Bei mir ist Steam eher unbeliebt (genauer: keine Option), weil ich Software lieber kaufe, anstatt fuer eine temporaere Nutzungsmoeglichkeit inkl. beliebiger Kontrolle und Ausspaehung sowie vollkommener Abhaengigkeit vom Anbieter zu bezahlen.
Schön für dich...
Achso ist das :) Und du weißt genau, was dein Betriebssystem, Anwendersoftware und "normal" gekaufte Onlinespiele so alles tun im Hintergrund ? Respekt :)
Ich liebe Leute mit gefährlichem Nichtwissen, die ernsthaft der Meinung sind, Steam oder andere "Tools" seien von Hackern oder vom Innenministerium entwickelte Spionagewerkzeuge. Du schaust wohl zu viele James Bond-Filme ^^.
Plenk, Doppeldach, Unreg, "Nichtwissen". Tolle Kombination. Bisher sind schon viele DRM-Ignoranten unsanft aufgewacht - Deine Generation wird das wohl irgendwann auch. Naja, geht nur um Geld, daher gut verschmerzbar.
Ich liebe Leute mit gefährlichem Nichtwissen, die ernsthaft der Meinung sind, Steam oder andere "Tools" seien wohlwollenden Entwickelern und nicht von Hackern oder vom Innenministerium entwickelte Spionagewerkzeuge. Du schaust wohl zu viele Biene Maja-Filme ^^.
Naja soviel anders sind aber aktuelle PC Titel auch nicht mehr.
Kaufe ich Sie nicht über Steam bekomme ich eine SecureRom Limitation aufs Auge gedrückt oder ich muss das Spiel Online Aktivieren oder sogar dann mit meinem UbiSoft/EA Account verknüpfen.
Also bin ich dort doch genauso abhängig wie bei Steam, kann es oft genauso wenig weiterverkaufen wie bei Steam.
Also beim PC gibt es nicht mehr viele Titel die kein DRM beinhalten und wenn ich genau das Spiel haben möchte muss ich wohl in den Sauren Apfel beißen und DA ist meiner Meinung nach Steam oft das geringste Übel von alle Optionen.
Aber ich greife auch immer mehr zu den Konsolentitel, solang es keine Shooter sind, da kann ich die so gut wie immer weiterverkaufen. Weils dort diese ganzen Massnahmen (noch) nicht gibt.
Maxiklin schrieb:
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> Ich liebe Leute mit gefährlichem Nichtwissen, die ernsthaft der Meinung
> sind, Steam oder andere "Tools" seien von Hackern oder vom Innenministerium
> entwickelte Spionagewerkzeuge. Du schaust wohl zu viele James Bond-Filme
> ^^.
Wer außer dir hat das denn behauptet?
Glaube du bist der der zuviel Fern schaut ;)
Ich kaufe mir grundsätzlich keine software ausser vll mal alle paar Jahre die absoluten highlights.. Aber bei den Preisen zeitweise bei Steam muss ich einfach zuschlagen, wie z.B. CSs für 13$ das ist einfach geschenkt. Da ich leider mit original cds nicht besonders pfleglich umgehe bzw meine ordnung zu wünschen übrig lässt, lebt bei mir keine cd mehr die älter als 3 jahre ist, daher ist steam für mich top.
Wer sich aber mit so zeug wie cod:mw2 für 50 oder 60€ abzocken lässt ist selber Schuld.
"temporaere Nutzungsmoeglichkeit inkl. beliebiger Kontrolle und Ausspaehung sowie vollkommener Abhaengigkeit vom Anbieter"
Also ich seh das so: wenn ich in 10 jahren mal wieder Lust auf zocken bekommen würde, lad ich mir kurz steam runter log mich ein und bekomme meine Spiele nach kurzer zeit in der neuesten Version, sofort spielbar ohne mir iwelche gedanken um cds oder patches oder mappacks etc. machen zu müssen.
Natürlich ist Steam für die meisten Spiele und Benutzer absoluter Mist, aber es gibt teilweise so gute angebote, bei denen mir die Einschränkungen egal sind, da Preis-Leistung einfach stimmt
Da hast Du leider recht. Als Steam neu war, konnte man einfach Steam ignorieren und immer noch alles spielen. Mittlerweile verzichte ich halt auf einiges - oder kaufe es halt fuer 10 EUR ohne DRM spaeter. Wenns nie rausgeht, ist es auch nie etwas fuer mich.
Und mit dem Angebot hast Du auch recht, momentan komplette x-com Reihe fuer 2 EUR. Wahrscheinlich bin auch ich irgendwann zu abgestumpft und werds mir zulegen.
