Ich gehöre ja zu der Fraktion, die seit bald zehn Jahren den schleichenden Niedergang der Spielebranche anprangern. Nicht ganz zu unrecht, wie ich nach wie vor finde.
In einer rückblickenden Zwischenbilanz muss ich sagen, dass sich viele Befürchtungen bewahrheitet haben, aber insgesamt doch nicht alles ganz so schlimm ist, wie es hätte sein können.
(*) Eine der grossen Gefahren mit negativen Ausiwrkungen ist natürlich der Konsolismus. Damit bezeichne ich die Konzentration weg vom PC und hin zu den Konsolen, welche für die Qualität der Spiele insgesamt und natürlich insbesondere für die Qualität des Spielerlebnisses der PC-Spieler drastische Folgen hat.
Die Gründe für diesen Trend mag ich hier nicht im Detail erläutern, sie dürften aber in der betriebswirtschaftlichen Logik der grossen Pblisher vermutlich durchaus Sinn machen (grösserer, weniger kopierfreudiger bzw. kopierfähiger und leichter zufriedenzustellender Markt bei den Konsoleros verglichen mit dem PC) - für die Qualität der Spiele ist er jedoch schädlich.
Ein aktuelles Beispiel welches jeder leicht nachvollziehen kann ist Skyrim: Ein schönes Spiel - aber es wäre noch deutlich steigerbar, wenn man am PC eine gescheite Steuerung gebaut hätte, anstatt einfach die (Gamepad-bedingt) verkrüppelte Konsolensteuerung zu übernehmen. Das unsägliche Listengescrolle stört den Spielfluss empfindlich und nervt einfach nur, wenn man als PCler mit einer Maus in der Hand weiss, dass es so einfach besser zu machen wäre. Von der konsolistischen Zerstörung Deus Ex' 3 mag ich hier gar nicht anfangen, da kriegt man schon beim Gedanken Krämpfe.
Doch die verkrüppelten Steuerungen (wo wir 'dank' den Konsolen einen Rückfall in die frühen 80er Jahre hinnehmen müssen) ist natürlich nicht die einzige Auswirkung des Konsolismus. Ganze Genres welche vor 10 Jahren noch fleissig bedient wurden, verkümmern, weil sie steuerungsbedingt PC-only sind und viele Publisher in dem PC nichts mehr investieren wollen. Ich denke da an Strategiespiele, wo es seit der Jahrtausendwende tendentiell bergab geht, auch wenn ab und zu noch ein paar löbliche Lichtblicke erschienen sind. Aber da ist heute trotzdem weniger los als vor 10 Jahren, obwohl der Gesamtmarkt seither extrem gewachsen sein müsste.
(*) Eine andere Gefahr ist die Monopolisierung bzw. die Vernichtung kleiner Entwickler zu Gunsten weniger, einzig an Blianzen interessierter, grosser Publisher. Die hat schon vor langem Angefangen, wobei sich zunächst besonders EA negativ hervorgetan hat, als sie viele traditionsreiche Qualitätsentwickler aufgekauft und geschlossen haben, nur um den guten Namen deren Spieleserien dann für irgend ein jährlich wiederkehrendes 08/15 Fortsetzungsspektakel zu missbrauchen. Westwood und Bullfrog sind da nur zwei Beispiele. Wobei hin und wieder dann doch was brauchbares bei rausgekommen ist. (Wobei der Online-Spass halt bei EA immer dadurch verdroben wird, dass die ihre Spiele dermassen kaputtpatchen, dass man im Grunde 24/7 die neusten krassen Änderungen verfolgen muss, um nicht nach wenigen Wochen weg vom Fenster zu sein.)
Mittlerweile wurde Bad-Boy-EA allerdings noch von Activision übertrumpft, die alles daran gesetzt haben, sich noch unbeliebter als EA zu machen. Wenn man nur schon an die Aussagen von deren oberstem BWL-Papst Bobby Kotick gegenüber seinen Investoren denkt ('Videogamer sind alles dumme Penner die man wie Melkkühe ausnehmen und mit verblödetem Schrott abspeisen muss'), vergeht einen die Lust aufs Spielen seiner Titel ganz schnell. Naja, im Grunde ist einem die aufgrund der mangelnden Qualität sowieso schon vergangen.
