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Wie ist das denn bei Apple?

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  1. Wie ist das denn bei Apple?

    Autor /mecki78 17.09.12 - 18:39

    Kann man Apple iPhone Apps oder Mac Apps, die man bei Apple gekauft hat, weiter veräußern? Man kann ja nicht einmal Musik weiterveräußern. Ich meine, man kann natürlich die "Dateien" verkaufen, aber dann dürfte man selber keine Kopie mehr zurück halten und das geht nicht: Einmal gekauft liegt der Song bei einem immer in der Cloud und auch wenn man ihm nicht herunterlädt, könnte man ihn immer noch streamen und somit jederzeit hören (herunterladen ist ja dank iCloud nicht mal mehr notwendig, wenn man keinen Platz opfern möchte). Warum geht nicht mal jemand gegen Apple deswegen vor, oder traut man sich an Apple nicht ran?

    /Mecki

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  2. Re: Wie ist das denn bei Apple?

    Autor Freakgs 17.09.12 - 18:41

    Naja, es macht keinen Sinn jetzt massenhaft abzumahnen. Valve wird - voraussichtlich - die Erklärung nicht unterschreiben und es auf einen neuen Prozess ankommen lassen (alleine dieses Prozedere würde wieder viele Jahre dauern). Letztenendes wird es dann wieder auf eine (höchst)-richterliche Entscheidung hinauslaufen, danach kann man - mit dieser Entscheidung gestärkt oder eben auch nicht - das weitere Vorgehen planen.

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  3. Re: Wie ist das denn bei Apple?

    Autor BLi8819 17.09.12 - 19:30

    > Ich meine, man kann natürlich die "Dateien" verkaufen, aber dann dürfte man selber keine Kopie mehr zurück halten und das geht nicht:

    Ja, und genau das ist das Problem.
    Und das Problem muss gelöst werden.

    Bei Valves macht man jetzt einen Anfang, weil dort der Schmerz wohl auch größer ist und mehr Geld geflossen.

    Man müsste nur eine Funktion implementieren: Software übertragen. Und fertig. Das Spiel wird vom Account gelöst, und einem anderen zugeschrieben. Daten werden automatisch von der Platte gelöscht, nach Verkauf.
    Das will Valve aber bestimmt verhindern. Denn so eröffnet man ein Gebrauchtmarkt, welcher die Preise alter Spiele drücken kann.

    Ich hoffe es kommt zu einer Klage und das Gericht entscheidet in beiden Fällen für den Kläger.
    Dann wäre der Online-Handel einen Schritt näher an Offline-Handel und der Kunde hätte mehr Rechte.

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  4. Re: Wie ist das denn bei Apple?

    Autor Analysator 17.09.12 - 23:27

    Top Funktion...
    Spiel kaufen, Strg+c der Daten,strg+v woanders hin, dann "Spiel übertragen" und Geld kassieren, Crack für kopierte Daten im www saugen
    =>
    Bei Neuspielen quasi für lau legal mit Highspeed bei Steam gesaugt, "nur" noch ein paar MB Crack bei den gängigen Portalen besorgen. Irgendein Web-Proxy aus sonstwo genommen dazu und alle glücklich -.-

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  5. Re: Wie ist das denn bei Apple?

    Autor ruamzuzler 18.09.12 - 07:34

    BLi8819 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich hoffe es kommt zu einer Klage und das Gericht entscheidet in beiden
    > Fällen für den Kläger.
    > Dann wäre der Online-Handel einen Schritt näher an Offline-Handel und der
    > Kunde hätte mehr Rechte.

    Nein!
    Die EU soll aufwachen und Valve so wie Microsoft mit der IE-Geschichte damals mit einer Dauerstrafe belegen, die der Firma RICHTIG weh tut. Eine andere Sprache verstehen die nicht.

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  6. Re: Wie ist das denn bei Apple?

    Autor Stresskeks 18.09.12 - 08:34

    Nein, diesen Dreck einfach nicht mehr nutzen - Razor1911 macht auch gute Spiele :D

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  7. Re: Wie ist das denn bei Apple?

    Autor underlines 18.09.12 - 08:55

    Stresskeks schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nein, diesen Dreck einfach nicht mehr nutzen - Razor1911 macht auch gute
    > Spiele :D


    Razor1911 macht ausserdem schöne Cracktros und nfos...

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  8. Re: Wie ist das denn bei Apple?

    Autor BLi8819 18.09.12 - 12:41

    Toll. Du willst also lieber Symptome bekämpfen, anstatt Klarheit zu bringen.

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  9. Re: Wie ist das denn bei Apple?

    Autor Avalanche 18.09.12 - 18:56

    BLi8819 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Man müsste nur eine Funktion implementieren: Software übertragen. Und
    > fertig. Das Spiel wird vom Account gelöst, und einem anderen zugeschrieben.
    > Daten werden automatisch von der Platte gelöscht, nach Verkauf.
    > Das will Valve aber bestimmt verhindern. Denn so eröffnet man ein
    > Gebrauchtmarkt, welcher die Preise alter Spiele drücken kann.

