1. Foren
  2. Kommentare
  3. Games
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Spielebranche: Amazon bietet Ingame…

Weiterer Meilenstein des Konsumterrors

Anzeige
  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Weiterer Meilenstein des Konsumterrors

    Autor spambox 22.01.13 - 23:55

    Spiele sind mittlerweile keine Unterhaltungsprodukte mehr, sondern Verkaufsplattformen. Während man früher für sein Geld noch echte Ware erhalten hat, bekommt man heute nur noch Konsumnötigungen. Das ist e [...]

    [...] Wenn Sie diesen Beitrag zu ende lesen möchten, müssen Sie zunächst die "Forums Complete Thread Extension" im günstigen Monatsabo erwerben.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  2. Re: Weiterer Meilenstein des Konsumterrors

    Autor nekooni 23.01.13 - 10:17

    spambox schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Spiele sind mittlerweile keine Unterhaltungsprodukte mehr, sondern
    > Verkaufsplattformen. Während man früher für sein Geld noch echte Ware
    > erhalten hat, bekommt man heute nur noch Konsumnötigungen. Das ist e [...]

    Natürlich sind sie das. Ist ja nicht grade so, dass Amazon hier ein Vorreiter wäre - eher ein Nachzügler (auch wenn es vermutlich weniger Klicks erfordern wird als z.B. bei Steam). Und soweit ich das verstehe, geht es nur um "das Spiel ergänzende Angebote" - also DLCs / Addons.

    DLCs sind fester (akzeptierter) Bestandteil von Spielen, bei einem 50¤-Titel erwarten(!) die meisten Spieler mittlerweile, dass mindestens 1-2 DLCs erscheinen werden.

    Bedenken sollte man:
    * DLCs sind optional, d.h. wer sie nicht will, kauft sie nicht.
    * DLCs werden produziert, weil die Nachfrage dafür existiert - zumindest ich kaufe diese auch oft.
    * DLCs sind sehr profitabel für Entwickler/Publisher - relativ wenig Aufwand, aber vergleichsweise hoher Preis - der wohlgemerkt von den Spielern auch akzeptiert wird!
    * DLCs werden von Publisher/Entwickler sicher auch in die Gesamt-Betrachtung des möglichen Profits eingepreist - d.h. ein Studio kann sein Spiel mit Verlust verkaufen, weil er es als Platform für DLCs nutzen und darüber wieder in die Gewinnzone kommen kann. Im vereinfachten Sinne ist das das Prinzip hinter allen Free2Play-Spielen.

    Wieviel "eigentliches Spiel" in die DLCs geschoben wird, um diese zu Pflichtkäufen zu machen (vgl. Mass Effect 3, Teil des Spiels ausgeschnitten und als DLC verkauft) - das liegt in der Hand der Käufer. Entweder bin ich ein "verantwortungsvoller" Konsument und akzeptiere das nicht (=Verzichte auf den Kauf) oder mir ist das egal bzw. nicht wichtig genug - dann kaufe ich das Produkt halt trotzdem. Dann sollte man sich aber auch nicht wundern, wenn das zum neuen Standard wird - man hat ja selber dazu beigetragen.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  3. Re: Weiterer Meilenstein des Konsumterrors

    Autor spambox 23.01.13 - 11:08

    DLC ist aber nicht gleich DLC.

    Eine Erweiterung, z.B. Dragonborn für Skyrim kaufe ich auch gerne.
    Es ist quasi ein neues Spiel, dessen Vertriebsweg nur das Netz ist.

    Es gibt aber auch Content, der dem Spieler aufgenötigt wird, z.B einzelne Fahrzeuge eines Rennspiels. Der Spieler hat zunächst nur eine Grundausstattung, die schnell langweilig wird und wird im Laufe des Spiels zum Kauf angeregt.

    Ich sehe vor allem in der Verbindung zwischen fiktionaler Welt und echtem Geld ein Problem. Sobald echtes und virtuelles Geld zusammenkommen, entstehen Situationen wie bei Bitcoin. Außerdem wird dem Spieler die Kontrolle über sein Geld 'verschleiert'.
    Man bedenke: 2/3 der Konsumenten sind naiv und leicht beeinflussbar.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  4. Re: Weiterer Meilenstein des Konsumterrors

    Autor Endwickler 23.01.13 - 12:00

    nekooni schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ...
    > DLCs sind fester (akzeptierter) Bestandteil von Spielen, bei einem
    > 50¤-Titel erwarten(!) die meisten Spieler mittlerweile, dass mindestens 1-2
    > DLCs erscheinen werden.

    Akzeptiert: Nein
    Die DLC halten eher vom Kauf ab bis alles zusammen in der Krabbelbox landet und wenn man sich dann noch an das Spiel errinnert und es immer noch spielbar erscheint, wird es vielleicht gekauft.

    > ...
    > * DLCs sind sehr profitabel für Entwickler/Publisher - relativ wenig
    > Aufwand, aber vergleichsweise hoher Preis - der wohlgemerkt von den
    > Spielern auch akzeptiert wird!