Und naja.. auch die anderen grossen Firmen beckleckern sich nicht gerade mit Ruhm. Man denke dan an Ubisofts DRM-Eskapaden nach dem Motto 'wie vergraule ich auch noch die letzten zahlenden Kunden' und ähnliches.
(*) Doch nach diesen vielen negativen Worten auch noch was positives: Trotz grassierender BWLisierung und dem damit verbandelten Konsolismus gibt es durchaus Lichtblicke. Denn obwohl sich wie gesagt viele Berfüchtungen bewahrheitet haben oder sogar noch übertroffen wuden (zur Jahrtausendwende hätte ich mir noch nicht träumen lassen, mit was für verkrüppelten Konsolenport-Steuerungen wir uns heute teilweise huermärgern müssen) gab es durchaus noch einige spielenswerte Titel. Das liegt einerseits daran, dass auch der Massengeschmack hin und wieder noch ein bisschen Qualität goutiert und andererseits daran, dass sich auch in abbröckelnden Genres ab und zu scheinbar noch genug Käufer finden lassen, um diese mit halbwegs gescheiten Spielen zu versorgen. Dazu kommt der Aufstieg anderer Genres (z.B. MMORPGs), welcher auch einige interessante Entwicklungen zu bieten hat.
Freiheit statt Apple schrieb:
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> Ich gehöre ja zu der Fraktion, die seit bald zehn Jahren den schleichenden
> Niedergang der Spielebranche anprangern. Nicht ganz zu unrecht, wie ich
> nach wie vor finde.
Deine Überlegungen sind leider nicht ganz richtig, wenn man den GESAMTEN Markt betrachtet. Man muss aber mittlerweile unterscheiden zwischen den Majors (EA, Ubisoft, und Co.) auf der einen und Indies und Nischenanbietern (Paradox) auf der anderen Seite.
Konsolisierung findest Du nur bei Spielen der Majors und nur die Majors fressen sich gegenseitig auf, dort findet vehement eine Marktkonzentration statt, während vor allem auf der PC-Plattform die Indie-Szene von Jahr zu Jahr immer populärer wird und Nischen-Anbieter gute Absatzmärkte für ihre jeweilige Zielgruppe gefunden haben.
Und dann sind da natürlich noch die drei Konsolen-Hersteller, Nintendo, Sony und MS, die sich weiterhin dumm und dämlich verdienen werden, weil sie die Grundlage für den Massenmarkt stellen.
Freiheit statt Apple schrieb:
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> Mittlerweile wurde Bad-Boy-EA allerdings noch von Activision übertrumpft,
> die alles daran gesetzt haben, sich noch unbeliebter als EA zu machen. Wenn
> man nur schon an die Aussagen von deren oberstem BWL-Papst Bobby Kotick
> gegenüber seinen Investoren denkt ('Videogamer sind alles dumme Penner die
> man wie Melkkühe ausnehmen und mit verblödetem Schrott abspeisen muss'),
> vergeht einen die Lust aufs Spielen seiner Titel ganz schnell.
Kotick hat aber voll und ganz recht damit, auch wenn einem die Aussage nicht gefällt. Und weil er recht hat, grassiert eben der von Dir beklagte "Konsolismus".
Freiheit statt Apple schrieb:
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> Dazu kommt der Aufstieg anderer Genres (z.B.
> MMORPGs), welcher auch einige interessante Entwicklungen zu bieten hat.
Da sehe ich die Zukunft im Gamingbereich. Kostenlose Spiele, denn so muss man für Qualität und Spannung sorgen damit die Leute dabei bleiben und Geld ausgeben. Heuzutage ist man doch meistens gezwungen die "Katze im Sack" zu kaufen. Klar gibt es Demos, aber auch nur sehr begrenzt!
Was mich auch interessieren würde wäre eine "Gamingflat". Man zahlt zB. an Steam seine 30 Euro monatl. und kann dafür alle Spiele kostenlos aus der Cloud streamen. Je nach Spielzeit wandern gewisse Prozente (wie bei flattr) an die jeweiligen Entwickler.
Freiheit statt Apple schrieb:
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> Konsolismus.