    Ich fürchte, so einfach wird das nicht. Du könntest ja z.B. ein Version x einer Software verkaufen wollen, während im Store bereits eine Version y verkauft wird (mit y > x).

    Konkretes Beispiel aus der Apple-Welt:
    Man möchte eine Version einer Software verkaufen, die auf einem iPhone 3G funktioniert, während die aktuelle Store Version mindestens ein iPhone 4S voraussetzt. Einfach dem einen Account das Recht nehmen und einem anderen Account das Recht geben reicht also nicht unbedingt aus.

    Das wird ziemlich schnell ziemlich kompliziert. Welches Interesse hätte ein Anbieter hier viel Arbeit reinzustecken, um im Endeffekt eine Lizenz weniger zu verkaufen?

    Langfristig wird man Software vermutlich nur noch auf Montags/Tages/Jahresbasis mieten.

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  10. Re: Wie ist das denn bei Apple?

    Autor BLi8819 18.09.12 - 21:39

    > Welches Interesse hätte ein Anbieter hier viel Arbeit reinzustecken, um im Endeffekt eine Lizenz weniger zu verkaufen?

    Das Interesse des Anbieters ist mir vollkommen egal. Mir ist der Verbraucher wichtig.

    > Man möchte eine Version einer Software verkaufen, die auf einem iPhone 3G funktioniert, während die aktuelle Store Version mindestens ein iPhone 4S voraussetzt. Einfach dem einen Account das Recht nehmen und einem anderen Account das Recht geben reicht also nicht unbedingt aus.

    Mal dumm gefragt (ich habe kein iPhone): Was machen die Anbieter, wenn jemand mit dem iPhone 3G eine App kauft, dann sein iPhone zurücksetzt? Kann er die App dann nicht mehr neu installieren, weil im Store nur noch die Version fürs iPhone 4S liegt?

    Das wäre ein Grund mehr zu Klagen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 18.09.12 21:40 durch BLi8819.

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  11. Re: Wie ist das denn bei Apple?

    Autor Lawelyan 19.09.12 - 00:14

    BLi8819 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    [...]
    >
    > Mal dumm gefragt (ich habe kein iPhone): Was machen die Anbieter, wenn
    > jemand mit dem iPhone 3G eine App kauft, dann sein iPhone zurücksetzt? Kann
    > er die App dann nicht mehr neu installieren, weil im Store nur noch die
    > Version fürs iPhone 4S liegt?
    >
    > Das wäre ein Grund mehr zu Klagen.

    Ich kenne das problem direkt auch nicht, weil ich alle zwei Jahre ein neues iPhone bekomme (Dienstgerat)
    Aber nach meiner Kenntnis kann ich entweder das Backup zurückspielen und hab alle Apps in der jeweiligen Version wieder drauf oder ich habe Pech.

    Aber mal im Ernst, man kann über Apple sagen was man will.
    Im Moment sind sie IMHO die einzigen die Software für Produkte weiterpflegen die sie nicht mehr verkaufen.

    Vor kurzem sagte mir jemand das Samsung das jetzt wohl auch macht.

    Und die Updates bei denen Apple ältere hardware ausgeschlossen hat, war im Gründe nachvollziehbar (Siri ohne passende Leistung z.b.)

    Auf der anderen Seite sehe ich das, zumindest bei Apps, nicht als kritisch an. Ein Euro oder auch fünf gebe ich auch für Kaminanzünder, ähm Zeitschriften regelmäßig aus. Da wegen einem lebenslangem Nutzungsrecht zu Klagen finde ich übertrieben.

    Musik/Filme kaufe ich halt auf DVD/CD und spiele sie in mein itunes ein.

    Um zum Artikel zurückzukommen, was Valve da macht ist was anderes und eine Frechheit
    Beispiel wie es mir passiert ist:
    Eine Freundin schenkt mir ein CoD als DVD
    Ich installiere es und weil ich genötigt wurde Pack ich mir ein Steam auf meine Kiste und verbinde das Game damit (wusste es nicht besser und hab mich auch nicht drum gekümmert)
    Ich spiele es über vier Wochen an und komme zu dem Schluss das mir der MP nicht zusagt, bin halt ein BF Spieler
    Also will ich ihr das game geben weil sie es gerne zocken möchte (man verschenkt was man mag)
    Lange rede kurzer Sinn, es ging nicht ohne meinen steam Account den ich hält nich mitgeben wollte
    Und das obwohl es eine im Laden gekaufte DVD war

    Das hat mich schon geärgert, es waren halt mehr als die ein oder fünf Euro die man auch für eine Zeitschrift ausgibt

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  12. Re: Wie ist das denn bei Apple?

