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Die ganze Diskussion ist völlig unnötig

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  1. Die ganze Diskussion ist völlig unnötig

    Autor NeverDefeated 31.01.13 - 01:16

    Man kauft einfach keine Spiele oder Software, die einem die Herstellerfirma oder irgendein anderer Verein wieder wegnehmen bzw. inaktivieren kann, wenn man nicht von vorneherein davon ausgeht, dass man das Spiel irgendwann nicht mehr spielen kann, weil eben eine solche Deaktivierung möglich ist.

    Meine ansonsten komplette Battlefield-Spielesammlung wird Battlefield 3 z.B. nie sehen, solange ich den Kram nicht legal und komplett offline, also ohne Origin und "Bitte, bitte!" bei EA auf einem Rechner installieren kann.

    Auch Betriebssysteme, die nicht offline installierbar sind, gibt es bei mir nicht. Die meisten meiner Rechner, also alle mit persönlichen Daten, haben keinerlei Internetzugriff. Wenn ich ein Betriebssystem auf denen nicht installieren kann brauche ich es einfach nicht, weil es für mich unnütz ist und dasselbe gilt für Spiele. Ich würde nie Lebenszeit investieren um ein Spiel spielen zu lernen, das mit jemand wegnehmen und somit die Lebenszeit, die ich hineingesteckt habe mit Füssen treten kann. Lebenszeit ist das kostbarste, was ein Mensch hat. Anders als Geld und viele andere Dinge lässt sich Lebenszeit nicht vermehren. Sie vergeht unablässig und unabänderlich. Was soll ich mit erlernten Fähigkeiten in einem Spiel, bei dem andere entscheiden, ob ich es jemals wieder spielen kann? Solche Fähigkeiten zu erwerben ist Schwachsinn, da man sich irgendwann nicht mehr an ihnen erfreuen kann.

    Meine letzte komplette Windows-Installation (also nicht nur irgendein in einer Stunde hingerotzter Spielesetup sondern eine Vollinstallation mit an die 100 Anwendungen) vor vielen Jahren hat mich inklusive kompletter Systemeinstellung, Anwendungsinstallation und Anwendungseinstellung mehr als 40 Stunden Lebenszeit gekostet. Ich habe an der Börse inzwischen schon häufiger mal über 100.000EUR in 4 Stunden verdient, was einem Stundenlohn von 25.000EUR entspricht. Damit war meine damalige Windows-Installation also etwa 1 Mio. Euro wert. Glaubt ihr, ich verschwende jemals wieder Zeit darauf auch nur eine Seriennummer einzutippen, um ein Programm lauffähig zu bekommen? Geschweige denn es im Internet zu aktivieren und meine neue Installation so gleich mal mit ein paar Viren zu verseuchen bevor sie richtig fertig ist, so dass ich nochmal von vorne beginnen darf?

    Drauf geschissen. Entweder ein Hersteller liefert mir ein Programm so, dass es mich möglichst wenig Lebenszeit kostet und ich es auch in 20 Jahren oder wenn der Hersteller längst pleite ist noch aufspielen und nutzen kann, oder ich kaufe es halt nicht.

    Wenn jeder Mensch auf der Welt den Softwarekonzernen die Lebenszeit auch nur mit einem deutschen Facharbeitergehalt in Rechnung stellen würde, die weltweit damit verschwendet wurde und wird gekaufte und mit "uneingeschränkt funktionsfähigem" Geld (für dessen Erarbeitung ja auch oft viel Lebenszeit draufging) bezahlte Programme zu aktivieren bzw. zu reaktivieren, dann wären alle diese Konzerne längst hoch verschuldet bzw. pleite.

    Ich weiss nicht, wieso viele Menschen so dumm sind ihre Zeit mit Debatten und sogar mit dem Erwirken von Gerichtsurteilen gegen poplige Spielehersteller zu verschwenden, wo einfacher Konsumverzicht viel effizienter wäre. Irgendwie haben die doch was am Kopf. Gerade Spiele braucht nun wirklich niemand zum überleben. Glaubt ihr Steam oder Origin würden auch nur ein Jahr lang weiterbestehen, wenn alle Kunden, so wie ich, sagen würde: "Bis hierher und nicht weiter!"

    Die Spielehersteller bringen inzwischen die PCs der Benutzer in ihre Gewalt und betreiben damit Computermanipulation oder sogar Computersabotage und die ganzen disziplinlosen Spielesüchtigen begnügen sich mit Protestieren und schlucken am Ende trotzdem sämtliche Usability- und Datenschutzkröten obwohl sie den Spieleherstellern mit ihrem Konsumverhalten alles aufzwingen könnten was sie wollen, solange der Spielehersteller weiterexistieren will. Wie blöd können Menschen eigentlich maximal sein? Gibt es da eine Grenze?

    Albert Einstein hatte wirklich Recht als er behauptet hat, dass zwei Dinge, namentlich das Universum und die Dummheit der Menschen, unendlich wären, er sich beim Universum aber noch nicht ganz sicher wäre.