> Konsoleros
> verkrüppelte Konsolensteuerung
da ist aber ein pc-gamer beleidigt.
ich zocke skyrim auf der xbox360 und das würde ich ihnen auch empfehlen. die steuerung ist fantastisch "smooth" und geht über joypad richtig in den körper über.
sehen sie doch einfach mal endlich einen fakt, den sie offensichtlich ausblenden:
strategiespiele kamen so extrem besonders in deutschland gut an.
der pc als spielemaschine hat in keinem anderen land als deutschland noch einen stellenwert.
sie überschätzen also den pc als spielemedium gewaltig.
für die umsatzzahlen spielt er keine rolle. und auch in deutschland wechseln immer mehr auf die konsole.
nicht die industrie produziert einfach nur für die konsole -- sie produziert für die konsole, weil die leute den rechner einfach nicht mehr so intensiv zum zocken benutzen.
netweird schrieb:
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> der pc als spielemaschine hat in keinem anderen land als deutschland noch
> einen stellenwert.
Das ist nicht korrekt, oder glaubst du etwa nVidia und AMD bauen nur aus Spaß ihre teuren Grafikkarten millionenfach, oder würden diese gar nur in Deutschland verkaufen?
Auch das der wohl umsatzstärkste Titel aller Zeiten, World of Warcraft, ein reines PC Spiel ist dürfte wohl kaum entgangen sein. Das neue Star Wars ToR ist ebenfalls ein reines PC Spiel, und einer der großen Hoffungsträger. Es ist wohl auch das teuerst produzierte Spiel aller Zeiten.
Einige der bekanntesten Spielefirmen sind PC fokusiert, z.B. Valve und Blizzard. Beide sind schwergewichte im Markt.
Wenn zudem der PC so unwichtig ist, warum hat dann EAs Origin, ein reines PC Problem, so viel aufsehen verursacht? Müssten deiner Logik nach nicht alle Spieler die EA Spiele sowieso auf Konsole spielen?
Natürlich sind Konsolen wichtig, und kaum ein Hersteller verweigert sich diesen noch. Valve hat Portal 2 auch auf Konsolen herausgebracht, wenn auch nicht mit dem gleichen Erfolg: ... Newell stated that "Portal 2 did better on the PC than it did on the consoles"...
Man sollte sich vom Konsolenerfolg nicht täuschen lassen, am Ende leben davon vor allem die großen Firmen, der PC aber ist der Tummelplatz auch für kleine und mittlere Entwickler. Gerade Plattformen wie Valves Steam haben hier viel getan um diesen Entwicklern wieder direkteren Zugang zum Publikum zu bieten.
Konsolenspieler sollten den PC Spielern zudem deutlich dankbarer sein, die teure Entwicklung der Grafikchips wird vor allem von den PC Spielern getragen. Konsolen erhalten beim Release zwar halbwegs aktuelle Chips, am Ende sind diese heute aber auch nur Zweitverwertungen dessen was sowieso für den PC kommt.
> sie überschätzen also den pc als spielemedium gewaltig.
Oder auch nicht. Willkommen in der Wirklichkeit.
dein pamphlet ist als pc-fan nachvollziehbar. interessiert die konsoleros aber nicht - die freuen sich über gute spiele, teils exklusiv, und über spiele, die für sie angepasst sind :)
"we have computers, which can beat your computers"
tunnelblick schrieb:
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> dein pamphlet ist als pc-fan nachvollziehbar. interessiert die konsoleros
> aber nicht - die freuen sich über gute spiele, teils exklusiv, und über
> spiele, die für sie angepasst sind :)
Da kann man sich für Konsolenspieler auch nur freuen. Allerdings ist das oft für PC Spieler wenig interessant, zumindest für Grafikenthusiasten sind Konsolenspiele heute nur schwer zu ertragen.
Der einzige Grund, warum dies nicht öfter zum Problem wird, liegt in der schlechten Ausnutzung der PC Hardware. Wenn es aber passiert, ist der Unterschied deutlich.
In sachen Spielspaß muss das keinen Einfluss haben, für einige aber ist es wichtig.
tunnelblick schrieb:
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> dein pamphlet ist als pc-fan nachvollziehbar. interessiert die konsoleros
> aber nicht - die freuen sich über gute spiele, teils exklusiv, und über
> spiele, die für sie angepasst sind :)
Es gibt aber Spiele (z.B. Ego-Shooter, RTS, Diablo like Hack 'n Slay, etc.) die auf Konsolen einfach schlechter zu spielen sind. Wenn es die Möglichkeit gäbe an einer XBox mit Maus und Tastatur zu zocken, hätte ich mir schon längst eine gekauft aber die Genres die ich mag sind auf Konsolen (verglichen mit der Steuerung am PC) eine Zumutung.
du musst sie ja nicht spielen. konsolen haben nicht den anspruch, jedem gefallen zu wollen.