    Autor S4bre 19.09.12 - 05:18

    Analysator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Top Funktion...
    > Spiel kaufen, Strg+c der Daten,strg+v woanders hin, dann "Spiel übertragen"
    > und Geld kassieren, Crack für kopierte Daten im www saugen
    > =>
    > Bei Neuspielen quasi für lau legal mit Highspeed bei Steam gesaugt, "nur"
    > noch ein paar MB Crack bei den gängigen Portalen besorgen. Irgendein
    > Web-Proxy aus sonstwo genommen dazu und alle glücklich -.-

    ja klar und das funktioniert so natürlich meist überhaupt nicht wie
    du das hier darstellst..denn die allermeisten steam games müssen erst
    mal umständlich geripped werden...das geht nicht 1:1 und einfach mal
    nen crack drüberkopieren...aber man kann sich ja immer Gründe aus
    den Fingern saugen warum die Softwareindustrie weiterhin die Kunden
    verarschen darf und ständig nur mit dem Finger auf die Raubmordkopierer
    zeigt um eine Änderung der höchst profitablen und einseitigen Verhältnisse
    zu verhindern. Keine andere Industrie darf sich erlauben was die seit
    zig Jahren dürfen, halbfertigen Schrott releasen, den Gebrauchtverkauf mit
    Zusatzmassnahmen unterbinden...,keine Rückgabe,kein Umtausch, usw usw usw.

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  13. Re: Wie ist das denn bei Apple?

    Autor swissmess 19.09.12 - 16:19

    /mecki78 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warum geht nicht mal jemand gegen Apple deswegen vor,
    > oder traut man sich an Apple nicht ran?

    Ja das Frage ich mich auch immer... Microsoft muss per so einen schei** Dialog zur Auswahl eines Browsers bringen. MacOSX nicht. Bei iOS gibt es nicht mal die Möglichkeit einen anderen Browser zum Installieren anzubieten!

    mgh -
    i aint a program, no user, I'm the administrator! tron4life

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  14. Re: Wie ist das denn bei Apple?

    Autor BLi8819 20.09.12 - 22:15

    > Da wegen einem lebenslangem Nutzungsrecht zu Klagen finde ich übertrieben.

    Du kannst die Zeitschriften, wenn du sie denn nicht verbrennst, aber auch in 2 Jahren noch lesen. ;-)
    Wenn ich eine Software kaufe, möchte ich entweder eine Kopie der Software, oder die Garantie, dass ich auch in zwei Jahren die Software noch aus dem App-Store installieren kann.
    Kann ich denn von der Software ein Backup machen und später auf das Smartphone wieder drauf spielen? Dann gäbe es ja kein Grund zu meckern, solange min. zwei Jahre (Sicherheits-)Updates kommen, da dies in die Gewährleistung gehört.

    > Das hat mich schon geärgert, es waren halt mehr als die ein oder fünf Euro die man auch für eine Zeitschrift ausgibt

    Jep. Dein Beispiel zeigt perfekt das Problem. Es widerspricht mMn gegen deutsches Recht. Gerade, wenn ich eine DVD gekauft haben, habe ich nach deutschem Gesetz das Recht diese Kopie weiter zu verkaufen. Aber dies geht eben nicht, da es an Account gekoppelt wird, was für das Spiel nicht notwendig wäre.

    Natürlich ist es bei einem 60¤ teurem Spiel schlimmer als bei einer 2¤-App. Aber dennoch sollte in beiden Fällen gehandelt werden.

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  15. Re: Wie ist das denn bei Apple?

    Autor y.m.m.d. 24.09.12 - 13:17

    BLi8819 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Ich meine, man kann natürlich die "Dateien" verkaufen, aber dann dürfte
    > man selber keine Kopie mehr zurück halten und das geht nicht:
    >
    > Ja, und genau das ist das Problem.
    > Und das Problem muss gelöst werden.
    >
    > Bei Valves macht man jetzt einen Anfang, weil dort der Schmerz wohl auch
    > größer ist und mehr Geld geflossen.
    >
    > Man müsste nur eine Funktion implementieren: Software übertragen. Und
    > fertig. Das Spiel wird vom Account gelöst, und einem anderen zugeschrieben.
    > Daten werden automatisch von der Platte gelöscht, nach Verkauf.
    > Das will Valve aber bestimmt verhindern. Denn so eröffnet man ein
    > Gebrauchtmarkt, welcher die Preise alter Spiele drücken kann.
    >
    > Ich hoffe es kommt zu einer Klage und das Gericht entscheidet in beiden
    > Fällen für den Kläger.
    > Dann wäre der Online-Handel einen Schritt näher an Offline-Handel und der
    > Kunde hätte mehr Rechte.

    Das traurige ist ja dass es diese Funktion ja im Prinzip schon gibt, man kann ja bereits Spiele kaufen und als Geschenk weitergeben (wenn man Sie direkt als Geschenk kauft). Man müsste ja nur diesen Vorgang mit der Löschung des Spiels im eigenen Account verbinden und dafür die Zahlung auslassen. So könnte man alte Spiele verschenken oder verkaufen (ohne irgendwelche Treuhänder funktionen oder so) und die meisten wären schon mal glücklich.
    Wer jemandem ein Spiel "schenkt" ohne vorher die vereinbarte Bezahlung bekommen zu haben muss halt mit dem Risiko leben, oder eben umgekehrt wer ein gebrauchtes Spiel bezahlt ohne es erhalten zu haben. Aber das ist beim "normalen" Gebrauchthandel ja auch nicht anders.

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