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Warum muss man einen RTL-Bericht ernstnehmen?

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  1. Warum muss man einen RTL-Bericht ernstnehmen?

    Autor Charles Marlow 13.02.12 - 12:25

    RTL ist wie BILD - man bedient den reaktionären Kleinbürger und macht schon ein bisschen Wahlkampf für seine "Freunde". Also liefert man eifrig die Vorurteile, die die der Zielgruppe bestätigen und von den wahren Problemen ablenken.

    Schickt man RTL z.B. zu den Grünen, dann entdecken sie allerhand "Sandalenträger", "Althippies" und "altgewordene Umweltschützer". Entsprechend bei den Piraten "übergewichtige Hacker", "unentschlossene Jungpolitiker mit fettigen Haaren" und "Jung-Bürgerrechtler im T-Shirt".

    Adjektive wie "ordentlich", "aufrecht", "seriös" oder "prinzipientreu" wird man bei dem Laden nur im Zusammenhang mit Konzernchefs, Bankern oder CDU-Politikern finden.

    Also, warum daran stören? RTL ist ein Propagandasender und sonst nichts! Aus meiner Programmliste bereits seit 15 Jahren verbannt und nicht einmal vermisst.

  2. Re: Warum muss man einen RTL-Bericht ernstnehmen?

    Autor Jonah Ltd. 13.02.12 - 12:45

    RTL ist ein Sender für nicht so helle Leuchten. Allerdings dürfte die Schnittmenge derjenigen, die sich als "Gamer" sehen, und derjenigen, die RTL (oder einen der Sender, die ein noch viel niedrigeres Niveau haben) sehen und ernstnehmen (nein, liebe Leser, es gibt keine Nachrichten oder Dokumentationen auf RTL, das ist alles nur Unterhaltung), recht groß sein. Sprich: Eine solche Aussage in einer nächtlichen Diskussionsrunde auf arte hätte ein anderes Echo gefunden, das wäre tatsächlich eine externe Aussage gewesen. Man hätte sich drüber lustig gemacht, aber das wäre es auch gewesen. Das hier hingegen war eine Aussage in einem eigenen Leitmedium und dementsprechend verletzend.

  3. Re: Warum muss man einen RTL-Bericht ernstnehmen?

    Autor Charles Marlow 13.02.12 - 12:58

    > Das hier hingegen war eine Aussage in einem eigenen Leitmedium und
    > dementsprechend verletzend.

    Ich finde nicht, dass man RTL diesen Status überhaupt einräumen muss. Entsprechend sollte auch die Reaktion der Community sein.

    In vielen Bereichen wird die Springerpresse bis heute nicht zitiert, weil sie nicht als seriös gilt. Bei den Fernsehsendern muss man das genauso handhaben. Sollen sie ruhig Dreck schleudern.

  4. Re: Warum muss man einen RTL-Bericht ernstnehmen?

    Autor Vollstrecker 13.02.12 - 13:01

    Moment, tausche CDU gegen SPD aus.

    CDU Werbung findest du auf den ÖR.

  5. Re: Warum muss man einen RTL-Bericht ernstnehmen?

    Autor Charles Marlow 13.02.12 - 13:03

    > Moment, tausche CDU gegen SPD aus.
    > CDU Werbung findest du auf den ÖR.

    Ich hätte sagen sollen "Volksparteien des Mittelstandes, die ihre eigene Klientel schon lange verraten und verkauft haben und sich heute nur noch dem Grosskapital andienen". Aber "CDU" geht schneller, weil da sind die "rotlackierte" CDU und der gelbe Wurmfortsatz prinzipiell auch schon mit dabei. ;)

  6. Re: Warum muss man einen RTL-Bericht ernstnehmen?

    Autor Soelen 13.02.12 - 14:07

    Wenn ich mir Berichte wie die hier anschaue

    [fernsehkritik.tv]

    will ich einfach nur das RTL abgeschafft wird, leider ein umögliches ziel da wie hat es Jonah Ltd. so schön formuliert?

    Jonah Ltd. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > RTL ist ein Sender für nicht so helle Leuchten.

    und irgendwas muss es ja für nicht so helle Leuchten geben. Klingt schon irgendwie abwertend~





    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.02.12 14:07 durch Soelen.

  7. Re: Warum muss man einen RTL-Bericht ernstnehmen?

    Autor ah_dx 14.02.12 - 02:14

    Vorurteile / Lügen / Meinungsmache und dazwischen ein wenig farbenfrohe, psychologisch geplante Fremderfahrung aus der Industrie...kurz Fernsehen.

    Solange man dem Schwachsinn, angefangen bei fingierten Shows, einseitiger Berichterstattung, negativen Nachrichten bis zu sich permanent wiederholenden Filmen mehr glaubt, als dem eigenen Verstand, stellt man sich damit ein echtes geistiges Armutszeugnis aus. Dabei dürfte der Geruch wohl das geringste Problem sein. Die Leute verblöden vor der Mattscheibe und verlernen das selbstständige Denken und werden in die Passivität gezwungen, weil man ihnen suggeriert, dass man nichts machen könnte. Genau das ist eher das Problem, denn nun geht sich niemand mehr gegen unsere korrupte amerikanisch-hörige Regierung stellen und überlässt Deutschland denjenigen, die zwischen Fernsehen und Realität noch unterscheiden können. Verfehlungen vom Bundeslügner, U-Bootlieferungen nach Israel, Bundestrojaner, Griechenland & Gesetzesentwürfe wie ACTA sind dabei nur der Anfang...es wäre mal an der Zeit sich zusammenzuschließen und gemeinsam gegen Mißstände zu protestieren...ach nein, geht ja nicht. Die Proteste werden verschoben...gleich kommt Deutschland sucht den Superdeppen und Bauer sucht Dummschwein.

    Aber sich wegen stinkenden Gamern aufregen...!



    4 mal bearbeitet, zuletzt am 14.02.12 02:31 durch ah_dx.

  8. du meinst wohl eher...

    Autor flasherle 14.02.12 - 09:27

    wem ist das überhaupt aufgefallen, echte gamer gucken kein tv, schon gar net rtl, sondern zocken...

  9. Re: du meinst wohl eher...

    Autor John T. Fox 14.02.12 - 10:02

    flasherle schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > wem ist das überhaupt aufgefallen, echte gamer gucken kein tv, schon gar
    > net rtl, sondern zocken...


    Genau! Und genau weil sie "zu viel" zocken, achten manche nicht auf ihre Körperhygiene. Es gibt immer Ausreißer, aber das generell alle stinken, das glaube ich bei bestem Willen nicht. Dennoch gibt es in der WoW-Szene eine Gilde, die wirklich nur arbeitslose und Hartz IV Empfänger aufnimmt, da die rund um die Uhr Zeit zum raiden und Erfolge erreichen haben. Da könnte ich mir dieses Klischee sehr vorstellen.

    Ich bin auch Zocker, schaue aber dennoch manchmal TV und achte auch auf meine Körperhygiene.

    Letztendlich stinkt RTL, da diese Kackbratzen solche Reportagen verfassen!

    Btw, Damals, als die IT-Spezis aufkamen, war so ziemlich jeder ITler damals relativ "ungepflegt" (langer Bart), lief im Schlabberlook und Sandalen rum, und ernährte sich ausschließlich vegetarisch.

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