"we have computers, which can beat your computers"
richtig - eyecandy muss auch ein wenig sein. für mich sind die unterschiede jedoch nicht so gravierend zu den pc-versionen (ultra-high-settings mal außen vor).
"we have computers, which can beat your computers"
Dank Origin und Ebay muss ich nur ein bruchteil des Preises zahlen um die Spiele zu spielen :D
Können das die Konsolen Spieler auch behaupten?
ploedman schrieb:
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> Können das die Konsolen Spieler auch behaupten?
Ja. Deswegen haben die Majors auch den "Gebrauchthandel" als DEN neuen großen Feind im Konsolenbereich ausgemacht, weil man ums Verrecken einen Grund für die Investoren braucht, wenn die Umsätze mal nicht so stimmen.
netweird schrieb:
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> da ist aber ein pc-gamer beleidigt.
> ich zocke skyrim auf der xbox360 und das würde ich ihnen auch empfehlen.
> die steuerung ist fantastisch "smooth" und geht über joypad richtig in den
> körper über.
Ihrer Aussage muss ich entnehmen, dass Sie als Konsolenspieler offenbar gar keine Vorstellung davon haben, wie eine sinnvolle Steuerung auszusehen hätte - ansonsten hätten Sie vielleicht meinen Kritikpunkt nicht missverstanden und sich Ihre seltsame Antwort ersparen können.
Die Steuerung ist auf dem PC ja identisch mit der XBox - und genau das ist das Problem! Da kann ich mir auch ein XBox-Pad an den PC anschliessen oder gleich an der Konsole zocken - die Steuerung ist überall gleichermassen Mist.
Was ich kritisiere ist, dass die gesamte Steuerung im Grunde auf dem Scrolling durch endlose Listen basiert - was für die beschränkte Konsolensteuerung natürlich angemessen ist (und sich nebenbei gesagt auf dem PC nicht schlechter steuert als auf Konsole), aber einfach extrem hinter den besseren Möglichkeiten eines PCs zurückbleibt.
Man denke nur mal an die Kiste, in der man seine Items aufbewahrt... sich in Zwei-Wege-Steuerung durch 300 Zeilen einer Liste zu kämpfen, ist einfach lächerlich, wenn man Maus und Tastatur hat, die einem die Möglichkeit bieten würden, das Inventar (z.B. mit Icons) auf dem ganzen Screen auszubreiten und klickbar zu machen - oder noch besser: Suchbar mittels Tastatureingabe.
Ähnliches gilt im Kampf: So ein Haudrauf, der eh nur Schwert und Schild benötigt steuert sich ja noch einigermassen effizient - aber ein Magier, der zwischen verschiedensten Spells switchen möchte - der verbringt ja mehr Zeit pausierend im Favoriten-Menü als dass er tatsächlich kämpft. Dass das mit den beschränkten Steuerungsmöglichkeiten der Konsolen wohl nicht besser machbar ist, verstehe ich. Aber auf dem PC wäre es besser machbar - und es nervt mich, dass es auf den PC Ports gar nicht erst versucht wird.
> sehen sie doch einfach mal endlich einen fakt, den sie offensichtlich
> ausblenden:
> strategiespiele kamen so extrem besonders in deutschland gut an.
> der pc als spielemaschine hat in keinem anderen land als deutschland noch
> einen stellenwert.
> sie überschätzen also den pc als spielemedium gewaltig.
> für die umsatzzahlen spielt er keine rolle. und auch in deutschland
> wechseln immer mehr auf die konsole.
> nicht die industrie produziert einfach nur für die konsole -- sie
> produziert für die konsole, weil die leute den rechner einfach nicht mehr
> so intensiv zum zocken benutzen.
