Die PS4 kann noch so tolle Hardware haben, eine PS3 kann man derzeit nicht emulieren und sie einfach wieder "mit drauf zu löten" ist einfach nicht rentabel, wie sich bei der PS3 gezeigt hat. Bereits zum Europa-Release fehlte da ein wichtiger Chip, später wurde diese Funktion komplett ausgebaut, was viele negative Meldungen zur Folge hat.
Der Sprung von der PS3 zur PS4 wird aber nicht mehr so groß wie bei den Vorgängern. Es wird Detailschärfe und (hoffentlich) stabile Frameraten bringen, aber man kann auch mit den aktuellen Konsolen riesige nahtlose Welten mit ordentlicher "Flora und Fauna" erstellen - kaum ein PS4-Spiel würde nicht mit mehr oder weniger kräftigen Abstrichen auch auf der PS3 machbar sein, jedenfalls grundsätzlich. Deswegen wäre eine fehlende Abwärtskompatibilität noch schmerzhafter als zuvor, wo man die teils engen Grenzen der Vorgängergeneration gerne hinter sich ließ, sobald das Angebot auf der neuen stimmte.
Ich glaube, Sony kauft Gaikai, um die PS4 per Streaming 100% abwärtskompatibel zu machen. Die Lizenzen von PSN-Titel sollten so technisch recht einfach zu überprüfen sein - man guckt einfach, ob der Account für dieses und jenes Spiel berechtigt ist und startet dann den Stream. Selbst mit Disc-Spielen wäre es denkbar, dass man die PS3-Scheibe quasi als Dongle einlegt, um die Echtheit zu überprüfen. Aber es bleibt natürlich abzuwarten, was Sony daraus macht. Sie sind ja nicht gerade berühmt dafür, alles technisch machbare zum Wohle des Kunden auszureizen... ;)
Klar ist Streaming nicht so schön wie direkt auf der Maschine zu spielen, aber in diesem konkreten Anwendungsfall wäre es sehr sinnvoll.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 02.07.12 10:14 durch Planet.
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Man darf auch nicht vergessen das streaming spiele schlecht kopierbar sind.sprich software piraterie wird es kaum geben.keine schlechte idee von sony
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Für neue Spiele würde es mich nicht interessieren, da suche ich mir eine Lösung, die die Spiele nativ abspielt. Ich bin mir sicher, dass die PS4 keine reine Streaming-Lösung wird.
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