Ach, das kommt auch für Konsolen. Schneller als dir lieb ist. Wiederverkauf ist den Herstellern nämlich ein Dorn im Auge. Also erzählt man einfach ein bisschen was von "Raubkopieren blablub" und führt Systeme ein, die den Wiederverkauf verhindern, das Ganze dann schön als "Kolateralschaden" verkauft, damit die Spieler nicht auf die Hersteller sauer sind, sondern sich gegenseitig anpflaumen.
Im PC-Spiele-Markt haben sie ihr Ziel eigentlich so gut wie erreicht, als nächstes sind die Konsolen dran. Die finden schon einen Weg.
charlielow schrieb:
> Also ich seh das so: wenn ich in 10 jahren mal wieder Lust auf zocken
> bekommen würde, lad ich mir kurz steam runter log mich ein und bekomme
> meine Spiele nach kurzer zeit in der neuesten Version, sofort spielbar ohne
> mir iwelche gedanken um cds oder patches oder mappacks etc. machen zu
> müssen.
Na, das nenne ich dann mal gesunden Optimismus. 10 Jahre sind in der IT eine Ewigkeit - wer sagt dir denn, dass es Steam 2020 noch gibt? Vielleicht geht Valve pleite, oder es gibt irgendwann einen Upgrade-Zwang auf ein neues System, wofür man dann nochmals zur Kasse gebeten wird? Oder unsere Regierung sperrt Steam aus, weil man keine Altersverifikation anbietet, die dem deutschen Gesetz genüge tut?
Nicht falsch verstehen: Ich finde Steam für Leute mit einem schnellen DSL-Anschluss eine feine und bequeme Sache, ich habe mir Anfang des Jahres GTA4 via Stram geholt und bin ganz froh, dass ich nun zumindest nicht dauernd die DVD ins Laufwerk legen muss, um zu spielen (auch wenn SecuROM trotzdem mitgekommen ist, grummel). Aber was morgen wird - wer weiß das schon? Dass Steam in jedem Fall sicherer ist als ein physischer Datenträger, möchte ich jedenfalls mal bezweifeln.
Urkel (froh, heute noch Dungeon Keeper in einer VM spielen zu können - obwohl Bullfrog längst Geschichte ist)
Ich muss Urkel zustimmen, genau darauf war auch meine "temporaere Nutzungsmoeglichkeit" bezogen. Andererseits - bei Angeboten wie den 2 EUR kann man natuerlich sagen, dass es sich lohnt, wenn man auch nur 5 Jahre davon profitieren koennte. Wie ist das eigentlich bei so alten Sachen - da kommen dann doch die Originaldateien auf den Rechner nehm ich an? Oder basteln die tatsaechlich noch ihr DRM drumherum?
Die Bequemlichkeit, keine physischen Datentraeger mehr zu brauchen - toll. Es irgendwann nicht mehr von Steam laden zu koennen, sondern eine lokale, vorher gezogene Kopie zur Installation nutzen zu muessen - vollkommen akzeptabel. Aber wenn schon DRM, dann auf jedem Fall eins, das bei mir lokal vorliegt - und keines, was sich online authentifizieren muss. Leider ist letzteres wohl mittlerweile der Normalfall - ist fuer die Hersteller natuerlic auch weitaus attraktiver.
Ist doch toll, vielleicht werden ja dann die Spiele billiger da durch unterbundenen Weiterverkauf mehr Neuware gekauft wird. Ist doch alles eine Preisfrage. Klar will keiner für ein Spiel das nicht wieder verkauft werden kann den selben preis bezahlen wie für eins mit der möglichkeit des wiederverkaufs. Aber schlägt sich diese Einschränkung auf den Preis aus (sagen wir mal es kostet dann nur noch 80%) würde ich nur noch zu diesen Versionen greifen.
Habe sowieso noch nie ein Spiel weiterverkauft, was vielleicht daran liegt das ich immer einen großen bogen um SP games mache die nach einem Tag durch sind.
Bestes Beispiel Wolfenstein:
Habs mir gezogen und nach 2 Tagen zweimal zurchgespielt. (taugt auch mMn nicht für MP)
Das Spiel bietet keinerlei Innovationen oder schöne Grafik, sondern lebt allein von seinem Namen. Als ich das im Laden für 60€ gesehen hab, musste ich mir echt an den Kopf fassen.
kerrigan schrieb:
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> Ist doch toll, vielleicht werden ja dann die Spiele billiger da durch
> unterbundenen Weiterverkauf mehr Neuware gekauft wird.
