Wofür wird ein neuer Key für den Weiterverkauf benötigt?
Die meisten Games in der Steam Library zeigen ihre Keys dem Benutzer gar nicht erst an. Sprich in den meisten Fällen muss kein neuer Key generiert werden sondern lediglich der selbe Key von einem Steam Account an einen anderen übertragen werden.
Als Gegenvorschlag sollen sie halt eine Kennzeichnungspflicht einführen welche Titel weiterverkauft werden können und welche nicht. Wäre zumindest interessant wie sich das auf die Verkaufszahlen auswirken würde.
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...damit der Käufer das Spiel wieder für seinen Account registrieren kann.
Natürlich ginge es alternativ auch so, daß man es als Geschenk weitergibt, aber dafür müßte man den Account des Empfängers bereits kennen - was bei einem Verkauf über ebay vielleicht auch nicht wirklich erwünscht ist - am Ende wird man dann vom Käufer genervt weil der hier oder hier nicht weiterkommt.
Ich würde es ebenfalls befürworten, wenn Steam die Weitergabe von Spielen ermöglicht, vielleicht mit einer Sperrfrist von 2 Monaten nach Erwerb oder einem geringen Ablaß - der aber deutlich unter den von EA progagierten 10$$ liegen sollte.
Vermutlich würde man dann sehr schnell sehen, welche Hersteller Interesse daran haben, daß ihre Games auch gespiel werden, und welche nicht. Auf den Umsatz dürfte es aber so oder so keine allzugroßen großen Auswirkungen haben - aber es würde natürlich die Beliebtheit von Steam festigen.
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Aerouge schrieb:
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> Die meisten Games in der Steam Library zeigen ihre Keys dem Benutzer gar
> nicht erst an. Sprich in den meisten Fällen muss kein neuer Key generiert
> werden sondern lediglich der selbe Key von einem Steam Account an einen
> anderen übertragen werden.
Steam: "Papperlapapp. Komm uns jetzt nicht mit logischen Argument, wir wollen einfach nur nicht, natürlich könnten wir, wenn wir wollten."
Natürlich ist so etwas technisch gar kein Problem. Ich kenne andere Firmen, die erlauben es auch dass ein Nutzer eine Lizenz, die online auf einem Server gespeichert ist, von seinem Account auf den Account eines anderen Nutzers zu transferiert (nicht immer gibt es dafür ein Interface, aber eine Mail an den Support reicht, und die machen das für dich). Technisch ist das überhaupt kein Problem. Du hast die Lizenz nicht mehr, d.h. du kannst die Software nicht mehr nutzen (auch wenn du unerlaubter Weise eine Kopie behalten hättest) und die Lizenz ist jetzt im Account eines anderen Nutzers, der ab jetzt die Software nutzen kann.
Das Hauptproblem dürfte sein, das Valve nicht dabei verdient! Muss sich der Nutzer das Spiel neu kaufen generiert das auch wieder neuen Umsatz. Valve hätten zumindest einen Mittelweg wählen können. Sie hätten ja selber ein Verkaufsinterface auf Steam anbieten können, wo man Spiele zum Festpreis oder als Auktion verkaufen kann. Die Zahlungsabwicklung wäre dann über Valve gegangen und für diesen ganzen Service hätte Valve X% vom Kaufpreis erhalten (wie hoch auch immer X dabei wäre). Das ist zwar dann auch nicht viel, aber immerhin hätte Valve etwas dabei verdient und die meisten Nutzer wären damit schon zufrieden gewesen.
/Mecki
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Herr Lich schrieb:
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> Natürlich ginge es alternativ auch so, daß man es als Geschenk weitergibt,
> aber dafür müßte man den Account des Empfängers bereits kennen - was bei
> einem Verkauf über ebay vielleicht auch nicht wirklich erwünscht ist - am
> Ende wird man dann vom Käufer genervt weil der hier oder hier nicht
> weiterkommt.
Was ist so schlimm den Käufer bei ebay nach seinem Account zu fragen? Ich sehe darin kein Problem. Das ist so, wie bei physischen Gütern, die ich ihm ja auch nur zu kommen lassen kann, wenn ich seine Adresse kenne. Du hast kein Problem ebay Verkäufern deine Postanschrift mitzuteilen, aber siehst ein Problem darin ihnen deinen Steam Account zu nennen?
Außerdem, kann man nicht mehrerer Steam Accounts haben? Wenn ja, dann machst du dir halt einen Fake Account, nur für ebay Einkäufe und transferierst dann von dort die Lizenz auf deinen echten Account. Wenn es so eine Transferfunktion gibt, die man bei ebay nutzen kann, dann kannst du die ja auch benutzen um Lizenzen zwischen unterschiedlichen Accounts von dir zu transferieren.