Also zunächst einmal habe ich in meinem Posting nirgendwo irgendwas darüber gesagt, wie ich den Stellenwert des PCs weltweit einschätze. Mein Beitrag beschreibst selbstverständlich nur MEINE Sicht auf die Entwicklungen. Dass vielleicht sehr viele Leute sowieso nur an Guitar Hero 17 und Call of Duty 24 interessiert sind, halte ich für durchaus wahrscheinlich. Aber als 'Minderheit' darf man ja trotzdem seine Interessen vertreten - ansonsten könnte man ja gleich alle kulturellen EInrichtungen, TV-Sender etc. zumachen, die nicht zu den Top 3 des Mainstreams gehören.
Dass die Industrie sich aus wirtschaftlichen Gründen vom PC wegbewegt hat, ist mir völlig klar - das habe ich ja selber so geschrieben.
Allerdings denke ich, dass hier auch ein 'verstärkender' Effekt vorliegt: Der PC verliert für die Kunden an Attraktivität, weil die Industrie eben die Stärken des PCs gar nicht mehr ausnutzt.
(Und es wird ja kaum bestreitbar sein, dass der PC eine Vielzahl von Stärken gegenüber den Konsolen hätte - das fängt schon damit an, dass die Mehrheit der Genres sich auf Konsolen schlicht nicht sinnvoll steuern lassen.)
tunnelblick schrieb:
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> für mich sind die unterschiede
> jedoch nicht so gravierend zu den pc-versionen (ultra-high-settings mal
> außen vor).
Was an der genannten schlechten Ausnutzung der PC Hardware liegt. Auch hohe Grafiksettings in den Spielen bringt ja nichts, wenn die Modelle an sich aus wenigen Polygonen bestehen, oder die Texturen einfach alle matschig sind. Auch zu kleine Level, wegen des begrenzten Speichers der Konsolen, ändern sich mit den Settings nicht.
tunnelblick schrieb:
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> dein pamphlet ist als pc-fan nachvollziehbar. interessiert die konsoleros
> aber nicht - die freuen sich über gute spiele, teils exklusiv, und über
> spiele, die für sie angepasst sind :)
Naja - was die Konsoleros für ein 'gutes Spiel' halten, interessiert mich eben als PC-Fan in der Regel nicht.
Deswegen wär ich froh, wenn beide Plattformen weiterhin ernsthaft bedient würden.
tunnelblick schrieb:
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> du musst sie ja nicht spielen. konsolen haben nicht den anspruch, jedem
> gefallen zu wollen.
Da viele Konsolenspieler den PC aber für tod erklären, schadet es nicht zu erwähnen das Konsolen nicht für alle Spiele eine Alternative sind.
jtsn schrieb:
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> Kotick hat aber voll und ganz recht damit, auch wenn einem die Aussage
> nicht gefällt. Und weil er recht hat, grassiert eben der von Dir beklagte
> "Konsolismus".
Ich sehe das nicht so Einbahnstrassen-mässig.
Es ist ein altes und falsches Wirtschafts-Märchen, dass der Markt einfach nur das liefert, was die Kunden wollen.
Der Markt kann mit dem was er produziert auch beeinflussen, was die Käufer spielen und spielen wollen. Wenn er immer nur Stumpfsinn produziert, wird die Masse logischerweise nie etwas anderes fordern, weil sie nie etwas anderes gesehen hat. Würden sich die Publisher hingegen mehr Mühe geben, etwas gescheitere Inhalte einzubauen, würde zumindest ein Teil der Masse auch dafür sensibilisiert und dies nachfragen.
Von da her kann man aus Koticks-Perspektive natürlich sagen: 'Wir _können_ Schrott produzieren und die Deppen kaufens trotzdem' aber ich glaube nicht dass es umgekrht richtig wäre zu sagen: 'Wir _müssen_ Schrott produzieren, denn sonst kaufts niemand.'
das wissen wohl alle, die einen pc haben. denen ist aber auch bewusst, dass "ein pc" noch lange nichts zu tun hat mit "einem spiele-pc" und wohl mit mehrkosten verbunden ist.
"we have computers, which can beat your computers"
siehst du - und mich als konsolenspieler juckt euer gemäcker über schlechte konvertierungen nicht :)
und es ist nun mal so, dass konsolenspiele mehr verkauft werden als pc-spiele. star wars online ist seit *langem* mal wieder ein pc-spiel, welches auf platz 1 der verkaufscharts steht.
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