I lol'd.
__________
Whisky, Ferraris and gambling; aren't they rather more amusing than knitting, housekeeping and one's savings.
- Francoise Sagan
kerrigan schrieb:
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> Ist doch toll, vielleicht werden ja dann die Spiele billiger da durch
> unterbundenen Weiterverkauf mehr Neuware gekauft wird. Ist doch alles eine
> Preisfrage.
Mal schlau nachgedacht. Eine Reduzierung des Angebots (Gebrauchtmarkt faellt weg) fuehrt also zu einer Preissenkung. Die Theorie ist aeusserst interessant. Lass uns mal darueber reden, wenn wir besoffen sind. Also beide, ich auch.
Das Spiele dadurch billiger würden ist meiner Ansicht nach ein Trugschluss. Wann wird schonmal was billiger? Im Gegenteil: Die Entwicklung im Moment geht doch eher in die Richtung, dass die Preise für PC-Spiele eher noch steigen. Siehe die Tatsache, dass die ersten PC-Spiele für 60 Euro released werden.
Ich denke, dass die Enticklung sogar noch übler wird und für mehr und mehr PC-Spiele Gebühren fürs Online-Spielen fällig werden, wie es bei der XBox beispielsweise bereits der Fall ist.
Der "Zocker" ist die eierlegende Wollmilchsau zur Zeit. Und er lässt es ja auch mit sich machen, warum also sollten die Hersteller da umdenken? Melken solange es geht. Und wenn man dann noch sieht, wie vehement manche Spieler (ich meine jetzt nicht deinen Post oder so) die Geschäftsgebaren mancher Hersteller verteidigen, dann muss ich mich ohnehin fragen, wo das alles noch hinführen soll..
1 mal bearbeitet, zuletzt am 01.02.10 16:43 durch magic23.
10 Jahre sind in der IT eine Ewigkeit - wer sagt dir denn, dass es Steam 2020 noch gibt?
Ich hoffe mal das ich in 10 jahren aus dem alter fürs zocken langsam raus bin, aber glaube kaum das Steam in 10 jahren Pleite sein wird. Es scheint genau das gegenteil der Fall.
Bei wow zum Beispiel meckert keiner: was wenn die eines tages pleite sind oder ihre server dicht machen, oder noch schlimmer einfach meine chars löschen weil sie ja darüber verfügen können.
Es ist doch so das sie sich einfach vor klagen/ansprüchen der Benutzer rechtlich absichern müssen. Letztendlich wird jedoch kein Unternehmen der Welt das Ziel haben seine Kunden zu vergraulen.
Aus dieser wirtschaftlichen Logik heraus wird kein Unternehmen (sei es blizz oder steam) seine Rechte zum Nachteil des Kunden ausnutzen. Und falls doch würde es nach kurzer Zeit vor dem Aus stehen, bzw. auf eine nicht marktrelevante größe schrumpfen.
FireBird74 schrieb:
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[...]
>
> Also beim PC gibt es nicht mehr viele Titel die kein DRM beinhalten und
> wenn ich genau das Spiel haben möchte muss ich wohl in den Sauren Apfel
> beißen und DA ist meiner Meinung nach Steam oft das geringste Übel von alle
> Optionen.
>
Es gibt ja auch kein Spiel, dass nicht von mindestens so vielen gestohlen wird, wie von denen es abgegolten wird. Und wenn doch, dann nur weil es so schlecht war, das es keiner geklaut hat.
Über China meckern, und Spiele klauen, weil einem die Bedingungen nicht gefallen: Wahlfreiheit heißt auch der Anbieter darf wählen! Was ist verwerflich mir als Anbieter nur die Kunden auszusuchen, die mir gefallen, die mich nicht bestehlen und mir sogar trauen? Warum darf ich nicht wählen? Muss ich mich zum Deppen machen lassen? muss ich mich bestehen lassen?
Natürlich nicht, wir Kunden sind nur so daran gewöhnt, das wir immer können wenn wir wollen, dass es schon nicht schlecht ist, zu merken:
Verträge werden immer unter Gleichen geschlossen, sonst gelten sie schlicht erst gar nicht
(.... Ausnahmen gibts einige, aber die sind begründet und bekannt...)
Nur als Gedanke, fordern ist leicht, aber abwägen ist schwer :)
-M
"Eine Reduzierung des Angebots (Gebrauchtmarkt faellt weg) fuehrt also zu einer Preissenkung"
Also meine Rechnung ist folgende:
Da ein Unternehmen nicht vom gebrauchtmarkt profitiert macht es durch dessen wegfall zunächst mal keinen Verlust.