/Mecki
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owned! +1
:)
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/mecki78 schrieb:
>
> Das Hauptproblem dürfte sein, das Valve nicht dabei verdient! Muss sich der
> Nutzer das Spiel neu kaufen generiert das auch wieder neuen Umsatz. Valve
> hätten zumindest einen Mittelweg wählen können. Sie hätten ja selber ein
> Verkaufsinterface auf Steam anbieten können, wo man Spiele zum Festpreis
> oder als Auktion verkaufen kann. Die Zahlungsabwicklung wäre dann über
> Valve gegangen und für diesen ganzen Service hätte Valve X% vom Kaufpreis
> erhalten (wie hoch auch immer X dabei wäre). Das ist zwar dann auch nicht
> viel, aber immerhin hätte Valve etwas dabei verdient und die meisten Nutzer
> wären damit schon zufrieden gewesen.
Ich denke, Valve selbst könnte es verkraften wenn sie beim Weiterverkauf nichts mehr verdienen, die Downloadraten steigen dann halt ein wenig - aber andererseits hab ich meinen Steam-Account auch auf 3 Rechnern eingerichtet, und spätestens die Updates für installierte Games werden pro Rechner runtergeladen.
Das Problem dürften eher die Publisher sein. Für die ist Valve nur deswegen ein guter Partner, weil die Games an den Account gebunden sind - und einem Publisher dessen Namen ich hier jetzt nicht nennen möchte reichte ja nichtmal das aus, der hat mittlerweile seinen eigenen Laden aufgezogen, der ganz überraschend weit weniger Freiheiten zuläßt als Steam.
Von der Seite sehe ich Steam immer noch als guten Kompromiss. Ich würd auch gern häufiger mal ein Game das ich im Paket bekommen hab, das ich aber nie zocken werde, an einen Bekannten weitergeben von dem ich weiß das es ihn interessiert. Aber solange ich für das ganze Paket weniger ausgebe als im normalen Handel für den Einzeltitel kann ich damit leben.
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Hey, warum so kompliziert? Key ausdrucken, in die Schachtel legen und fertig!
Ein epay- Käufer aus Rostock, der meine Postanschrift kennt steht nicht nachts um 10 bei mir vor der Tür - bzw. ich tue nichts auf ebay, das eine so weite Anfahrt rechtfertigen könnte.
Aber wenn er mich in Steam sieht kann er mich anschreiben, und das mag ich nicht.
Schließlich adde ich auch nicht jeden D*pp bei Facebook nur weil ich schonmal hinter ihm an der Supermarktkasse gewartet hab ;)
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Aerouge schrieb:
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> Wofür wird ein neuer Key für den Weiterverkauf benötigt?
Das wissen die selbst nicht, aber könnte ja unwissende zufriedenstellen. Im Gegenteil wäre ein neuer Key sogar Dummfug. Denn die Keys dienen ja als Nachweis darüber, wieviele Games Steam verkauft hat. Ein Weiterverkauf wäre für Valve also bedeutend besser, wenn man den alten Key heraus löst, damit man nachweisen kann, wieviele "neue" Games verkauft wurden und wieviele "alte" Spiele weiter gegeben wurden.
und wie hier schon jemand bemerkt hat ... 10 Cent Bearbeitungsgebühr für den "Aufwand" und Valve kann nicht einmal mit dem Argument "das kostet uns was" kommen.
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/mecki78 schrieb:
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> Das Hauptproblem dürfte sein, das Valve nicht dabei verdient!
Und, dass die Publisher eventuell nicht mehr auf Steam zurückgreifen sondern andere Plattformen nutzen würden, wenn man sie zu derartigem Verhalten zwingt.
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...
Habt Ihr Steam überhaupt schon mal genutzt? Man kann sich von jedem Spiel den Key anzeigen lassen. Steam -> Bibliothek -> Spiel auswählen -> CD-Key Anzeigen.
So.. Da Steam auch Spiele von Ubisoft und Windows Live vertreibt enstehen schon mal an dieser Stelle Probleme. Die Keys sind vom Jeweiligen Game bei Steam auf den Account des Nutzers registriert und zusätzlich bei Ubi, Windows Live.
Wie Stellst Du dir nun den Weiterverkauf vor? Ich habe zb. Batman AA GOTY Wenn ich das jetzt weiter verkaufen dürfte (Zb. an dich) wie willst Du windows Live nun beweißen das Du das Spiel gekauft hast bei Steam? Die wollen dann von dir die Rechnung von Steam.
Denn Steam kann evtl. den Key auf deinen Account übertragen, aber den ärger mit Ubisoft, Windows Live (ebenfalls account gebunden) haste dann auch noch.
Ihr stellt Euch das immer so schön einfach vor ohne darüber nachzudenken.
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