    Ob sich der Aufwand immer so sehr in Grenzen hält, bezweifel ich ebenfalls.
    Akzeptiert: Nein.

    > ...
    > Wieviel "eigentliches Spiel" in die DLCs geschoben wird, um diese zu
    > Pflichtkäufen zu machen (vgl. Mass Effect 3, Teil des Spiels ausgeschnitten
    > und als DLC verkauft) - das liegt in der Hand der Käufer. Entweder bin ich
    > ein "verantwortungsvoller" Konsument und akzeptiere das nicht (=Verzichte
    > auf den Kauf) oder mir ist das egal bzw. nicht wichtig genug - dann kaufe
    > ich das Produkt halt trotzdem. Dann sollte man sich aber auch nicht
    > wundern, wenn das zum neuen Standard wird - man hat ja selber dazu
    > beigetragen.

    Dem kann ich voll zustimmen, auch wenn die, die nicht kauften, trotzdem darunter "leiden" müssen, wenn sich trotzdem eine große Menge an Käufern findet, die dem Publisher dann das Gefühl geben, dass das DLC-Konzept gut ankommt.

    Kein Publisher kann jahrelang Verluste einfahren und die DLC-Käufer sollten sich bewusst sein, dass sie hier nicht nur Spaß kaufen sondern auch ein Konzept fördern, das ihnen eine bessere Spielezukunft vorenthält, denn die Publisher sehen jetzt keinen Vorteil darin, Spiele mit weniger Fehlern und mehr Inhalt auszuliefern.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 23.01.13 12:06 durch Endwickler.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  5. Re: Weiterer Meilenstein des Konsumterrors

    Autor IT.Gnom 23.01.13 - 15:35

    Laut Wiki bedeutet Middleware noch etwas anderes.
    So wird die Bedeutung aber immer mehr verzerrt zu Vermittelware, Kuppelware, Dealerware.
    Der Kapitalist ist halt ein Hurenbock.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

Neues Thema Ansicht wechseln


Entschuldigung, nur registrierte Benutzer dürfen in diesem Forum schreiben. Klicken Sie hier um sich einzuloggen


Anzeige

Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


iPhone 6 und iPhone 6 Plus im Test: Aus klein mach groß und größer
iPhone 6 und iPhone 6 Plus im Test
Aus klein mach groß und größer
  1. Seek Thermal Wärmebildkamera mit Lightning-Anschluss fürs iPhone
  2. #Bentgate Verbiegt sich das iPhone 6 Plus in der Hosentasche?
  3. Flir One PIN-Ausspähung per Wärmesensor

Lytro: Lichtfeldfotografie bildet die Tiefe der Welt ab
Lytro
Lichtfeldfotografie bildet die Tiefe der Welt ab
  1. Minikamera Ai-Ball Die WLAN-Kamera aus dem Überraschungsei
  2. Photokina 2014 Olympus stellt Open-Source-Kamerakonzept vor
  3. Digitalkamera Nikon zeigt erste Vollformat-DSLR mit Klappdisplay

Zoobotics: Vier- und sechsbeinige Pappkameraden
Zoobotics
Vier- und sechsbeinige Pappkameraden
  1. Roboter Künstlicher Krake schwimmt schneller und effizienter
  2. Robotik Verformbares Gewebe wird zum Aktor
  3. Schnell, aber ungenau Roboter springt im Explosionsschritt

  1. Akamai: Deutschlands Datenrate liegt bei 8,9 MBit/s durchschnittlich
    Akamai
    Deutschlands Datenrate liegt bei 8,9 MBit/s durchschnittlich

    Der CDN-Betreiber Akamai hat wieder die Daten über seine weltweit verteilten Internetplattformen gesammelt. Danach ist in Deutschland die durchschnittliche Verbindungsgeschwindigkeit um 23 Prozent gestiegen. Doch in vielen anderen Ländern war die Steigerung stärker.

  2. Niedriger Schmelzpunkt: 3D-Drucken mit metallischer Tinte
    Niedriger Schmelzpunkt
    3D-Drucken mit metallischer Tinte

    Zwei chinesische Forscher haben ein neuartiges 3D-Druckverfahren entwickelt. Damit lassen sich Objekte mit einer flüssigen Tinte aus Metall aufbauen.

  3. Tiger and Dragon II: Netflix bietet ersten Kinofilm gleichzeitig zur Premiere
    Tiger and Dragon II
    Netflix bietet ersten Kinofilm gleichzeitig zur Premiere

    Netflix hat einen Pakt mit den Imax-Kinos geschlossen: Tiger and Dragon II wird gleichzeitig in diesen Kinos und bei dem Streaming-Dienst anlaufen. Damit soll gezeigt werden, dass ein Kinofilm nicht erst Monate später im Verleih der Videotheken verfügbar sein muss.


  1. 19:30

  2. 18:21

  3. 17:15

  4. 15:31

  5. 15:03

  6. 14:46

  7. 14:38

  8. 14:12