Jetzt ist natürlich alles vom Kaufverhalten des Kunden abhängig. Mal angenommen es kaufen sich genauso viele Leute die Neuware mit Einschränkung wie zuvor ohne (aus Mangel an Alternativen). Jetzt könnte man sagen das ein bestimmter Prozentsatz der Leute die sich normal am gebrauchtmarkt bedient hätten, gezwungen wird sich Neuware zu kaufen.
--> Es wird also mehr Neuware verkauft
Bei Preiskalkulationen eines Produktes wird immer der erwünschte gesamtumsatz betrachtet, sei es um allein die entwicklungs- und Prod.kosten sicher abdecken zu können.
Je nach Unternehmenspolitik wird auf den Betrag der nötig ist um die Kosten zu decken ein gewisser Prozentsatz aufgeschlagen den das Unternehmen als Gewinn einstreichen möchte.
Ist es für die zuständige Abteilung ersichtlich, das z.B. mehr cds verkauft werden, so wirkt sich das auf eine Senkung der Stückpreise aus, da immer mit einem Umsatzziel kalkuliert wird.
Leider scheint sich der computerspielemarkt dieser logik zu entziehen, was daran liegt das sich unternehmen meist am vorhanden Preisniveau orientieren, da man die "Leistung" eines Spiels nicht wirklich vergleichen bzw. bewerten kann.
Durch Raupkopien haben Benutzer eine praktische Alternative zum Kauf eines Produktes. Wenn Unternehmen musik und software zu spottpreisen verschleudern würden, könnte m.E. mehr Gewinn für sie drin sein.
Also ich sag mal ab 30 cent/titel würde ich mir musik wieder legal besorgen.
Und bei Spielen für 10€ könnte ich ohne gewissensbisse zugreifen ohne dem Geld hinterher zu weinen auch wenn das Spiel schlecht sein sollte.
charlielow schrieb:
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> Also ich seh das so: wenn ich in 10 jahren mal wieder Lust auf zocken
> bekommen würde, lad ich mir kurz steam runter log mich ein und bekomme
> meine Spiele nach kurzer zeit in der neuesten Version, sofort spielbar ohne
> mir iwelche gedanken um cds oder patches oder mappacks etc. machen zu
> müssen.
Sofern Steam dann - davon ausgehend, dass es weiterhin existiert - nicht inzwischen von ihrem Recht gebrauch gemacht hat, das Angebot dieses Spiels einzustellen.
Gut, bis in 10 Jahren ist auch der Actionknüller, welcher gerade 50 Euro kostet vermutlich nur noch 1,50 Euro wert - und die beziehen sich dann eher auf den dekorativen Pappkarton in Sammlerkreisen.
Dennoch: Vertragsbedingungen von Steam durchlesen. Insbesondere »C. GARANTIEAUSSSCHLUSS« sowie »13. Vertragslaufzeit und Kündigung«.
Wer Steam bzw. Valve das folgende mit seiner Zustimmung bestätigt, braucht sich um spätere Folgen sicherlich keine Gedanken mehr zu machen:
> Sowohl Sie als auch Valve haben das Recht, Ihr Benutzerkonto oder ein
> bestimmtes Abonnement jederzeit zu kündigen oder anderweitig zu
> beenden. Sie bestätigen und stimmen zu, dass die Kündigung Ihres
> Benutzerkontos oder eines bestimmten Abonnements Ihr einziger
> Rechtsanspruch und Rechtsbehelf im Hinblick auf jegliche
> Auseinandersetzungen mit Valve ist.
Auf Deutsch: Wenn Valve meint, du darfst in 9 Jahren nicht mehr Spiel X spielen, dann ist das einfach so. Punkt. Dahin sind die frommen wünsche, in 10 Jahren Spiel X ohne großen Aufwand von Installationen von Patches, etc. zu spielen.
Rechtsmittel dagegen? Ne, du hast Valve ja gesagt »klar, ich stimme zu keine zu haben - außer der Kündigung«.
> Natürlich ist Steam für die meisten Spiele und Benutzer absoluter Mist,
> aber es gibt teilweise so gute angebote, bei denen mir die Einschränkungen
> egal sind, da Preis-Leistung einfach stimmt
Wer damit leben kann, hat auch kein Problem. Ich bin jedenfalls froh, dass die letzten Spiele von Codemasters ohne solche Klauseln auskommen und der Datenträger für die Installation bei mir im Regal liegt.
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