse gejagt und aktiv bekämpft wurden. Und das ist gut und richtig so, auch wenn die Schweizer immer lieber wieder wegsehen und sich mit den jeweiligen Herrschenden "arrangieren". Nazideutschland wurde mit Waffengewalt beendet, wie man in vielen "Killerspielen" nachspielen kann - ist übrigens eher pazifistenfördernd, weil man sieht, wie schnell man mausetot wäre.
Von daher müsste man 3D-Kriegsspiele zur Schulpflicht machen, auch wenn ich (ist nichts für das Alter) dagegen wäre.
Es wird auch noch die nächsten Hunderttausend Jahre weiterhin Gewalt geben, auch wenn wir es uns anders wünschen würden.
Wie viele Naturvölker wurden ausgerottet, nur weil sie militärtechnisch weit unterlegen waren? Kriege und Verbrechen sind eine über alle Zeiten bisher ständiger Begleiter des Menschen, wer das ignoriert, ignoriert alle Realität. Diese nur in Literatur und Spielen auszublenden, wäre m.E. wenig hilfreich und extrem naiv.
Diese Spiele haben damit zwar wenig zu tun, sie machen unabhängig von diesen Überlegungen einfach Spaß, weil die Reaktionen gefordert werden, es dreidimensional ist, und es immerhin virtuell um Tod und Leben geht - dieses Rezept funktioniert nicht nur im Kino, sondern auch in Computerspielen.
Sollen Spiele wie "Uncharted 2" verboten werden, nur weil dort auch mal auf böse Gegner geschossen wird? Soll nur noch mit Wattebäuschchen auf gegnerische Killer geworfen werden?
Zumindest in meiner Fantasie will jeder doch gerne mal es den Böse zeigen. Das man von derlei Spielen zum Massenmörder wird, ist klar widerlegt, sonst wäre schon ein guter Teil meiner Bekannten genau das. Es sind stattdessen aber extrem gute Steuerzahler und Familienväter, einer ist sogar Extrempazifist.
Müssten nicht auch "Herr der Ringe", "Im Westen nichts Neues", die Sendung "Holocaust" und viele andere Bücher, Filme und Sendungen verboten werden, um nicht pharisäerhaft zu sein?
Ich habe Call of Duty gespielt, es hat mich angeekelt, wie man als russischer Infanterist wie Kanonenfutter in die Kugeln getrieben wurde, nur mit einem Patronenmagazin "bewaffnet".
Diese Vorfälle gab es real, und das Durchleben im Spiel macht mich sicher nicht zum blutrünstigen Gewalttäter, eher im Gegenteil. Aber warum muss ich mich rechtfertigen, etwa für "Gedankenverbrechen"? Wird so etwas schon verfolgt heutzutage?
Regeln ja, Verbot für Jugendliche ja, aber Erwachsene derart zu bevormunden ist nicht nur eine Zumutung, sondern schon eine Art von Gewalt - ich soll zum Straftäter gemacht werden, für etwas, das ich seit Jahrzehnten mache, ohne jemanden damit zu schaden. Ist das eine gute Idee?
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Urs Redlich schrieb:
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> Leider gelingt es mit dieser Einstellung in vielen
> Spielen nicht, das Spielziel zu erreichen. Es darf
> meines Erachtens nicht sein, dass durch derartige
> Computerspiele im Gehirn der Benutzer das
> Belohnungszentrum für Tötungsaktionen aktiviert
> wird.
Welche "vielen Spiele" wären das denn beispielsweise? Oder, um konkreter zu werden: Wie viel Spiele gibt es, in der das Töten nicht wehrhafter Personen relevant ist, und die nicht im Prinzip Notwehrsituationen simulieren? Du sagst selbst, dass es für Dich vertretbar ist, als Spieler auf (menschliche bzw. menschenähnliche) Figuren zu feuern, wenn dich diese angreifen. Warum sollte in einem Spiel verboten werden, was selbst in der Realität erlaubt ist?
Ich muss dazu sagen, dass der zukünftige Weg der Schweiz in diese Sache im Vergleich zum status quo in Deutschland immer noch recht pflegeleicht ist. Wenn ich es richtig verstehe, wird da nicht verboten, sondern einfach nur eine verbindlichere Alterseinstufung eingeführt; noch dazu ohne das bundesdeutsche Werbeverbot und Ähnliches. Also bekommt die Schweiz im Grunde das, was wir hier in Deutschland gerne anstelle dessen hätten, was wir bereits haben. Für die Schweizer ändert - prinzipielle Bedenken, weil so etwas überhaupt gemacht wird, einmal außen vor - im Kern eigentlich nichts. Der volljährige Schweizer kann immer noch in den Laden gehen und sich jedes Spiel kaufen, das er gerne hätte.