    Menschen sind komplett dämlich und bei solchen Themen hier wird das es überdeutlich. Menschen mit Verstand brauchen da nicht mit den Herstellern diskutieren. Die kaufen einfach keine Spiele mehr, stecken dem Hersteller aus welchem Grund sie keine mehr kaufen und dann weiss der Hersteller wo der Hammer hängt und kann sich entscheiden, ob er den Laden dicht macht oder endlich seine Kunden achtet statt sie zu verspotten und ihre Rechner in sein Botnet einzugliedern.

    Regt Euch auf und zieht vor Gericht wenn man Euch Eure lebensnotwendigen Waren und Dienstleistungen ständig teurer macht und verknappt. Spiele und sonstiger Entertainment-Müll sind es nicht wert, dass man dafür Lebenszeit verschwendet. Wir haben 30.000 Hungertote AM TAG auf dieser Welt, was uns alle zumindest zu passiven Massenmördern macht und hier regen sich offenbar Spielesüchtige über die AGBs eines Spieleherstellers bzw. eines Konzerns, der versucht mit illegalen Methoden das Copyright auf Spiele bei den Nutzern durchzusetzen auf. Seid ihr noch ganz bei Trost? Kauft den Mist einfach nicht und der Drops ist in spätestens einem Jahr gelutscht.

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  2. Re: Die ganze Diskussion ist völlig unnötig

    Autor IpToux 31.01.13 - 02:16

    > Man kauft einfach keine Spiele oder Software, die einem die Herstellerfirma oder
    > irgendein anderer Verein wieder wegnehmen bzw. inaktivieren kann

    Wieso hast du dann einen Internetanschluss ? der kann dir jederzeit weggenommen oder deaktiviert werden.

    LOL

    Ich würde jetzt gerne sehen wie Du ein Spiel von 1996 Spielst... die CD dürftest Du nämlich schon lange nicht mehr haben, wegen defekt und an das Spiel kommst du nie wieder. Ist die Selbe schote nur offline.

    Und wenn Du 40 Stunden benötigst um ein OS aufzusetzen mit 100 Apps ist das nen klarer FAIL... von Backup hast Du noch nichts gehört, das Spielt man ein, dauert 20 - 30 Minuten und alles ist da.

    > Damit war meine damalige Windows-Installation also etwa 1 Mio. Euro wert.

    Das hättest Du dann sicherlich auch behalten oder hättest Du das gespendet? Erstmal alle als Massenmörder darstelle ist einfach aber selbst nichts daran ändern.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 31.01.13 02:22 durch IpToux.

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  3. Re: Die ganze Diskussion ist völlig unnötig

    Autor nonatz 31.01.13 - 07:15

    Wieviel Lebenszeit hast du investiert um diesen Roman zu verfassen?

    Und wie viele Hungertote hättest du mit den X-Tausend ¤, die du in der Zeit verdient hättet, vrhindern können?

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  4. Re: Die ganze Diskussion ist völlig unnötig

    Autor Clown 31.01.13 - 08:33

    Alles Bla... Im Grunde hat er doch recht!
    Hätte die Spielerschaft genügend Eier in der Hose, würde sie einfach mal 1-2 Jahre lang KEINE Spiele mehr kaufen (aber auch nicht illegal besorgen!). Dann hätte sich das Problem erledigt: Die großen Firmen würden wahrscheinlich zwar überleben aber müssten endlich mal umdenken.
    Und die Spieler müsste nicht mal grundsätzlich auf das Hobby verzichten: So haben die meisten doch eh noch dutzende Spiele zu Hause und könnten einfach (noch) mal die spielen.

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  5. Re: Die ganze Diskussion ist völlig unnötig

    Autor crackhawk 31.01.13 - 09:21

    Was würde denn mit so einem Boykott erreicht werden? Ich finde den Grundgedanken von Steam garnicht schlecht. Gekaufte Spiele können einfach und überall ohne Datenträger oder Lizenzschlüssel installiert und gespielt werden, selbst Spiele-Klassiker deren CD-Version auf aktuellen Betriebssystemen schon mit Windows XP Probleme hätten werden so aktualisiert dass sie lauffähig sind und es, sofern es möglich ist, auch bleiben.
    Diese Lebenszeit Debatte könnte man auch umdrehen - wieso verschwendet man so viel Zeit damit sich darüber Gedanken zu machen ob man ein Spiel auch noch in 10 Jahren Spielen kann? Diese Zeiten sind vorbei, Dauerbrenner wie Super Mario Kart auf dem N64 wird es in dieser Form wohl nicht mehr geben. Da hat man eher noch die Chance dass das Spiel auf Steam, und gerade wegen Steam in 10 Jahren noch läuft.
    Dass Spiele auf Steam weiterverkauft werden können wird es denke ich in Zukunft zumindest für einige Titel bestimmt geben.
    Ein Problem würde es nur dann geben wenn der Laden Pleite geht, und davon kann man derzeit definitiv nicht ausgehen.

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