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Urs Redlich schrieb:
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> Natürlich kommt es bei so einer Meldung zu grosserAufgeregtheit. Aber wollen wir wirklich "Spiele", in denen das Ziel ist, virtuelle Menschen umzubringen?
Ja, will ich. Du willst abends/am WE dein Bier (oder auch mal nen Cocktail trinken, oder eine Rauchen, oder sonst was unvernuenftiges tun und es geht mich erstmal garnichts an solange du mich oder andere nicht damit schaedigst.
Also pack den Gutmensch wieder ein und lass Andere ebenso leben wie du erwartest dass man dich leben laesst.
Ansonsten steht meine Herausforderung an dich:
http://forum.golem.de/read.php?40086,2173250,2174456,anonymous_threaded_read=2#msg-2174456
snafu
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Ich denke es hat schon viel von "1984", wenn uns vorgeschrieben wird, was wir konsumieren. Die Spiele sind doch erst der Anfang. Was ist mit den Splatter-Filmen. Was ist mit Gewaltliteratur? Z.B. einem Krimi, in dem beschrieben wird, wie ein Man eine Frau vergewaltigt und sie anschließend umbringt indem er ihr Bauschaum in die Luftröhre sprüht (Beispiel ist beabsichtigt widerwärtig gewählt). Wenn eine solche Zensur eingerichtet ist, ist sie doch auch für politische Zensur zu gebrauchen.
Konsequenter Weise müsste man auch aus das verbieten. Was dann entsteht ist eine scheinbar supertolle, heile Welt in der es scheinbar keine Gewalt gibt. Oder vielleicht doch?
Gewalt war immer schon Bestandteil von Kund und Unterhaltung. Es wird auch so bleiben. Legal oder Illegal. Der Film "8mm" thematisiert das. Schau mal rein. Was dieser Film beschreibt, ist RICHTIG schlimm. Nicht wenn ich mit meinen Freunden Battlefield spiele. Dafür gibt es aber schon Gesetze. Insofern finde weitere Gesetzgebungen für nicht erforderlich.
Ein weiterer Aspekt ist auch nicht zu verachten. Ich kann im Spiel meine Aggression ausleben. Einer, der gern mal zuhaut kann mit Boxen und dem damit verbundenen Training prima eingefangen werden... Genauso sehe ich das für einen Großteil der "Killerpiele"-Spieler. Fakt ist aber auch, dass wenn einer solche Fantasien hat, er aus dem Verkehr gezogen gehört. Ich halte es jedoch nicht für plausibel genug, dass genau das durch Killerspiele ausgelöst werden soll.
Ich verstehe Deine Ansicht, kann sie aber nicht teilen, da ich selbst über das, was ich in meiner hart erabeiteten Freizeit konsumiere entscheiden möchte.
Welcher Amoklauf war denn nun nachgwiesener Maßen durch Killerspiele motiviert. Da gehört weitaus mehr dazu. Sie könnten vielleicht der Tropfen gewesen sein, der das Fass... Aber das Fass war sicher schon voll mit anderen Sachen. Fällt mir doch spontan das Lied "Kirchturmkanditaten" von Jan Delay ein.
VG:UW
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Den Thread habe ich gelesen. Leider verstehen hier viele nicht und zum Schluss sind die Diskutanten da etwas abgeglitten - das zugegeben - , dass in dem Thread ursprünglich die These aufgestellt wurde, dass ein Täter mit Messer ungefährlicher ist, als ein Täter mit Schusswaffe. Das schrie nach Widerspruch. Da kann man jetzt natürlcih trefflich streiten, wer der Teilnehmer da Fiktion und Realität durcheinander brachte.
Das ist aber auch garnicht der Punkt. Der Punkt ist, dass Du Dein eigenes Argument demontierst. Wenn jemand etwas nur aus Filmen kennt, dann hält er das für Realität. Das ist bei weit mehr Dingen so, als nur bei Gewalt. Siehe Amerika-Bild der Deutschen, Europa-Bild der Amis, nur um mal die offensichtlichen zu nennen.
Deine abschliessende These jedoch, dass hier reale Gewalt mit positiven Erlebnissen verknüpft wird, zeigt mal wieder, dass auch Du nicht fähig bist, diese Unterscheidung zu machen.
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Was ist das denn für ein Zusammenhang?
BW:
- Schuhe putzen.
- Stube reinigen.
- Revier reinigen.
- Antreten.
- Wegtreten.
und dann von vorn ...
CS & CO:
- Auf die Karte warten.
- Tasten drücken.
- Ärgern, weil Runde verloren oder
- Freuen, weil Runde gewonnen
und dann von vorn ...
Beides hat mit "Töten" so viel zu tun wie ne Kuh mit Chacha tanzen.
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